externe Unternehmensrechnung

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
262762
Filename:
externe Unternehmensrechnung
Updated:
2014-02-19 05:08:35
Tags:
BWL
Folders:
BWL
Description:
KlausurVorbereitung
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user huatieulans on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. nach.... ist der Kaufmann verpflichtet, Vermögen und Schulden seines Unternehmens anzugeben
    § 240 HGB
  2. Bilanzgliederungsschema
    § 266 HGB
  3. Saldierungsverbot
    § 246 1 HGB
  4. Was ist Saldierungsgebot?
    Posten der Aktivseite einer Bilanz dürfen nicht mit Posten der Passivseite verrechnet werden. In der gewinn- und Verlustrechnung dürfen Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet werden. Das Saldierungsverbot soll verhindern, dass Kaufleute einfach Forderungen gegen Verbindlichkeiten hoch rechnen und damit die Transparenz ihres Jahresabschlusses verringern
  5. Gesamtkostenverfahren
    • § 275 II HGB
    • - Explizite Berücksichtigung der Bestandsänderungen
    • - Kostenartenorientierung
  6. Umsatzkostenverfahren
    • § 275 III HGB
    • - Kostenstellenorientierung
    • - implizite Berücksichtigung der Bestandsänderung
  7. Grundsatz: Einzelbewertung
    § 252 I Nr. 3 HGB
  8. Vorsichtsprinzip / Imperalitätsprinzip
    § 252 I Nr. 4 HGB
  9. Daumenregel
    Erfüllungsbetrag mit ca. 80%iger Wahrscheinlichkeit nicht  größer als Rückstellung
  10. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten
    § 249 Abs. 1 S.1 1. Alt.HGB

    Bsp: laufender Schadensersatzprozess
  11. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
    § 249 Abs. 1 S.1 2. Alt. HGB


    Bsp: Ein bereits geschlossener Vertrag kann nur mit Verlust erfüllt werden
  12. Kulanzrückstellungen
    § 249 Abs. 1 S.2 Nr. 2 HGB

    Bsp: Gewährleistungen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen
  13. Rückstellungen für unterlassene Abraumbeseitigungen
    § 249 Abs. 1 S.2 Nr. 1 HGB

    Bsp: Unterlassene Abraumbeseitigung vor geplanten Baubeginn eines Grundstücks
  14. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung (innerhalb 3 Monate)
    § 249 Abs. 1 S.2 Nr.1 HGB

    Bsp: Wartung einer Maschine
  15. Prinzip der Periodisierung von Erträgen und Aufwendungen ( Rechnungsabgrenzungsposten)
    § 252 I Nr.5 HGB

    Aufgabe: Ermittlung des Periodengewinns
  16. Definition Rückstellungen
    • - passivsten zur korrekten Periodisierung zukünftig auffallender Aufwendungen
    • - Buchung vor Realisation aufgrund Vorsichtsprinzip / Imperalitätsprinzip
    • - Aufwand den Grunde nach / oder der Höhe nach Ungewiss 
    •  --> Abgrenzung zur Verbindlichkeit ; bei Verbindlichkeit ist Aufwand dem Grunde und der Höhe nach sicher
    • --> Abgrenzung zur Rücklagen: Rücklage (keine schulden) 
    •      - Rücklage ist Teil des Eigenkapitals
    •      - Rückstellung ist Teil des Fremdkapitals
  17. Ergebnisverwendung
    • Jahresergebnis
    • +/- Gewinn-/Verlustvorträge
    • + Entnahmen aus kapitalrücklagen
    • + Entnahmen aus Gewinnrücklagen
    • - Einstellung in Gewinnrücklagen
    • ---------------------------------------
    • = Bilanzgewinn
    • - auszuschüttender Betrag
    • --------------------------------------
    • = Gewinn-/Verlustvortrag (für Folgeperiode)
  18. Definition Rücklagen (offene Rücklage, stille Rücklage)
    • - Puffer zum Verlustausgleich
    • - Erhöhen Haftungsbasis
    • - Rücklagen sind kein Zahlungsmittaläquivalent

    • * offene Rücklagen : offen in der Bilanz gezeigt / für jede Sichtbar 
    •       ---> Kapital- / Gewinnrücklagen

    • * stille Rücklagen: oftmals für Bilanzleser nicht sichtbar
    •     - Unterbewertung von Aktiva
    •     - Überbewertung von Passiva
    •    -->oft aufgrund von Bilanzierungsvorschrifen (z.B Bewertung zu fortgeführte Anschaffungs- oder Herstellungskosten)
  19. Aktivierungsverbot
    § 248 II 2 HGB

    • konkrete Aktivierung nicht gegeben
    • Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
  20. Aktivierungspflicht
    § 250 I HGB
  21. Anschaffungskosten
    § 255 I HGB

    •    Kaufpreis (Netto)
    • + Anschaffungsnebenskosten
    • + Nachträgliche Anschaffungskosten
    • -  Preisminderung ( Rabatte, Skonto, Boni)
    • ----------------------------------------------
    • = Anschaffungskosten
  22. Herstellungskosten
    § 255 II, III HGB

    • Bestandteile: 
    •    Materialeinzelkosten
    • +Materialgemeinkosten
    • +Sondereinzelkosten
    • +Fertigungseinzelkosten
    • +Fertigungsgemeinkosten
    • +Werteverzehr des Anlagevermögens
    • --------------------------------------------
    • = Wertuntergrenze (Pflichtbestandteile)
    • + angemessener Teil der Kosten für
    •        .allg. Verwaltung
    •            .soziale Einrichtung des Betriebs
    •            . freiwillige soziale Leistungen
    •            . betrieblicher Altervorsorge
    • + Finazierungskosten (§ 255 III HGB)
    • --------------------------------------------
    • = Wertobergrenze (Wahlrechtbestandteile)
  23. abstrakte Aktivierungsfähigkeit
    der Kaufmannsverstand sagt dir, was du aktivieren musst
  24. kokrete Aktivierungsverbot
    Pflicht/ Verbot / Wahlrecht

    Staat sagt dir, was du aktivieren kannst / musst/ nicht darfst
  25. planmäßige Abschreibungen
    • § 253 Abs. 3 HGB
    • abnutzbares Anlagevermögen
    • nach dem AfA-Plan ergebender Wert
    • Pflicht
  26. außerplanmäßige Abschreibungen (Umlaufvermögen)
    • § 253 Abs.4 HGB
    • Umlaufvermögen (strenges Niederswertprinzip)

    • Niedrigerer Börsen- oder Marktpreis, sofern dieser nicht feststellbar ist, auch den niedrigeren beizulegenden Wert
    • Pflicht
  27. Außerplanmäßige Abschreibungen (Anlagevermögen)
    • § 253 Abs.3 HGB
    • Anlagevermögen (gemildertes Niederstwertprinzip)
    • niedrigerer beizulegender Wert
    • vorübergehende Wertminderung : Verbot (außer Finanzanlagen: Wahlrecht)
    • dauernde Wertminderung : Pflicht
  28. Stetikeitsprinzip
    • § 252 I Nr. 6 HGB
    • das Stetigkeitsprinzip besagt, dass die angewandten Bewertungsmethoden des Vorjahres im aktuellen Jahr beizubehalten sind. Das Stetigkeitsprinzip soll die Vergleichbarkeit der Wertansätze im Zeitablauf gewährleisten
  29. Folgebewertung
    § 253 HGB
  30. gemilderte Niederstwertprinzip
    § 253 III 4 HGB

    hier KANNST du den niedrigen Wert ansetzen, musst es aber nicht
  31. strenges Niederstwertprinzip
    wenn du die Wahl zwischen verschiedenen Wertansätzen hast, musst du hier immer den niedrigst möglichen Wählen
  32. Wertaufholungsgebot
    § 253 II 1 HGB

    Das Wertaufholungsgebot betrifft die Pflicht, die durch eine außerplanmäßige Abschreibung wirksam gemachte Wertminderung (einschließlich der steuerrechtlichen Abschreibung) wieder rückgängig zu machen, wenn die Gründe nicht mehr bestehen, die Anlass für die außerplanmäßige Abschreibung gaben (vgl. § 280 HGB, gültig für Kapitalgesellschaften in Deutschland).Die Wertaufholung ist durch eine Zuschreibung bilanzwirksam zu machen.
  33. zuschreibungspflicht
    § 253 V 1 HGB
  34. Stichtagsprinzip
    Zukunftswert ist nicht relevant
  35. Gesamtkostenverfahren
    • Erhöhungen und Minderungen des Bestandes an fE und uE werden im Bestandsveränderungskonto erfasst
    • Gliederung nach Aufwandsarten : 
    •    - Materialaufwand
    •    - Personalaufwand
  36. Umsatzkostenverfahren
    • kein Bestandsveränderungskonto vorhanden
    • Gliederung nach Funktionsbereichen:
    •   - umsatzbezogene Herstellungskosten
    •   - Vertriebskosten
    •   - Verwaltungskosten

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview