Chronische Erkrankungen

Card Set Information

Author:
marinn
ID:
254429
Filename:
Chronische Erkrankungen
Updated:
2014-01-03 11:55:06
Tags:
Diabetes
Folders:
Pflege
Description:
Diabetes
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    • Zuckerkrankheit
    • Chronische Stoffwechselstörung (meist erblich) mit dem Hauptkennzeichnen eines
    • erhöhtenBlutzuckerspiegels
    • Mehr als 10% der deutschen
    • Bevölkerung (5-10% Typ I über 90% Typ II)
    • Absoluter oder relativer
    • Mangel an Insulin.
  1. Unterteilung
  2. Unterteilung II
  3.                 Risikofaktoren
  4. DiabetischeFolgeerkrankung


    Makroangiopathie
    • Makroangiopathie
    • (Schädigung der großen Gefäße):

    beschleunigte Arteriosklerose

    Herzinfarkt

    Zerebrare Durchblutungsstörung

    KHK





                                        Schlechte Heilung

                         gestörte Schmerzempfindung
  5. Diabetische Folgeerkrankung


    Mikroangiopathie

    Diabetische Nephropathie: 
    • Mikroangiopathie
    • (Schädigung der kleinsten Gefäßen):



    • Diabetische Nephropathie:
    • Nierenschäden bis zur Niereninsuffizienz (p.s. Filtrationsmangel)
  6. Diabetische Folgeerkrankung

    Mikroangiopathie

    DiabetischeRetinopathie:
    DiabetischeRetinopathie:




    Gefäßerweitungen,- neubildungen

    • Netzhautexsudate, -einblutung.
    • Gefäßploriferation bis zur Erblindung
  7. Diabetische
    Folgeerkrankung

    Mikroangiopathie 

    Periphere
    Polyneuropathie:
    Sensibilitätsstörung

    Schmerzhafte Missempfindungen

    Gestörte Schmerzempfindung

    Frühzeitig:Verminderte Vibrationswahrnehmung

    Später: Motorische Störung
  8. DiabetischeFolgeerkrankung

    Mikroangiopathie 

    AutonomeNeuropathie:
    • Autonome
    • Neuropathie:

    • z.B: Störungen:
    •                          RR
    •                          Herzrhythmus
    •                          Magenentleerung
    •                          Blasenentleerung
    •                          Sexualfunktion
    • (Männer: Impotenz, Frauen: Amenorrhoe)

    •                          Durchfall
    •                         Obstipation
    •                        spätere Eingenschränkung der Hypoglykämiewahrnehmung                                                
  9. Diabetische
    Folgeerkrankung



    Diabetische
    Fußsyndrom:
    Mikro-,Makroangiopathie, Nephro-, Retinopathie

    erhöhteInfektionsneigung in individuell unterschiedlicher Gewichtung.
  10. DiabetischeFolgeerkrankung

    DiabetischeFußsyndrom

    Leitsymptome:
    Leitsymptome:

    • Hautveränderungen
    • (überschießende Hornhautbildung, trophishe Störungen) und Wunden/Ulzera

    • Malperforans: oft schmerzloses Ulcus an druckbelasteten Teilen des Fußes, bei
    • neuropathischem diabetischen Fuß

    • diabetischeGangrän: häufig schmerzhaft, an Ferse und Akren, bei ischämischen
    • Fuß
  11. DiabetischeFolgeerkrankung

    DiabetischeFußsyndrom

    Diagnostik:
    Diagnostik:

    • Anamnese.
    • Körperliche Untersuchung

    • bei Typ II auf Folgeerkrankungen achten
    • (Gefäßstatus, Vibrationsempfindungen)

    Blutzuckerbestimmung im Blutplasma Glukose

    in Urin (im Morgenurin, Tagesportion, Sammelurin)

    Weitere Untersuchungen (z.B BGA, Ketonkörper) bei Koma

    • Einschätzung des Gesamtrisikos für Herz-Kreislauf-Erkrankung, Suche nach
    • Folgeschäden
  12. DiabetischeFolgeerkrankung

    Verlaufskontrollen
    Verlaufskontrollen:

    Blut: BZ nüchtern, „BZ- Tagesprofil“ (bzw. mehrere Messungen am Tag)

    Urin

    RR

    Gewichtung

    Blutfetten

    • Nierenfunktion
    • (Nierenwerte, Urin auf Albumin)

    augenärtzliche und neurologische Untersuchung.
  13. OGTT

    Vorbedingung:
    OGTT: OralerGlukosetoleranztest:

    Nicht zur Routinediagnostik, eher bei unklaren Fällen empfohlen


    Vorbedingung:

    • Vermeidung Hungerzustand (min. 3 Tage: 150g Kohlenhydrate bei normaler
    • körperlicher Aktivität essen)

    10 h vor dem Test nüchtern bleiben

    keine febrile Erkrankung, Frauen nicht zum Zeitpunkt der Menstruation

    • Bestimmung NBZ, Erwachsene trinken 75g Glukose – nach 120min. erneut
    • BZ-Messung
  14. PflegerischeGrundsätze:
    • Pflegerische
    • Grundsätze:

    • Verarbeitung der Diagnose: Menschen reagieren auf Nachrichten, chronische krank
    • zu sein und ihr bisheriges Leben umstellen zu müssen, sehr unterschiedlich

    Selbstmanagement der Erkrankung (Diabetikerschulung)

    Achtung auf Nahrungsaufnahme

    Haut sorgfältig pflegen. Fußpflege durch Podologen durchführen lassen

    Angehörigen als Ressource

    • BZ nach ärztliche Anordnung. So viele BZ-Messung am Tag wie
    • Insulininjektionen.
  15. Therapieziele:
    Therapieziele:



    Altersgerechte Aktivitäten

    • Flexibilität beim Essen/Tagesablauf
    • Prophylaxe und Therapie von Komplikationen: keine Schwere Hypoglykämien
    • Verminderung des Gesamtrisikos für Herz-Kreislauf-Erkrankung durch (zusätzlich) normale Blutfette, normalen RR, kein Rauchen Diät, Gewichtsnormalisierung 
    • Patientenschulung
    • und -Kontrollen
    • Ausschaltung und Therapie weiterer Risikofaktoren
  16. Schulungsinhalte:
    Schulungsinhalte:

    • Ursachen, Symptome, Verlauf des Diabetes mellitus
    • diabetesgerechte Ernährung
    • Aktivitäten
    • Insulin:
    • Lagerung, Injektionstechnik, Dosisampassung,

    • Verhalten
    • in Sondersituationen, z.B. bei Krankheit
    • Vorbeugung und Erkennung von Folgeschäden
    • Prophylaxen des diabetischen Fußes: tgl Inspektion (Verletzung? Fußpilz?,
    • Arztvorstellung), Hautpflege, Vermeiden von feuchten Millieu und
    • Verletzung (möglichst kein Barfußlaufen, möglichst feilen und
    • nicht schneiden der Nägel
  17. Insulintherapie:
    Insulintherapie:

    Ersatz des normalerweise von den Beta-Zellen des Pankreas produzierten Insulins durch Zufuhr von synthetisch hergestelltem Insulin von außen

    Meist s.c Injektion, seltener kontinuierliche subkutane Zufuhr durch tragbare Insulinpumpe
  18. Insulintherapie


    Regel:
    Regel:

    1 IE Normalinsulin senkt den BZ um 30-40 mg/dl (1,7-2.2 mmol/l)

    Wirkungsbeginn, -minimum und, -dauer eines Insulins sind individuell unterschiedlich
  19. Insulintherapie

    Indikationen:
    • Indikationen:
    • DiabetesTyp I
    • Schwangeschaftdiabetes
    • Diabetes Typ II (wenn Diät und orale Antidiabetika nicht ausreichen)
    • diabetische Komplikationen (Mikroangiopathien)
    • perioperativ
    • und bei hyperglykämischen Entgleisungen (coma
    • diabetikum)
  20. Insulintherapie


    Insulinpräparate:
    Insulinpräparate:


    kurz wirkende Insuline

    Mischinsulin

    Verzögerungsinsuline
  21. Insulintherapie

    KonventionelleInsulintherapie
    • Konventionelle
    • Insulintherapie


    mit Intermediärinsulin oder Mischinsulinen

    2-3 Injektionen am Tag

    2/3 bis ¾ der Tagesdosis vor dem Frühstück, Rest vor dem Abendessen.Bessere Einstellung über 3 Injektionen

    hohe Insulinspiegel zwischen Mahlzeiten--- starres Mahlzeitenregime halten

    CT- Der Patient muss Essen weil er Insulin gespritzt hat!!!
  22. Komplikationen bei der Therapie:

    Hyperglykämische Entgleisung
    Komplikationen bei der Therapie:


    Hyperglykämische Entgleisung (Coma diabeticum):

    Stoffwechsentgleisung

    hohe BZ- Werte

    Störung des Flüssigkeits-, Elektrolyt-, und Säure-Basis-Haushalts
  23. Komplikationen bei der Therapie

    Hyperglykämische Entgleisung

    Ursachen:
    Ursachen:

    erhöhten Insulinbedarf (z.B. bei Infekten)

    • Fehlern in der Medikamentendosierung
    • (z.B. Tabletten vergessen, Pumpe defekt)
  24. Komplikationen bei der Therapie

    Hyperglykämische Entgleisung

    Therapie:
    Therapie:

    Sauerstoffgabe über Nasensonde

    • medikamentöse Thromboseprophylaxe
    • Bei Erbrechen Magensonde
  25. Komplikationen bei derTherapie

    Hyperglykämische Entgleisung

    Beobachten:
    Beobachten:

    Stdl. BZ-Kontrolle

    Vitalwerte Kontrollen + Bewusstsein

    • Genaue Flussigkeitsbilanz
    • Dazu Blasendauerkatheter legen
    • stdl.
    • Bilanzieren.
  26. Komplikationen bei der Therapie


    Hypoglykämie
    • Hypoglykämie
    • (Unterzuckerung):

    Blutzucker <50mg/dl (2,8 mmol/l)

    • leichte Hypoglykämie
    • (bei normale Einstellung kaum zuvermeiden)
    •  
    • hypoglykämische Schock
    • (fremde Hilfe nötig <40mg/dl)
  27. Komplikationen bei der Therapie

    Hypoglykämie

    Ursachen:
    Ursachen:

    • zu geringe Kohlenhydrataufnahme bei normaler Medikamente Dosierung
    • (z.B. Mahlzeit vergessen)

    ungewöhnliche körperliche Anstrengung

    großere Menge Alkohol

    Überdosierung von Insulin oder oraler Antidiabetika
  28. Komplikationen bei der Therapie

    Hypoglykämie

    Symptome:
    Symptome:

    unterschiedlich

    manchmal kaum bemerkbar

    • Gegenregulation: Tachykardie, Tremor, Heißhunger, Unruhe, Schweißausbruch, Blässe,
    • feuchte, kalte Hautpflege

    • Glukosemangel im Gehirn: Konzentrations-, Seh-, Sprachstörungen,
    • Bewusstseinstörungen bis hin zum Koma, zerebrare Krampfanfälle
    • SOFORT BZ MESSEN
  29. Komplikationen bei der Therapie

    Hypoglykämie

    Therapieleichte:

    Therapieschwere:
    • Therapie
    • leichte:   Traubenzucker
    •                2 Scheibenbrot

    • Therapie
    • schwere: Ringerinfusion + Glukose
    •                1mg Glukagon s.c
  30. Komplikationen bei der Therapie

    Beobachten:
    Beobachten:

    • Patienten engmaschig kontrollieren (Bewusstsein, Puls, RR)
    • Regelmäßig BZ kontrollieren
    • Evtl. intensivmedizinisch Überwachung
    • Infusion
    • vorbereiten und ggf. anlegen
    • Patienten
    • über Ursachen aufklären
    • Schulung
    • (Patient und Angehörigen)
  31. Symptomen:

    Hyperglykämie

    Hypoglykämie

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