Literaturdidaktik - Kapitel 10 - Das Wie des Unterrichts

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Author:
Honigbohne
ID:
260555
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Literaturdidaktik - Kapitel 10 - Das Wie des Unterrichts
Updated:
2014-02-06 10:14:57
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  1. Methoden, Sozialformen, Arbeitstechniken
    • Wege o. Instrumente
    • 3 Hauptmethoden: 1. Unterrichtsgespräch; 2. Textanalyse & verwandt Verfahren; 3. Handlungs- & produktionsorientierter Unterricht
    • Einzel- o. Partnerarbeit
    • Medien
    • Arbeits- & Kommunikationstechniken
  2. 1. Unterrichtsgespräch
    • Miteinander-Sprechen der SuS überwiegt alle anderen Handlungen im Literaturunterricht
    • Unterrichtsgespräch = Vorbereitung, Auswertung textanalytischer Arbeit
    • gilt als DER Weg zur Textinterpretation & somit als Methode
    • SuS können Deutung mit Mitschülern abgleichen -> Bestätigung, Veränderung, Differenzierung der eigenen Interpretation
    • 2 Varianten: gelenktes Unterrichtsgespräch vs. literarisches Unterrichtsgespräch
  3. gelenktes Unterrichtsgespräch
    • traditionelle Vorgehensweise
    • bietet weg zur selbstständigen Entfaltung einer zugleich textangemessenen und persönlich bedeutsamen Interpretation
    • Hypothesenbildung & Interpretation
    • Beginn IdR mit offenen Impulsen
    • moderiert von Lehrer
    • Lehrer kann zusätzliche Impulse beitragen wenn nötig
  4. literarisches Unterrichtsgespräch
    • radikale Alternative, da Verzicht auf Lenkung d. Lehrers
    • Übergänge in Praxis meist fließend
    • Lehrer kein Teilnehmer des Gesprächs
  5. 2. Textanalyse & verwandte Verfahren
    • ergänzend zu Methoden Unterrichtsgespräch und HPU
    • Ziel: Erkennen von Zentralen Textelementen & ihren Zusammenhängen
    • 4 Unterschiedliche Verfahren: 1. Textanalyse; 2. Textwiedergabe; 3. Textnahes Lesen; 4. Produktionsorientiertes Verhalten
  6. 2. Textanalyse & verwandte Verfahren: 1. Textanalyse
    beruht auf Textuntersuchung mit Hilfe von systematisch aufeinander bezogenen Kategorien
  7. 2. Textanalyse & verwandte Verfahren: 2. Textwiedergabe
    • versch. Formen d. Textwiedergabe gelten als Vorstufe für Textanalyse & können fließende Übergänge zu ihr aufweisen
    • Methode ermöglicht Bestimmung v. Textelementen, wenn diese dem Text wörtlich zu entnehmen sind o. durch lokale Kohärenzbildung zu rekonstruieren sind
  8. 2. Textanalyse & verwandte Verfahren: 3. Textnahes Lesen
    • genaue, langsame, wiederholte & durch schreibende Tätigkeit unterstütze Lesen
    • Paefgens -> als Grundlage für Textinterpretation gefordert
    • Vorteil: für SuS spontan ausführbar -> beruht nicht auf Anwendungen v. Kategorien
    • Nachteil: nicht systematisch lernbar
  9. 2. Textanalyse & verwandte Verfahren: 4. Produktionsorientiertes Verfahren
    • lassen Funktion von Textelementen/-strukturen erfahrbar machen
    • zentraler Weg zum Erkennen von Textelementen, da Verfahren ein reflektives & systematisches Vorgehen ermöglicht & somit lehr- & lernbar ist
    • bitetet Möglichkeit Teilleistung des Verstehens in relativ objektiver Weise zu prüfen
    • Grundlage für ergiebige Interpretation & lohnenden Wirklichkeitsbezug
    • Problem: bislang kein fachwissenschaftlich begründetes & didaktisch reflektiertes Begriffsinstrumentarium
  10. 3. Handlungs- & produktionsorientierter Unterricht
    • Abkürzungen HP o. HPLU
    • keine eindeutige Definition
    • rezeptionsästhetische Konzeption & poststrukturale Ansätze
  11. Handlungsorientierter Unterricht
    • beschreibt Zusammenwirken von kognitiven, affektiven & praktischen Fähigkeiten
    • "Zugang erfolgt durch ein ganzheitliches Tun"
  12. Produktionsorientierter Unterricht
    • soll SuS Schreiben eigener lit. Texte ermöglichen
    • SuS nicht bloß Interpretationsaufsätze -> künstlerisches Schreiben fördern
  13. HP: Waldmanns Konzeptionen
    • rücken Erkennen v. Textelementen & -strukturen ider 3 Hauptgattungen lit. Texte in Vordergrund
    • Förderung mithilfe versch. produktionsorientierter Verfahren (z.B. Umgestaltung lit. Texte)
    • Augenmerk auf formalen Besonderheiten d. Textes (Veränderung Metrum o. Reimschema durch SuS -> Funktion v. Darstellungsverfahren sichtbar machen)
    • Veränderung best. formaler Kennzeichen -> Veränderte Wirkung
  14. HP: Fingerhuts Ansatz
    • Textdeutung
    • SuS sollen an Ausfüllung von Leerstellen mithelfen
    • Schreibe Geschichte X weiter
    • Versetze dich in Person Y
  15. HP: Haas & Spinner
    • Entwicklung d. Lesemotivation
    • Vorstellungsbildung
    • Emotionale Beteiligung
    • Ziele sind eng mit Textverständnis verknüpft
    • Bilder malen
    • nachspielen
  16. HP: Leubner & Co: 3 Grundsätze um Gefahren der HP zu vermeiden
    • 1. Aufgaben müssen Zielerreichung dienen -> auf Text anpasse; Text muss großen, aber nicht zu großen Spielaum für Interpretation lassen; Interpretationsspielraum vorher im Unterricht erkunden
    • 2. Grundlage -> Sicherstellung d. Verständnis d. zentralen Elemente d. Textes & ihrer Zusammenhänge; produktionsorientierten Aufgaben müssen textanalytische vorausgehen
    • 3. Produktionen d. Schüler reflektierend auswerten; Vergleich mit Produktionen anderer o. Original -> nicht zensierend

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