Infektiologie und Immunologie

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Author:
cu081
ID:
273283
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Infektiologie und Immunologie
Updated:
2014-05-08 03:42:59
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Infektiologie Immunologie Medizin Heidelberg Klinik Tropenmedizin Fragensammlung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 block III Modul
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Fragensammlung 2008-2013
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  1. Wie viel Prozent der CAP sind durch Impfung präventabel?

    A) 25%
    B) 30-40 %
    C) 50-60%
    D) 75%
    Richtig C
  2. Welches ist der sensitivste Nachweis einer HSV-Enzephalitis?

    A) MRT
    B) CT
    C) HSV-PCR im Blut
    D) HSV-ELISA im Blut
    E) HSV-PCR im Liquor
    F) HSV-ELISA im Liquor
    Richtig: E
  3. Welches Vorgehen ist dem Paul-Ehrlich Institut zufolge bei CAP richtig?

    A) Die Therapie der Wahl bei CAP ist Levofloxacin
    B) Bei V.a. CAP mit Risikofaktoren immer eine mikrobielle Untersuchung anordnen
    C) Bei V.a. CAP ohne Risikofaktoren ein Röntgen Thorax in drei Ebenen
    D) Bei V.a. CAP Blutkultur, Legionellen-Antigen-Nachweis im Urin, BAL
    Richtig: B, D
  4. Mögliche Angriffspunkte der HIV-Therapie sind:

    A) CCR5
    B) CD4
    C) CD8
    D) Gp120
    E) Gp41
    F) Farnesyl-Transferase
    G) Integrase
    Richtig: A, G
  5. Rotavirenimpfung: Wann genau?
    1.Impfung mit 6 Wochen, 2. Impfung mit 2 Monaten und evtl 3. Impfung mit 3-4 Monaten.
  6. Meningokokkenimpfung bei Kindern (2. Juli 2010, 19.11.2010) k-prim

    A) Ab 12 Monaten sinnvoll und bei Versäumen der Impfung nachzuholen
    B) Impfstoff ist ein reines Polysaccharid
    C) Bis zum ersten Jahr liegt kein Individualschutz vor.
    D) Es wird gegen den häufigsten Meningokokken-Stamm geimpft.
    E) Erreicht werden soll eine sterile Immunität im Nasopharynx
    Richtig: A, C
  7. Meningokokkenimpfung (MC) (2010, 24.09.2010, 19.11.2010)

    A) Ziel der Impfung ist die sterile Immunität (also Keimfreiheit) im Nasopharynx
    B) Die Impfung soll möglichst früh ab dem 12. Monat erfolgen, wird dieser Termin verpasst, soll möglichst bald nachgeimpft werden
    C) Das Kind hat einen Individualschutz im 1. Lebensjahr
    D) Der Impfstoff ist gegen die häufigsten Meningokokkenerreger gerichtet
    E) Es handelt sich um einen reinen Polysaccharidimpfstoff.
    Richtig: B, C
  8. Pertussis-Impfung (2010, 2. Juli 2010, 24. September 2010)

    A) Es handelt sich um einen attenuierten Lebendimpfstoff
    B) Die Impfung darf während einer Schwangerschaft nicht gegeben werden
    C) Kinder unter 6 Jahren erhalten eine höhere Dosis als Erwachsene
    D) Die Impfung mit Pertussis soll bei der nächsten Tetanus/Diphterie-Impfung beim Erwachsenen mitgegeben werden
    Richtig: C, D
  9. Was trifft beim Impfen für Adjuvantien zu? (MC) (24.09.2010, 23.09.2011, 28.11.2012)

    A) Als Adjuvanz werden im Menschen Alu-Derivate benutzt.
    B) Adjuvanzien sind generell bei der Applikation von Lebendimpfstoffen notwendig
    C) Adjuvanzien aktivieren direkt Lymphozyten und führen so zu einer verstärkten Immunogenität von Impfstoffen
    D) Dendritische Zellen können durch Adjuvanzien angesprochen und aktiviert werden
    E) Adjuvanzien können die Antigenabgabe im Körper beeinflussen
    Richtig: A, C, D, E
  10. Was trifft für die passive Immunisierung zu? (MC) (24.09.2010, 28.11.2012)

    A) Die Serumkrankheit ist eine mögliche Folge nach Passiv-Immunisierung
    B) Bei Verdacht auf eine Rabies-Infektion nach Kontakt mit einem verdächtigen Tier
    wird eine gleichzeitige aktive und passive Immunisierung durchgeführt
    C) Passiv-Immunisierungen vermitteln einen langanhaltenden Schutz (>1 Jahr)
    D) Diese Art der Immunisierung wird regelhaft zur Prophylaxe der Hepatitis A angewandt
    E) Es handelt sich um eine Standardprophylaxe bei Hepatitis A
    F) Bei einer tiefen und verschmutzten Wundverletzung mit letzter Impfung vor weniger als 5 Jahren wird grundsätzlich passiv immunisiert.
    Richtig A, B
  11. Ein Mann fliegt irgendwo nach Afrika und hält sich dort am Meer und im Landesinneren auf.
    Welche Impfung? (normale MC) (23.09.2011)

    A) Basisimpfungen
    B) Meningitis
    C) Gelbfieber
    D) Dengue Gebiet
    E) Hep A und B
    F) Thyphus
    G) Cholera
    H) japanische Enzephalitis
    Richtig: A, B, C, E, F
  12. Welche Aussage ist falsch? (MC) (2013)

    A) Die Pneumokokken-Impfung darf erst nach dem 12. Monat das erste Mal gegeben werden
    B) Die Meningokokken-Impfung darf erst nach dem 12. Monat das erste Mal gegeben werden
    Lösung: B
  13. Für welche Erreger, die intrauterine Erkrankungen verursachen, stehen Impfstoffe
    zur Verfügung? (2008)
    • Ja: VZV, Röteln
    • Nein: Parvo B-19 Virus (Ringröteln), Cytomegalovirus, Lues, Toxoplasmose
  14. Der Diphterieimpfstoff besteht aus (2008):

    A) Einem Kapselantigen
    B) Einer zellulären Vakzine
    C) Einem Toxoid
    D) Einem Ganzkörperimpfstoff
    Lösung: C
  15. Welche der folgenden im Impfkalender der STIKO für Kinder empfohlenen Impfungen
    basiert auf Kapselantigenen? (2008)

    A) Haemophilus influenzae B
    B) Streptococcus pneumoniae
    C) Neisseria meningitidis
    D) Staphylococcus aureus
    E) Klebsiella pneumoniae
    F) Bordetella pertussis
    Richtig: A, B, C
  16. Es steht als Kombinationsimpfstoff Diphterie/Tetanus in zwei Konzentrationen TD (30IE) und Td (2IE) zur Verfügung. Bei der Impfung von Kindern unter 6 Jahren
    wird folgende Dosis angewendet (2008)

    A) Td
    B) TD
    C) Für Kinder unter 6 Jahren ist die
    Impfung nicht geeignet
    D) Einmalig TD
    E) Dreimal Td
    Richtig: B (vier Grundimmunisierungen mit TD)
  17. Zum Tetanus/Diphterie Impfstoff trifft/treffen folgende Aussagen zu (Falschantworten geben Minuspunkte) (19.11.2010):

    A) Erwachsenen wird er in höherer Dosierung gegeben.
    B) Zur Grundimmunisierung sind 4 Impfungen im Abstand von 1. Monat nötig.
    C) Im Erwachsenenalter sind Auffrischungen alle 5 Jahre empfohlen.
    D) Er ist ein Toxoid.
    Richtig: D
  18. Konjugatimpfstoffe (Falschantworten geben Minuspunkte) (19.11.2010):

    A) Wirken nicht bei Kleinkindern
    B) Wirken T-Zell unabhängig
    C) Wirken über Immunisierung gegen Lipidanteile
    D) Sind an Protein gekoppelt
    E) Werden zur Impfung gegen bekapselte Erreger eingesetzt.
    Richtig: D, E
  19. Welche Aussage zu AB ist falsch? (2010, 2. Juli 2010, 19.11.2010, 23.09.2011)

    A) Penicillin wirkt dosisabhängig (=konzentrationsabhängig)
    B) Gentamicin wirkt dosisabhängig
    C) Ciprofloxacin wirkt dosisabhängig
    D) Aminoglykoside wirken dosisabhängig
    E) Bei dosisabhängigen Medikamenten: AUC bestimmen (2010)
    F) Bei konzentrationsabhängigen Medikamenten: t > MHK bestimmen (2010)
    G) AUC/MHK korreliert mit klinischem Therapieversagen (2010)
    Lösung: A, F
  20. Welche Immunsupressiva interagieren mit Azolen bzw. CYP3A Hemmern? (23.09.2011)

    A) Sirolismus
    B) Tacrolimus
    C) Cyclosporin
    Lösung: A, B, C
  21. PGP (P-Glykoprotein)-Hemmung machen (19.10.2010, 27.9.2013)

    A) Azol-Antimykotika
    B) HIV-Proteasehemmer
    C) Makrolide
    D) Aminoglykoside
    E) Tetrazykline
    F) Chinolone
    Richtig: A, B, C
  22. Welche Aussagen sind richtig? (k-prim) Aminoglykoside und β-Lactam-Antibiotika (28.11.2012)

    A) werden gerne kombiniert, da sie synergistisch wirken
    B) sind in Kombination stärker nephrotoxisch (pharmakodynamische Interaktion)
    C) dürfen nicht in der Infusionsflasche gemixt werden (Inkompatibilität)
    D) beeinflussen sich gegenseitig aufgrund von CYP-Wechselwirkungen (pharmakokinetische Interaktion)
    E) dürfen grundsätzlich nicht kombiniert werden
    Richtig: A, C
  23. Wofür stehen die Buchstaben LADME (19.11.2010, 23.09.2011)?
    Lösung: Liberation, Absorption, Distribution, Metabolismus, Elimination
  24. Wie lautet die Abkürzung für das Modell, mit dem in der Pharmakokinetik das „Schicksal“ eines Pharmakons im Körper beschrieben wird? (2008)
    Lösung: LADME
  25. Welche Azole werden durch Protonenpumpenhemmer beeinflusst? (2010, 2. Juli 2010)
    • Richtig: Itraconazol, Voriconazol, Ketoconazol
    • Falsch: Fluconazol, Posaconazol
  26. Welche Immunsuppressiva üben Wechselwirkungen mit Voriconazol aus? (2010, 2. Juli 2010, 19.11.2010)

    A) Tacrolimus
    B) Ciclosporin
    C) Prednison
    D) Mycophenolat
    E) MTX
    F) Azathioprin
    G) Sirolimus
    Richtig: A, B, G
  27. Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus und Cyclosporin A (k-prim) (28.11.2012)

    A) haben eine enge therapeutische Breite, deshalb sollte ein therapeutisches Drug-Monitoring stattfinden.
    B) verlieren in Kombination mit Grapefruitsaft ihre Wirkung, es kann zur Transplantatabstoßung kommen
    C) wirken in Kombination mit Johanniskraut verstärkt nephrotoxisch, da die Plasmaspiegel erhöht sein können
    D) wirken in Kombination mit Voriconazol verstärkt nephrotoxisch, da dieses CYP3A4
    inhibiert und dadurch den Abbau stark hemmt
    E) wirken in Kombination mit
    Flurochinolonen wie Ciprofloxacin verstärkt nephrotoxisch
    Lösung: A, D, E
  28. Welche Azole hemmen CYP3A? (LM) (23.09.2011)
    Lösung: Voriconazol, Itraconazol
  29. Über welchen pharmakokinetischen Mechanismus wirken Aminoglykoside? (2. Juli 2010)

    A) Talspiegel
    B) Elimination
    C) Hohe Spitzenspiegel
    D) Hemmen bakterielle Proteinsynthese
    E) Postantibiotischer Effekt
    Lösung: C
  30. Durch welchen pharmakokinetischen Mechanismus wird Oto- und Nephrotoxitität bei Aminoglykosiden bestimmt? (LM)
    LÖSUNG: Hohe Talspiegel führen zu hoher Toxizität; bei Niereninsuffizinez hohe Oto- und Nephrotoxizität
  31. Welches der folgenden Virostatika sollte zur Therapie einer chronischen Hepatitis C eingesetzt werden? (2. Juli 2010, 24.09.2010, 19.11.2010)

    A) Ribavirin
    B) Lamivudin
    C) Metronidazol
    D) Aciclovir
    E) Interferon
    Lösung: A, E
  32. Nennen Sie 2 Medikamente gegen Influenza mit Wirkstoff- oder Handelsname. (LM) (24.09.2010)
    LÖSUNG: Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) als Neuraminidasehemmer; (Amantadin obsolet)
  33. Welche Aussagen treffen zu? (k-prim) (28.11.2012)

    A) Aciclovir wird zur Therapie von HSV und VZV eingesetzt.
    B) Aciclovir wirkt nur schwach gegen EBV und CMV, da diese nicht das Enzym Thymidinkinase besitzen.
    C) Zur Therapie von CMV wird das Nucleosid-Analogon Ganciclovir eingesetzt
    D) Ganciclovir ist im Vergleich zu Aciclovir nebenwirkungsarm
    Lösung: A, B, C
  34. Welche Aussagen zu Ribavirin treffen zu? (k-prim) (28.11. 2012)

    A) Ribavirin ist ein Inhibitor der Polymerase
    B) Ribavirin wirkt sehr spezifisch
    C) Ribavirin wird zur Therapie von chronischer Hepatitis C in Kombination mit Interferon-alpha eingesetzt.
    D) Ribavirin ist sehr nebenwirkungsarm
    Lösung: Alle richtig
  35. Was versteht man unter HAART? (2008,
    2010, 2. Juli 2010, 19.11.2010, 28.11.2012)

    A) Hyperakute allergische Reaktion
    B) Therapie mit Cymeven
    C) Antiretrovirale Kombinationstherapie (andere Antwortmöglichkeit: Hochaktive antiretrovirale Therapie)
    D) Kettenabbruch bei Influenza
    E) Hochaktive Acyclovirresistenz
    Lösung: C
  36. Verschiedenen Virostatika zeichnen sich durch ihre unterschiedlichen Angriffspunkte aus. Geben Sie den Angriffspunkt der folgenden Virostatika an (2008):

    a) Oseltamivir ist ein
    b) Aciclovir ist ein
    • a) Neuraminidasehemmer
    • b) Nukleosidanalogon
  37. Welche Aussagen trifft zu? (k-prim) (2008)

    A) Aciclovir wird zur Therapie von HHV und VZV eingesetzt.
    B) Aciclovir wirkt nur schwach gegen EEV und CMV, da die nicht das Enzym Thymidinkinase nicht besitzen.
    C) Zur Therapie von CMV wird das Nucleosid-Analogon Ganciclovir eingesetzt.
    D) Ganciclovir ist im Vergleich zur Aciclovir nebenwirkungsarm.
    • JA: A, B, C
    • NEIN: D
  38. Welches der folgenden Virostatika sollte zur Therapie einer Influenzainfektion eingesetzt werden? (2008, 2. Juli 2010, 19.11.2010)

    A) Ribavirin
    B) Aciclovir
    C) Neuraminidaseinhibitor
    D) Proteaseinhibitor
    E) Interferon
    Lösung: C
  39. Therapie bei Influenza? (2010)

    a) Neuraminidaseinhibitor – Oseltamivir (= Tamiflu)
    b) m2-Membranproteinhemmer – Amantadin
    Lösung: Beides richtig – Amantadinaber obsolet
  40. Welche Aussage zur ambulant erworbenen Pneumonie (CAP) ist falsch ? (MC) (28.11.2012)

    A) Mittel der Wahl bei Patienten mit Pseudomonas-Risiko ist neben Piperacillin/Tazobactam, Ceftazidim und Ciprofloxacin auch Moxifloxacin
    B) Haupterreger der ambulant erworbenen Pneumonie in Deutschland sind Pneumokokken
    C) Der CRB-65 Index ist ein prognostischer Index
    D) Zeichen für eine schwere CAP ist unter anderem eine Anurie
    E) Das Mortalitätsrisiko der CAP steigt mit dem Alter
    • Falsch: A (Moxifloxacin ist unwirksam gegen Pseudomonas)
    • Richtig: B, C, D, E
  41. Was trifft zur Antibiotikatherapie nicht zu? (MC) (24.09.2010)

    A) Eine Gastroenteritis wird mit Antibiotika therapiert
    B) Bei A-Streptokokken sind Cephalosporine Mittel der 1. Wahl
    Falschantwort: A
  42. Welche Zuordnung zwischen Antibiotikum und Wirkung ist richtig? (24.09.2010, 28.11.2012)

    A) Penicillin - bakteriostatisch
    B) Makrolide - bakteriostatisch 
    C) Tetrazykline - bakterizid
    D) Clindamycin - bakterizid
    E) Chinolone - bakteriostatisch
    • Lösung: B
    • Merkhilfe: ABC (Aminoglykoside, ß-Lactame, Chinolone) bakterizid!
  43. Pneumonie dann Antibiose mit UAW Übelkeit und Erbrechen (2013)

    a) Welches Antibiotikum wurde wahrscheinlich eingesetzt? (LM)
    b) Welches AB kann man als Alternative verordnen? (LM)
    • a) Lösung: Erythromycin (macht Übelkeit und Magenkrämpfe laut Pneumonie-VL)
    • b) Lösung: neuere Makrolide, z.B. Clarithromycin
  44. Wann ist eine AB-Gabe NICHT indiziert? (2010, 2. Juli 2010)

    A) Stippchen-Angina
    B) Eitrige Otitis media
    C) viraler Infekt
    D) unkomplizierte Gastroenteritis
    E) perioperative Mehrfachprophylaxe (über 24h)
    Lösung: C, D, E
  45. Was tritt 2 Wochen nach Beginn einer Chemotherapie auf? (2. Juli 2010)
    Lösung: Granulozytopenie
  46. Nennen Sie 3 Risikofaktoren für Pseudomonas aeruginosa bei der ambulant erworbenen
    Pneumonie? (3x LM) (2013
    Risikofaktoren laut VL sind:

    • - Pulmonale Grunderkrankung (COPD, Mukoviszidose)
    • - Stationärer Aufenthalt in den letzten 30 Tagen
    • - Antibiotikatherapie in den letzten 30 Tagen (>7 Tage her)
    • - Glukokortikoidtherapie
    • - Aspiration
    • - Malnutrition
  47. Welche der folgenden Infektionsbehandlung ist richtig? (MC) (2013)

    A) Patient mit VRE, Vancomycin Behandlung
    B) Gentamicin-Therapie: Talspiegel muss hoch sein
    C) Penicillin nicht als Dauerinfusion über 24 geben
    Lösung: C
  48. Welche Aussage zu Antibiotika trifft zu? (2013)

    A) Clindamycin-Therapie ist kein Risikofaktor für C.difficile Infektion aufgrund seiner Anaerobierwirksamkeit
    B) Tetrazykline wirken gut bei niedrigem pH
    C) Makrolide wirken gut bei hohem pH
    Lösung: C
  49. Welche Diagnose passt zu welcher Therapie? (19.11.2010)

    A) Verbrennung, Pseudomonas - Oxacillin
    B) Abszess bei Diabetespatient, Staph aureus - Imipenem
    C) Pseudomembranöse Colitis, Clostridium difficile - Vancomycin oral
    D) Endokardits, Viridansstreptokokken - Penicillin und Tetrazyklin
    E) Erysipel, Strept A - Ciprofloxacin
    Lösung: C
  50. Welche Diagnose passt zu welcher Therapie? (19.11.2010)

    A) Verbrennung, Pseudomonas - Oxacillin
    B) Abszess bei Diabetespatient, Staph aureus - Imipenem
    C) Pseudomembranöse Colitis, Clostridium difficile - Vancomycin oral
    D) Endokardits, Viridansstreptokokken - Penicillin und Tetrazyklin
    E) Erysipel, Strept A - Ciprofloxacin
    Lösung: C
  51. Wie nennt man das Umsetzen von der intravenösen auf die per orale Applikation von Antibiotika? (2008, 24. September 2010)
    Lösung: Sequenztherapie oder antibiotic switch
  52. Welche der folgenden Antibiotika werden von der Paul Ehrlich Gesellschaft generell für die Endocarditis Prophylaxe empfohlen? (2008)

    A) Ampicillin
    B) Ceftriaxon
    C) Ciprofloxacin
    D) Erythromycin
    E) Penicillin-G
    F) Vancomycin
    Lösung: A
  53. Welches der folgenden Antibiotika besitzt nicht die Eigenschaft der konzentrationsabhängigen antimikrobiellen Wirkung? (MC) (28.11.2012)

    A) Levofloxacin
    B) Gentamicin
    C) Tobramycin
    D) Meropenem
    E)Ciprofloxacin
    • Lösung: D
    • Dosis-/konzentrationsabhängig: Aminoglykoside (Gentamicin, Tobramycin) und Chinolone (Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxyfloxacin)
  54. Bei welcher Indikation wird Vancomycin als orales Antibiotikum gegeben? (LM) (28.11.2012)
    Lösung: Bei pseudomembranöser Colitis (C. difficile)
  55. Welche Aussage ist falsch? (MC) (28.11.2012)

    A) Die bakterielle Meningitis ist ein mikrobiologischer Notfall
    B) Zu den Erregern einer bakteriellen Meningitis bei Neugeborenen gehören B-Streptokokken und Listerien
    C) Haemophilus influenza ist der häufigste Erreger der bakteriellen Meningitis bei Säuglingen
    D) Bei Erwachsenen sind die Erreger der bakteriellen Meningitis v.a. Pneumokokken und Meningkokken
    E) Im Rahmen der STIKO wird eine Impfung gegen Pneumokokken und Meningokokken für Säuglinge und Kleinkinder empfohlen
    Lösung: C
  56. Nennen Sie die beiden Hauptnebenwirkungen der Aminoglykoside (2008, 2010, 3. Juli 2010, 19.11.2010, 23.09.2011)
    Lösung: Nephro- und Ototoxizität
  57. Welche Aussage bezüglich des Bakteriums C. difficile ist falsch? (2. Juli 2010)

    A) Erreger der AB-induzierten Diarrhoe
    B) Klinik der pseudomenbranösen Colitis: Fieber, Bauschmerzen etc.
    C) Einzige Therapie ist die Behandlung mit Vancomycin und Metronidazol
    D) C. diff. ist ein gram + begeißeltes Stäbchen mit Sporenbildung
    Lösung: C (Kommentar: man kann je nach Verlauf auch symptomatisch behandel)
  58. Fall (2. Juli 2010, 19.11.2010)

    a) Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?

    b) Therapie
    • a) Dengue-Fieber
    • b) symptomatische Therapie
  59. Fall: Sie sind Arzt/ Ärztin in einer Praxis für
    Allgemeinmedizin. Ihnen stellt sich ein 18-jähriger Auszubildener vor mit seit drei Tagen bestehenden folgenden Beschwerden: Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber, Gliederschmerzen, diskrete Schmerzen in der Leistenregion und unter dem linken Rippenbogen. Die körperliche Untersuchung eine dolente beidseits zervikale und inguinale Lymphknotenschwellung, eine beidseits nicht-eitrige Rötung und Schwellung der Tonsillae palatinae sowie eine diskrete und druckdolente Milzvergrößerung. Ansonsten unauffällig. (2010, 24.09.2010, 19.11.2010, 28.11.2012)

    - Welche 2 Differentialdiagnosen sind am wahrscheinlichsten? (LM)
    - Welche anamnestischen Fragen stellen Sie? (3 LM)
    - Welche diagnostischen Maßnahmen treffen Sie? (MC)

    A) Blutbild
    B) ELISA Anti-EA/VCA-IgM (Mono)
    C) Gerinnungsanalyse
    D) Paul-Bunnel-Test
    E) Differentialblutbild / Blutausstrich nach Pappenheim - Bestimmung der Lymphozytensubpopulation (FACS) - Immunglobulinbestimmung, quantitativ
    F) HIV-PCR, qualitativ
    G) Blutsenkungsgeschwindigkeit
    H) C-reaktives Protein, quantitativ
    I) Rheumafaktor

    - Welche spezielle Therapie ist anzuordnen? (MC)

    A) Ampicillin per os
    B) Aciclovir per os
    C) HAART
    D) Keine
    • a) EBV, HIV
    • b) Nadelstichverletzung, Drogenabusus, Sexualanamnese, Transfusion, Transplantantion
    • c) A, B, E, F, H
    • d) D
  60. Patient mit folgender Symptomatik: Splenomegalie, Fieber, Lymphknotenschwellung (DD: EBV vs. akute
    HIV-Infektion)

    - Welche Labordiagnostik fordern Sie an? (2. Juli 2010)
    - Welche spezifische Therapie starten Sie? (2. Juli 2010)
    - Was erfragen Sie in der Anamnese? (2. Juli 2010)
    • a) Blutbild, ELISA Anti-EA/VCA-IgM (Mono), Differentialblutbild/Blutausstrich nach Pappenheim - Bestimmung der Lymphozytensubpopulation (FACS) - immunglobulinbestimmung (quantitativ), HIV-PCR (qualitativ), CRP (quantitativ)
    • b) Keine
    • c) Nadelstichverletzung, Drogenabusus, Sexualanamnese, Transfusion, Transplantantion
  61. Sie sind Assistenzarzt / Assistenzärztin in der neonatologischen Abteilung, Ihnen
    werden dier ersten serologischen Befunden eines 3 Tage alten Neugeborenen mit intrazerebralen Verkalkungen vorgelegt:
    - CMV IgG negativ
    - CMV IgM positiv
    - Toxoplasmose IgG positiv
    - Toxoplasmose IgM negativ

    Welche der folgenden Aussagen ist richtig? (k-prim) (2. Juli 2010, 19.11.2010, 28.11.2012)

    A) Die IgM Antikörper sind kindlichen Ursprungs
    B) Beim 3 Tage alten Neugeborenen sind die nachgewiesenen Toxoplasmose IgM Antikörper kindlichen Ursprungs
    C) Eine Toxoplasmose Infektion ist aufgrund des negativen IgM Nachweises auszuschließen
    D) Sie erfahren, dass vor der Schwangerschaft eine Immunität der Mutter gegen Toxoplasmose bestand. Somit ist eine Infektion auszuschließen
    E) Aufgrund des positiven CMV IgM Nachweises haben sie den Verdacht auf eine kongenitale CMV-Infektion
    F) Sie veranlassen eine Urinuntersuchung auf CMV, da ein positiver CMV-Nachweis im Urin in der ersten Lebenswoche beweisend ist.
    Richtig: Alle
  62. Neugeborenes mit CMV IgM positiv, IgG negativ, Toxoplasmose IgM negativ, IgG positiv (2010)

    A) aufgrund der CMV – IgM Verdacht auf CMV – Infektion
    B) Toxoplasmose IgG sind kindlichen Urspungs
    C) CMV IgM sind kindlichen Ursprungs
    D) Mutter gibt anamnestisch an, vor der Schwangerschaft Immunität gegen Toxoplasmose gehabt zu haben, dadurch ist akute Toxoplasmose – Infektion sehr unwahrscheinlich
    E) Weitere Diagnostik: CMV – Urin, da dies in der ersten Woche beweisend für CMV – Infektion ist.
    • Ja: C, D, E
    • Nein: A, B
  63. Generalisierte Lymphadenopathie findet sich bei welcher Erkrankung? (24.09.2010, 28.11.2012)
    Lösung: Infektion mit HIV
  64. 48-jährige Patientin stellt sich 4 Wochen nach Rückkehr aus Brasilien in der tropenmedizinischen Ambulanz vor. Sie berichtet über seit 1 Woche anhaltende körperliche Abgeschlagenheit, rezidivierendes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Eine der folgenden Infektionskrankheiten können sie schon aufgrund der Anamnese ausschließen? (MC) (28.11. 2012)

    A) Dengue-Fieber
    B) Malaria
    C) EBV
    D) Influenza
    • Lösung: A
    • Kommentar: Inkubationszeit1-14 Tage und plötzlicher Beginn
  65. 24-jähriger Patient kehrte vor 4 Wochen aus Indien zurück. Seit Rückkehr vor 4 Wochen berichtet er über einen protrahierten Krankheitsverlauf mit verstärkter Müdigkeit, Nachtschweiß, Fieber (bis 38°C) und körperlicher Abgeschlagenheit, Welche Infektionskrankheit kommt am ehesten im Frage?

    A) Dengue-Fieber
    B) Malaria
    C) EBV
    Lösung: B
  66. Ein 40-jähriger Mann plant einen 20-tägigen Urlaub in Kenia und Uganda (Aufenthalt an der Küste und eine mehrtägige Safari in Uganda) (28.11. 2012)

    Welche Impfungen empfehlen Sie?

    A) Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis, Hepatitis A+B, Gelbfieber
    B) Tetanus, Diphterie, Polio, Hepatitis A
    C) Keine Impfungen, denn für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben
    D) Tetanus, Diphterie, Polio
    Lösung: A
  67. Ein 60-jähriger Mann hat seit 5 Tagen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Vor 5 Wochen Rückkehr aus Nigeria (6-wöchiger Aufenthalt in Lagos, Westafrika)

    Welche Tropenkranheit müssen sie noch am gleichen Tag ausschließen bzw. therapieren?
    (LM)
     
    Welche Diagnostik ist sofort erforderlich? (k-prim) (28.11. 2012)

    A) Blutausstrich
    B) Dicker Tropfen
    C) Malaria-Direktnachweis
    D) Malaria-Serologie
    • Malaria (Dengue höchstens 2 Wochen Inkubationszeit, fällt weg)
    • Lösung: A, B, C (Kommentar: Malaria-Direktnachweis = DickerTropfen + Blutausstrich)
  68. Sie sind Assistenzarzt in der neonatologischen Abteilung. Ihnen wird die Serologie eines 3 Tage alten Neugeborenen vorgelegt CMV IgG negativ, CMV IgM positiv, HSV IgG positiv, HSV IgM negativ (2008, 24.09.2010)

    A) Sie haben Verdacht auf eine kongenitale
    CMV-Infektion
    B) Sie lassen die Serologie der Mutter überprüfen mit dem Verdacht einer mütterlichen Infektion, da der positive CMV-IgM-Nachweis beim Neugeborenen von der Mutter kommt
    C) Eine HSV-Infektion ist aufgrund des negativen IgM Nachweises auszuschließen
    D) Beim 3 Tage alten Neugeborenen sind die
    nachgewiesenen HSV IgG-antikörper kindlichen Ursprungs
    Lösung: A
  69. Nennen Sie das Material, das den sensitivsten Nachweis einer konnatalen CMV-Infektion ermöglicht (2008)
    Lösung: Urin
  70. Eine 35-jährige adipöse Patientin stellt sich bei ihrem Hausarzt zum wiederholten Male wegen eines Furunkels im Rückenbereich vor.

    a) Welcher Erreger kommt in Betracht? (2008)
    b) Welches therapeutische Vorgehen ist primär indiziert? (2008)
    c) Welche Grunderkrankung ist am häufigsten mit der beschriebenen Krankheitsgeschichte assoziiert? (2008)
    • a) Staph. aureus
    • b) operativ (+ Antibiotika, Penicillinase-festes Penicillin)
    • c) Diabetiker und Nierenkranke
  71. Ein 53-jähriger Patient wird wegen akut auftretender Bauchschmerzen und Schocksymptomatik stationär in die Chirurgie aufgenommen und sofort laparotomiert. Dabei zeigt sich intraoperativ eine Darmperforation mit einer kotigen  4-Quadranten-Peritonitis.

     - Nennen Sie die beiden Erregergruppen (nicht einzelne Keimspezies), die bei der initialen Antibiotikatherapie berücksichtigt werden müssen. (2008)
    - Welches der folgenden Antibiotikaregime ist primär indiziert? (2008)

    A) Cefazolin (Ceph Gr. 1) + Gentamicin
    B) Cefuroxim (Ceph Gr. 2) + Metronidazol
    C) Cefotaxim (Ceph Gr. 3) + Metronidazol
    D) Cefotaxim (Ceph Gr. 3) + Vancomycin
    E) Cefotaxim (Ceph Gr. 3) + Gentamicin
    F) Vancomycin + Metronidazol
    Salmonellen (Thyphus), Shigellen, Yersinien

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