Pathologie Altfragen

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Author:
Dr.Flixo
ID:
255687
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Pathologie Altfragen
Updated:
2014-01-16 13:17:03
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Patho HD
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Pathokarten
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  1. Eine Hypersensitivätsreaktion vom Typ 3 nach Coombs tritt auf bei?

    a: Kontaktdermatitis
    b: Rheumatischem Fieber
    c: Allergischer Rhinitis
    d: Nierentransplantatabstoßung
    e: Sarkoidose
    b
  2. Nach welchem Kriterium wird beim Prostatakarzinom das Grading nach Gleason (Gleason-Score) durchgeführt?

    a: Anfärbbarkeit der Zellen
    b: Zell- und Kernpleomorphie
    c: Wachstumsmuster
    d: Grad der Metastasierung
    e: Größe des Tumors
    c
  3. Als typische Merkmale der Granulome vom Tuberkulose-Typ gelten?

    a: Im Zentrum der Granulome gelegene  Abszesse
    b: Im Zentrum der Granulome gelegene sog. käsige Nekrosen
    c: Epitheloidzellen
    d: Langhans’sche Rießenzellen
    e: Aschoff-Zellen
    b+c+d
  4. Welches der folgenden Gewebe gehört zur Gruppe der sog. labilen proliferationsaktiven Gewebe (Wechselgewebe)?

    a: Quergestreifte Muskulatur
    b: Glatte Muskulatur
    c: Lebergewebe
    d: Epidermis
    e: Nervengewebe
    d
  5. Welche Aussage zur TNM-Klassifikation trifft zu?

    a: TNM Klassifikation erlaubt Aussagen bezüglich Differenzierung und genetischerAbstammung eines Tumors.

    b: TNM Klassifikation erlaubt Aussagen bezüglich Mitosehäufigkeit und Proliferationsgeschwindigkeit eines Tumors.

    c: TNM Klassifikation erlaubt Aussagen bezüglich der Ausbreitung des
    Tumorsund seiner Einordnung in ein entsprechendes Tumorstadium.

    d: Die TNM Klassifikation ermöglicht keine prognostischen Aussagen.

    e: Die TNM Klassifikation wird nur bei Karzinomen angewandt.
    c
  6. Welcher Begriff bezeichnet die erworbene Abnahme der Größe eines Gewebesoder Organs durch Verminderung der Zellvolumina?

    a: Einfache Atrophie
    b: Numerische Atrophie
    c: Agenesie
    d: Aplasie
    e: Atresie
    a
  7. Imatinib (Glivec®/Gleevec®)

    a: Führt zur Normalisierung des Blutbildes bei über 90 % der Patienten mit Philadelphia Chromosom positiver CML.

    b: Ist ein Inhibitor der das Rezidivrisiko bei Patienten mit Her2/neu positivem Mammakarzinom um 50% verringert.

    c: Ist ein neutralisierender Antikörper, der spezifisch das BCR/ABL Fusionsprotein erkennt.
    a
  8. Welche der folgenden Erkrankungen führt zur Ausbildung eines sog. Cor pulmonale?

    a: Arterielle Hypertonie
    b: Aortenstenose
    c: Linksherzinsuffizienz
    d: Chronische Lungengerüßterkrankung/ Lungenfibrose
    e: Myokarditis
    d
  9. Was versteht man unter dem Begriff Adenom-Karzinom-Sequenz im Kolon?

    a: Verhältnis zw. Inzidenz von Adenomen und Karzinomen

    b: Verhältnis zw. Prävalenz von Adenomen und Karzinomen

    c: Die gleichzeitige Entwicklung eines Adenokarzinoms und eines Adenoms.

    d: Die Entwicklung eines Adenokarzinomes aus einem Adenom.

    e: Nachweis von identischen genetischen Aberrationen in Adenomen und Karzinomen.
    c
  10. Bei einem Patienten mit länger bestehendem multiplem Myelom/Plasmozytom entwickelt sich eine Niereninsuffizienz. In einer Nierenbiopsie finden sich blasse, schwach eosinophile Substanzablagerungen in den Blutgefäßwänden.Welche Spezialfärbung würde in diesem Fall die Natur der Ablagerung amwahrscheinlichsten aufklären?

    a: PAS
    b: Berliner Blau
    c: Kongorot
    d: Masson-Goldner
    e: Elastica van Gieson
    c
  11. Welche der folgenden Faktoren prädisponieren zur Entwicklung einerbakteriellen Endokarditis ulcero-polyposa?

    a: Herzklappenfehler
    b: Zustand nach Herzklappenersatz
    c: Adipositas
    d: Vorrangegangene Endokarditis verrucosa rheumatica
    e: Diabetes mellitus
    a+b+d
  12. Eine klinisch wissenschaftliche Obduktion in Heidelberg...

    a: Wird im gerichtsmedizinischen Institut durchgeführt.
    b: Bedarf der Zustimmung des Verstorbenen oder seiner Angehörigen.
    c: Verschiebt den Beerdigungstermin in der Regel um mind. 3 Tage.
    d: Kann auf einzelne Organe oder Organsystem beschränkt werden.
    e: Muss von den Angehörigen gezahlt werden.
    b+d
  13. Welcher Begriff bezeichnet eine Erweiterung der Aorta in allen Schichten als Folge einer Arteriosklerose?

    a: Aneurysma verum
    b: Aneurysma spurium/falsum
    c: Aneurysma dissecans
    d: Arteriovenöses Aneurysma
    e: Kongenitales Aneurysma
    a
  14. Welche Aussage trifft NICHT zu?Zu den gutartigen mesenchymalen Tumoren gehören(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Lipome
    (B) Hämangiome
    (C) Adenome
    (D) Rhabdomyome
    (E) Osteome
    C
  15. Welche morphologischen Kriterien können bei einem Herzinfarkt beobachtet werden?

    (1) Kernpyknosen
    (2) Verlust der Kernfärbbarkeit
    (3) Hypoeosinophilie
    (4) Hypereosinophilie
    (5) Verlust der Querstreifung
    (Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Nur 2, 3 und 5 sind richtig .
    (B) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
    (C) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig .
    (D) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
    (E) Alle Antworten sind richtig.
    D
  16. Bei einer Metaplasie handelt es sich grundsätzlich um eine:
    (Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Kongenitale Gewebsversprengung

    (B) Nur im alternden Organismus auftretende Fehldifferenzierung

    (C) Degenerative Veränderung

    (D) Umdifferenzierung eines reifen Gewebetyps in einen anderen reifen Gewebetyp

    (E ) Obligate Präkanzerose
    D
  17. Mit welchem Begriff bezeichnet man eine erworbene Abnahme der Größe eines Organs oder Gewebes durch Verminderung der Zellgröße?
    (Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Einfache Atrophie
    (B) Numerische Atrophie
    (C) Agenesie
    (D) Aplasie
    (E) Atresie
    A
  18. Mit welchem der folgenden Begriffe bezeichnet man eine in Längsrichtung verlaufende Wühlblutung innerhalb der Gefäßwand?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Aneurysma spurium
    (B) Aneurysma dissecans
    (C) Aneurysma verum
    (D) Arteriovenöses Aneurysma
    (E) Kongenitales Aneurysma
    B
  19. Welches der folgenden Merkmale ist ein sicheres Todeszeichen?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Leichenflecken (Livores).
    (B) Lichtstarre, entrundete, weite Pupillen.
    (C) Körpertemperatur unter 29 °C.
    (D) Ausfall sämtlicher Muskeleigenreflexe.
    (E) Herz-Kreislaufstillstand.
    A
  20. Welche Aussage zum Tumor-Grading (d.h. Einteilung des Malignitätsgrades) trifft NICHT zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Das Tumor-Grading basiert unter anderem auf der Architektur des Tumors und der Zytologie der Tumorzellen.

    (B) Bei bestimmten Tumorentitäten fließt die Proliferationsrate mit ein.

    (C) Der Malignitätsgrad von Tumoren kann die Prognose beeinflussen.

    (D) Die jeweiligen Grading-Systeme beziehen sich üblicherweise auf den neoadjuvant behandelten Primärtumor.

    (E) Eine Graduierung ist sowohl bei Karzinomen als auch bei Sarkomen möglich.
    D
  21. Welche der folgenden Tumoren gehört zu den Keimzelltumoren?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Merkelzellkarzinom
    (B) Nephroblastom
    (C) Seminom
    (D) Hämangiom
    (E) Plasmozytom
    C
  22. Humane Papillomviren sind vorwiegend an der Pathogenese welcher Krankheit beteiligt?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Prostatakarzinom
    (B) Leberkarzinom
    (C) Oropharynxkarzinom
    (D) Kaposi Sarkom
    (E) Urothelkarzinom
    C
  23. Eine 60 Jahre alte Frau stellt sich in der Hausarztpraxis mit seit 5 Monaten zunehmender Dyspnoe und nicht-produktivem Husten vor. Die Körpertemperatur beträgt 37,5°C. Eine Röntgenaufnahme des Thorax zeigt eine deutliche bihiläre Lymphadenopathie mit bilateralen reticulonodulären Infiltraten. Eine transbronchiale Biopsie wird durchgeführt und man erkennt histologisch eine interstitielle Fibrose und nicht verkäsende Granulome. Ein Granulom zeigt ein Schaumann-Körperchen. Anamnestisch besteht ein Nikotinabusus seit 10 Jahren.Welche der folgenden ist die wahrscheinlichste Ursache der Erkrankung?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Sarkoidose
    (B) Immunkomplexbildung als Folge von inhalierten Antigenen
    (C) Diffuser Alveolarschaden
    (D) Nikotinabusus
    (E) Infektion mit atypischen Mykobakterien
    A
  24. Die molekulare Ursache für die Entstehung einer Chronisch myeloischen Leukämie (CML) ist in über 90% aller Fälle (Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Ein Defekt in der Signaltransduktion des T-Zell-Rezeptors (ZAP70-Defekt).

    (B) eine Punktmutation im EGFR (erbb1 )-Gen

    (C) die Bildung des sog. Philadelphia-Chromosoms

    D) eine durch das Mykotoxin Aflatoxin B1 hervorgerufene Mutation

    (E) eine Mutation des Tumorsuppressorgens RB
    C
  25. Welche Schritte sind NICHT an der klassischen metastatischen Kaskade beteiligt?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Zelladhäsion
    (B) Hypertrophie
    (C) Invasion
    (D) Angiogenese
    (E) Gefäßinvasion
    A
  26. Mögliche Langzeitkomplikationen des Diabetes mellitus sind nicht:(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Infektneigung
    (B) Neuropathie
    (C) Retinopathie
    (D) Glomerulosklerose (M. Kimmelstiel-Wilson)
    (E) Schwarz-Bartter-Syndrom
    E
  27. Welche Aussage über Sentinel-Lymphknoten treffen zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Bei malignen Melanomen ist eine Untersuchung der Sentinel-Lymphknoten nicht notwendig, da dieser im Rahmen der Tumormetastasierung ausgespart wird.

    (B) Der fehlende Nachweis von Tumorabsiedelungen in einem Sentinel-Lymphknoten schließt generell eine lymphogene Metastasierung des Tumors aus.

    (C) Die Untersuchung eines Sentinel-Lymphknotens ist Standard in der Diagnostik von hepatozellulären Carcinomen.

    (D) Dem fehlenden Nachweis einer Tumorabsiedelung in einem Sentinel-Lymphknoten folgt typischerweise eine ausgedehnte Lymphadenektomie.

    (E) Die histologische Untersuchung des Sentinel-Lymphknotens hat Einfluss auf das Tumorstaging.
    E
  28. Welche Aussage zum Prostatakarzinom trifft nicht zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Azinäre Adenokarzinome der Prostata weisen häufig eine Nervenscheideninfiltration auf.

    (B) Für die prognostische Bewertung des Prostatakarzinoms wird das Grading nach Gleason angewendet.

    (C) Die myoglanduläre Prostatahyperplasie stellt eine obligate Präkanzerose für das Prostatakarzinom dar.

    (D) Prostatakarzinomzellen zeichnen sich typischerweise durch ein androgenabhängiges Wachstum aus.

    (E) Histologische Charakteristika des azinären Adenokarzinoms sind neben einreihigenTubuli, vergrößerte Kerne mit prominenten Nukleoli und atypisches basophiles Sekret.
    C
  29. Welche Aussagen zu akuten und chronischen Entzündungen trifft zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Eine akute biliäre Pankreatitis führt in der Regel innerhalb von 1 -2 Jahren nach Manifestation zu einem duktalen Adenokarzinom des Pankreas.

    (B) Bei einer durch Streptococcus pneumoniae hervorgerufenen Lobärpneumonie, findet man histologisch typischerweise zahlreiche Aschoff-Riesenzellen.

    (C) B-und T-Lymphozyten spielen im angeborenen (unspezifischen) Immunsystem eine wichtigere Rolle als im erworbenen (adaptiven) Immunsystem.

    (D) Mittels der sogennanten ,,Virchow'schen Trias" werden die Stadien der Pneumonie klassifiziert.

    (E) Im Material einer Leberstanzbiopsie eines Patienten mit chronischer Hepatitis B und D in der Anamnese können neben T-Lymphocyten auch sogenannte Mottenfraßnekrosen gefunden werden.
    E
  30. Welche Aussage trifft nicht zu? Für die formale Pathogenese der Arteriosklerose (Atherosklerose) haben folgende Teilvorgänge Bedeutung(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) initiales Intimaödem
    (B) Mediasklerose Typ Mönckeberg
    (C) Proliferation glatter Muskelzellen
    (D) Lipidablagerungen
    (E) Neubildung kollagener Fasern
    B
  31. 18 Welche Aussage zur Obduktion ist nicht richtig?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Die rechtlichen Grundlagen zur klinischen Obduktion sind bundesweit nicht einheitlich geregelt.

    (B) Die klinische Obduktion ist ein Instrument der Qualitätssicherung der klinischen Krankenversorgung (Vergleich der Übereinstimmung prä- und postmortaler Diagnosen)

    (C) Mit der Sektion ist in der Regel eine schnellere Herbeiführung der Bestattung gewährleistet.

    (D) Angehörige haben gegenüber dem Leichnam des Verstorbenen kein Verfügungsrecht aber ein Totensorgerecht.

    (E) Die klinische Obduktion dient dem Nachweis der Grunderkrankung, der Abklärung der Todesursache sowie dem ggf. Nachweis von berufs- oder umweltbedingten Erkrankungen
    C
  32. Die häufigste Ursache einer spontanen intrazerebralen Blutung ist(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Amyloidangiopathie
    (B) Vaskulitis
    (C) Gefäßmalformation
    (D) chronischer Bluthochdruck
    (E) einblutender Tumor
    D
  33. Welche der folgenden Tumorentitäten tritt bei der Neurofibromatose Typ I nicht gehäuft auf?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Dermales Neurofibrom
    (B) MPNST
    (C) Pilozytisches Astrozytom
    (D) Plexiformes Neurofibrom
    (E) Akustikusschwannom
    ?
  34. Welche Erkrankung kommt als Ursache für eine Leberzirrhose am wenigsten in Betracht?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Hepatitis A
    (B) Hepatitis B
    (C) Hepatitis C
    (D) Hämochromatose
    (E) M. Wilson
    A
  35. Welche Aussage trifft nicht zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Ischämien werden in fokale und globale Ereignisse eingeteilt.
    (B) Ursache einer regionalen Ischämie kann eine Amyloid-Angiopathie sein .
    (C) Hämorrhagische Infarkte entstehen u. a. durch venöse Verschlüsse, z.B. Sinusvenenthrombose.
    (D) Hirninfarkte werden morphologisch in drei Stadien eingeteilt.
    (E) Eosinophile Degeneration, Apoptose und selektiver oligodendroglialer Schaden sind morphologische Kriterien eines Infarkts im Stadium 3.
    E
  36. Welche Aussage zum M. Alzheimer trifft nicht zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Die neurofibrillären Tangles bestehen überwiegend aus Synuclein-Ablagerungen.
    (B) Plaques vom Alzheimer Typ bestehen überwiegend aus Teilen des Amyloid-Precursor -Proteins.
    (C) Die Demenz vom Alzheimer Typ ist die häufigste Ursache einer dementiellen Erkrankung .
    (D) Die ersten für einen M. Alzheimer typischen morphologischen Veränderungen finden sich im Bereich des Hippocampus.
    (E) Es erkranken mehr Frauen als Männer am M. Alzheimer.
    A
  37. Welche Aussage zu den Überempfindlichkeitsreaktionen (nach Coombs&Gell) trifft NICHT zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Zu den zytotoxischen Reaktionen (Typ 2) zählen das Goodpasture-Syndrom und die Blutgruppenunverträglichkeit.
    (B) Die Tuberkulose zählt zu den zellgebundenen Reaktionen vom verzögerten Typ (Typ4) .
    (C) Bei der anphylaktischen Reaktion (Typ 1) spielt die Bindung von lgM- und lgG-Immunglobulinen auf der Oberfläche von T-Helferzellen eine zentrale Rolle.
    (D) Vaskulitiden zählen oft zu den Immun-Komplex-Erkrankungen (Typ 3) .
    (E) Bei der Akuten postinfektiösen Glomerulanephritis kommt es zur Ablagerung vonzirkulierenden Immunkomplexen in den glomerulären Kapillarschlingen.
    C
  38. Welche Aussagen zu Granulomen trifft NICHT zu?(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

    (A) Granulome bilden sich oft im Rahmen eines Morbus Crohn.

    (B) Auslöser von Granulomen können Silikatverbindungen sein.

    (C) Eine granulomatöse Entzündung wird traditionell auch als "spezifische Entzündung" bezeichnet.

    (D) Rheuma-Granulome besitzen oft eine zentrale fibrinoide Nekrose.

    (E) Die mehrkernigen Riesenzellen in Fremdkörper-assoziierten Granulomen sind normalerweise vom "geordneten Typ" (d .h. haben in der Regel Hufeisen-förmigangeordnete Zellkerne).
  39. Welche der folgenden Aussagen trifft nicht zu?

    a. Der Morbus Alzheimer ist die häufigste Tauopathie.

    b. Zu den alzheimertypischen Veränderungen zählen neben senilen Plaques auch neurofibrilläre Tangles.

    c. Bei neurofibrillären tangles handelt es sich um intrazelluläre Proteinakkumulationen von Tau.

    d. Auch bei Fehlen einer klinisch bekannten Demenz rechtfertigen histologisch gesicherte typische Veränderungen die Diagnose eines Morbus Alzheimer.

    e. Über 90% der Alzheimererkrankungen sind als sporadisch anzusehen.
    D
  40. Welche Aussage trifft zu?

    a. In einer eitrigen Meningittis sind im Liquor hauptsächlich Lymphozyten nachzuweisen

    b. Eine hämatogene Streuung pyogener Bakterien mit Bildung multipler disseminierter Mikroabszesse im Hirnparenchym führt zu einer Polyomyealitis.

    c. Ein epitheloidzelliges Granulom ist spezifisch für die Tuberkuloseerkrankung.

    d. Selbst durch eine intensive Antibiotikabehandlung führt eine Meningitis tuberculosa innerhalb von 6 – 8 Wochen zum Tode.

    e. Streptococcus pneumoniae und Meningokokken gehören zu den häufigsten Erregern bakterieller Meningitiden im Erwachsenen – und Jugendalter.
    e
  41. Welche Aussage trifft nicht zu?

    a. Ursache eines Hydrocephalus e vacuo kann eine Alzheimer Erkrankung sein.

    b. Beim Hirnödem kommt es zu einer Gewichtsreduktion des Gehirns.

    c. Beim Hirnödem kann es zu einer Kompression des Ventrikelsystems kommen.

    d. Ursache des zytotoxischen Hirnödems ist eine Störung des zellulären Na+/K+ - Transport.

    e. Das zytotoxische Hirnödem ist meist in der Hirnrinde lokalisiert.
    B
  42. Welche der folgenden Begriffe bezeichnet keine Schwannzell-Neoplasie?

    a. Neurom
    b. Neurofribrom
    c. Schwannom
    d. Neurinom
    e. MPNST
    A
  43. Eine klinisch 2 Tage vor dem Tod aufgetretene Heimparese rechts ("Schlaganfall") bei einem 70jährigen Mann sol durch den Obduktionsbefund morphologisch bestätigt werden. Die makroskopische Untersuchung des Gehirns ergibt folgende Befunde:Welcher davon erklärt das geschilderte klinische Bild? (Bitte kreuzen Sie nur eine Antwort an)

    a. Generalisiertes Hirnödem
    b. Bifrontale Fibrose der weichen Hirnhäute
    c. Konsistenzminderung mit gelblicher Verfärbung der Zentralregion links
    d. Ein 6 mm großes Aneurysma der A communicans anterior
    e. Kleinhirndruckkonus
    c
  44. Die molekulare Ursache für die Entstehung einer "Chronische myeloischen Leukämie" (CML) ist in 90% aller Fälle... (Bitte kreuzen Sie nur eine Antwort an)

    a. Die erhöhte Expression von Rezeptor-Tyrosinkinasen.
    b. Die punktmutation einer zytoplasmatischen Tyrosinkinase.
    c. Die Bildung des sogenannten Philadelphia-Chromosoms.
    d. Eine durch das Mykotoxin Aflatoxin B1 hervorgerufene Mutation.
    e. Eine Mutation des Tumorsupressorgens p53.
    C
  45. Bei welchem Tumor ist das Aphafetoprotein (AFP) am ehesten als Tumormarker zu finden? (Bitte kreuzen Sie nur eine Antwort an)
    a. Bronchialkarzinom
    b. Pankreaskarzinom
    c. Hepatozelluläres Karzinom
    d. Zervixkarzinom
    e. Kolonkarzinom
    C
  46. Wo wird das Empyem nicht beobachtet?

    a. Gallenblase
    b. Milz
    c. Pleura
    d. Peritoneum
    e. Gelenkspalt
    B (Nur in Hohlräumen Eiteransammlung)
  47. Finden Sie bitte eine passende Beschreibung eines histologischen Befundes bei einem 24 Stunden alten Myokardinfarkt.

    a. Noch keine morphologischen Veränderungen nachweisbar:

    b. Ischämie von Herzmuskelzellen nur elektronenmikroskopisch nachweisbar durch eine beginnende Zerstörung von Mitochondrien:

    c. Koagulationsnekrose mit beginnender leukozytärer Demarkierung:

    d. Koagulationsnekrose mit umgebendem gefäßreichem Granulationsgewebe:

    e. Vermehrung von Bindegewebsfasern im Infarktbereich.
    C
  48. Welche Aussage trifft nicht zu?

    a. Die sogenannte Barrett-Mukosa entsteht aufgrund eines chronischen Säurerefluxes aus dem Magen.

    b. Die Plattenepithelmetaplasie der Bronchialschleimhat stellt eine obligate Präkanzerose dar.

    c. Die präkanzerösen Epitheldysplasien der Zervix (DIN) entstehen vor allem in der sogenannten Transformationszone.

    d. Die familiäre Adenomatose Polyposis (FAP) stellt eine obligate Präkanzerose der Colonschleimhaut dar.

    e. Im Rahmen der sogenannten Feldkanzerisierung kann es zu multiklonalen Epitheldysplasien im Mund und Rachenraum kommen.
    B
  49. Welcher immunhistochemische Marker erlaubt die Diagnose "myogener Tumor"

    a. Pan-Zytokeratin
    b. BerEP4
    c. CEA
    d. Desmin
    e. E-Cadherine16
    D
  50. Was trifft für ein Granulationsgewebe nicht zu?

    a. Es finden sich zahlreiche Lymphozyten, Makrophagen und Fibroblasten.

    b. Es handelt sich um ein kapillarreiches Gewebe.

    c. Häufig findet sich eine Kollagenfaservermehrung (Fibrose).

    d. Typischerweise können epitheloidzellige Granulome nachgewiesen werden.

    e. Das Granulationsgewebe ist mit der Wundheilung assoziiert
    D
  51. Welche Aussage zum Plasmozytom ist falsch?

    a. Monoklonale Dysplasie der Plasmazellen

    b. Meist im Knochenmark manifestiert

    c. Kann solitär auftreten

    d. Geht mit Osteolysen einher

    e. Ist häufig mit Dünndarmkarzinomen assoziiert
    E
  52. Welche Schritte sind nicht an der klassischen metastatischen Kaskade beteiligt?

    a. Zelladhäsion
    b. Degeneration
    c. Invasion
    d. Angiogenese
    e. Gefäsinvasion
    A?
  53. Histologisch findet man folgendes Korrelat bei der Sarkoidose in der Regel nicht

    a. Epitheloidzellgranulation
    b. Mehrkernige Riesenzellen
    c. Schaumannkörperchen
    d. Käsige Nekrosen
    e. Lymphozytärer Randwall
    D
  54. Welche Aussage zum cholangiozellulären Karzinom trifft nicht zu?

    a. Es geht von den Gallengangsepithelien aus.

    b. Es hat die gleichen Risikofaktoren wie das hepatozelluläre Karzinom.

    c. Die TNM-Klassifikation erfolgt nach den gleichen Kriterien wie beim hepatozellulären Karzinom.

    d. In unseren Breiten stellt die primär sklerosierende Cholangitis einen möglichen Risikofaktor dar.

    e. Cholangiozelluläre Karzinome sind in unseren Breiten seltener als hepatozelluläre Karzinome.
    B
  55. Welche Aussage zu granulomatösen Entzündungen trifft zu?

    a. Da es sich bei der Tuberkulose um eine Hypersensitivitätsreaktion vom verzögerten Typ handelt (Coombs Typ IV), wird die Erkrankung in aller Regel mittels immunsuppressiver Therapie behandelt.

    b. Die Ziehl – Neelsen – Färbung wird zum histochemischen Nachweis von säurefesten Stäbchen verwendet.

    c. Histologisch sind sogenannte Eulenaugenzellen wegweisend für die Diagnose.

    d. Charakteristisch für eine Miliärtuberkulose ist, dass trotz multiplen Organbefalls, die Lunge ausgespart bleibt.

    e. Die Polimerase – Kettenreaktion zum Nachweis von mykobakteriellen Nukleinsäuren wird in der molekularpathologischen Diagnostik nur selten angewendet, da eine DANN – Isolation aus Paraffingewebe in der Regel nicht möglich ist.
    B
  56. Welche Aussage zur Cholesterinembolie ist richtig?

    a. Eine Cholesterinembolie kommt nur bei Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie vor.

    b. Eine Cholesterinembolie findet man oft in kleinen Nierenarterienästen nach Ballondilatation.

    c. Ursache einer Cholesterinembolie können Frakturen sein.

    d. Finden sich in der Plazenta von Patienten mit Diabetes Mellitus Typ II.

    e. Kommen häufig in der Gallenblase in Form von gelben Stippchen auf der Schleimhaut vor.
    B
  57. Die molekularpathologische Diagnostik

    a. verwendet ausschließlich immunhistochemische Nachweismethoden.

    b. verwendet Methoden aus dem Bereich der Nukleinsäureanalytik


    c. ist notwendiger Bestandteil aller pathologischer Diagnosen

    d. liefert Zusatzinformationen für Diagnosestellung und prädiktive Beurteilung.

    e. wird ausschließlich im Rahmen der Tumordiagnostik angewendet

    (Mehrere Antworten richtig)
    b+d
  58. Die Substanz Sorafenib wird bei der Behandlung des Hepatozellulären Karzinoms verwendet und ist:

    a) ein spezifischer, neutralisierender Antikörper

    b)Ein Inhibitor der epidermal growth factor rezeptor signalkaskade

    c)ein small molecule multikinase inhibitor

    d)Zytokin der Interferon Familie

    e)ein spezifischer inhibitor des durch genomische translokation entstandenen Philadelphia chromosoms
    C
  59. Was ist eine Atresie?

    a) Ausbleiben der Entwicklung von Lumina in Hohlorganen

    b) Fehlen einer Organanlage

    c)Rudimentät vorhandene Organanlage

    d)Vergrößerung eines Organes durch Zellvermehrung

    e)Verkleinerung eines Organes durch eine Reduktion der Zellzahl
    A
  60. Welche Aussage trifft zu?

    a) Ursache für einen Hydrozephalus e vacuo kann eine Alzheimererkrankung sein

    b) beim nicht- kommunizierenden Hydrozephalus kann gefahrlos und sorglos eine Liquorpunktion durchgeführt werden

    c) der liquor cerebrospinalis wird hauptsächlich von den arachnoidalen granulationen produziert

    d)der hypersekretorische hydrozephalus ist Folge einer Verlegung des Foramen interventrikulare

    e)ein Hydrozephalus führt immer zu einer intracraniellen Drucksteigerung
    A
  61. Welche der Aussagen ist falsch?

    a) Typ I der Neurofibromatose ist häufiger als Typ II

    b)Der genetische Defekt der Neurofibromatose Typ I und II ist auf verschiedenen chromosomen lokalisiert

    c)Typischerweise finden sich bei der Neurofibromatose Typ I bilaterale Akustikusneurinome

    d)Bei der Neurofibromatose Typ I liegen charakteristischerweise multiple Neurofibrome vor

    e)Bei der Neurofibromatose I finden sich typischerweise auf der Haut des Patienten cafe-au-lait Flecken
    c
  62. Bei welchem der folgenden Tumoren ist der Nachweis von intrazellulärem Schleim in der histologischen Diagnostik besonders hilfreich?

    a) verhornendes Plattenepithelkarzinom der Portio

    b)Mikroazinäres Prostatakarzinom

    c) Siegelringzellkarzinom des Magens

    d)intraductales Karzinom der Mamma

    e)Morbus Hodgkin
    c
  63. Das Plattenepithelkarzinom der Haut unterscheidet sich vom Basaliom typischerweise durch...

    a)Metastasenbildung

    b)lokal infiltratives Wachstum

    c)Ulceration

    d)häufige lokalisierung im Gesicht

    e)lokales destruierends Wachstum
    A
  64. Welche der folgenden Kriterien sind in der Abgrenzung von gutartigen Prozessen charakteristisch für einen malignen Tumor?

    1: Kernatypien
    2: Expansives Komprimierendes Wachstum
    3: Infiltrierendes Destruktives Wachstum
    4: Metastasenbildung
    5: Kern-Plasma-Relation zugunsten des Zytoplasma verschoben

    a) nur 1,2 und 4 sind richtig
    b) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
    c) nur 1,3 und 4 sind richtig
    d) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
    e) alle sind richtig
    c
  65. Welche Aussagen zu Entzündungen treffen zu?

    1: Eine Eiteransammlung in einem durch Gewebszerfall entstandenen Hohlraum heisst Abszess

    2: Eine Eiteransammlung in vorbestehenden Körperhöhlen wird als Phlegmone bezeichnet

    3: Das typische Infiltrat akuter bakterieller Entzündungen ist granulozytär geprägt

    4:Eie bakterielle Entzündung kann zu hämatogenen Septikopyämischen Streuherden führen

    5: Eine eitrige Entzündung die sich diffus im Bindegewebe ausbreitet wird als empyem bezeichnet

    a)nur 1 und 2 sind richtig
    b)nur 1, 3 und 4 sind richtig
    c)nur 1,3,4 und 5 sind richtig
    d)nur 1,2 und 5 sind richtig
    e) alle antworten sind richtig
    b
  66. Welche Aussagen zu Apoptose sind richtig?

    1:Apoptose und Nekrose sind morphologisch identisch
    2:Apoptose geht mit einer degradation der zellulären DNS einher
    3:Apoptose kann molekularbiologisch nachgewiesen werden
    4:Apoptose findet statt im Rahmen der Embryonalphase (z.B. handformung)
    5:Apoptose wird auch dogmatischer Zelltod genannt

    a)nur 3 und 5 sind richtig
    b)nur 1,2 und 3 sind richtig
    c)nur 2,3 und 4 sind richtig
    d)nur 1,2,3 und 4 sind richtig
    e) alle aussagen sind richtig
    c
  67. Welche Aussage ist falsch?
    Die Familiäre Adenomatosis coli (FAP)...

    a)ist eine obligate Prälanzerose
    b) wird autosomal dominant vererbt
    c)geht einher mit einem erhöhten risiko für desmoide
    d)entsteht durch eine Keimbahnmutation im TP53-Tumorsupressor-Gen
    e)geht einher mit zahlreichen Adenomen in Kolon und Rektum
    D
  68. Welche Aussage ist falsch?

    Die Diffuse extrakapilläre Glomerulonephritis geht meist einher mit...

    a) glomerulären Schlingennekrosen
    b) Freisetzung von Fibrin in den Kapselraum
    c) Proliferation der Epithelzellen der Bwoman Kapsel
    d) einer rasch progredienten Niereninsuffizienz
    e) einer nodulären Glomerulosklerose
    e
  69. Welche histologischen Befunde treten typischerweise bei der glutensensitiven endemischen Sprue (Zöliakie) auf?

    1)Totaler oder subtotaler Verlust der Zotten
    2)Kryptenhyperplasie
    3)Zahlreiche intraepitheliale T-Lymphozyten
    4)Dichts Lymphoplasmazelluläres Infiltrat in der Submucosa
    5)eine Plattenepithelmetaplasie

    a) nur 1,3 und 4 sind richtig
    b) nur 1,3 und 5 sind richtig
    c) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
    d) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
    e) alle sind richtig
    d
  70. Was trifft man bie Sarkoidose meist an?

    1: Epitheloidezellige Granulome
    2: Langhanssche Riesenzellen
    3: Fibrosierung im betroffenen Gewebe
    4: Verkäsende Nekrose
    5: ein verschobenes Verhältnis von CD4 zu CD8 positiven Lymphozyten von 2:1 auf über 10:1

    a)Nur 1,3 und 4 sind richtig
    b)nur 1,3 und 5 sind richtig
    c) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
    d)nur 1,2,3 und 5 sind richtig
    e)alle sind richtig
    d
  71. Was trifft ffür die TNM Klassifkation maligner Tumoren zu?


    a) Die TNM-Klassifikation erlaubt Aussagen bzgl. der Differenzierung und histogenetischen Abstammung des Tumors

    b)Die TNM Klassifikation erlaubt Aussagen bzgl. der Mitosehäufigkeit und der Proliferationsgeschwindigkeit eines Tumors

    c)Die TNM Klassifikation erlaubt Aussagen bzgl. der Ausbreitung des Tumors und seiner Einordung in ein entsprechendes Tumorstadium

    d) Die TNM Klassifikation ermöglicht keine prognostischen Aussagen

    e) Die TNM Klassifikation wird bei Karzinomen nur selten angewandt
    c
  72. Das ARDS (akute respiratory distress syndrome) zeichnte sich pathomorphologisch aus durch:

    1: hyaline Membranen
    2: Epitheldysplasien
    3: Mikrothromben
    4: panlobuläres emphysem
    5: desquamation von Alveolardeckzellen

    a) nur 1,3 und 4 sind richtig
    b) nur 1,3 und 5 sind richtig
    c) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
    d) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
    e) alle sind richtig
    b
  73. Das Kolonkarzinom metastasiert am häufigsten in

    a) Leber
    b) Knochen
    c) Lungen
    d) Milz
    e) Hirn
    a
  74. Aus welcher Zellart gehen Riesenzellen vom Fremdkörpertyp hervor?

    a) Makrophagen
    b) Epithelzellen
    c) Fibroblasten
    d) Endothelzellen
    e) Lymphozyten
    a
  75. Welche Aussage ist Falsch?

    Zu den gutartigen mesenchymalen Tumoren gehören:

    a) Lipome
    b) Hämangiome
    c) Basaliome
    d) Leiome
    E) Chondrome
    c
  76. Hep C

    a. ist eine faekal-oral uebertragbare Krankheit.

    b. Wird nur selten chronisch.

    c. Praedisponiert zur Entstehung eines Leberkarzinoms.

    d. Wird in ca 10% durch Koinfektion mit dem Deltavirus ausgeloest.

    e. Ist morphologisch durch sogenannte Milchglashepatozyten charakterisiert
    c
  77. Histologisch wird Haemosiderin nachgewiesen durch

    a. Kongorot
    b. Berliner-blau
    c. PAS
    d. Sudanfaerbung
    e. Versilberung
    b
  78. Welche der folgenden Zuordnungen morphologischer Merkmale zu Tumorentrifft nicht zu?

    A) Psammomkörper- Meningeom
    B) Lochkerne- Meningeom
    C) Rosenthal-Fasern- Meningeom
    D) girlanden oder glomerulumartige Gefäßproliferate- Glioblastoma multiforme
    E) Honigwaben – Oligodendrogliom
    c
  79. Welches stellt eine typische immunhistologische Nachweismethode in der humanpathologischen Diagnostik dar?

    a. Nachweis der Hormonrezeptorexpression bei Mamma-Carcinom

    b. Primärdiagnostischer Nachweis eines Plattenepithel-Carcinoms

    c. Nachweis von Tuberkulosebakterien-DNA in der Lunge

    d. Nachweis von Erreger-RNA

    e. postoperativer Fremdkörpernachweis
    a
  80. Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR)

    A) ist ein morphologisches Nachweisverfahren in der Molekulardiagnostik
    B) beschreibt den radioaktiven Zerfall von Isotopen
    C) ermöglicht die exponentielle Amplifikation von bekannten DNA-Sequenzen
    D) wird zum direkten Proteinnachweis verwendet
    E) ist eine Technik zum immounologischen Nachweis von Tumormarkern
    c
  81. Welche Aussage zu Bronchopneumonie trifft nicht zu?

    a. Haeufig ist sie virusbedingt.
    b. typisch ist das herdfoermige Wachstum.
    c. charakteristisch in der Histologie sind die verschiedenen Pneumoniestadien.
    d. kann durch Aspiration bedingt sein.
    e. kann eine Sepsis hervorrufen.
    A
  82. Welcher infektionsweg einer eitrigen meningoenzephalitis ist am wenigsten wahrscheinlich?
    a) othogen
    b) rhinogen
    c) lymphogen
    d) traumatisch
    e) haematogen
    c
  83. Zu den gutartigen mesenchymalen Tumoren gehören NICHT:

    A) Papillome
    B) Fibrome
    C) Hämangiome
    D) Leiomyome
    E) Chondrome
    A
  84. Für den Naevus zellnaevus gilt NICHT:

    A) Die Zellnester können in der Epidermis liegen
    B) Die Zellnester können in der Dermis liegen
    C) Der Tumor ist benigne
    D) Er stellt eine obligate Präkanzerose dar
    E) Er kann maligne entarten.
    D
  85. Welche Aussage zum TNM Stadium trifft zu?

    A) ypT3 bedeutet dass die Infiltrationstiefe des Tumors nicht eindeutig beurteilt werden kann

    B) Die Aussage R0 bedeutet dass ein mikroskopischer residualtumor verblieben ist

    C)Karzinome mit einem Stadium pT1 können bereits metastasiert haben

    D)Die TNM Klassifikation wird sowohl für benigne als auch für maligne Tumoren angewendet

    E) Lymphknotenmetastasen werden niemals als M1 klassifiziert
    C
  86. Welche Aussage zu den nichtepithelialen Tumoren trifft NICHT zu?

    A) Beim Nävuszellnävus vom CompoundTyp liegen die Nävuszellen in der Epidermis und Dermis

    B)Harmatomm steht griechisch für "Verfehlung" und bezeichnet in der Regel gutartige oft tumorös imponierende Fehlbildungen, die durch Entwicklungsstörungen von Keimmgewebe während der Embryonalzeit entstehen

    C)Leiomyosarkom und Osteosarkom zählen zu den benigne mesenchymalen Tumoren

    D)Das Leiomyom des Uterus ist ein benigner mesenchymaler Tumor der in Abhängigkeit  von seiner Lage zu Blutungsstörungen und Unfruchtbarkeit führen kann

    E)Neben pigmentierten malignen Melanomen gibt es auch nicht pigmentierte amelanotische Formen
    C
  87. Eine 18-Jährige Patientin stellt sich wegen rezidivierender Durchfälle in ihrer Praxis vor. Im endoskopischen Befund stellen sie ein abgeflachtes Schleimhautrelief im Duodenum mit einer Zotteatrophie fest

    Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?

    A) Manifestation Morbus Crohn
    B) Refluxbedingte Duodenitis
    C) Hämochromatose
    D)Glutensensitive Enteropathie (Sprue)
    E) Duodenale Neuplasie
    D
  88. 2. Welche der folgenden Tumorentitäten tritt bei der Neurofibromatose Typ 2 gehäuft auf?

    A) Melanozytom
    B) Glioblastom
    C) Meningeom
    D) Plexiformes Neurofibrom
    E) Pilozytisches Astrozytom
    C
  89. 6. Welche Aussage zur Multiplen Sklerose trifft zu?

    A) Entmarkungsherde treten nur in den Großhirnhemisphären auf.

    B) Die Multiple Sklerose wird durch Meningokokken verursacht.

    C) Im Bereich der Entmarkungsherde bleiben die Axone in der Regel weitgehenderhalten.

    D) Die Beteiligung des Nervus opticus ist eine seltene und späte Komplikation.

    E) Die Multiple Sklerose ist eine akut progrediente Erkrankung mit infauster Prognose.
    C
  90. 13. Wo wird ein Empyem nicht beobachtet?

    A) Pleura
    B) Peritoneum
    C) Gallenblase
    D) Gelenkspalt
    E) Lunge
    E
  91. 14. Welche Aussage zur Aspergillus-Pneumonie trifft nicht zu?

    (A) Der zugrundeliegende Erreger ist ein Schimmelpilz.

    (B) Immunschwäche ist ein begünstigender Faktor.

    (C) In der PAS-Färbung erkennt man Hyphen, die ein Myzel bilden.

    (D) In den Aspergillus-Herde können ausgedehnte Nekrosen vorkommen.

    (E) Auch bei ausgedehnten Nekrosen kommt es immer zu einer Restitutio ad integrum.
    E
  92. Welche der folgenden Erkrankungen stellt eine obligate Präkanzerose dar?

    (A) Chronische Gastritis
    (B) Nävuszellnävus
    (C) Hochgradige Plattenepithel-Dysplasie (intraepitheliale Neoplasie) derMundschleimhaut
    (D) Prostatahyperplasie
    (E) Fibrös-zystische Mastopathie
    C
  93. Für das Siegelringzell-Karzinom des Magens trifft folgende Aussage zu:

    A) Das histologische Bild ist gekennzeichnet durch kohäsive Karzinomzellverbände.

    B) Die Siegelring-Karzinomzellen lassen sich besonders gut durch die EvG-Färbungdarstellen.

    C) Häufig kommt es zur genomischen Amplifikation und Überexpression von ECadherin.

    D) Die klinische Prognose ist besser als beim intestinalen Magenkarzinom.

    E) Unter „Vichow-Drüse“ versteht man die Metastasierung eines Magenkarzinoms insupraklavikuläre Lymphknoten.
    E
  94. Welcher der folgenden Faktoren prädisponiert zur Entwicklung einer bakteriellenEndokarditis ulcero-polyposa?

    (A) Ventrikelseptumdefekt.
    (B) Herzklappenbioprothese.
    (C) Myokardhypertrophie.
    (D) Koronararteriensklerose.
    (E) Stattgehabte Lungenembolie.
    B
  95. Was ist nicht typisch für die Sarkoidose?

    (A) Epitheloidzellige Granulome.
    (B) Langhans`sche Riesenzellen.
    (C) Fibrosierungen im betroffenen Gewebe.
    (D) Abszedierende Granulozyteninfiltrate.
    (E) Ein verschobenes Verhältnis von CD4 zu CD8 positiven Lymphozyten.
    D
  96. Welche Aussage zum Barrett-Ösophagus trifft nicht zu?

    (A) Bei der Barrett-Mukosa handelt es sich um eine gastrale Metaplasie.
    (B) Eine Barrett-Mukosa ist häufig Folge eines chronischen Refluxes.
    (C) Die Barrett-Mucosa zeigt histologisch Becherzellen.
    (D) Auf dem Boden einer Barrett-Mukosa können Dysplasien und Karzinomeentstehen.
    (E) Barrett-Karzinome sind Adenokarzinome.
    A
  97. Welche Aussage zu Lymphomen trifft zu?

    (A) Mantelzelllymphome sind die häufigsten Lymphome.
    (B) Hodgkin-Lymphome zeichnen sich durch eine sehr schlechte Prognose aus.
    (C) Non-Hodgkin-Lymphome können in B- und T-/NK-Zelllymphome unterteilt werden.
    (D) Lymphome entstehen häufig durch Mutationen im KIT-Gen.
    (E) Plasmozytome sind häufig mit Amyloidosen vom AA-Typ assoziiert.
    C
  98. Welche Aussage über Aschoff' sche Knötchen trifft zu?Sie

    (A) treten bevorzugt in der Leber auf.
    (B) enthalten histiozytäre Zellen und Riesenzellen.
    (C) entwickeln sich bei der Sarkoidose.
    (D) sind Folge einer Cocksackie B3-Virusmyokarditis.
    (E) sind knotig-livide Hautmanifestationen einer Tuberkulose.
    D

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