Chronische Erkrankungen

Card Set Information

Author:
marinn
ID:
255004
Filename:
Chronische Erkrankungen
Updated:
2014-01-04 04:12:37
Tags:
HIV
Folders:
Pflege
Description:
HIV
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    • Infektion: Die Zerstörung des
    • Immunsystems.


    • 1Die Infektion Das HI-Virus gelangt
    • z.B durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Bluttransfusionen
    • ins Blut


    • 2Das Virus schleust sein Erbmaterial in
    • die Immunzelle


    • 3...und veranlasst die Zelle zur
    • Prodution neur HI-Viren, die wieder ins Blut abgegeben werden. Die
    • Immunzelle wird dabei vernichtet


    • 4Der Körper wehrt sich gegen die Viren
    • (grippeähnliche Symptome). Doch einige Viren überleben und
    • vermehren sich langsam weiter


    • Nach mehreren Jahren bricht deas
    • Immunsystem zusammen, die Zahl der Viren explodiert erneut. Der
    • Infizierte ist aidskrank. Krankheitserreger können nicht mehr
    • abgewehrt werden
    • AIDS Acquired Immune Deficiency
    • Syndrome (erworbenes Immundefektsymdrom).


    • Immunschwächekrankheit als Folge einer
    • Infektion mit dem Humanen Immundeficiency Virus.


    • HIV-1 und HIV-2 mit jeweils mehreren
    • Subtypen


    • Unheilbar aber durch antiretrovirale
    • Kombinationstherapien für Betroffene jahrzehnte beherrschbare
    • Erkrankung.


    • In Deutschland jährlich: etwa 2.900
    • Menschen
  1. Risikogruppen
    männliche Homo- oder Bisexuelle mit wechselnden Partern.

    Drogenabhängige und deren Geschlechtspartern.

    Transfusionsempfänger (heute geringes Restrisiko).

    Kinder seropositiver Mütter. 

    Prostituierte mit sexuellen Kontakten ohne Kondom. 

    Einwanderer aus Ländern mit hohem HIV-Vorkommen. 

    „Sextouristen“. 

    Infektionsraten auch in der heterosexuellen Bevölkerung.
  2. Infektionsgang/ Andere Infektionswege/ hohe Infektionsfähigkeit/ Begünstigende Faktoren/ Ausgeschlossene Faktoren:
    parentale Übertragung über Blut, Sperma, Scheidensekret, Muttermilch, Plazenta.


    • Andere Infektionswege (Urin, Stuhl, Speichel, Tränen, Schweiß): praktisch keine Ansteckungsgefahr
    • (Blutbeimengungen erhöhen Infektionsität).


    • hohe Infektionsfähigkeit: Kurs nach
    • Infektion, nach Ausbruch von Aids.


    Begünstigende Faktoren für eine Infektion: vorausgegangene Infektionen (z.B. Herpes, Hepatitis B, Siphilis), sexuelle Kontakte während der Menstruation, Genitalverletzungen.


    Ausgeschlossen: alltägliche Sozialkontakte wie Händeschütteln.
  3. CD4-T-Zellen:
    Der CD4-Rezeptor oder einfach nur CD4 (cluster of differentiation 4) ist ein Glykoprotein, das an der Oberfläche von Zellen des Immunsystems (T-Helferzellen, Monocyten und Makrophagen)  vorkommt. Tests, die die Anzahl von Zellen bestimmen, die dieses Molekül tragen, geben einen Einblick in den Zustand des Immunsystems. Bei einer Infektion mit HI-Virus verringert sich nach gewisser Zeit die Anzahl CD4-tragender Immunzellen. Beim Infektionsprozess ist das CD4-Molekül eine der Andockstellen für das HI-Virus.
  4. Symptome und Stadieneinteillung:
    Inkubationszeit variiert stark (1,5-12 Jahre und mehr).

    Nach mehrer Jahren: Lymphknotenschwellungen.


    Ohne Behandlung: Verschlechterung bis Aids-Vollbild.


    HIV-1 infektöser als HIV-2.
  5. Klinische Kriterien:
    • Klinische Kriterien.  
    • * Aswahl
  6. Klinische Kriterien: Stadien und Krankeiten

    A


    B

    C
    A     Akute HIV Infektion, asymptomatische Infektion oder generalisierte Lyphknotenschwellungen.


    B       HIV Assoziierte Erkrankungen (Auswahl).

    - Mund-Rachen- oder Scheidensoor, Dauer ungefähr 1 Monat - Fieber, - chronische Durchfälle - Gürtelrose in mehreren Hautsegmenten - periphere Neuropathie.


    C    AIDS- definierte Erkrankungen(Auswahl).

    Candidabefall von Luftröhre, Speiseröhre, Bronchien oder Lungen - Wiederholte Salmonellen-Sepsis - Herpes-Simplex-Ulzera, Bronchitis, Pneumonie - Tuberkulose, atypische Mycobateriose - HIV Enzephalopathie.
  7. Diagnostik
    • Anamnese und Klinik.
    •  

    Blutentnahme für HIV.

     

    Urinuntersuchung: Urinstatus, -Kultur, Mykobakterien.
  8. Pflegerische Interventionen

    Klinische Kategorie A: (stabile Phase)
    Zugewandte Gesprächshaltung, ggf. Aufsuchen von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen.


    Motivation zum regelmäßigen Tagesablauf – Ausgewogener Schlaf-/Wachrythmus.


    Anhalten zu einer ausgewogenen Ernährung.


    Motivation zu einem angemessenen Bewegungsprogramm.



    Anhalten zum Verzicht auf Alkohol und Nikotin.
  9. Pflegerische Interventionen

    Klinische Kategorie B: (akute Phase)
    Mundpflege nach jeder Mahlzeit- Vorbeugen von Infektionen.


    Regelmäßige Temperaturkontrollen Haut- und Schleimhautbeobachtung zur Früherkennung von Verletzungen und Infektionen.


    Sorgfältige Hautpflege. Patienten haben oft sehr trockene Hautpflege.


    Obstipations, Diarrhoe-, und Pneumonieprophylaxe.
  10. Pflegerische Interventionen

    Klinische Kategorie C: (Sterbephase)
    Vermeiden von Verletzungen bei der Körperpflege, Blutungs- und Infektionsgefahr.


    Beobachtung auf Zeichen HIV- typischer Erkrankungen.


    Auf eine ausreichende Flüssigkeits-, Elektrolytzufuhr achten- Insbesondere bei Diarrhoe, Emesis und Fieber.


    Regelmäßige Gewichtskontrollen, BMI, Berechnungen.


    adäquate Sterbebegleitungs- Multiprofessionelles Team inkl. Hospizdienst und Seelsorge.
  11. Therapie:

    Ziel:

    Therapiebeginn:
    Ziel: Deutliche Verbessung des Verlaufs, Verlängerung der Überlebenszeit.


    Therapiebeginn:


    unterschiedlische Ansätze orale Kombinationstherapie 3 zugelassene Antiretrovirale Medikamente (nicht jede ist kombinierbar).


    Behandlung spezielle Symptomen.

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