MM2

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
271738
Filename:
MM2
Updated:
2014-04-24 06:06:27
Tags:
MM2
Folders:
MM2
Description:
MM2 Lernkarten
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  1. Was sind mechanische Bauteile?
    • Einzelteile, die eine Gestalt (Form, Abmessung) haben und durch einen Werkstoff bzw. Werkstoffverbund definiert sind.
    • Sie sind feste bzw. formstabile Körper.
  2. Anforderungen an ein Bauteil aus dem Produktlebenslauf
    • Kunden: funktions- und kostengerecht, bester Nutzen bei niedrigen Preisen
    • Hersteller: fertiguns- und kostengerecht, Gewinn erwirtschaften
    • Umwelt: werkstoffsparend, energiearm, recyclinggerecht
  3. Produktlebenslaufphasen
    • Werkstoff- und Halbzeugherstellung
    • Fertigung und Montage
    • Nutzung
    • Recycling und Entsorgung
  4. Eigenschaften eines Bauteils
    • Gestalt und Werkstoff
    • -->Ingenieur sucht bei der Gestaltung immer einen Kompromiss zwischen Gestalt und Werkstoff, Funktion und Fertigung
  5. Grundregeln beim Gestalten
    • Eindeutig: hinsichtlich Kraftfluss (ermöglicht zuverlässige Voraussagungen über Verhalten)
    • Einfach: wirtschaftliche Realisierung, Minimum an Aufwand 
    • Sicher: Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
    • und dabei immer funktions- und fertigungsgerecht
  6. Funktionsgerechtes Gestalten
    Bauteile müssen mehrere Funktionen erfüllen (Kräfte und Momente übertragen, Strom oder Stoffe leiten, räumlich trennen, gegen Felder abschirmen etc), dies erfordert spezifische Bauteileigenschaften, die durch Gestaltungsmaßnahmen über Steifigkeit und Festigkeit erfüllt werden
  7. Steifigkeit und Festigkeit
    • Steifigkeit: Maß für Widerstand gegen Verformung, Beeinflusst durch Geometrie und Elastizitätsmodul
    • Festigkeit: Maß für Beanspruchbarkeit, hängt von Spannungszustand und Festigkeitsgrenzwert ab
  8. Bauweise für Bauteilgestaltung
    • = grundsätzlicher Aufbau eines Bauteils bezüglich Art der Bauelemente und ihrer Integration in das Bauteil
    • Bsp: Stäbe, Balken, Platten, Schalen
  9. Bauteile und ihre Belastung
    • Stäbe: Zug und Druck ->Fachwerkbauweise: leicht und steif
    • Balken: Biegung und Torsion ->Profile: einfach, wirtschaftlich
    • Platten: mehrere Krafteinleitungsstellen, Dichtheit
    • Schalen: hohe Steifigkeit->räumlich gekrümmte Schalen: ergonomisch, Design
  10. Kraftflussgerechtes Gestalten
    • Kraft- und Momentenübertragung über:
    • Wirkflächen: Oberfläche des Bauteils auf die durch andere Bauteile, Flüssigkeiten oder Gase Oberflächenkräfte (Bsp: Druck, Reibung) geleitet werden, Wirkflächenpaar: Flächen zweier sich berührender Bauteile
    • Wirkkörper: Volumenelemente von Bauteilen, die durch Volumenkraft (Bsp: Gewicht, Magnetisch, Beschleunigung) belastet werden
    • Kraftfluss ist im Gleichgewichtszustand geschlossen (bspw. durch Gegenkräfte in Lagern)
    • Direkte Krafteinleitungswege vorsehen: Verformung möglichst klein, kürzester Weg für Kraftfluss
    • Symmetrischen Kraftfluss anstreben: Materialsparend, steifer bei gleichem Materialeinsatz
    • Scharfe Umlenkungen des Kraftflusses vermeiden: Ecken und Kanten abrunden (Vermeiden von Spannungsspitzen um Risse und Brüche zu verhindern)

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