Jahresabschluss und Steuern

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
273126
Filename:
Jahresabschluss und Steuern
Updated:
2014-05-04 16:01:50
Tags:
SoSe2014
Folders:
BWL
Description:
Klausurvorbereitung
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  1. allgemeine Regelungen
    Basis bildet die Buchführungspflicht gem.
    § 238 Abs. 1 HGB
  2. JA gem
    • §242 (1), (2), (3)
    • Bilanz + GuV Rechnung = JA
  3. allgemeine Regelung:
    Befreiung von Buchführung und Aufstellungspflicht
    gem. §241a HGB i.V.m § 242 (4) HGB
  4. allgemeine Regelung:
    bei Kapitalgesellschaft (AG, GmbH, KGaA) zusätzliche Anhang (und Lagebericht)
    § 264 (1) HGB
  5. allgemeine Regelung :
    bei kapitalmarktorientierten KapG...
    • zusätzlich Kapitalflussrechnung und Eigenkapital sowie Segmentsberichtserstattung freiwillig
    • gem. § 264 (1) S.2 HGB i.V.m §264 d HGB (Lageinformation)
  6. allgemeine Regelung:
    bei Konzernen...
    • ebenfalls Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel sowie Segmentsberichterstattung freiwillig
    • § 290 (1) iVm § 297 (1) HGB
  7. allgemeine Regelung:
    für bestimmte Personengesellschaften( Haftungsbeschränkt zB GmbH & CoKG)...
    gelten die zusätzliche Vorschriften für KapG analog § 264a HGB
  8. Bilanz:
    • gibt Auskunft über die Vermögenslage des Unternehmen
    • Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva)
    • Aufstellung von Herkunft (P) und der Verwendung (A) des Kapitals
    • 266 HGB Gliederung
  9. Gewinn- und Verlustrechnung:
    • gibt Auskunft über die Ertragslage des Unternehmen
    • Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen
    • weist die Art, die Höhe und die Quellen des Periodenserfolg aus
  10. Anhang
    • zusätzliche Ansagen, die in der Bilanz und der GuV Rechnung nicht enthalten sind
    • --> Erläuterung gem § 284 HGB
    • --> Pflichtangaben gem § 285 HGB
  11. Kapitalflussrechnung
    • gibt Auskunft über die Finanzlage des Unternehmen
    • Darstellung der Zahlungsströme einer Periode
    • Veränderung der Liquidität im Zeitablauf dar
    • Instrument zur Beurteilung der Zahlungsfähigkeit
  12. Eigenkapitalspiegel
    • Veränderung des Eigenkapitals werden dargestellt
    • ersichtlich sind auch die Gründe für Eigenkapitalveränderungen (zB Kapitalerhöhung, Dividenauszahlungen)
    • Auswirkung der EK Veränderungen auf die bilanzieren EK-Positionen
    •          - gezeichnetes Kapital gem §272(1) HGB
    •          - Kapitalrücklagen gem. § 272 (2) HGB
  13. Segmentberichterstattung
    • enthält finanzielle Information zu einzelnen Teilbereichen von meist diversifizierten Unternehmen
    • Auskunft bsp über Gewinnmargen, Wachstumsraten, Höhe der Risiken, nach Geschäftsbereichen (Sparten, Länder) --> differenziertes Bewerten möglich
  14. Was muss/kann aufgestellt werden? 
    Bilanz + GuV +Anhang
    jeder Kaufmann, der kein Einelkaufmann i.s.d. §241a HGB ist ( §242 Abs 4 HGB)
  15. Was muss/kann aufgestellt werden? Bilanz + GuV +Anhang +Lagebericht
    • § 261 (1), § 264a
    • Kapitalgesellschaft ( nicht kapitalmarktorientiert) und bestimmte Person G
    • Ausnahme: "kleine" KapG i.s.d §267 (1) HGB --> keinen Lagebericht, kleinstkapG i.s.d §267a >>>keinen Anhang
  16. Was muss/kann aufgestellt werden? Bilanz + GuV +Anhang +Lagebericht + Kapitalflussrechnung + eigenkapitalspiegel + Segmentberichterstattung
    • §264 (1) S.2, § 264d HGB
    • KapG (kapitalmarktorientiert)
    • Konzern: Konzernbilanz, Konzern GuV, KonZern Anhang, Kapitalflussrechnung, EK-Spiegel, Segmentberichterstattung+ Konzernlagebericht § 290 (1) i.V.m § 297 (1) HGB
  17. Lagebericht
    • unterliegt nicht den GOß
    • Inhalt § 289 HGB
    • ...auch zukünftig Chancen und Risiken
  18. unterschiedliche Funktionen der Abschlussprüfung
    • Unternehmer hat mehr Information als die Adressaten --> Informationsasymmetrie
    • Informationsfunktion des JA --> verlässliche Informationen erforderlich
    • Prüfung durch den unabhängigen WP soll die Verlässlichkeit der JA-Information erhöhen
  19. unterschiedliche Funktionen der Abschlussprüfung
    • Funktionen: 
    • 1. Kontrolle: Beurteilung der Normenkonformität 
    • 2. Korrektur: aufgedeckte Fehler im JA berichtigen
    • 3.Information: Mitteilung an gesetl. Vertreter u. ggf. dem AR, denen die Prüfungsergebnisse offengelegt erden
    • 4. Beglaubigung: der Bestätigungsvermerk des WP für den geprüften Abschluss dient den besseren Informationen Versorgung der externen Adressaten
    • 5.Prävention: der Abschlusssteller wird zur Einhaltung der rechnungsleungsnormen veranlasst
  20. Gegenstand und Umfang der Abschlussprüfung
    • Gegenstand: JA, Lagebericht und Buchführung § 316,317 HGB
    • es wird geprüft, ob 
    • -der JA den Vorschriften gem §238ff HGB entspricht
    • -Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages, die den JA betreffen, eingehalten worden
    • -der Lagebericht einen zutreffende Darstellung der Lage des Unternehmen vermittelt
    • Stichwort "Wesentlichekeit", keine Vollprüfung (Stichproben), keine Prüfung der Bonität

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