interne Unternehmensrechnung

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Author:
huatieulans
ID:
272068
Filename:
interne Unternehmensrechnung
Updated:
2014-07-17 12:57:18
Tags:
klausurvorbereitung
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begriffe
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  1. Einzahlung
    Zunahme liquider Mittel (Bank,Bargeld, Sichtguthaben)
  2. Auszahlung
    Abnahme liquider Mittel (Bank,Bargeld, Sichtguthaben)
  3. Einnahme
    Zunahme des Geldvermögens (liquidermittel: Bank, Bargeld, Sichtguthaben; Forderungen; Verbindlichkeiten)
  4. Ausgabe
    Abnahme des Geldvermögens (liquidermittel: Bank, Bargeld, Sichtguthaben; Forderungen; Verbindlichkeiten)
  5. Aufwand
    Abnahme des Reinvermögens/EK
  6. Ertrag
    Zunahme des Reinvermögens/EK
  7. Funktion der Kosten- und Erlöserechnung
    Vier Funktionen: Planung und Entscheidung, Verhaltenssteuerung, Kontrolle, Dokumentation
  8. neutrale Aufwendung: bsp für sachzielfremd
    Kursverluste aus spekulativen Wertpapiergeschäften der Brauerei
  9. neutrale Aufwendung: bsp für periodenfremd
    Verluste aus Verkauf von Anlagevermögen unter Buchwert (sind früheren Nutzungsperioden auch anzulasten)
  10. neutrale Aufwendung: bsp für außerordentlich
    • unerwartete Verluste, mit denen im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit nicht zu rechnen ist 
    • Verluste wegen Brand, Naturkatastrophen
  11. neutrale Erträge stellen keine Erlöse dar, Bsp
    • sachzielfremd ( Wertgeweinne aus Finanzgeschäften bei Brauerei)
    • periodenfremd ( Verkauf oberhalb des Buchwerts)
    • außerordentlich (Subvention)
  12. kalkulatorische Kosten: stellen keine Aufwendungen dar
    • in GuV stehen Kosten, die sich in Zahlungen niedergeschlagen ( pagatorische Kosten)
    • kalkulatorische Kosten erfassen die "entgangenen Erlöse" alternativer Entscheidungen (Opportunitätskosten)
  13. kalkulatorische Kosten: stellen keine Aufwendungen dar, sofern Kosten gar nicht in GuV erfasst sind: Zusatzkosten z.B
    • kalkulatorische (Eigen-)Kapitalkosten: Anteilseigner verlangen angemessenen Rendite 
    • kalkulatorischer Unternehmenslohn ( Geschäftsführer verzichtet auf Gehalt, hätte dieses aber bei einem anderen Unternehmen erhlaten 
    • kalkulatorische Miete/ Pacht: kostenlose Nutzung von Räumen 
    • kalkulatorische Wagnisse (kosten für potentielle Risiken, die nicht bilanzier erfasst werden, Bsp Haftungsrisiken
  14. kalkulatorische Kosten: stellen keine Aufwendungen dar, sofern Kosten gar nicht in GuV erfasst sind: anderskosten z.B
    • zb kalkulatorische Abschreibungen 
    • kalkulatorische Zinsen (marktunüblich geringe Verzinsung
    • kalkulatorische Miete/Pacht (marktunuüblich geringe Miete)
    • kalkulatorische Wagnissse (Rückstellungsaufwand < Kosten für potenzielle Risiken)
  15. nicht alle Auszahlungen sind Kosten
    • etwa da kein Güterverbrauch ( zB Rückzahlung eines Bankkredits, Kauf einer Maschine)
    • etwa da nicht sachzielorientiert (z.B Dividendenausschüttung)
  16. nicht alle Kosten sind Auszahlungen:
    etwa alle kalkulatorische Kosten
  17. viele Kosten sind aber mit Auszahlungen verbunden :
    pagatorische Kosten, zB Zahlungen für Gehalt, Miete, Zinsen, Material etc
  18. variable Kosten
    abhängig von Output: Materialkosten, Stromkosten
  19. fixe Kosten
    unabhängig von Output: abschreibungskosten, Festgehälter
  20. Grenzkosten:
    • zusätzliche Kosten für eine zusätzliche Outputeinheit
    • bei freien Personen- und Maschinenkapazitäten: Grenzkosten= variable Kosten
    • bei Vollauslastung: Grenzkosten = variable Ksoten + Abschreibungskosten für zusätzliche Maschine /Personal . sprungfixe Kosten
  21. Einzelkosten
    Kosten, die einem Kostenobjekt direkt zugerechnet werden können
  22. Gemeinkosten
    Kosten, die mehreren Kostenobjekt zugerechnet werden können
  23. unechte Gemeinkosten:
    • sind an sich Einzelkosten, aber Kostenerfassung wäre zu unwirtschaftlich/ können einem Kostenobjekt direkt zugeordnet werden, werden aber als Gemeinkosten behandelt 
    • Bsp Stromkosten, Kosten für Hilfe-/Betriebsstoffe
  24. häufig:
    • fixe Kosten --> gemeinkosten
    • variable Kosten --> Einzelkosten
  25. primäre Kosten:
    Kosten, die in der Kostenrechnung erstmals erfasst werden zB material- und Personalkosten
  26. sekundäre Kosten
    entstehen für selbsterstellte Leistungen in der innerbetrieblichen Leistungsverrrechnung
  27. relevante Kosten:
    • solche, die durch eine Entscheidung beeinflusst werden könen 
    •     - Betrifft variable und sprungfixe Kosten
    •     - (variable und sprungfixe) pagatorische und Opportunitätskosten
    •               - kalkulatorische Kosten
  28. irrelevante Kosten:
    solche, die durch eine Entscheidung nicht beeinflusst werden können, insbesondere "sunk costs"
  29. Istkosten:
    tatsächlichen angefallene Kosten ( der abgelaufenen Periode)
  30. Normalkosten
    • genormte Kosten: 
    • auf Biss des Durchnitts vergangener Jahre, vergleichbarer Unternehmen 
    • zweck: Ausgleich saisonaler Schwankungen, Anreizvermitlung
  31. Plankosten
    zukünftig erwartete Kosten
  32. Sollkosten
    vorgegebene Kosten zB für Geschäftsbereiche oder Produkte
  33. Systeme der Kostenrechnung
    • Teilkostenrechnugn (nur variable Kosten, nur Einzelkosten)
    • Vollkostenrechnugn ( incl. fixe Kosten bzw Gemeinkosten)
  34. Beanspruchungsprinzip:
    Zuordnung erfolgt, wenn Outputsteigerung zwar Güterverbrauch, nicht aber Kosten ansteigen lässt

    • Bsp Beanspruchung einer Maschine durch zusätzlichen Auftrag, aber Abschreibungskosten steigen nicht an
    • lineare Abschreibung einer Maschine
  35. Verursachungsprinzip
    • Zuordnung erfolg, wenn Outputsteigerung zusätzlich Kosten verursacht 
    • Bsp variable Kosten, Materialkosten, die man direkt zuordnen kann
  36. Verteilungsprinzip
    • eine Zuordnung erfolgt, wenn ohne diese Kosten eine Outputerstellung gar nicht möglich wäre
    • Bsp Mietkosten, Verwaltungskosten, abschreibungskosten einer Produktshalle
  37. Deckungsbeitrag
    = erlöse - variable Kosten
  38. Kosten:
    bewerteter, sachzielbezoger Güterverbrauch

    • bewertung: Verzehr an Ressourcen wird quantifiziert
    • Sachziel: aus Betriebszweck abgeleitet, ≠ Formalziel: bsp Gewinnmaximierung
    • Güterverbrauch: mengenmäßige Verzehr an Ressourcen
  39. effekt der Fixkostendegression
    mit steigender Anzahl zusätzlich erstellter Brote sinkt der Fixkostenanteil je Brot
  40. das Sachziel einer Bierbrauerei besteht etwa..
    in der Herstellung und dem Absatz von Bniert
  41. sachziel des von Max eröffneten Cafés
    Verkauf von Kaffeeevariationen und Snacks
  42. Kosten=
    Menge der verbrauchten Güter x Preis pro Gütereinheit
  43. periodenfremde Aufwendungen liegen etwa vor,
    wenn ein Aufwand dem abgelaufenen Geschäftsjahr zugeordnet wird, aber der Güterverzehr an sich mehrere Perioden betrifft. Ein Bsp sind Verkäufe von Anlagevermögen, etwa von Maschinen, unterhalb des Buchwerts. Der Wertverzehr ist vermutlich über die gesamte Nutzungsdauer zu verteilen, wird aber nur dem Geschäftsjahr des Verkaufs zugerechnet
  44. versunkene Kosten:
    sind Kosten, die in der Vergangenheit verursacht wurden und sind durch aktuelle Entscheidungen nicht mehr revidieren lassen. 

    "wir haben doch schon so viel investiert, wollen wir das Projekt wirklich aufgeben?"--> das führt manchmal dazu, dass ein Projekt weitergeführt wird, obwohl ein Projektabbruch die wirtschaftlich sinnvollere Alternative wäre
  45. Verteilungsprinzip
    eine Zuordnung erfolgt, wenn ohne diese Kosten eine Outputerstellung gar nicht möglich wäre (z.B Miete)
  46. Beanspruchungsprinzip
    Zuordnung erfolgt, wenn Outputsteigerung zwar Güterverbrauch, nicht aber Kosten ansteigen lässt ( zb lineare Abschreibung einer Maschine)
  47. Verursachungsprinzip
    Zuordnung erfolg, wenn Outputsteigerung zusätzliche Kosten verursacht (zb Materialkosten -> die man direkt zuordnen kann)
  48. LIFO - Verfahren
    die zuletzt erworbenen Bestände werden per Annahme zuerst verbraucht ( last in, first out)
  49. permanentes LIFO
    Materialverbrauch wird fortlaufend mengen- und wertmäßig während des ganzes Jahres erfasst 
  50. FIFO Verfahren
    • hier liegt die Annahme zugrunde, dass die älteren Bestände zuerst verbraucht werden und die jüngeren Bestände im Lager verbleiben 
    • d.h. die ältesten Einstandpreise sind relevant für die Bewertung des Verbrauchs
  51. betriebsnotwendiges Vermögen
    d.h Vermögenswerte, die dazu dienen, das Sachziel zu erreichen
  52. nicht betriebsnotwendig
    • - Wertpapiergeschäfte
    • - ungenutzte Vermögenswert (stillgelegte Maschine)
    • - fremd benutzte VW ( vermietete Immobilien)
    • - Anlage im Bau 
    • - überhöhte Bestände
    • - Darlehen
  53. Abzugskapital
    • Kundenanzahlungen
    • Lieferantenschulden
    • Rückstellungen
  54. Herstellkosten
    Fertigungs- und Materialkosten
  55. Selbstkosten
    Herstellkosten + Entwicklungskosten + Vertriebskosten + Verwaltungskosten 
  56. Divisionskalkulation
    • gegeigten bei Massen- und Sortenfertigung
    • d.h bei Unternehmen mit einem Produkt oder mehreren, sehr ähnlichen Produkten ( massenfertigung -> Strom, Bleistifte

    Sortenfertigung -> Bier, T-Shirts )
  57. Einstufige Divisionskalkulation
    • Unternehmen stellt nur ein einziges homogenes Massenprodukt her
    • Fertigung erfolgt in einer Stufe -> d.h keine unterschiedliche Ausbringungsmengen
    • Produktions- und Absatzmengen sind identisch -> keine Lagerhaltung 
  58. zweistufige Kalkulation
    wenn Produktions- und Absatzmenge differieren 
  59. Sorten Fertigung
    Kosten der verschiednen Produktarten entstehen aufgrund ähnlicher Fertigungstechniken in einen Verhältnis, das die Kostenverursachung wiederspiegelt

    -> Äquivalenzziffernkalkulation 
  60. kalkulation von Kuppelprodukten
    • Landwirtschaft, Chemie
    • silmutane Herstellung mehreren Produkte in einem einzigen betrieblichen Produktionsprozess
  61. Kalkulation nach der Restwertmethode ( auf Produkt A)
    •   Erlöse von B, C, D und E
    • - direkte zurechenbare Kosten
    • ------------------------------------
    • = Kostendeckungsanteil 

    •   auf A zugerechnete Kuppelproduktionskosten 
    • - Kostendeckungsanteil von B,C,D und E
    • + A direkt zurechenbare Kosten
    • ---------------------------------------------
    • = Herstellungskosten von A
  62. Kalkulation nach der Kostenverteilungsmethode 

    (1) Kosten der Kuppelproduktion  von A
    (2) Herstellkosten von A
    (1) = (Umsatzerlöse Produkt A / Gesamtumsatzerlöse). Kosten des Kuppelprozesses

    (2) = direkte Kosten + Kosten der Kuppelproduktion 
  63. Zuschlagskalkulation
    • Divisionskalkulation nicht geeignet bei Serienfertigung oder Einzelaufträgen
    • Produkte zu unterschiedlich 
  64. Kostenstellenrechnung
    Kostenstellen = räumlich, funktional oder organisatorisch abgegrenzte Einheiten des Unternehmen  -> Zurechnung im Kosten möglich 


    Aufgabe: 

    • Bindeglied zw. Kostenartenrechnung und Kalkulation 
    • Macht den Ort der Kostenentstehung transparent
    • Wirtschaftlichkeitskontrolle einzelner Bereiche
  65. Leverage Effekt

    GKR > 1
    man erkennt, dass man im Falle GKR > 1 die Eigenkapitalrendite steigern kann, wenn man den Verschuldungsgrad erhöht. Unter der Voraussetzung, dass die Investitionsrendite die Fremdkapitalkosten deckt, würde die Eigenkapitalrendite bei maximalen Fremdfinanzierung optimiert werden 
  66. leverage Effekt


    GKR < 1
    • allerdings gilt im falle GKR < 1 genau die umgekehrte Zusammenhang
    • Jetzt würde ein hoher Verschuldungsgrad eine deutlich negative EKR implizieren 
    • -> das Fremdkapital wirkt wie eine Hebel, die eine positive (GKR > 1) wie auch negative (GKR < 1) Entwicklung verstärkt.
    • Daher spricht man von Lavarage- Effekt
    • Risiko und Rentabilität müssen gegeneinander abgewogen werden.
  67. Effekt der FIxkostendegression
    • mit steigender Anzahl zusätzlich erstellter Brote sinkt der Fixkostenanteil je Brot
    • Bsp: werden nur 80 Brote gebacken, verteilen sich 350€ /80= 4,38€ Fixkosten auf jedes Brot; bei 5.000 Broten sind es indes 350€/5.000 = 0,07 Fixkosten auf jedes Brot. 

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