Jahresabschluss

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
275092
Filename:
Jahresabschluss
Updated:
2014-06-13 13:41:26
Tags:
SoSe2014
Folders:
BWL
Description:
Klausurvorbereitung
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  1. Grundsatz: Einzelbewertung
    § 252 I Nr. 3 HGB
  2. Vorsichtsprinzip / Imperalitätsprinzip
    § 252 I Nr. 4 HGB
  3. Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten
    • §249 Abs.1 S.1 1.Alt. HGB
    • Bsp: laufender Schadenersatzprozess
  4. Rückstellung für drohende Verluste aus schwebendem Geschäft
    • §249 Abs.1 S.1 2.Alt. HGB
    • Bsp: ein bereits geschlossener Vertrag kann nur mit Verlust gerechnet werden
  5. Kulanzrückstellungen
    • §249 Abs.1 S.2 Nr.2 HGB
    • Bsp: Gewährleistungen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen
  6. Rückstellungen für unterlassene Abraumbeseitigungen
    • §249 Abs.1 S.2 Nr.1 HGB
    • Bsp: unterlassene Abraumbeseitigung vor geplanten Baubeginn eines Grundstücks
  7. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung (innerhalb 3
    Monate)
    § 249 Abs. 1 S.2 Nr.1 HGB

    Bsp: Wartung einer Maschine
  8. Prinzip der Periodisierung von Erträgen und Aufwendungen (Rechnungsabgrenzungsposten)
    §252 I Nr.5 HGB
  9. Aktivierungsverbot
    • §248 II 2 HGB
    • konkrete Aktivierung nicht gegeben: Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenliste, oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des AV
  10. Aktivierungspflicht
    §250 I HGB
  11. Herstellungskosten
    • § 255 II, III HGB
    • Bestandteile:

    Materialeinzelkosten (Verbrauch Rohstoffe, Halbfabrikate)

    +Materialgemeinkosten (Verbrauch Hilfstoffe, Lagerkosten)

    +Sondereinzelkosten (Gussformen)

    +Fertigungseinzelkosten (Fertigungslöhne)

    +Fertigungsgemeinkosten (Energie, Betriebstoffverbrauch,Mieten)

    +Werteverzehr des Anlagevermögens (planmäßige Abschreibung Maschine)

    --------------------------------------------

    = Wertuntergrenze (Pflichtbestandteile)

    + angemessener Teil der Kosten für

           .allg. Verwaltung

    •            .soziale
    • Einrichtung des Betriebs (Betriebskindergarten)

    •            . freiwillige
    • soziale Leistungen

    •            . betrieblicher
    • Altervorsorge

    + Finazierungskosten (§ 255 III HGB) (Kreditaufnahme für Großanlagenbau)

    --------------------------------------------

    = Wertobergrenze (Wahlrechtbestandteile)

    • Verbot: sonstige Gemeinkosten (Lear Jet Geschäftsführer)
    •            Vertriebskosten ( Transportverpackungen, Reklame)
    •            kalkulatorische Kosten(Eigenkapitalverzinsung)
  12. Stetigkeitsprinzip
    §252 I Nr.6 

    • das Stetigkeitsprinzip
    • besagt, dass die angewandten Bewertungsmethoden des Vorjahres im aktuellen Jahr
    • beizubehalten sind. Das Stetigkeitsprinzip soll die Vergleichbarkeit der
    • Wertansätze im Zeitablauf gewährleisten
  13. Wertaufholungsgebot
    §253 II 1 HGB
  14. Zuschreibungspflicht
    §253 V 1 HGB
  15. Anschaffungskosten
    §255 I HGB

    •   Kaufpreis (Netto)
    • + Anschaffungsnebenskosten (nur einzeln zurechenbare Aufwendungen, zb Transport, Transportversicherung, Makler)
    • + Bereitstellungsaufwendungen (nur einzeln zurechenbare Aufwendungen, zb Befestigung, Montage, Energieanschluss)
    • + nachträgl. Anschaffungsnebenkosten ( spätere, einzeln zurechenbare Aufw., zb bei Grundstück: späterer Wasseranschluss)
    • - Anschaffungskontenminderungen (erhaltener Rabatte/ Skonti )
  16. §252 Abs.1 Nr.1
    • Grundsatz der Bilanzidentität
    • formelle Stetigkeit
    • 31.12.t1=01.01.t2
  17. §252 Abs.1 Nr.2
    • going-concern Prinzip
    • Bilanzierung geht von der Fortführung des U aus
    • Bewertung erfolgt nicht zu Liquiditätswerten, sondern eher orientiert an der weiteren Nutzung
  18. §252 Abs.1 Nr.3
    • Prinzip der Einzelbewertung
    • Vermögen und Schulden sind einzeln und unabhängig voneinander zu bewerten
  19. §252 Abs.1 Nr.4
    • Vorsichtsprinzip
    • Imparitätsprinzip
    • Gewinne sind erst zu zeigen, wenn sie realisiert sind (Realisationsprinzip HS 2)
    • Verluste sind bereits zu zeigen, wenn sie wirtschaftlich zuzuordnen sind
    • -> Ungleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten
  20. §252 Abs.1 Nr.5
    • Grundsatz der Periodisierung
    • Zuweisung von Erträge und Aufwendungen in die Geschäftsjahre, in denen sie wirtschaftlich verursacht werden
    • tatsächliche Zahlung ist irrelevant
  21. §252 Abs.1 Nr.6
    • Grundsatz der Bewertungsstetigkeit
    • materielle Stetigkeit, zeitliche Bewertungsmethoden sind beizubehalten
    • Gewährleistung der Vergleichbarkeit
  22. Indirekte Cash Flow-Ermittlung
    • Jahresüberschuss 
    • -  nicht zahlungswirksame Erträge   
    • + nicht zahlungswirksame Aufwendungen  
    • = operativer Cash Flow
  23. Zu den nicht zahlungswirksamen Aufwendungen zählen u.a.:
    • Einstellungen in die Rücklagen
    • Erhöhung des Gewinnvortrages
    • Abschreibungen
    • Erhöhung der Sonderposten mit Rücklageanteil
    • Erhöhung der Rückstellungen
    • Bestandminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
    • Periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen
  24. Zu den nicht zahlungswirksamen Erträgen zählen u.a.:
    • Entnahme aus Rücklagen
    • Minderung des Gewinnvortrages
    • Zuschreibungen
    • Auflösung von Wertberichtigungen
    • Minderung der Sonderposten mit Rücklageanteil
    • Auflösung von Rückstellungen
    • Bestandserhöhungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
    • Aktivierte Eigenleistungen
    • Periodenfremde und außerordentliche Erträge
  25. Direkte Cash Flow-Ermittlung
    •  + zahlungswirksame Erträge 
    •   - zahlungswirksame Aufwendungen 
    •   = operativer Cash Flow
  26. Zu den zahlungswirksamen Erträgen zählen u.a.:
    • Einzahlungen aus Umsätzen / Forderungen (Cash Flow i.e.S.)
    • Sonstige Einzahlungen (Cash Flow i.e.S.)
    • Desinvestitionen (CF Investitionstätigkeit)
    • Eigenkapitaleinlage (CF Finanzierungstätigkeit)
    • Kreditaufnahme (CF Finanzierungstätigkeit)
  27. Zu den zahlungswirksamen Aufwendungen zählen u.a.:
    • Auszahlungen für Personal und Verbindlichkeiten (Cash Flow i.e.S.)
    • Auszahlungen für Material und Waren und Verbindlichkeiten (Cash Flow i.e.S.)
    • Sonstige Auszahlungen (Cash Flow i.e.S.)
    • Investitionen (CF Investitionestätigkeit)
    • Eigenkapitalentnahme (CF Finanzierungstätigkeit)
    • Kredittilgung (CF Finanzierungstätigkeit)
  28. der operativer Cashflow ergibt sich...
    aus der Summe aller Ein- und Auszahlungen innerhalb des operativen Bereichs eines U. er ergibt sich nach Abzug von Veränderungen in den Rücklagen, Abschreibungen, Vorräten, Forderungen und Verbindlickeite, u ähnlichen vom Jahresgewinn
  29. Cashflow aus Investitionstätigkeit:
    • Ein- und Auszahlung im Investitionsbereich:
    •  + Einzahlungen aus Anlagenabgänge
    •  - Auszahlungen für Investitionen
    •  - Voraussetzungen für Investitionen
  30. CF aus der Finanzierungstätigkeit
    • Ein und Auszahlung in Finanzierungsbereich
    • Ermittlung: 
    • + Einzahlungen aus EK-Zuführungen
    • - Auszahlungen an U'eigner
    • + Einzahlungen aus langfristige FK-Aufnahme
    • -Auszahlung aus Fk- Rückzahlungen


    Bsp: Aufnahme oder Tilgung von Krediten, gezahlte Dividenden oder Kapitalerhöhungen
  31. Investitionsobjekt
    • - Immaterielle Investition: Patente, Forschung und Entwicklung 
    • - Sachinvestition:Immobilien, Technische Anlagen und Maschinen, Lagerbestände.

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