Bilanztheorie.txt

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Author:
Anonymous
ID:
267594
Filename:
Bilanztheorie.txt
Updated:
2014-03-23 15:20:45
Tags:
Rechnungslegung Bilanztheorie FernUni Hagen
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Kurze Zusammenfassung des Bilanztheorie-Teiles aus dem Skript Rechnungslegung und Gewinnermittlung der FernUni Hagen
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  1. Bilanzarten
    • Zweck
    • Wirtschaftssubjekt
    • Zeitraum
    • Zeitbezug
    • Recht
    • Initiative
    • Strömungsgrößen
    • Umfang
  2. Allgemeine Anforderungen
    • Klar und übersichtlich
    • Deutsch + Euro
    • Bewertung der Positionen
    • GoB
  3. Wertbegriffe der Bilanz rw ak
    • Anschaffungspreis
    • + Anschaffungs NK (decken Verstärkung)
    • + nachträgliche AK (Stromanschluss)
    • - preisminderungen

    ZugangsBewertung
  4. Realisierte Werte Hk
    • MEK
    • +FEK
    • +MGK
    • +FGK
    • +übrige Gk

    Zugangsbewertung
  5. Unrealisierte Werte
    Tages-/Zeitwerte

    • - noch keine Realisation erfolgt
    • - oder wertveränderungen

    • Tagesbeschaffungswert
    • Tagesveräusserungswert (nicht realisierter Gewinn)
  6. Teilwerte
    Aus Steuerrecht -vergleichs-/korrekturwert

    • Wert des Gegenstandes für UN
    • Gesamtwert und nutzenorientiert

    Schwierige praktische Umsetzung: fiktiver kp+ dessen Verteilung?
  7. Bestands- und Strömungsgrössen
    • Zahlungsmittel: ein-/auszahlungen
    • Geldvermögen: Einnahmen/ Ausgaben
    • Bilanz/ reinvermögen: Ertrag/ Aufwand
  8. GuV
    Ziel: Ermittlung periodengerechter Erfolg

    • - Mengengerüst Aufwand und Ertrag müssen sich entsprechen:
    • Anpassung mittels Bilanz:
    • 1) Aktivierung un-/fertiger Erzeugnisse
    • 2) gesamt- oder umsatzkostenverfahren
  9. Gesamtkostenverfahren
    • Ertrag
    • + BV+
    • - BV-
    • - gesamter Aufwand

    • + Aufwand kann unverändert übernommen werden
    • -verminderte Transparenz: aufwands-/ertragskonten hinter bv
  10. Umsatzkostenverfahren
    • Gesamter Ertrag
    • - umsatzbezogener Aufwand

    - periodenzugehötlrigkeit des Aufwandes nicht entnehmbar
  11. Vermögens-und schuldenbegriff
    Was, mit welchem Wert, wo?

    • Rechtliche Vs bwl Definition
    • Vergangenheit, Zukunft, gegenwartswert
    • Gliederunstiefe Bilanz
  12. Gewinnbegriff
    • Realisation
    • Höhe
    • Periodisierungsprinzip
    • Ausschüttung
  13. Periodierungsprinzip
    • Periodengerechte erfolgsermittlung
    • Transformiert einzahlen/ auszahlungen und Ertrag / aufwand

    • Abschreibungen
    • Transistorische Rap: Ein-/ auszahlung jetzt, Ertrag/ Aufwand später - Akt./passive Rap
    • Antizipative Rap: Ertrag jetzt/ Einzahlung später - sonstige forderungen , sonstige Verbindlichkeiten
  14. Nominelle EK definition
    Bewertung EK zu nominskwert

    • Stabile Währung erforderlich
    • Höherer gewinnauseris als bei real/ substanziell
  15. Reale EK Definition
    Gütermässige Sichtweise

    =nomineller Gewinn - Inflationsrate * Delta abgang von vermögen

    Kaufkraftbewertung

    Scheingewinn in kaufkraftrücklage
  16. Substanzielle EK Definition
    Güter mäßige Sichtweise

    Bewertung anhand wiederbeschaffungswerten der eingesetzten VG

    Scheingewinn in Substanz erhaltungsrücklage
  17. Kapitaltheoretische EK definition
    EK = Summe barwert e-a
  18. Rechtliche Vs wirtschaftliche vg definition
    • Rechtliche: einzelveräußerbar
    • Wirtschaftlich: zukünftiger Nutzen vg
  19. Realisisationskriterium
    • Vertragsabschluss
    • Wirtschaftliche leistungserbringung
    • Zufluss Entgelt
  20. Statische Bilanztheorie - Zweck
    Vermogensermittlung

    GuV : nebenprodukt, hilfskonto, dient erfolgsquellenrechnung

    Gewinn ermittelt durch vermögensvergleich
  21. Statische Bilanztheorie bz dem Grunde nach
    • - ertragswertbeitrag zu erwarten?
    • - individueller Wert

    • Aktiva
    • 1.Betriebsgegenstände
    • 2. Veräußerungsgegenstände

    • Körperlliche Gegenständ: immer
    • Rechte:
    • - forderungen : immer
    • - übrige: nur wenn entgeltlich erworben

    Aktive Rap

    • Passiva
    • EK
    • Schulden: Verpflichtungen im rechtssinn
    • Restriktiv rückstellungen
    • Passive Rap
  22. Statische Bilanztheorie - bz der Höhe nach
    Annahme: UN Fortführung

    • Betriebsgegenstände: betriebswert
    • Basis: erwerbspreis
    • Ertragswertbeitrag zum UN-Wert

    • Veräußerungsgegenstände: tagesveräusserungswert (UN-bezogen)
    • Obergrenze marktpreis

    • Keine wertbegrenzung AK
    • Kein realisationsprinzip -> Scheingewinne

    Schulden zum nennwert
  23. Statische Bilanztheorie - bz dem Ausweis nach
    • Aktiva
    • Betriebsgegenstände
    • Veräußerungsgegenstände
    • Forderungen
    • Arap

    • Passiva
    • EK
    • Schulden
    • Prap
    • Gewinn

    -> Keine detaillierte GuV Ausgestaltung
  24. Statische Bilanztheorie Kritik
    • Ertrafswertbeitrag führt zu ermessensspielräumen
    • -> Herleitung potenzieller KP kaum möglich
    • -» Verteilung auf VG? (zurechungskriterium)
  25. Dynamische BT - Zweck
    Entwicklung der Vermögens- und Geschäftserfolg beobachten zu können

    Vermögen kann in Bilanz nicht richtig abgebildet werden -> UN Wert

    • - GuV wichtiger als richtiger VermögensAusweis
    • - gewinnermittlungsart anwenden, die Steuerung am besten unterstützt
    • ! -> Ergebnisse müssen vergleichbar sein
  26. Dynamische BT - verechnungstechnische Stellung der Bilanz
    Bilanzposten : schwebende Positionen (zw. Liquidität und GuV) -> Abgrenzungsposten

    • Bilanz immer nur wenn bst zwischen:
    • Zahlungswirkung vor erfolgswirkung
    • Zahlungswirkung nach erfolgswirkung

    • Periodenerfolg: Ertrag - Aufwand
    • 2 abgrenzungen:
    • 1) ein-/ auszahlung 3er:
    • Periodenwirksam: GuV
    • Periodenunwirksam: SBK
    • 2) ein-/ Auszahlung an Unternehmer
  27. Dynamische BT - dem Grunde nach aktiva
    Zahlungsmittelbestand

    Schwebende Vorleistungen: Erwartung zukünftiger Einzahlungen

    • Schwebende Vorleistungen: Erwartung zukünftiger Erträge:
    • a) Nutzwert für Zukunft
    • b) Verteilungsbedürfnis ???
    • c) Vergleichbarkeit
  28. Dynamische BT - dem Grunde nach passiva
    EK

    Schwebende nachleistungen: Schulden

    Prap

    Rückstellungen

    Keine Abbildung unternehmerrisiko!
  29. Bilanzierung der Höhe nach:
    • Realisationsprinzip:
    • Ab Zahlung (bargeschäfte)
    • Ab Rechnung (termingeschäfte)
    • -> Bis dahin ak/hk

    • Planmäßige Abschreibungen:
    • - Abhängig von Lebensdauer/ nutzwertverlauf
    • - großzügig und wild

    • Vorräte:
    • a) spekulativ: zum zeitwert - Max ak/hk
    • b) gebunden:
    • ba) festbewertung, wenn keine mengenänderung
    • bb) zeitwert, wenn keine mengenänderung
    • Bewertung zum niedrigsten von (akhk,
    • Marktpreis, verwertungspreis)

    • HK:
    • Stetige Bewertungsansätze, insbesondere GK
  30. Dynamische BT - Kritik
    - verteilungsbedürfnis nicht hinreichend erläutert

    - gleichzeitige gewinnermittlung und kostenkontrolle?

    - gläubigerschutz nur durch richtige gewinnermittlung?

    - bilanzverzerrung durch vorsichtige Bewertung: vergleichbarkeit der gewinne?

    - Geld in einer aus schwebenden Posten bestehenden Bilanz?

    - keine widerspruchsfreie Zuordnung von aktiva und passiva

    -» Theorie kann nicht überzeugen

    Aber: Anerkennung Bewertungsstetigkeit
  31. Bilanztheorien
    Normative bilanzforschung: Soll Vorstellungen rl

    • Positive bilanzforschung:
    • a) theoretische
    • b) empirische

    Deduktive Theorien: aus allg. Erkenntnissen abgeleitet

    Induktive: Studium Praxis -> Ableitung Grundgedanken
  32. Organische Bilanztheorie - Zweck
    Volkswirtschaftliche Züge

    Richtige Gewinn und richtige Vermögens ermittlung

    Organische Bilanz : universal Bilanz

    Reproduktionswert UN = Summe tagesbeschaffungs Werte

    Oberster Grundsatz: realer betriebserhalt
  33. Organische Bilanztheorie - Bilanzierung nach dem Grunde nach
    • AKTIVA
    • Bilanz hat Fortführungsvermögen wiederzugeben,auch immaterielle VG (immaterieller Kostenwert)

    • 3 Vermögens kategorien:
    • 1) Gesamtertragswert: a+b+c
    • 2) Vermögens bedingter Ertragswert: a+b
    • 3) marktmäßig objektivierter Ertragswert: a+b

    • a: reproduktionswert
    • b: mehrertragswert aus Vermögen ( Monopole) --> bilanzierungsfähig,nicht -pflichtig
    • c: ertragswert aus Unternehmerleistung

    • PASSIVA
    • Substanzerhaltungsrücklage
    • Gewinn erst mit Umsatz mit Tagesbeschaffungswerten
  34. Organische Bilanztheorie -Buchungssätze Substanzerhaltungsrücklage
    Ware an kasse

    Kasse an umsatzerlöse

    Tbw> AK: Wareneinsatz an waren/ wertveränderung an ruhendem Vermögen

    Tbw
  35. Organische Bilanztheorie - Bewertung
    Zum tagesbeschaffungswert

    Planmäßige Abschreibungen: ja-> Abnutzung

    Erfolgsneutral -> substanzerhaltungsrücklage (beschaffungsmarkt)
  36. Organische Bilanztheorie - Gliederung
    GuV wichtiger als Bilanz

    • Anforderungen:
    • Einzelausweis der erfolgsarten
    • Trennung umsatzerfolg von Spekulations- (Fk/ek) und finanzerfolg

    -».Kapitallenkung besser möglich

    Agbespeckte externe GuV : kleinliche praxis

    • Normalumsatzgewinn
    • + finanzerfolg
    • + spekulationsgewinn fk
    • ? Spekulationsgewinn EK
    • = Gewinn
  37. Organische Bilanztheorie - Kritik
    Vernachlässigt Ermittlung ausschüttungsfähiger Gewinn

    Fehlende Objektivierbarkeit

    + Hinweis auf scheingewinne
  38. Finanzwirtschaftliche BT - walb
    • Bilanz : zahlungsstromrechnung
    • Entwickelt aus Konten der zahlungsreihe

    • GuV entwickelt aus Konten der Leistungs reihe:
    • Zu ak bewerten

    • + Geld widerspruchsfrei abbildbar
    • + aktiva/ passiva Widerspruchsfrei abbildbar
    • - EK in zahlungsreihe -> damit nicht über saldierung zu ermitteln
    • - scharfe Trennung von zahlungs- und leistungsreihe

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