Virtuelle Produktentwicklung A Kapitel 4

Card Set Information

Author:
toebber
ID:
262079
Filename:
Virtuelle Produktentwicklung A Kapitel 4
Updated:
2014-02-20 04:23:31
Tags:
Virtuelle Produktentwicklung
Folders:

Description:
Virtuelle Produktentwicklung Rechnerunterst├╝tzte Verfahren der Produkt
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user toebber on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Welche grundlegenden Vorgehensweisen zur Erstellung von Volumenmodellen kennen Sie? Erläutern sie diese.
    • Top-Down Vorgehensweise: von Aussen nach Innen -> immer weiter verfeinert -> Baugruppen, Einzelteile und Gestaltzonen entstehen
    • Bottom-Up Vorgehensweise: von Innen nach Aussen -> Einzelteilentwicklung -> Baugruppen -> Produkt -> Positionierung der Einzelteile absolut (auf Haupt-Koordinatensystem referenziert) oder relativ (auf bestehende Bauteile referenziert)
  2. Welche Arten der geometrischen Modellierung kennen sie? Erläutern sie diese.
    • Flächenorientiertes Vorgehen: grobe Konturmodellierung aus mehreren Flächen -> Verschneidung und Verfeinerung der Flächenkontur (z.B. Verwundung) -> geschlossenen Flächenkontur -> Volumen
    • Volumenorientiertes Vorgehen: Skizze von Quer- bzw. Längsschnitt -> Volumenerstellung durch räumliche Transformation -> Detaillierung durch Verknüpfung (mengentheoretisch) mehrere Volumina und Ergänzungen durch Gestaltelemente (Features)
  3. Was versteht man unter einem Feature? Klassifizieren sie diese und nennen sie einige konkrete Beispiele.
    Unter einem Feature wird die Aggregation (Zusammenfassung, Anhäufung) von Merkmalen zu einem gemeinsamen Objekt verstanden. Der Begriff Formelement kann damit gewissermaßen als Untermenge des Begriffs Feature angesehen werden.

    • Bsp:
    • Form Feature (Bohrung, Nut,...)
    • Body Feature (Block, Wellenabschnitt,...)
    • Operation Feature (Fase, Rundung,...)
    • Enumerative Feature (Musterung)
  4. Worin unterscheiden sich explizite und implizite Repräsentation von Features?
    • explizite Featuredarstellung: direkte Darstellung der Gestalt durch Kombination der Geometrieelemente des abzubildenden Features
    • implizite Featurdarstellung (üblich): kompakte Darstellung durch parametrische Abhängigkeiten der Geometrie
  5. Welche Möglichkeiten zur Anordnung von CAD-Einzelteilen in Baugruppen kennen sie? Erläutern sie diese.
    • Überlagerung von Symmetrielinien (z.B. konzentrisch, achssymmetrisch, achsparallel) der beiden Bauteile (z.B. relative Anordnung der Achsen)
    • das bündige Anordnen (fluchtend) zweier Flächen
    • das bündige Anordnen von Körperkanten (fluchtend) oder definierten Punkten
    • die Überlagerung der lokalen Koordinatensysteme beider Bauteile
  6. Was versteht man unter dem Begriff "parametrisches Modellieren"?
    Beruht auf der bidirektionalen Assoziativität von Geometrie und Maßzahlen. Sie werden mittels geometrischer Bindungen und mathematischer Beziehungen miteinander verknüpft. Die Geometriebeschreibung erfolgt durch Parameter und Constrains.
  7. Nennen und definieren sie grundlegende Begriffe hinsichtlich der Parametrik.
    • Parameter: sind Größen, die die konstruierte Geometrie in der Repräsentation bestimmend kennzeichnen (veränderliche Variablen)
    • Constrains: sind Zwangs- und Randbedingungen und stellen die Beziehung zwischen einzelnen Parametern sowie die räumliche Lage einzelner Elemente zueinander dar.
  8. Wie unterscheidet sich die parametrische Beschreibung eines Produktes? Wie unterteilt sich wieder der Constraint?
  9. Wie hängen die Verfahren der Skizzeninterpretation und der Gleichungslösung mit dem parametrischen Modellieren zusammen?
    • Skizzeninterpretation: Modifikation einer ungenauen Skizze durch Analyse und Auswertung von Regeln -> Constrains werden automatisch definiert
    • Gleichungslösung: Unterschied in "variational" und "parametric". GLS, auf Constrains beruhend, muss bei Parameteränderung gelöst werden -> Regeneration
  10. Was ist der Unterschied zwischen "variational design", "parametric design" und "history based design"?
    • Variational design: Ein Satz von Gleichungen der eine Repräsentation vollständig beschreibt wird simultan gelöst
    • Parametric design: Der Vorgang der Gleichungslösung erfolgt gerichtet, also nach einer genau definierten Reihenfolge
    • History based design: kann mit den Verfahren des variational und parametric design kombiniert werden und beschreibt zusätzlich die einzelnen Modellierungsschritte beim Erstellen eines Bauteils in zeitlicher Reihenfolge
  11. Kennen sie Anwendungen für das parametrische Modellieren?
    • Variantenbildung
    • Einbringung der Auslegungs- und Dimensionierungsrechnung in die Konstruktion
    • Kinematische Simulation in parametrisch beschriebenen Baugruppen
  12. Welche Merkmale haben Norm,- Zukauf- und Katalogteile?
    • kostengünstig
    • standardisiert
    • leicht beschaffbar
    • in Katalogen parametrisch verfügbar

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview