MSR Fragen

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Author:
adrianc01
ID:
273281
Filename:
MSR Fragen
Updated:
2014-05-05 16:13:02
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MSR
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SPS Programmierung Fach MSR Raimond Kleger
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  1. Nennen Sie die wichtigsten Gründe für die Automatisierung.
    Um die Qualität und Quantität der Produktion zu steigern bei gleichzeitiger Kosteneinsparung.
  2. Warum war es gerade die Autoindustrie, in der zuerst Rechnersysteme anstelle von Relaissteuerungen eingeführt wurden?
    In der Autoindustrie gibt es, bedingt durch die häufigen Modellwechsel, grosse Aenderungen in der Steuerung. Bei einer Relaissteuerung bedeutet dies Aenderungen in der Schaltschrankverdrahtung und den Wechsel bzw. das zusätzliche Einbauen von Hardwarekomponenten. Bei der SPS gibt es zur Hauptsache nur Softwareänderungen und eventuell das Einstecken weitererHardwaremodule.
  3. Worin unterscheidet sich eine Relaissteuerung von einer SPS, wenn sie die gleichen Aufgaben erfüllen?
    Bei einer Relaissteuerung liegt die Intelligenz in der Verdrahtung und sie verarbeitet Signaleparallel. Bei der SPS liegt die Intelligenz in der Software und sie arbeitet sequentiell.
  4. Zählen Sie die wichtigsten Eigenschaften einer SPS auf.
    • Gründe, die für die SPS sprechen und gegen den Einsatz eines PCs:
    • Die SPS ist vom Aufbau her für die rauhen Verhältnisse der Industrie konstruiert (z.B. keineLüfter).
    • Die Ein- und Ausgabeperipherie ist den üblichen Industrie-Spannungspegeln angepasst. Es existieren alle Arten von Peripheriemodulen, auch exotische.
    • SPS lassen sich heute sehr preisgünstig vernetzen,viel billiger als PC-Systeme.
    • Die Software ist speziell auf die Bedürfnisse von Steuerungsaufgaben ausgelegt (echtzeitfähig!). Software wird hardwaremässig durch Watchdog überwacht
  5. Wo liegt der Einsatz von PC-basierenden Systemen?
    Der PC dient zur Verwaltung und Verarbeitung grosser Datenmengen, wie sie z.B. für die Aufbereitung von Rezepturen notwendig sind oder zur Archivierung von Prozessdaten zwecks Qualitätskontrolle und Haftpflichtfällen.Der PC dient auch zur Leitung und Visualisierung des Prozesses.
  6. Skizzieren Sie den grundsätzlichen Aufbau jeder Steuerung zusammen mit dem Prozess.
  7. Welche beiden Urtypen von Steuerungen bezüglich der Arbeitsweise unterscheidet man?
    Verknüpfungssteuerungen (Schaltnetz) und Ablaufsteuerungen (state machine).
  8. Wann ist der modular aufgebauten SPS gegenüber der kompakten unbedingt der Vorzug zugeben?
    Wenn mit Erweiterungen des Prozesses zu rechnen ist und wenn eine hohe Verfügbarkeit der Steuerung notwendig ist: Bedeutet im Fehlerfall, dass ein Modul der SPS schnell ausgewechselt werden kann ohne dass viele Anschlüsse abgehängt und wieder angeschlossen werden müssen.
  9. Welche grafischen Darstellungsformen sind bei der SPS-Programmierung für Verknüpfungssteuerungen üblich?
    • KOP = Kontaktplan
    • FUP = LOP = Funktionsplan bzw. Logikplan.
  10. Was heisst AWL?
    AWL = Anweisungsliste, eine textorientierte SPS Programmierart.
  11. Warum programmiert bis heute der Profi-Programmierer noch häufig in AWL?
    Weil dies bis heute die effizienteste und schnellste Methodeist und es sind alle Programmtechniken, welchedie entsprechende SPS zulässt, möglich.
  12. Zeichnen und erklären Sie die Grundelemente der KOP-Programmierung.
  13. Was sind die Vorteile der KOP-Programmierung?
    -->Gut geeignet für Verknüpfungssteuerungen

    -->Im online-Betrieb Verfolgung der               Verknüpfungsergebnisse gut möglich
  14. Warum setzt sich mehr und mehr die FUP-Programmierung gegenüber der KOP-Darstellung durch?
    • Spezielle Funktionen sind mit den Grundelementen der KOP-Symbole nicht möglich, man muss auf FUP Symbole ausweichen.
    • Die KOP-Technik ist einem Informatikeroder auch Nicht-Elektroinstallateur fremd.
  15. Worin liegen die wesentlichsten Unterschiede zwischen einer Relais- und einer SPS Steuerung?
    Eine Relaissteuerung bearbeitet alle Einzelnetze parallel,die Intelligenz liegt in der Verdrahtung. Eine SPS arbeitetimmer sequentiell, die Intelligenz ist in der Software.Der Aufbau von Schaltnetzen ist demzufolge nicht in jedem Fall von einer Relaissteuerung1:1 auf eine SPS übertragbar.
  16. Zeichnen Sie das Zeitdiagramm eines Toggle und RS-FF.
  17. Zeichnen Sie das Diagramm eines Abwärtszählers
  18. Pulszähler

    Ein Pulsgeber an einem Hebel bei einer Maschine liefert Impulse auf die SPS. Diese Impulse müssen gezählt werden. Nach Erreichung einer vordefinierbaren Impulszahl, z.B. 5, muss ein Ventil für 1sec lang einschalten. Dieser Vorgangmuss sich immer wiederholen. Wenn währenddes Ansteuerns des Ventils bereits ein neuer Eingangspuls kommt, muss dieser bereits wieder gezählt werden.
  19. Relaisschaltung
    Die Funktion der Relaisschaltung soll durch eineFUP-Schaltung in der SPS realisiert werden. Die Namen der Kontakte entsprechen gerade derBezeichnung der SPS-Eingänge und die Relaisspule dem SPS-Ausgang. Im Falle der SPS Lösung liegen also alle Kontakte an 24V, die Verknüpfung erfolgt softwaremässig.
  20. Umsetzung Zeitdiagramm
    Ein Zeitdiagramm umsetzen, wobei die Taster„Stopp = E0.0“ und „Start = E0.1“ Impulstasten sind. Es ist das Zeitdiagramm in eine FUP Lösung umzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass die Zeit genau eingehalten wird. Sie beginnt bei der positiven Flanke von Startzu laufen. Stopp muss zu jeder Zeit Priorität haben.
  21. Umsetzung Stern-Dreieck-Anlauf

    Nach Start, ziehen der Haupt- und Sternschütz an, wobei der Sternschütz nur für 5s eingeschaltet ist, dann fällt er ab. Nach einer kurzen Pause zieht der Dreieckschütz an. Stopp hat zu jeder Zeit Priorität; es fallen sofort alle Schütze ab. Das Umzusetzen ist keine grosse Herausforderung.
  22. Umsetzung Stern-Dreieck-Anlauf
    sehr anspruchsvoll



    • Ablauf mit akribischer Kontrolle:
    • Zu verhindern ist, dass wenn der Sternschütz (A0.1) nicht anzieht, der Dreieckschütz direkt einschaltet, das kann für die Absicherung und den Antrieb schlecht sein. Es könnte auch sein,dass der Sternschütz klebt (E0.3 bleibt eingeschaltet), in diesem Fall darf gar nicht gestartet werden können, sonst gibt es einen Kurzschluss beim Umschalten auf Dreieck. Bleibt hingegen der Dreieckschütz kleben(E0.4 bleibt eingeschaltet), gibt es beim nächsten Start einen Kurzschluss.

    • -->Es darf also nicht eingeschaltet werden können, wenn der Dreieckschütz klebt (E0.4 = 1). Gleiches gilt beim klebenden Sternschütz.
    • -->Klebt der Stern- oder/und Dreieckschütz und es wird gestartet, geht direkt die Störlampe an.
    • -->Nach einem Start muss der Hauptschütz einschalten (E0.2 schliesst). Ist das nicht der Fall, geht nach 1s die Störlampe an.
    • -->Gleiches gilt für den Sternschütz, auch dieser muss bei einer Einschaltung spätestens nach 1sden Kontakt geschlossen haben.
    • -->Wenn der Sternschütz spannungslos wird, muss auch sein Kontakt E0.3 öffnen, ist das nichtder Fall, klebt der Kontakt und die Störlampe geht nach 1s an.
    • -->Gleiches gilt bei der Einschaltung des Dreieckschützes; auch dieser muss nach spätestens 1s den Kontakt geschlossen haben, ist das nicht der Fall, geht nach 1s die Störlampe an.

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