Psychologisches Diagnostizieren bei Kindern

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Author:
KaliYuga
ID:
258301
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Psychologisches Diagnostizieren bei Kindern
Updated:
2014-01-25 11:52:10
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Psychologisches Diagnostizieren bei Kindern
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Psychologisches Diagnostizieren bei Kindern
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  1. 5 Arten von Leistungstests
    1. Entwicklungstests, 2. Intelligenztests, 3. Allgemeine Leistungstests, 4. Schultests, 5. Spezielle Funktionsüberprüfungs- und Eignungstests
  2. Test + Untertests, die räumliche Wahrnehmung erfassen, 4 & 6 jährige
    4jährige: 1. WET: Schatzkästchen, Bilderlotto, Muster legen, 2. K-ABC: Zauberfenster, Dreiecke, Räumliches Gedächtnis, 3. HAWIVA-III: Mosaik-Test, Figuren legen; 6jährige: 1. AID-2: Analysieren und Synthetisieren, Antizipieren und Kombinieren, 2. K-ABC: Zauberfenster, Dreiecke, Räumliches Gedächtnis, 3. HAWIK-IV: Mosaik-Test
  3. Differentialdiagnosen für Legasthenie
    1. Dyslexie, Dysgraphie, 2. Lese-Rechtschreibhemmung aufgrund Emotionaler Störung / organischer Erkrankung, 3. Analphabetismus, 4. Allgemeine Intelligenzminderung
  4. Wie nennt man es, wenn ein Verfahren Kinder ohne Entwicklungsstörungen als solche erkennt und wie hoch sollte der Wert sein?
    Spezifität, sollte bei 80% liegen, mindestens 70%
  5. Zu welchem PFK Typ gehört „Soziale Erwünschtheit“?
    Aktives Engagement
  6. Warum sind Kinder besonders anfällig für Suggestionen?
    1. Kognitive Entwicklung, 2. Theory of Mind, 3. Gedächtnis, 4. Sprachkompetenz, 5. Soziale Interaktion
  7. Welche JTCI Skalen deuten auf einen psychopathologischen Status hin und wie sollen diese ausgeprägt sein?
    1. Charakterdimensionen: Selbstlenkungsfähigkeit, Kooperativität niedrig; 2. Temperamentdimensionen: Hohe Schadensvermeidung -> Internalisierende Störungen; Hohes Neugierverhalten + niedriges Beharrungsvermögen -> Externalisierende Störungen
  8. Beobachtungsfehler
    1. Primacy/Recency Effekt, 2. Haloeffekt, 3. Theoretischer Fehler, 4. Kontaktfehler, 5. Veränderung des Beobachters über die Zeit
  9. Test, der Konzentrationsfähigkeit bei 5 Jährigen misst
    KHV-VK
  10. Subtests + Verfahren, die längsschnittliche Sprachentwicklung bei 4 und 6 Jährigen messen
    1. HAWIVA-III: Begriffe erklären, Passiver Wortschatz, Aktiver Wortschatz; 2. K-ABC: Wortschatz, Lese/Buchstaben, Lesen/Verstehen
  11. Welche Fähigkeiten misst das BISC?
    1. Analyse und Synthese der phonologischen Struktur der Sprache, 2. Abruf aus dem LZG, 3. Gedächtnisspanne, 4. Visuelle Aufmerksamkeit
  12. Pädagogisch-psychologische Diagnostik
    1. Taxonomie von Dimensionen, 2. Interaktion günstiger und ungünstiger interner und externer Einflussfaktoren als Ursache, 3. Diagnose mittels Tests, pädagog. Beurteilungen und Beobachtung in Realsituationen, 4. Motivation hat wesentliche Bedeutung
  13. Welche Skalen gehen im PFK 9-14 mit Delinquenz und restriktivem Erziehungsstil einher?
    1. Fehlende Willenskontrolle, 2. Bedürfnis nach Ich-Durchsetzung, Opposition, Aggression, 3. Maskulinität der Einstellung, 4. Selbsterleben von Impulsivität
  14. Was bedeutet Selektive Aufmerksamkeit? 2 Verfahren die diese messen?
    1. TEA-CH: Sky Search, Map Mission, 2. KITAP: Ablenkbarkeit, Go/Nogo, Scanning
  15. Subtests vom AID-2, die serielle Informationsverarbeitung messen und welchem Fähigkeitsbereich sie angehören
    1. Unmittelbares Reproduzieren – numerisch (verbal-akustisch) (5), 2. Unmittelbares Reproduzieren – figural abstrakt (manuell-visuell) (5a)
  16. 4 Subtests des WET mit Funktionsbereich angeben, die sprachliche Entwicklung messen
    1. Wörter erklären (Sprache), 2. Puppenspiel (Sprache), 3. Gegensätze (Kognitive Entwicklung), 4. Quiz (Kognitive Entwicklung)
  17. In einem Kindergarten wird ein Screeningverfahren eingesetzt, welche Ziele verfolgt die Entwicklungsdiagnostik hier vorrangig?
    Zu einem Zeitpunkt, an dem noch keine Symptome zu erkennen sind, mit ökonomischen Maßnahmen Entwicklungsrisiken sensitiv und spezifisch zu erfassen
  18. Welche Fehlerquellen gibt es bei Kindern bei PSK-Tests?
    1. Niveau der Selbstreflexivität, 2. Sprachniveau, 3. Lesefertigkeit
  19. Drei Tests des AID-2, die Gedächtnis messen + Dimensionen
    1. Unmittelbares Reproduzieren (numerisch) (verbal-akustisch), 2. Merken und Einprägen (Behaltenskapazität) (verbal-akustisch), 3. Unmittelbares Reproduzieren (figural – abstrakt) (manuell-visuell), 4. Kodieren und Assoziieren (manuell-visuell)
  20. Klinisch-Psychologische Diagnostik
    1. Taxonomie von Störungsbildern, 2. Interaktion von störungsbildspezifischen Anlage- und Umweltbedingungen als Ursache, 3. Diagnose mittels Klassifikationssystemen, klin. Interview, Verhaltensanalyse, 4. Motivation nicht zentral
  21. Anstrengungsvermeidung beim PFK welche 2 Skalen?
    1. MO3: Schulischer Ehrgeiz, 2. MO4: Bereitschaft zu sozialem Engagement
  22. 4 Tests beim WET die räuml. Denken messen
    1. Bilderlotto (Differenzierte Raumlage-Wahrnehmung), 2. Schatzkästchen (Visuell-räumliches Gedächtnis), 3. Muster legen (Räumliches Denken), 4. Nachzeichnen (Visumotorische Koordination)
  23. Was ist Phonologische Bewusstheit und welche 2 Tests messen sie?
    Verständnis für die Lautstruktur der Sprache, 1. BISC, 2. BAKO 1-4
  24. Welche Skalen messen soziale Ängste bei PFK
    1. VS4: Zurückhaltung und Scheu im Sozialkontakt, 2. SB5: Selbsterleben von Unterlegenheit gegenüber anderen
  25. Methoden der Entwicklungdiagnostik
    1. Gespräch, 2. Beobachtung, 3. Psychologischer Test
  26. Je 3 Vor- und Nachteile Projektiver Verfahren
    Vorteile: 1. Diagnostische Absicht weniger leicht erkennbar, 2. Aufdecken unbewusster Probleme, 3. Bei Kindern gut einsetzbar; Nachteile: 1. Fehlende psychometrische Qualität, 2. Eindeutige Zuordnung der Antworten des Klienten meist nicht möglich, 3. Grundkompetenzen (z.B. Sprache) werden meist vorausgesetzt
  27. Was kommt im diagn. Prozess vor der Auswahl der Verfahren?
    1. Ausarbeitung einer (differenzierten) Fragestellung, 2. Formulierung diagnostischer Hypothesen, 3. Auswahl geeigneter Verfahren (Operationalisierung), 4. Durchführung der Untersuchung, 5. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse, 6. Rückmeldung der Ergebnisse an den/die AuftraggeberIn/ Beantwortung der Fragestellung
  28. Welche zwei ethischen Grundsätze geraten in Konflikt wenn ein Kind einen Verdacht auf Entwicklungsverzögerung hat, aber nicht an der Untersuchung teilnehmen will?
    1. Prinzip der Autonomie, 2. Prinzip der Schadensvermeidung und Verpflichtung zu helfen
  29. Nennen Sie verschiedene Arten von Hypothesen!
    1. Klassifikationshypothesen (z.B. bei Kind liegt LRS vor wenn ICD-10 Diagnosekriterien erfüllt sind), 2. Erklärungshypothesen (z.B. schlechte Schulleistungen sind durch kognitive Überforderung begründet wenn Ergebnisse in Intelligenztest unterdurchschnittlich), 3. Eignungs- bzw. Indikationshypothesen (z.B. Übertritt in AHS wird übertreten wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind)
  30. Themen im klinischen Interview
    1. Vorstellungsgrund/Problem, 2. Intelligenz und Schulleistung, 3. Bisherige Entwicklung, 4. Persönlichkeit, Temperament und Gefühle, 5. Familiensituation, 6. Soziales Umfeld
  31. Entwicklungsperspektive bei der Befragung von Kindern
    1. Sprachliche Fähigkeiten (ab ca. 4 Jahren), 2. Autobiographisches Gedächtnis (ab ca. 3 Jahren), 3. TOM (ab 3 Beginn der Entwicklung, ab 5 okay (Kausalität), im Jugendalter fertig entwickelt), 4. Suggestibilität (v.A. 3-4 Jährige, bis 7 anfällig, ab 10 mit Erwachsenen vergleichbar)
  32. Verarbeitung gesprächsdiagnostischer Informationen
    1. Beschreibende Aussagen (Fakten, Verhalten), 2. Bewertende Aussagen (Beurteilungen, Einschätzungen, Befürchtungen) -> Prinzip des Doppel- oder Mehrfachbelegs
  33. Befragung von Eltern
    1. Zuverlässig: Bisherige Entwicklung des Kindes, Beschreibung konkreter Verhaltensweisen; 2. Eher subjektives Erleben: Persönlichkeit und Befinden des Kindes, Bedenken bzgl. Kindlichen Verhaltens/Benehmens
  34. Einteilung von Verhaltensbeobachtung
    1. Strukturierung (unstrukturiert bei standardisiert), 2.Partizipation (aktiv teilnehmend bis nicht teilnehmend, Selbst- vs. Fremdbeobachtung), 3. Offene vs. Verdeckte Beobachtung
  35. Arten von Projektiven Verfahren
    1. Formdeuteverfahren (Rorschach-Test), 2. Verbale Ergänzungsverfahren (Düss-Fabelmethode, Satzergänzungsverfahren), 3. Bilder-Erzähltechniken (CAT, Schwarzfuß-Test), 4. Zeichnerische Gestaltungsverfahren (Familie in Tieren, Baumtest), 5. Spielerische Gestaltungsverfahren (Sceno-Test, Welt-Test), 6. Projektive Farbtests (Lüscher-Test), 7. Grafologische Verfahren
  36. Vier kommunikativ günstige Verhaltensweisen bei der Diagnostik von Kindern?
    1. Freundliche Mimik, 2. Modulierte Sprechweise, 3. Freundliche, nicht wertende Rückmeldung, 4. Vermeidung von Kritik, 5. Angemessenes Blickkontaktangebot
  37. 2 Tests um die Aufmerksamkeitskontrolle bei Schulkindern zu erfassen
    1. TEA-CH, 2. KITAP

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