Arbeitswissenschaften - Kap. 3

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Author:
Anonymous
ID:
267731
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Arbeitswissenschaften - Kap. 3
Updated:
2014-03-31 09:35:40
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AWI
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Kapitel 3 Arbeitswissenschaften
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  1. Welchen Beitrag leisten welche Fachdisziplinen zum Arbeitsbegriff?(-)
    Psychologie: Arbeitspsychologie

    Technik: Konstruktion

    BWL: Arbeitsökonomie

    Chemie: Toxikologie

    Physiologie: Arbeitsphysiologie

    Pädagigik: Arbeitspädagogik

    Recht: Arbeitsrecht

    Soziologie: Arbeitssoziologie
  2. Welche Betrachtungsebenen von Arbeitsprozessen gibt es?
    1) Autonome Körperfunktionen und Arbeitsumgebung -> Anatomie, Physiologie, physikalische und chemische Umgebung

    2) Operationen und Bewegungen mit Werkzeugen und an Maschinen -> AWI

    3) Arbeitstätigkeit und Arbeitsplatz -> AWI

    4) Personales Handeln und Arbeitsformen -> AWI

    5) Kooperationsformen in Arbeitsgruppen -> AWI

    6) Betriebliche Arbeitsbeziehungen und Organisation (Produktion, Dienstleistung, Verwaltung) -> BWL

    7) Arbeit und Gesellschaft -> VWL? Philosophie? Soziologie?
  3. Wie lautet die Kerndefinition der Arbeitswissenschaft?
    Analyse - Ordnung - Gestaltung

    der technischen, organisatorischen, sozialen Bedingungen von Arbeitsprozessen mit dem Ziel, dass die arbeitenden Menschen in produktiven und effizienten Arbeitsprozessen

    - schädigungslose, ausführbare, erträgliche und beeinträchtigungsfreie Arbeitsbedingungen vorfinden

    - Standards sozialer Angemessenheit bezüglich Arbeitsaufgabe, Arbeitsinhalt, Arbeitsumgebung sowie Entlohnung und Kooperation erfüllt sehen

    - Handlungsspielräume entfalten, Fähigkeiten erwerben, ihre Persönlichkeit erhalten und entwickeln können
  4. Was sind die 4 Aufgaben der Arbeitswissenschaft?
    • Analysieren:
    •      - Welches System liegt vor?
    •      - Wie sieht das Arbeitssystem aus?
    •      - Arbeitssystemmodell

    • Messen:
    •      - Belastungs-Beanspruchungs-Konzept
    •      - Wo ergeben sich Engpässe im System

    • Beurteilen:
    •      - 4-Stufen-Hierarchie der Bewertung
    •      - Ausführbarkeit und Erträglichkeit
    •      - Zumutbarkeit und Zufriedenheit

    • Gestalten:
    •      - Harmonisieren von Humanität und
    •        Wirtschaftlichkeit
  5. Wie ist die Vorgehensweise bei der Analyse von Arbeitssystemen?
    • grober Überblick: 8W
    • Detailierte Untersuchung von Ursache und Wirkung -> Wo sind Engpässe?
    • Beschreibung und Beurteilung von Engpässen, z.B. Prioritätensetzung
    • Gestaltungsanforderungen
  6. Wie lauten die 8W? Worauf ist bei der Analyse zu achten? Beispiel Lokführer...
    • Warum?      
    • Passagiere sicher und pünktlich befördern

    • Was?
    • Zug bedienen, beobachten der Fahrstrecke, beobachten der Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen, Ansagen machen, Verkehrslichter...

    • Wer?
    • Ausgebildete Fachkräfte zwischen 25 und 67, m&w

    • Wo?
    • Cockpit eines Triebfahrzeugs, wechselnde Umgebungsbedingungen, Lärm, Beleuchtung, Witterung...

    • Womit?
    • Unterschiedliche Triebfahrzeuge

    • Wie?
    • Beschreibung von Arbeitsweisen in diversen Situationen

    • Wann?
    • Schichtarbeit, Mo-So, zw. 0 und 24 Uhr

    • Wie lange?
    • 8 Stunden am Tag, nach 4 Stunden 1/2 Std Pause excl., 5 Tage die Woche
  7. 8W-Schema ohne Beispiel
    • Warum?
    • Ziel, Zweck, Motivation

    • Was?
    • Arbeitsaufgaben, Anforderungen

    • Wer?
    • Personenbeschreibung, Ausbildung, Alter, Geschlecht, Größe, Fähigkeiten..

    • Wo?
    • Arbeitsplatz, Arbeitsumgebung

    • Womit?
    • Produkteigenschaften (Werkzeuge, Maschinen, Utensilien...???)

    • Wie?
    • Arbeitsweisen, Bewegungen

    • Wann?
    • Schichtarbeit? Gleitzeit? Feste Arbeitszeiten? Wochenendarbeit, Überstunden...

    • Wie lange?
    • Tätigkeitsdauer
  8. 8W für Studenten
    • Warum?
    • Qualifikation für Arbeitsleben, Grundlage schaffen für höheren Berufseinstieg

    • Was?
    • Sich Fähigkeiten und Wissen in einem Fachgebiet aneignen

    • Wer?
    • Meist junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife, m&w

    • Wo?
    • In der Uni, Bibliothek, Werkstatt, zu Hause, Labor...

    • Womit?
    • Skripte, Bücher, Vorlesungen, Seminare, Internet, Übungen, Gruppenarbeit...

    • Wie?
    • meist sitzend, vornübergebeugt, am Computer, auf Audimaxstühlen, Handschrift, Lesen, Schreiben

    • Wann?
    • Variabel, 10 Monate im Jahr, Tag und Nachtarbeit...

    • Wie lange?
    • Variabel, VL ca.20-30 Std die Woche, Vor- und Nachbereitung ca. 5-10 Std. die Woche...
  9. Wie sieht der prinzipielle Aufbau eines Arbeitssystems aus?
    S. 33 Kap.3

    zeichnen können!

    • Stichworte:
    • Umwelteinflüsse (sozial, physikalisch)
    •                   v
    • Zielvorgabe/Arbeitsauftrag
    •                   v
    • Eingabe
    • -> Arbeitsaufgabe
    • <-> Arbeitsgegenstände/ -mittel/ -person
    • -> Ausgabe
  10. Vorgehensweise bei der Systemanalyse
    1) Definition des Systemziels aus der Formulierung des Arbeitsauftrags

    2) Abgrenzung des zu analysierenen Systems (Bsp. Callcenter -> Wo setze ich die Systemgrenze?)

    3) Abgrenzung der Elemente durch Blocks -> Einteilen in Teilsysteme, z.B. Sinnesorgane, Organisationseinheiten (Bsp. Prüfungsanmeldung: TuCan, Prüf.-Sek...)

    4) Beschreibung der Funktionen der Elemente

    5) Festlegung wesentlicher Ein- und Ausgangsgrößen -> Welche sind für das Erreichen des Systemziels wesentlich?

    6) Störgrößen und Einwirkungsstellen

    7) Definition spezieller Randbedingungen -> Eigenschaften der Elemente..
  11. Übung Systemanalyse machen!!!
  12. Stellen Sie das einfache Belastungs- Beanspruchungskonzept dar und erläutern Sie es!
    Belastung - Mensch - Beanspruchung

    äußere Belastungen sind für alle gleich. Die Beanspruchung aber ist der subjektive Effekt der Belastung auf den Menschen mit seinen individuellen Eigenschaften, Fähigkeiten und Bedürfnissen.

    Bsp: Marathonläufer läuft sich in 5km gerade mal warm. Untrainierter Kettenraucher kollabiert.

    fehlt hier noch was???
  13. Gliederung der Belastung: Was bedeutet Belastungsdimension (Belastungshöhe, -dauer, -größe), wie werden sie skaliert?
    zeitliche Auflösung der Belastung, Diskretisierung

    Bsp. Paketbote:  Treppen steigen, unterschiedlich schwere Pakete tragen, Parken, Fahren, Zeitdurck, Erreichbarkeit der Kunden

    ????Belastungsgröße?????
  14. Wie setzt sich die Gesamtbelastung aus Tielbelastungen zusammen?
    simultan: Superposition von gleichzeitig stattfindenden Teilbelastungen (Knien, Überkopfarbeits....)

    sukzessiv: Reihenfolge der Teilbelastungen. Bsp. Flugzeugmontage: Monteur sollte nicht nacheinander Tank und Flügel montieren, sondern Ausgleich schaffen

    Intensität der Belastung

    In Diagramm: Belastungsdauer über Belastungshöhe, Teilbelastungen addieren sich, Dskretisierung der Belastung mit Durchschnittswerten
  15. Beispiele für kombinierte Belastungen
    • Knien: Haltungsarbeit, schwere dyn. Muskelarbeit
    • Überkopfarbeit: Haltungsarbeit, stat. Haltearbeit
    • Arbeit in Gruben oder Gräben: Haltungsarbeit, einseitig dyn. Muskelarbeit
    • Handhaben von Lasten: stat. Haltearbeit, schwere dyn. Muskelarbeit, Herz-Kreislaufsystem
    • Arbeiten an Pressen: Haltungsarbeit, einseitig dyn. Muskelarbeit, Informationsaufnahme, Lärm
    • Arbeit am Bildschirm: Haltungsarbeit, einseitig dyn. Muskelarbeit, Blendung, Informationsverarbeitung
  16. Zusammensetzung der Gesamtbelastung
    aufgabenspezifische Teilbelastungen

    • Energetische Arbeit
    •      statisch
    •           Haltungsarbeit
    •           Haltearbeit

    •      dynamisch
    •           schwere dynamische Muskelarbeit
    •           einseitig dynamische Muskelarbeit

    • Informatorische Arbeit
    •      Erkennen (Informationsaufnahme)
    •      Entscheiden (Informationsverarbeitung)
    •      Handlung (Informationsausgabe)

    • situationsspezifische Teilbelastungen
    • physikalische Umgebung
    •      Regen
    •      Lärm
    •      Klima
    •      Schwingungen...

    • Chemische Umgebung
    •      Schadstoffe

    • Soziale Umgebung
    •      Bsp. Publikum macht dumme Sprüche bei Bauarbeiten
    •      Bsp. Unterbrechung durch Kollegen
    •      Kollegen, Vorgesetzte, Betriebsklima
  17. Welche Teilbereiche des Menschen werden Beansprucht?
    • Herz-Kreislaufsystem
    • Bandscheiben
    • Sehnen und Bänder
    • Skelett
    • Muskeln
    • zentrales Nervensystem
    • Atmung
    • Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Tastsinn...)
  18. Was sind mögliche Messgrößen für die Beanspruchung bei körperlicher und nicht-körperlicher Arbeit?
    physische Beanspruchung:

    Herz-Kreislaufsystem: Herzschlagfrequenz messen, EKG machen

    EMG: Elektromyogramm zur Messung der Aktionspotentiale der Muskulatur, elektrische Potentiale im Muskel werden gemessen, Ausgabe: Amplitude, Frequenz, zeitl. Variation (Steigung, absolute Höhe) bezogen auf MVC (maximum voluntary contraction)

    Veränderung des Blutdrucks

    Haut- und Körpertemperatur

    Zusammensetzung von Körperflüssigkeiten wie Blut, Schweiß, Harn

    • Befragung: subjektiv, Beurteilung schwierig, einfacher, wenn der Auswertende die Situation selbst kennt, Beeinflussung durch Spaß/Langeweile bei der Arbeit, Bewusstsein verändert Ergebnis
    • Standardisierte/ nicht-standardisierte Fragen/Antworten

    psychische Beanspruchung:

    • Herzschlagfrequenz (EKG)
    • Lidschlagfrequenz
    • Atemfrequenz
    • Körperflüssigkeiten (Schweiß, Blut, Harn)
    • Arrhythmie der Herzschlagfrequenz: Je anstrengender umso regelmäßiger
    • Spannungsschwankungen bei Bewegungen des Augapfels
    • Veränderung der elektischen Signale des Gehirns
    • Veränderung des Blutdrucks
    • Veränderung der Hauttemperatur und des Hautwiderstandes
  19. erweitertes Belastung-Beanspruchungskonzept aufzeichnen können!
  20. Was sind operative Abbildungssysteme?
    "OAS sind relativ beständige tätigkeitsregulierende mentale Repräsentationen eines Gegenstandbereiches"

    Ziele -> Subziele = f(OAS)

    5 Merkmale von OAS:

    Anforderungsabhängig und bewältigungsorientiert -> Einteilung in leicht- und schwerverständlich/ in Priorität A/B, relevant/nicht-relevant

    • Tragen verallgemeinerte, schematische Züge -> nach bekanntem Suchen (Bsp. Belastungs-Beanspruchungskonzept aus Materialwissenschaft nehmen/Bahnhof zuerst in der Innenstadt suchen)
    • Aufwandsbezogen -> Komplexität reduzieren

    Antwort- bzw. regulationsbezogen kodiert - Bsp. Geschichte dekodieren ???

    Vorwegnahmen und Erwartungen -> Was lösen meine Handlungen aus?

    Bsp. Prüfung: jeder hat ein anderes Bild davon wie oder was man lernt
  21. Grundzüge der Handlungsregulationstheorie erläutern können!(-)
    Ziele stellen sowohl Ausgangspunkte als auch Regulationskomponenten des Handelns dar. Das Verhalten ist zweckhaft und bewusst

    Zwei Perspektiven:

    Prozessorientiert: Vom Ziel zur Plan-Ausführung zum Handlungsergebnis (eine Aufgabe nach der anderen)


    Sturkturell: hierarchisch sturkturierte Formen der Informationsverarbeitung (erst alle Aufgaben einer Ebene erledigen bevor die nächste angefangen wird. Reihenfolge in einer Ebene ist egal)
  22. TOTE-Einheiten kennen und erläutern können
    Test - Operate - Test - Exit

    Ingruenz -> Prüfphase <-> Handlungsphase -> Kongruenz

    Bps. Hammer nicht in Klausur nehmen!

    • Bsp. Bahnhof suchen:
    • Ingruenz: Wo ist der Bahnhof
    • Prüfphase: Hier? Nein!
    • Handlungsphase: In die Innenstadt fahren
    • Pfüfphase: In der Innenstadt? Nein!
    • Handlungsphase: im Süden...
    • Pfüfphase: Nein!
    • ....
    • Kongruenz: aha. Im Westen!
  23. Welche Regulationsebenen gibt es?
    • kontrolliert vs. automatisiert
    • Unterschied: Zeit! Kontrolliert=langsam, automatisiert=schnell

    bewusstseinspflichtig (kontrolliert): Funktioniert nur, wenn das Bewusstsein eingeschaltet ist. Bsp. Erstmontage eines unbekannten Teils

    bewusstseins fähig, aber nicht bewusstseinspflichtig (kontrolliert/automatisiert): Abläufe, die bewusst gemacht werden können, aber nicht müssen. Bsp. Tippen...hat Auswirkungen auf die Zeit

    • nicht bewusstseinsfähig (automatisiert): Abläufe, die nicht mehr funktionieren, sobald sie bewusst durchgeführt werden. Bsp. Timing beim Tennisschlag, Skifahren...
    • Sobald eine Handlung bewusst durchgeführt wird, ist sie nicht mehr in dieser Kategorie, weil sie kontrolliert ist.

    Beispiel Schalten: Anfangs bewusstseinspflichtig, dann nach und nach mehr automatisiert

    Problem bei automatisierten Handlungen: Sie geschehen unterbewusst und lassen sich schwer kontrollieren. Geschieht etwas unerwartetes handelt man oft falsch/sicherheitswidrig. Bsp. Automatikwagen mit dem linken Fuß gebremst weil Kupplung mit Bremse verwechselt

    • ??Erschließungsplanung
    • ??Bereichsplanung
    • ??Teilzeitplanung
    • ??Handlungsplanung
    • Handlungsausführung (bewusstseinsfähig aber nicht bewussteseinspflichtig, nicht bewusstseinsfähig)
  24. Was sind Beurteilungskategorien menschlicher Arbeit?
    Schutz der Gesundheit (wird von Gesetzgeber vorgeschrieben):

    Belastungen < Leistungsfähigkeit (immer)

    keine Überforderung durch Uneindeutigkeit und fehlende Organisation: Zuordnung Signal - Handlung, klare Arbeitsinformationen, passende Arbeitsmittel

    Keine Unfall- oder Erkrankungsgefahr

    Erhaltung der Fähigkeiten

    vorhandene Qualifikationen werden abgefordert -> Ganzheitliche Aufgaben, nicht nur Teile

    Arbeitserfolg erkennbar, Ergebnis beeinflussbar

    Handlungsspielraum auch bei einfachen Aufgaben

    Kommunikation während der Arbeit ist möglich

    Entwicklung des Menschen:

    Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Persönlichkeit

    Kooperation während der Arbeit ist erforderlich

    Sozial angemessene Arbeitsbedingungen
  25. Was sind Bewertungsebenen menschlicher Arbeit? (4-Ebenenmodell)
    4-Ebenen-Modell:

    • 1) Ausführbarkeit
    • -> anthropometrisches Problem:zu groß, zu klein, psychophysisches P.: man hat nicht die entsprechende Ausbildung, biomechanisches P.: zu wenig Kraft...

    • 2) Erträglichkeit (Schädigungslosigkeit)
    • ->arbeitsphysiologisches P.: Bandscheiben, Hand-Arm-System, arbeitsmedizinisches P.: Schadstoffe, Lärm, Klima...

    • 3) Zumutbarkeit
    • -> soziologisches, gruppenspezifisches P., Gruppendiskussion der Gesellschaft. Schichtarbeit ohne höhere Bezahlung? Work-life-balance mit dem Gewissen vereinbar?

    • 4) Zufriedenheit
    • -> individual-psychologisches Problem

    Die Ebenen bauen aufeinander auf. Zuerst muss die 1. Ebene erfüllt sein....
  26. Was sind Bewertungsebenen menschlicher Arbeit? (5-Ebenenmodell)
    • 1) Ausführbarkeit
    • 2) Erträglichkeit, Schädigungslosigkeit
    • 3) Zumutbarkeit
    • 4) Zufriedenheit
    • 5) Sozialverträglichkeit (Zusatz!) -> gesellschaftliches Problem
  27. Gestaltungsstrategien für menschliche Arbeit kennen und mit Beispielen erläutern können!
    • 1) Korrektive Arbeitsgestaltung
    • Ziel: Korrektur erkannter Mängel
    • Bsp.: Arbeitsunfall an Papierschneidemaschine -> Anbringung eines 2-Hand-Schalters und einer Lichtschranke, um Unfälle in Zukunft zu verhindern

    • 2) Präventive Arbeitsgestaltung
    • Ziel: Vorwegnehmende Vermeidung gesundheitlicher Schädigungen und Beeinträchtigungen
    • Bsp.: Bereitstellung von Gehörschutz und Schutzbrillen am Eingang von gefährdenden Bereichen

    • 3) Prospektive Arbeitsgestaltung
    • Ziel: Schaffung von Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung
    • Bsp.: Karriereplanung wird durch Firma unterstützt, Weiterbildungen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird unterstützt, Schaffen eines angenehmen Betriebsklimas

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