Bilanzpolitik und Bilanzanalyse II

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Author:
Anonymous
ID:
267857
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Bilanzpolitik und Bilanzanalyse II
Updated:
2014-03-25 11:01:31
Tags:
Bilanzpolitik Bilanzanalyse FernUni Hagen
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Lernkarten zum Anwendungsteil des Kurses Bilanzpolitik und Bilanzanalyse des Moduls Rechnungslegung der FernUni Hagen
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  1. strukturelle Liquidität
    Eigenschaft von VG als Zahlungsmittel zu dienen, oder in diese umgewandelt zu werden

    -> LIQUIDIEBARKEIT
  2. dispositive liquidität
    Fähigkeit von Wirtschaftssubjekten, Ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen

    -> PRIORITÄT
  3. Liquide Mittel
    Bargeld, Buchgeld, Schecks, veräußerbare WP des UV

    - Einzahlung/ Auszahlung
  4. Nettogeldvermögen
    • Forderungen
    • - Verbindlichkeiten

    -> Einnahme/ Ausgabe
  5. Reinvermögen
    • Sachvermögen
    • - Rückstellungen

    -> Einnahme/ Ausgabe
  6. Methoden zur Liquiditätsanalyse
    • bestandsorientierte Methoden
    • langfr. Deckungsgrade
    • Liquiditätsgrade
    • Working Capital
    • Umschlagskoeffizient

    • kombinierte Analyse
    • Gesamtkapitalliquidität

    • stromgrößenorientierte Methode
    • CashFlow
    • Kapitalflußrechnung
    • a) Bewegungsbilanz
    • b) erweiterte Kaoitalflußrechung
    • c) Fondsrechnung
  7. bestandsorientierte Liquiditätsanalyse
    • -> horizontale Kennzahlen -> Liquidierbarkeit
    • langfr. Deckungsgrade
    • -> langfristiges Vermögen langfristig finanziert?

    • Liquiditätsgrade/ Current Ratio
    • -> kurzfristige Deckungsgrad
    • ! Manipulierbar durch Aufn. kurfr. FK !

    • Working Capital (UV- kurz. FK)
    • -> Absolute Kennzahl
    • -> weniger manipulierbar

    • Umschlagskoeffizient
    • a) Umschlagshäufigkeit
    • b) Umschalgsdauer
    • -> für zeitnahe Liquiditätsprognose
  8. Methoden zur Strömungsgrößenorientierten Liquiditätsanalyse
    • Cash Flow
    • a) Finanzwirtschaftlicher 
    • -> geeignetes Maß für Innenfinanzierungskraft
    • b) Erfolgswirtschaftlicher
    • -> zur Erfolgsanalyse geeignet

    ! Nur REGELMÄßIGE betr. Ein-/Auszahlungen !

    • direkte Berechnung (progressiv)
    • - aufwendig zu ermitteln
    • + transparent

    • indirekte Berechnung (retrograd)
    • + einfacher zu berechnen
    • - Berechnung intransparenter

    • Kapitalflußrechnungen
    • -> zeitraumbezogene Rechnngen

    • a) Bewegungsbilanz
    • -> Beständediffrenzenbilanz/ Veränderungsbilanz/ Bewegungsbilanz
    • - basiert auf zahlungsunwirksamen Größen
    • b) erweiterte Kapitalflußrechnung
    • -> Übernahme (zahlungswirksamer) Kontenumsätze aus JA/ Übernahme Aufwand/ Ertrag aus GuV (ohne Zu-/Abschr.)/ Übernahme Verwendung JÜ
  9. Kombinierte Analyse
    Kennzahlensystem mit Gesamtkapitlliquidiät als Spitzenkennzahl

    • + Transparenz
    • + Teitvergleichsentwicklung
    • - Unsicherheit bzgl. zukünftiger Enwicklung
    • - nur Zeitpunktbetrachtung
  10. Methodeninformationsvergleich Liquiditätslage
    • Informationsgüte: 
    • -> Liquiditätsgrößen nur näherungsweise aus Vergangenheitsdaten bestimmbar

    • Informationskompatibilität bei einfachen Methoden gegeben
    • -> Aussagekraft aber gering

    Komplexe Methoden nicht informationskompatibel
  11. Methodenvergleich Liquiditätsanalyse
    Prognoseziel wg. Vergangenheitsorientierung der Inforamtionen nicht erreichbar

    • Eingeschränktes Ziel: Entwicklungstendenzen aus Vergangenheit ableiten
    • -> nur mit komplexen Methoden erreichbar
  12. Methoden der Analyse der Erfolgslage
    • Beurtteilung der Ertragskraft
    • Prognoseorientierung


    • betragsmäßige Erfolgsanalyse
    • -> betriebswirschaftlich sinnvolle Größen?
    • - ergebnis DVFA/ SG
    • - EBIT/ EBITDA
    • - CF
    • - Wertschöpfungsrechnung (Entstehung/ Verteilung)
    • - Rentabilitätsanalyse

    • strukturelle Erfolgsanalyse
    • Erfolgs-/ Aufwandsquellenstruktur
    • - Erfolgsquellenanlyse
    • - Analyse der Ertrags- und Aufwandsstruktur

    kombinierte Analyse
  13. Einflussfaktoren auf die Analyse der Erfolgslage
    • Diskrepanz zwischen betriebswirtschaftlicher und bilanzrechtlicher Erfolgsauffassung (-> Strukturbilanz)
    • bilanzpolitische Manipulationen
    • Existenz von Kontoverpflichtechtungen
  14. betragsmäßige Erfolgsanalyse
    • Ergebnis nach DVFA/ SG
    • -> Normalisierter Erfolg
    • - Umfangreiche Informationen zur Beseitung notwendig, sonst bedeutungslos

    • EBIT/ EBITDA
    • -> Zur Erfolgsanalyse ungeeignet
    • - durch Sachverhaltsgestaltung manipulierbar
    • - Abzug von FK Zinsen und Steuern bwl nicht sinnvoll

    • CF (erfolgswirtschaftlicher)
    • - mangelnde Berücksichtigung von Abschreibungen (stellen bwl Abnutzung dar)

    • Wertschöpfungsrechnung
    • a) Entsteungsrechnung
    • (ordentlich betrieblich/ ordentlich betriebsfremd/ außerordentlich)
    • (ohne Steuern, ohne Personal)
    • b) Verteilungsrechnung
    • (Arbeit, Kapital, Staat, Ausschüttung)

    • Rentabilitätsanalysen
    • EK / GK (Du-Pont)/ Umsatz/ KGV
  15. Methoden zur strukturellen Erfolgsanalyse
    + hohe Informationskompatibilität

    • Erfolgsquellenanalyse
    • Aufspaltung Jahresergebnis in
    • Betriebsergebnis 
    • betriebsfremdes Ergebnis (-> Finanzwirtsch. Ergebnis)
    • außerordentliches Ergebnis (periodenfremd/ unregelmäßig/ betriebsunypisch)

    - Ungenauigkeiten in der Erfolgsspaltung

    • Analyse Ertrags-/ Aufwandsstruktur
    • a) relative Kennzahlen: Betriebsergebnisanteil
    • b) Zerlegung des Ergebnisses (hilfweise Umsatz)
    • c) Intensitätskennzahlen (Empfindlichkeit bei Veränderung der Produktionsfaktoren)
    •    c2) KapitalintensitätBE/PW
    •    c1) PersonalintensitätBE/PW 
  16. Kombinierte Analyse
    im Zeit- und Branchenvergleich

    • Betrag -> bereinigte Betriebsrentabilität
    •               (inkl. Wachstum und Inflation)

    Nachhaltigkeit -> Betriebsergebnisanteil

    Marktbeurteilung -> Börsenkapitalisierung
  17. Methodeninformationsvergleich Erfolgsanalyse
    • beschränkte Aussagekraft:
    • Diskrepanz BWl- und Rl Erfolgsdefinition
    • Manipulationsmöglichkeiten
    • Konzernverpflechtungen
  18. Methodenvergleich Erfolgsanalyse
    • Höhe und Herkunft der betriebswirtschatlichen Gewinns:
    • -> aufgrund Infomängel keine Methode

    • Höhe des betrieblichen Erfolges: 
    • kombinierte Analyse Betriebsrentabilität/ langfristige Börsentrends

    Nachhaltigkeit des Erfolges: Betriebsergebnisanteil (i.R.d. Erfolgsspaltung)
  19. Analyse der Vermögenslage
    • Vermögensstrukturanalyse
    • 1) Realvermögen
    • a) Liquidierbarkeit
    • b) Kapazitätsauslatung
    • 2) Humanvermögen

    • Finanzierungsstrukturanalyse
    • 1) Verschuldungsgrade

    • Kombinierte Analyse
    • Deckungsgrade
    • Liquiditätsgrade
    • Working Capital
  20. Analyse Kreditwürdigkeit
    • Quantitative Faktoren
    • + CF
    • + Schuldentilgungsdauer
    • + relativer Reingewinn
    • + EK-Quote
    • - Current Ratio > 200%

    • -> Profilanalyse:
    • 1. Gruppe: alle zusammengebrochenen
    • 2. Gruppe: alle existierenden

    • - wenig Aussagekraft für Zukunft
    • - Abgleich und Einordnung
    • - Gefahr der Falscheinstufung 

    Qualitative Faktoren
  21. Analyse Umweltpolitik
    • Quantitaive Faktoren
    • -> Nicht vorhanden
    • weil:
    • represäntative Unterziele?
    • Interdependenzen?
    • Einflußfaktoren?

    • Qualitative Faktoren
    • Informationspolitik
    • Aktionärspolitik
    • Steuerliches Verhalten
    • Konjunkturbeitrag (Preisniveau/ Beschäftigungsstand/ Außenwirtsch. Gleichgewicht/ Wirtschaftswachstum)
    • Umwelstschutz
  22. Analyse Personalpolitik
    • Quantitative Faktoren
    • Nicht vorhanden

    • Qualitative Faktoren
    • Soziale Sicherheit
    • Bildung
    • Betriebsklima
    • Beförderung
  23. Analyse Investitions- und Innovationspolitik
    !!! FRAGLICH INWIEWEIT HIERAUS ERFOLG ABLEITBAR !!!

    • Investitionen i.w.S.
    • Erhaltung vorhandener Komponenten

    • Investitionen i.e.S.
    • Anschaffung/ Herstellung neuer Komponenten

    • Investitionspolitik:
    • Anlagespiegel
    • CF aus Investitionstätigkeit
    • Wachstumsrate
    • Erhaltung- und Instandsetzungsaufwand
    • Investitionsquote
    • Anlagenabnutzungsgrad

    • Innovationspolitik
    • F&E
  24. Analyse Unternehmenszielerreichung
    • -> IST Anlayse unmöglich
    • -> Soll Analyse (Analyst legt Soll-Wert fest)

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