IDK#all.txt

Card Set Information

Author:
Nordwich
ID:
275270
Filename:
IDK#all.txt
Updated:
2014-05-25 09:04:56
Tags:
IDK
Folders:
IDK all
Description:
Stex
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Nordwich on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Nenne die prinzipielle Abbindereaktion Gamma-2-freier Amalgame!
  2. -Cu-Gehalt 13-25% \\
  3. -Ag3Sn + Cu3Sn --Hg--> Ag5Hg6 + Cu6Sn5
  4. Was ist der C-Faktor?
  5. -Configurationsfaktor \\
  6. - Verhältnis aus gebundener / freier Oberfläche
  7. Was sind Bulk-Fill-Komposite?
  8. -erlauben sofortige Applikation dicker Schichten \\
  9. -"chemische Softstart-Polymerisation" \\
  10. -weniger Polymerisationsstress \\
  11. -langsamer AUfbau des E-Moduls \\
  12. -geordneter Ablauf der radikalischen Polymerisation
  13. Was sind die Stärken von SDR?
  14. -ausgezeichnetes Anflieverhalten \\
  15. -Vermeidung von Fehlstellen / Blasen
  16. Nenne 3 Vor-und Nachteile sowie 2 Indikationen selbstätzender Adhäsivsysteme!
  17. +Zeitersparnis \\
  18. +kein Überätzen \\
  19. +Postoperative Hypersensibilitäten \\
  20. -geringer ausgeprägtes Ätzmuster \\
  21. -auf unpräpariertem Schmelz -> dünne Verbundzone \\
  22. -Nachhaltigkeit des Verbunds fraglich \\
  23. -schlechtere Dentinhaftung (auf sklerosiertem/kariösen)\\
  24. Ind.: -Milchzahnfüllung/Aufbau \\
  25. -Aufbaufüllungen
  26. Welche Komponente sorgt für das Anätzen bei selbst-ätzenden Adhäsivsystemen?
  27. -saure Designermonomere
  28. Was sind Kompomere?
  29. -lichthärtende Komposite die durch Glasionomerzement-Komponenten modifiziert sind \\
  30. -deutlich höhere Wasseraufnahme als übliche Komposite \\
  31. -durch säuremodifizierte Monomere - hydrophile Hydroxylgruppen
  32. Was sind Ormocere?
  33. =Organisch Modifzierte Keramikmaterialien \\
  34. -besteht z.T. aus anorganisch bereits vorpolymerisierten Netzwerk das mit org. Methacrylatgruppen vernetzt \\
  35. -vernetzen nach Polymerisationsstart \\
  36. -weniger Restmonomer
  37. Was sind Silorane?
  38. -Kombination Oxiran und Siloxan \\
  39. -Grundgerüst: Polysiloxan-Skelettstruktur \\
  40. -Vernetzung über Polymerisation der Oxiarangruppen \\
  41. -keine Radikale sondern Kationen für Reaktionsstart \\
  42. -erfordert neues Dentinadhäsiv und Fotoinitiatorensystem
  43. Indikation Keramik ?
  44. -absolute Trockenlegung möglich \\
  45. -Breite Defekte, deren Rekonstruktion mit direkten Techniken nicht / nur schwer umsetzbar \\
  46. -Gestaltung des Approximalbereiches schwierig \\
  47. -TK: umfangreicher Höckerersatz, endodontisch behandelte Zähne \\
  48. -Sekundärversorgungen
  49. Kontraindikation Keramik-TK?
  50. -ausgeprägte Gruppenführung \\
  51. -Bruxismus \\
  52. -nicht behandelte dekompensierte Fkt.-störungen
  53. Präpregeln für Keramik?
  54. -Mindeststärke für die Keramik: 1.5mm \\
  55. -Mindestbreite des Isthmus: 1.5-2 mm \\
  56. -Innere Boden-,Wandübergänge: Abgerundet, konisch \\
  57. -Dentinbegrenzung: keine Kontraindikation \\
  58. -Mindeststärke verbleibenden Zahnsubstanz: 1.5 - 2 mm beachten
  59. Konstruktionsmodi bei CEREC bzw. CAD/CAM?
  60. -Biogenerik \\
  61. -Korrelation \\
  62. -Okklusion
  63. Vor-und Nachteile von Cerec?
  64. +alles liegt in unserer Hand \\
  65. +kein Abdruck \\
  66. +keine Dentinkontamination während pV \\
  67. +sofortige adähsive Stabilisierung \\
  68. +leichte Korrektur und Neuanfertigung \\
  69. -Anschaffungskosten \\
  70. -aufwändiges Nachbearbeiten de hochwertigen Rohlings \\
  71. -Verweildauer des Pat. unter Kofferdam \\
  72. -Anatomie und orale Strukturbiologie limitieren die chairside Anwendung
  73. Pathogenese nach Schulte - Dyskoordination?
  74. -Hypermobilität des UK's \\
  75. -SKD: 4 - 7,5cm \\
  76. -Alter: 25-35 \\
  77. -S-förmige Deviation \\
  78. -Terminales Knacken \\
  79. -Hypervalenz der Protraktoren \\
  80. -Exzentrische Parafunktionen \\
  81. -Subluxation einseitig/beidseitig
  82. Pathogenese nach Schulte - Limitation?
  83. -längere Anamnese \\
  84. -meist älter als 35 \\
  85. -Hypomobilität des UK's \\
  86. -SKD reduziert \\
  87. -Terminale Deflektion \\
  88. -Hypervalenz der Adduktoren \\
  89. -Zentrische Parafunktionen \\
  90. -Verlust der Vertikaldimension
  91. Provoktionstest?
  92. -Schliffflächen in Kontakt bringen \\
  93. -isometrische Kontraktion über 60 s\\
  94. -Muskelbeschwerden?
  95. Pathogenese keilförmiger Defekt?
  96. -Exzentrische Parafunktionen \\
  97. -Verlust der Eckzahnführung \\
  98. -Dynamische Biegebeanspruchungen \\
  99. -Auffächern und Ausbrechen der Schmelzprismen \\
  100. -Gefügeauflockerungen am Verbund Schmelz/ Dentin \\
  101. -Nachfolgende Abrasions/Erosionsvorgänge
  102. Ursache Kariesanfälligkeit der Fissuren?
  103. 1.geringe Schmelzdicke \\
  104. 2.eingeschränkte posteruptive Schmelzreifung \\
  105. 3.aprismatischer Schmelz
  106. Definition Biofilme?
  107. =räumlich organisierte Gemeinschaften von Mikroorganismen mit Oberfläche verbunden & in extrazellulären Matrix eingebettet \\
  108. -Matrix enthält Bestandteile von Mikroben als auch Umgebung \\
  109. =geschützte Form mikrobiellen Wachstums \\
  110. -Überlebensfähigkeit von Mikroorganismen in ungünstigem Millieu erhöht & Zusammenleben ermöglicht
  111. Merkmale Streptokokkus mutans?
  112. =Schlüsselkeim der Kariogenese \\
  113. -Synthese wasser-UN-löslicher extrazellulärer Polysaccharide durch Glykosyltransferase \\
  114. -multiple Adhärenzmechanismen \\
  115. -extrem azidur (säureresistent) \\
  116. -azidogen (säureproduzierend) \\
  117. -Bildung intrazellulärer Fruktopolysaccharide
  118. FOTI?
  119. =Faseroptiktransillumination \\
  120. -kariöse Strukturen: geringere Lichttransmission/stärkere Absorption & Streuung
  121. DIAGNOdent?
  122. =Laserfluoreszenz \\
  123. -Porphyrinstrukturen im kariösen Dentin \\
  124. -"Rotanregung" Zahnhartsubstanz -> Autofluoreszenz \\
  125. -Verlaufskontrolle \\
  126. -"kritischer Wert"= 30
  127. Was macht der Kariesdetektor?
  128. -färbt denaturiertes Kollagen an \\
  129. =Zone der Nekrose & Penetration \\
  130. -Säurerot in Propylenglycol
  131. Was beeinhaltet die Schmierschicht?
  132. =smear layer \\
  133. -Dentinliquor \\
  134. -Bakterien \\
  135. -Gewebetrümmer(Schleifstaub) \\
  136. -liegt Dentin auf
  137. Was beeinhaltet die Schmierschicht?
  138. =smear layer \\
  139. -Dentinliquor \\
  140. -Bakterien \\
  141. -Gewebetrümmer(Schleifstaub) \\
  142. -liegt Dentin auf
  143. Was ist die Hybridschicht?
  144. =Mischzone aus demineralisiertem Dentin und ungefülltem Kunststoff \\
  145. (Quantensprung für erfolgreiches Dentinbonding)
  146. Was ist Rewetting?
  147. =dezentes Wiederbefeuchten des Dentins nach total etch \\
  148. -kollabiertes Dentin wieder aufquellen lassen \\
  149. (da Aceton Wasser aus feuchtem Kollagen verdrängt hat)
  150. Was ist Nanoleakage?
  151. =nicht infiltrierte Bereiche des Kollagengeflechts des Dentin durch unzureichende Penetration \\
  152. =Aufbißempfindlichkeit (Postoperative Hypersensibilität) \\
  153. -als Folge der Ätzung des Dentins \\
  154. -ermöglicht Penetration von oralen & pulpalen Flüssigkeiten in Porositäten im Bereich Hybridschicht
  155. Was sind die Bestandteile moderner Komposite?
  156. 1.Organische Matrix - Diacrylatmonomere (Bisphenolaglycidyldimethacrylat) \\
  157. 2.Anorganische Füllpartikel (SiO2, Silikatgläser, Quarzglas) \\
  158. 3.Verbundphase (Silane) \\
  159. 4.Photinitiatoren für radikalische Lichtreaktion \\
  160. 5.hydrophob
  161. Adhäsivssystem?Bestandteile?
  162. 1.Primer: hydrophile bzw. amphipile Monomere, hydrophiles Lösungsmittel (Wasser, Alkohol) \\
  163. HEMA/TEGDMA \\
  164. 2.Adhäsiv: amphiphile und hydrophobe Monomere, anorganische Füllstoffe
  165. Warum haften ausgehärtete Komposit-Schichten aneinander?
  166. 1.Sauerstoffinhibitionsschicht an ausgehärteter Kompositoberfläche enthält nicht vollständig umgesetzte Monomerbestandteile \\
  167. 2.Umsatzrate(Konversion) von C=C-Doppelbindungen lediglich im Bereich 60-80% der eingesetzten Doppelbindungen \\
  168. -chem.Ankopplung des nachfolgenden Inkrements durch kovalente Bindung
  169. Was ist die Verbundphase (Silane)?
  170. =chemische Verbindung zwischen Kompositmatrix & Füllpartikeln \\
  171. =Siliziumwasserstoffverbindungen \\
  172. -Silanisierung = erzeugt Verbund zw. Füllstoffe und organischen Matrix \\
  173. -Silanisierungsmittel: 3-Methacryloyloxypropyltrimetoxisilan \\
  174. -Ziel: Hydrophobisierung des Füllstoffs & anschließende Polymerisation der Monomere mit Methacrylrest des Silans \\
  175. -Anorg. und org. Molekülanteil, Zwittermolekül
  176. Politur von Kompositen?
  177. -Konvexe Flächen: Scheibchen \\
  178. -Kaufläche: Kegel \\
  179. -Silikonpolierer mit Wasserkühlung- Vorpolitur & Hochglanzpolitur (10000 U/min) \\
  180. -Diamantbeschickten Polierbürstchen bzw Filzscheiben mit Siliciumcarbid (max 5000 U/min)
  181. Was ist die merkuroskopische Expansion?
  182. =ausgedehnte Amalgamfüllung mit Gamma-2-Phase \\
  183. -Quecksilber aus Sn8Hg(gamma2)-Komponente durch Korrision freigesetzt \\
  184. -Quecksilber reagiert mit Resten der Gamma-Phase unter Expansion \\
  185. -Füllung dehnt sich über den Kavitätenrand aus - im Laufe längerandauernder Tragedauer
  186. Einteilung der Zemente, warum nimmt man sie?
  187. 1.Phosphatzement \\
  188. 2.Carboxylatzement \\
  189. 3.Silikatzement \\
  190. 4.Glasionomerzement \\
  191. =als Unterfüllung bei Amalgamfüllungen
  192. Definiere Bildung des Reizdentin?
  193. =kein primärer Abwehrschritt \\
  194. =Unterlegenheit zellulärer und humoraler Abwehr \\
  195. -schlechterer Schutz als normales Sekundärdentin
  196. Wirkungsweise von Calciumhydroxid Ca(OH)2?
  197. 1.bakterizid \\
  198. 2.Abtötung verbliebener Mikroorganismen \\
  199. 3.Neutralisation der Kariessäuren durch pH=11 \\
  200. 4.Härtung & Austrocknung des erweichten Dentin \\
  201. 5.Anregung Tertiärdentinbildung \\
  202. 6.weichbleibende Materialien=wasserlöslich, dissoziieren & wirken dadurch alkalisch \\
  203. 7.antimikrobieller Effekt durch Ionenabgabe \\
  204. ->verlieren diesen Effekt bei Austrocknung \\
  205. 8.auf Dentin aufgebracht=diffundiert durch Kanälchen \\
  206. 9.wirkt bei dünnen Dentinschichten auf Pulpa
  207. Erläutere das Konzept der Asepsis?
  208. 1.Kofferdam \\
  209. 2.Entfernung alter Füllung \\
  210. 3.vollständige Kariesexkavation \\
  211. 4.durch suffiziente adhäsive Restaurationen und nicht kariös unterminierte Kronen kann direkt trepaniert werden \\
  212. 5.adhäsive Aufbaufüllung, dual härtendes, fließfähiges Material (weiß/blau) \\
  213. 6.Desinfektion des Kofferdams \\
  214. 7.chemomechanische Aufbereitung \\
  215. 8.Elimination von pulpalen Gewebsresten & Mikroorganismen \\
  216. 9.Unterstützung durch die gezielte intrakanaläre Anwendung antimikrobiell wirkender Medikamente
  217. Merkmale der reversiblen (akuten) Pulpitis?
  218. -reizabhängige Schmerzsymptomatik \\
  219. (kalt, warm, süß, kurze Dauer, lokalisierbar?) \\
  220. -KEIN Spontanschmerz \\
  221. -positiver Sensibilitätstest (evtl.nachwirken) \\
  222. -negativer Perkussionstest \\
  223. -Röntgenbefund: Pulpakammer, Wurzelkanal, Periapex = unauffällig \\
  224. ->direkte oder indirekte Überkappung
  225. Merkmale der irreversiblen (akute) Pulpitis?
  226. -Schmerzsymptomatik nicht mehr reizabhänig \\
  227. -Spontanschmerz \\
  228. -positver Sensibilitätstest (häufig nachwirkend) \\
  229. -ohne/mit Perkussionsschmerz (Parodontitis apicalis acuta) \\
  230. -oft fortgeschrittene Dentinkaries ohne/mit Pulpaeröffnung (Pulpa clausa, Pulpa aperta) \\
  231. -persistierender Schmerz nach exspektativer Pulpitisdiagnostik \\
  232. oder \\
  233. Umschlag in schmerzsymptomlose mit negativer Sensibilitäts (Nekrose) \\
  234. -Wurzelkanalbehandlung (Vitalexstirpation)
  235. Eigenschaften von Natriumhypochlorid - NaOCl?
  236. =Spülllösung der 1. Wahl \\
  237. 1.sehr gute antimikrobielle Wirkung \\
  238. 2.löst nekrotisches & vitales Gewebe auf \\
  239. 3.neutralisiert bakterielle Lipopolysaccharide \\
  240. 4.Wärmeaktivierbar \\
  241. -verwendeter Konzentrationsbereich: 0,5 - 5% \\
  242. CAVE: stark bleichend & oxidierend
  243. Eigenschaften von Chlorhexidin?
  244. =Zusatzspülung \\
  245. 1.nicht gewebsauflösend \\
  246. 2.bakteriostatisch \\
  247. 3.bioverträglich \\
  248. 4.wirksam gegen Enterococcus faecalis \\
  249. 5.großes Wirkspektrum gegen gram.pos. und neg. Bakterien, Pilzen & Hefen \\
  250. -verwendeter Konzentrationsbereich: 0,2 - 2%
  251. Indikationen für internes Bleaching? Womit wird es gemacht?
  252. -avitaler, endodontisch suffizient versorgter Zahn \\
  253. -Wasserstoffperoxid oder Natriumperborat(Mittel der Wahl)
  254. Abfolge beim einsetzen eines Cerec-Inlays/TK ?
  255. 1.Inlay mit Flußsäure bearbeiten \\
  256. 2.Silanisieren mit Monobond S \\
  257. 3.Anätzen mit Syntac \\
  258. 4.Syntac Primer und Adhäsiv \\
  259. 5.Heliobond auf da Inlay \\
  260. 6.Variolink auftragen und Inlay einsetzen \\
  261. 7.dünne Schicht Glyceringel (O2-Inhib.schicht) \\
  262. 8.von allen Seiten 40s lichthärten
  263. Was sind Hyperbalancen?
  264. -Vorkontakte der Mediotrusionsseite bei Laterotrusion \\
  265. Internes Granulom?Diagnostisch relevante Kriterien und Therapie?
  266. =Rosa-Flecken Krankheit \\
  267. -Rosafärbung der Zahnkrone \\
  268. -Interne Resorption -> typischerweise symptomfrei \\
  269. Therapie: \\
  270. -Zahnerhalt durch WKB \\
  271. -Ultraschallspülung -> Ledermixeinlage
  272. Was ist die Walking-bleach-Technik (Indikation, Risiken, Vorgehen)?
  273. -Synonym: internes Bleichen \\
  274. -Indikation: avitale, endodontisch suffizient versorgte Zähne \\
  275. -Wasserstoffperoxid oder Natriumperborat(besser) \\
  276. -Risko: externe, zervikale Resorptionen (Prävention: Ca(OH)2-Einlage nach Bleichen) \\
  277. -Vorgehen: \\
  278. -Kofferdam, Re-Trepanation, Entfernung Co-Faktoren (Füllungs-und Sealerreste) aber verfärbtes Dentin belassen \\
  279. -Reduktion der WKF bis 2mm unterhalb Gingiva \\
  280. -Abdeckung mit Zement, GIZ, Phosphatzement zum schutz vor Diffusion der Peroxide an WKF vorbei \\
  281. -Ätzen der Kavität mit H3Po4-Gel, Aufschließen der Dentintubuli, Konditionierung des Kavitätenrandes für adhäsives PV \\
  282. -Applikation eines Gemisches aus Perborat und Wasser \\
  283. -Applikation mit Bonding getränkten Wattepellets -> Lichthärtung -> Komposit-PV \\
  284. -Einlage min. 4-6 Tage belassen und evtl. wiederholen \\
  285. -vor endgültiger Restauration Zwischeneinlage mit Ca(OH)2 für 7 Tage \\
  286. -evtl. Nachdunkeln -> def.adhäsive Restauration erst nach 10-14 Tagen
  287. Nenne 4 Virulenzfaktoren von Strep.mutans!
  288. -Synthese wasser-UN-löslicher extrazellulärer Polysaccharide durch Glykosyltransferase \\
  289. -multiple Adhärenzmechanismen \\
  290. -extrem azidur (säureresistent) \\
  291. -azidogen (säureproduzierend) \\
  292. -Bildung intrazellulärer Fruktopolysaccharide
  293. Was ist Nanoleakage?
  294. =nicht infiltrierte Bereiche des Kollagengeflechts des Dentin durch unzureichende Penetration \\
  295. =Aufbißempfindlichkeit (Postoperative Hypersensibilität) \\
  296. -als Folge der Ätzung des Dentins \\
  297. -ermöglicht Penetration von oralen & pulpalen Flüssigkeiten in Porositäten im Bereich Hybridschicht
  298. Was sind Ursachen für interne Verfärbungen?
  299. -unsachgemäße Trepanation \\
  300. -Reste von WKF-Material oder Medikamenten im Kavum \\
  301. -Zerfall/Abbau nekrotischen Gewebes \\
  302. -Zerfall der Erys(!) und Freisetzung von Eisen \\
  303. -Reaktion des Eiesen mit von Bakterien gebildetem Schwefelwasserstoff zu FeS
  304. Was ist Cavit?
  305. -temporäres, hygroskopes Füllungsmaterial auf Gipsbasis \\
  306. -nicht sehr kaustabil und geringe antibakterielle Wirkung \\
  307. -sehr gute Rand-und Wandständigkeit \\
  308. -hohe Dimensionsstabilität \\
  309. -eignet sich für kleinere, einflächige Zugangskavitäten bei kurzer Liegezeit (!) \\
  310. -min. 4mm Schichtdicke
  311. Aufbau vitaler Pfeilerzähne (Konzeption Dresden)?
  312. 1.bei sehr pulpennahen Kavitäten: CaOH Liner + GIZ UF + Komposit \\
  313. 2.bei tiefen Kavitäten: GIZ UF + Komposit \\
  314. 3.bei flachen Kavitäten: Komposit in total-bond Technik
  315. Defektabhängige Wahl des Aufbaumaterials?
  316. - minimale Defekte: bewusster Verzicht auf Aufbaufüllungen \\
  317. - kleiner Defekte: Ergänzung mit GIZ \\
  318. - größere Defekte: adhäsive Aufbaufüllungen aus Kompositen zur Schaffung weiterer Retentionsflächen
  319. Grenzen der Erhaltungswürdigkeit?
  320. -Wurzelfrakturen im mittleren Drittel der Wurzel \\
  321. -Zerstörung unterhalb des Limbus Alveolaris \\
  322. -Kronen-Wurzel-Fraktur \\
  323. -Längsfraktur des Zahnes / der Wurzel \\
  324. -Kammerbodenperforation
  325. Aufbau endodontisch behandelter Zähne (Konzeption Dresden)?
  326. - bei Vorhandensein von mehr als 50% des koronalen Dentins ist ein adhäsiver Kompositaufbau ausreichend und kein Stift zu setzten \\
  327. - minimale Retentionsmenschette 3 mm Höhe
  328. Aufgaben des Wurzelstiftes / SSA?
  329. -Retention im Wurzelkanal \\
  330. -Stabilisierung der Wurzel
  331. Vorteil, Nachteil Stift aus Metall?
  332. -Vorteil: umfangreiches Systemangebot, klinische Langzeiterfahrung \\
  333. -Nachteil: Korrosionsproblematik, hohes E-Modul, ungünstige optische Eigenschaften
  334. Vorteil, Nachteil Stift aus Faserverstärktem Komposit?
  335. -Vorteil: günstige Biomechanik, u.U. wieder entfernbar, günstige optische Eigenschaften \\
  336. -Nachteil: begrenzte klinische Langzeiterfahrung
  337. Indikation, Kontraindikation SSA?
  338. -Indikation: Vorrangig im Frontzahnbereich bei moderater Defektgröße \\
  339. -relative Kontraindikation: Bruxismus, tiefer Biss, Deckbiss \\
  340. -Kontraindikation: keine koronale ZHS verblieben,Seitenzähne mit starker Horizontalbelastung
  341. Kritik gegossener SSA?
  342. -invasivere Präp erforderlich \\
  343. -umständlicher Weg über die Laborherstellung \\
  344. -sehr hohe Kosten (Edelmetall)
  345. gegossener Metallstift mit Aufbau?
  346. -preisgünstiger, es können nicht angussfähige Legierungen verwendet werden \\
  347. -aufgrund des Gussgefüges weniger belastbar als kaltgezogene Stifte aus gleichem Werkstoff \\
  348. -kleine Irregularitäten können hohe Stressmomente auslösen \\
  349. -Schwachstellen durch Lunker nicht kontrollierbar
  350. Eignung verschiedener Zemente für die Stiftverankerung?
  351. -Zinkoxidphosphatzement: langzeitbewährt, gute Verträglichkeit \\
  352. -Polycarboxylatzement: weniger Retention als ZnO-Zement und GIZ \\
  353. -GIZ: benötigt bis zu mehreren Wochen, um maximale Härte zu erreichen. Vibrationen können zu Misserfolg führen \\
  354. -Kompomer: nimmt Wasser auf, Risiko der Wurzelfraktur \\
  355. -adhäsiver Kompositkunststoff: gute Retention, komplizierte Verarbeitung
  356. Fausregel SSA?
  357. Die Belastbarkeit einer endodontisch vorbehandelten und mit einem Stiftaufbau versehenen Zahnes liegt bei ca. 30% der Belastbarkeit einer vollständig intakten Zahnes.
  358. Befunde die für ein Belassen von Lücken sprechen?
  359. -fehlender subjective Bedarf bzgl. Lückenschluss \\
  360. -mittleres bis hohes Alter \\
  361. -Passfähigkeit zur Langzeittherapie \\
  362. -parodontale Gesundheit \\
  363. -stabile Okklusion, Neutralbiss \\
  364. -erhöhtes Risiko von Maßnahmen zum Lückenschluss \\
  365. -Verblockte Konstruktionen im Gegenkiefer \\
  366. -keine CMD-Anamnese
  367. Was spricht für ein Implantat zum Lückenschluss?
  368. -Strukturerhalt \\
  369. -Wunsch nach optimaler Ästhetik \\
  370. -Lücke im sichtbaren Bereich \\
  371. -günstige Knochenverhältnisse \\
  372. -gesunde Nachbarzähne
  373. Adhäsivbrücke?
  374. -Indikation: Ersatz einzelner Zähne im Frontzahn- und Prämolarenbereich \\
  375. -Wichtig: \\
  376. -Ausreichende vorausgegangene Retention \\
  377. -Retention während der Anfertigung \\
  378. -kurzer Zeitraum zwischen Abformung und Befestigung
  379. Befunde, die gegen eine verkürzte Zahnreihe als Therapie- / Erhaltungsziel sprechen?
  380. -(starke parodontale Vorschädigung mit Tendenz zu Rezidiven) \\
  381. -CMD-Anamnese \\
  382. -Abweichungen vom Neutralbiss/Dysgnathien \\
  383. -hohe ästhetische Anforderungen
  384. Vgl. DMS 3 vs DMS 4?
  385. -weniger fehlende Zähne bei Senioren \\
  386. -Verschiebung des Zahnverlustes ins hohe Alter \\
  387. -Zunahme der Wurzelkaries durch Zunahme "alter Zähne" \\
  388. -deutliche Verschlechterung des Parodontalzustandes, u.U. durch erhöhte Zahnzahl \\
  389. -Verschiebung des Versorgungsprofils -> festsitzender ZE
  390. Folgen des Zahnverlustes?
  391. -Zahnstellungsänderungen: Elongation, Wanderung, Kippung, Rotation \\
  392. -Vertikales Wachstum (kann lebenslang als adaptiver Prozess zum Erhalt der vertikalen Kieferrelation nach Abrasion und nach Verlust des Antagonisten auftreten)
  393. Elongation - Studie?
  394. -Elongation bei 92% \\
  395. -mittleres Ausmaß 1,68mm \\
  396. -größere Ausmaß im OK \\
  397. -teilweise antagonistischer Kontakt scheint einer E. nicht vorzubeugen
  398. Hinweise auf einen kompensierten Zustand im Lückengebiss?
  399. -lange zurück liegender Zahnverlust ohne erkennbare Folgeschäden \\
  400. -keine / geringe Elongation und Zahnwanderung \\
  401. -röntgenologisch verstärkte Alveoleninnenkortikalis zur Lücke hin \\
  402. -parodontale Stabilität \\
  403. -stabile Okklusion \\
  404. -fehlende Hinweise auf Funktionsstörungen
  405. Risikofaktoren für Dekompensation im Lückengebiss?
  406. -Allgemeinerkrankungen \\
  407. -schlechte Mundhygiene \\
  408. -Parodontale Vorschädigung \\
  409. -Zahnverlust größeren Umfanges \\
  410. -Verlust mehrerer posteriorer Stützzonen \\
  411. -Parafunktionen
  412. Maximale Interkuspidation?
  413. -Lagebeziehung der Zähne bei maximaler Verzahnung \\
  414. -MI definiert die habituelle Interkuspidation \\
  415. -in einer idealen MI haben alle Zähne optimalen Kontakt \\
  416. -ist beim fkt-gesunden Pat die Position, die durch schnellen Kieferschluss gefunden wird \\
  417. -MI ist die physiologische Position des Kondylus
  418. Retrale Kondylenposition?
  419. -die RP ist als die kraniale und retrale Grenzposition des Kondylus definiert \\
  420. -RP ist keine physiologische Position des Kondylus \\
  421. -die RP ist gut reproduzierbar!! \\
  422. -Methoden zur Determinierung: Manuelle Führung der Mandibula, Gothischer Bogen, Walkhoff`sche Kugel
  423. Zentrische Relation?
  424. -CR definiert dich Position des Caput mandibulae in der fossa glenoidalis \\
  425. -unter der CR versteht man die kranio-ventrale, nicht seitenverschobene Position beider Kondylen bei physiologischer Kondylen-Diskus-Relation
  426. Folgen des Verlustes der Prämolen-/ Molarenstütze?
  427. -Verlust der VD \\
  428. -Kollaps des Untergesichtes \\
  429. -Pseudoprogenie \\
  430. -Auffächerung der Front \\
  431. -Elongation \\
  432. -erhöhte Zahnbeweglichkeit \\
  433. -KG-Beschwerden
  434. Hyperbalance?
  435. -Laterotrusion ist durch posteriore Kontakte der Mediotrusionsseite geführt
  436. Ziele der Kronen und Brückenversorgung?
  437. -sekundäre Prävention! \\
  438. -Strukturerhalt \\
  439. -Prävention Zahnverlust \\
  440. -Prävention Vitalitätsverlust \\
  441. -Prävention Sekundärkaries \\
  442. -Prävention Gingivitis/Parodontitis
  443. Indikation von Kronenzahnersatz?
  444. -zerstörte, durch Füllungstherapie mit plastischen Füllungsmaterialien oder Onlays/Overlays/Teilkronen nicht aufbaufähige Zähne \\
  445. -schwere, anderweitig nicht korrigierbare ästhetische Beeinträchtigungen
  446. Funktionen von Kronenzahnersatz?
  447. -Ersatzfunktion (Hartsubstanzverlust) \\
  448. -Schutzfunktion (Karies, Abrasion) \\
  449. -Stabilisierungsfunktion \\
  450. -Korrekturfunktion (Stellungsanomalien, Farbe)
  451. Indikationen zur Blockbildung bei festsitzendem ZE?
  452. -Zähne mit großem Zahnhartsubstanzverlust \\
  453. -Zahnlockerung \\
  454. -Verhinderung von Zahnwanderungen \\
  455. -Proth. Notwendigkeit
  456. Indikation subgingivaler Kronenrandlage?
  457. -Retentionsform anders nicht zu gewährleisten \\
  458. -Subgingivale Substanzdefekte \\
  459. -Ästhetische Gründe
  460. Problemzonen des Kronenzahnersatzes nach Marxkors?
  461. -zervikaler Bereich \\
  462. -interdentaler Bereich \\
  463. -okklusaler Bereich
  464. Komplikationen bei festsitzendem ZE?
  465. -Vollkeramikkronen: Kronenfraktur, Retentionsverlust, Wurzelbehandlung \\
  466. -SSA: Stiftlösung, Wurzelfraktur, Karies \\
  467. -Einzelkrone: Wurzelfüllung, Verblendkeramikfraktur, Retentionsverlust \\
  468. -Brücken: Karies, Wurzelbehandlung, Retenionsverlust \\
  469. -Adhäsivbrücken: Ablösung, Zahnverfärbung, Karies
  470. Vollgusskrone?
  471. -Vorteile: geringer Platzbedarf, einfache Labortechnik, keine werkstoffbedingten Misserfolge zu erwarten \\
  472. -Nachteile: Ästhetik, (hohe Wärmeleitfähigkeit) \\
  473. -Indikation: \\
  474. -im weniger sichtbaren Bereich \\
  475. -bei noch großer Masse von gesunder Zahnhartsubstanz \\
  476. -bei Platzmangel \\
  477. -bei okklusionsaktiven Patienten \\
  478. -bei keramischen Restaurationen im Gegenkiefer
  479. Metallkeramische Krone?
  480. -Vorteile:Platzbedarf kann über Gestaltung gesteuert werden, Substanzschonung (unverblendete Anteile), bewährte Labortechnik, werkstoffbedingte Misserfolge selten \\
  481. -Nachteile: Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metallgerüst, Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metall am Kronenrand \\
  482. -Indikation: Standardversorgung im sichtbaren Bereich
  483. Teilverblendungen?
  484. -ermöglichen gewisse Selbstadjustierung der Okklusion \\
  485. -Ästhetik \\
  486. -scheinen ein erhöhtes Risiko von Keramikdefekten aufzuweisen \\
  487. -bieten sich besonders im OK an \\
  488. -invasive Präp \\
  489. -Nachteil im UK-Seitenzahnbereich: Materialübergang im Bereich der tragenden Höcker, Sichtbarkeit
  490. Grundprinzipien der Farbbestimmung?
  491. -Saubere Zahnoberfläche \\
  492. -Nicht an ausgetrockneten Zähnen \\
  493. -Befeuchten von Zähnen und Farbmunsterzahn \\
  494. -Primär bei natürlichem Licht \\
  495. -bei entspannten und zurückgezogenen Lippen \\
  496. -kräftige Umgebungsfarben vermeiden (Lippenstift) \\
  497. -kurze Betrachtungsdauer
  498. Risikofaktoren für die Schädigung der Pulpa?
  499. -ausgedehnter Zahnhartsubstanzabtrag, geringe Restdentinstärke \\
  500. -thermische Schädigung \\
  501. -Austrocknung
  502. Risikofaktoren für die Schädigung des Parodonts:
  503. -subgingivale Präp \\
  504. -(langfristig) Verletzung der biologischen Breite \\
  505. -(Überkontur)
  506. biologische Breite?
  507. -Abstand der Kronenrandes vom Knochenrand \\
  508. -sollte mindestens 2-3 mm betragen
  509. Tangentialpräparation?
  510. -Vorteile: einfach, verzeihend, wenig invasiv \\
  511. -Nachteile: schwer erkennbare Präp-Grenze, Gefahr der Überkontur, besonders im Randbereich \\
  512. -Indikation: Vollgusskorne, Präp. im Wurzelbereich, lange Wandflächen, erschwerte Übersicht
  513. Hohlkehlpräparation?
  514. -Vorteile: erkennbare Präp-Grenze, relativ einfach, in gewissem Umfang verzeihend, relativ wenig invasiv \\
  515. -Nachteile: ggf. zu wenig Platz schaffend, Gefahr der "Dachrinnenpräp"m Gefahr der Verletzung der Gingiva \\
  516. -Indikation: in den meisten Situationen und bei den meisten Kronen möglich
  517. Stufenpräparation?
  518. -Vorteile: sehr gute Sichtbarkeit der Präp-Grenze, Platz schaffend, gewährleistet gute Retentionsform, gute Kontrolle des Materialabtrages \\
  519. -Nachteile: invasiv, Gefahr von Imperfektionen an Präp-Grenze und Krone \\
  520. -Indikation: Vollkeramikkronen, MK-Kronen mit Keramikstufe, Erzielung max. Retention bei kurzen Mantelflächen
  521. Präparationsrichtwerte?
  522. -Zirkulärer Abtrat: Vollgusskrone 0,8mm, MK-Krone (imVerblendbereich) und Vollkeramikkrone 0,9-1,2mm \\
  523. -Okklusaler Abtrag: Vollgusskrone 1mm, MK-Krone (imVerblendbereich) und Vollkeramikkrone 1,5mm \\
  524. -Inzisaler Abtrag: 2mm \\
  525. -Mindesthöhe Retentionsmanschette: 3mm \\
  526. -Tiefe der subgingivalen Präparaten: 0,5-1mm \\
  527. -Abstand Präp-Grenze zum Knochen: 2-3mm
  528. Prognosebewertung gerenell?
  529. -Zahnhartsubstanz: \\
  530. -solange zervikal der Defekte und Aufbaufüllungen eine Fassung von etwa 2mm in gesunder Zahnhartsubstanz erfolgen kann, ist die Prognose günstig (Ferrule-Effekt) \\
  531. -Zähne mit großen Defekten tragen als einzelne Brückenpfeiler oder Teleskopkronen ein erhöhtes Risiko \\
  532. -Der adhäsiv aufgebaute vitale Pfeiler erreicht nicht die Stabilität des Gesunden Zahnes \\
  533. -Endodont: \\
  534. -Wertigkeit vitaler Zähne ist höher als die von avitalen \\
  535. -gute Prognose: fehlende periapikale Läsion, homogene Wurzelfüllung, Wurzelfüllung <2mm vor röntgenologischen Apex, suffiziente koronale Restauration \\
  536. -Parodont: \\
  537. -gute Prognose: Knochenabbau < 25%, TT <3mm, keine Furkationsbeteiligung, keine Lockerung
  538. Prognosebewerung im parodontal geschädigten (aber sanierten) Gebiss?
  539. -sicher: Knochenverlust <50%, Furkationsgrad 1 -> als sicherer prophetischer Pfeiler möglich \\
  540. -zweifelhaft: Knochenverlust>50%, Furkationsgrad 2 und 3 -> Präprothetische Behandlung. Danach Entscheidung, ob sicher oder hoffnungslos \\
  541. -hoffnungslos: Knochenverlust >75%, Mobilität Grad 3
  542. Prophetische Maßnahmen in der präprothetischen Sanierung?
  543. -Rekonturieren von festsitzenden Restaurationen \\
  544. -Abnehmen von festsitzenden Restaurationen, Ersetzen durch Provisorien \\
  545. -Provisorische Versorgung nach Ex \\
  546. -Maßnahmen zur Harmonisierung der Okklusion \\
  547. -Wiederherstellung der Funktion von abnehmbarem Zahnersatz \\
  548. -Veränderung der Kieferrelation
  549. Vorteil, Nachteil Doppelmischabformung?
  550. -Vorteil: sehr hohe Dimensionstreue, geringer Zeitaufwand \\
  551. -Nachteil: Abbildung infragingivaler Präp-Grenzen nicht immer zuverlässig
  552. Vorteil, Nachteil Korrekturabformung?
  553. -Vorteil: zuverlässige Abbildung infragingivaler Präp-Grenzen (Stempeldruck!!) \\
  554. -Nachteil: reproduziert die Stümpfe tendenziell etwas zu eng (etwas geringere Dimensionstreue als Doppelmischabformung), höherer Zeitaufwand
  555. Repositionstechnik?
  556. -Abdruckpfosten bleibt zunächst im Mund + zusätzliche Retentionshilfe aufgesteckt \\
  557. -Abformung \\
  558. -Entfernung der Abformung aus dem Mund \\
  559. -Entfernung des Abdruckpfostens \\
  560. -Desinfektion \\
  561. -Verbindung Abdruckposten - Laborimplantat \\
  562. -Reponieren in die Abformung \\
  563. +Indikation: unverblockte Konstruktionen (Einzelkronen), ausgeprägte Achsendivergenzen
  564. Pick-Up-Technik?
  565. -Verschraubung des Abdruckpostens "durch" den individuellen Löffel \\
  566. -Abformung \\
  567. -Abdruckpfosten wird mit Abformung entfernt \\
  568. -Desinfektion \\
  569. -Verbindung Abdruckpfosten - Laborimplantat in Abformung \\
  570. +Indikation: Multiimplantatversorgungen (verlockt) \\
  571. -i.d.R. einphasig mit Polyäther
  572. 4 SSA Konstruktionsprinzipien?
  573. - 2/3 Wurzellänge \\
  574. - 1/3 des Wurzelquerschnitt \\
  575. -Formschlüssigkeit Stift und Kanal \\
  576. -Ferrul-Effekt
  577. Vertikalisierungsschiene?
  578. bei abgesunkener vertikaler Dimension \\
  579. -> Ziel: Wiederherstellung der korrekten VD vor proth. Therapie
  580. Behandlungsabfolge bei Neuvorstellung?
  581. -Anamnese, Basisdiagnostik, OPG, ggf. ZF, Situ-Modelle \\
  582. -Diagnosen, Prognose der einzelnen Zähne \\
  583. -Therapievorschläge besprechen, Vorbehandlung \\
  584. -Reevaluation + def. Therapieentscheidung
  585. diagnostische Maßnahmen vor proth. Therapie?
  586. -klin. Diagnostik: Mundhygienestatus, Parodontalstatus, klein. Fkt-Status \\
  587. -bildg. Diagnostik: OPG, ZF, BF \\
  588. -sonst. Diagnostik: Modellbefund, allgemeinmed. Diag., psychosomatische Diag.
  589. Grenzraumgestaltung und Pontic-Technik?
  590. Grenzraumgestaltung: \\
  591. -frei durchspülbare Öffnung der Interdentalräume in einer Breite von ca. 4mm \\
  592. -Sublingualbügel inseriert hinter dem Grenzraum in den Sattel \\
  593. Pontic-Technik: \\
  594. erster Prothesenzahn als verblendbares Brückenzwischenglied ganz ohne Kunststoffsattel ausführen
  595. Transformationsverfestigung?
  596. kleinste Microrisse, die sich in der Keramik bilden können, schließen sich materialbedingt wieder von selbst und verhindern eine weiter Ausdehnung.Im Bereich der Rissspitzen kommt es zur Umwandlung in die monokline Phase -> Volumenzunahme führt zu einer Druckvorspannung, welche den Riss blockiert und weitere Ausbreitung verhindert
  597. Vorteil, Nachteil Zirkonoxid?
  598. -Vorteile: gute Bioverträglichkeit, hohe Biegefestigkeit, hohe Bruchzähigkeit, geringe Wärme-/Kälteleitung \\
  599. -Nachteile: hohes E-Modul, sehr hohe Härte (Antagonistenkontakt), invasive Präp, eskommt häufig zum sog. "chipping"
  600. Implantatkonstruktion verschraubt vs. zementiert?
  601. zementiert: \\
  602. + Reduzierung von Spalträumen, keine Überdimensionierung \\
  603. - fehlende / schwere Abnehmbarkeit \\
  604. verschraubt: \\
  605. + problemlose Abnehmbarkeit \\
  606. - Ästhetisch eingeschränkt durch Verschluss von Schraubenkamin \\
  607. - Tendenz zur Überdimensionierung
  608. Merkmale einer Michiganschiene?
  609. -zentrische Kondylenposition \\
  610. -vorzugsweise im OK (zum Schutz der Front + geringere Bruchgefahr) \\
  611. -okklusal flaches Relief oder nach Ash völlig plan \\
  612. -reine Eckzahnführung \\
  613. -Freedom-in-Zentrik Okklusionskonzept \\
  614. -Lippenschluss muss problemlos möglich sein
  615. Def. vertikale Dimension?
  616. Untergesichtshöhe bei Einnehmen der stat. Okkasion oder in Ruhelage (-2 bis -4mm)
  617. Def. Ruhelage?
  618. unbewusste Abstandhaltung des UK zum OK bei aufrechter Kopf- und Körperhaltung
  619. Def. Schneidekantendistanz?
  620. vertikaler Abstand der SK von Ok zu UK, ca 40mm
  621. Def. Balkwill Winkel?
  622. Winkel zwischen Okklusionsebene und Bonnwill`schem Dreieck, ca 22-30°
  623. Def. Bonwill`sches Dreieck?
  624. Gleichseitiges und gleichschenkliges Dreieck, mit 10 cm Seitenlänge zw. Inzisalpunkt und Kondylenmitte
  625. Def. immediate side shift?
  626. der initiale Seitenversatz des Mediotrusionskondylus vor der Vorwärtsbewegung (innerhalb der ersten 4 mm der Bewegung)
  627. Def. Bennet-Bewegung?
  628. nach lateral gerichtete Bewegung des rotierenden Kondylus
  629. Funktionsabformung UK, 5 abgebildete Strukturen?
  630. -Umschlagfalte in ausreichender Breite (2mm) \\
  631. -Bandansätze \\
  632. -Retromolarpolster \\
  633. -Linea mylohyoidea \\
  634. -Sublingualregion
  635. Funktionsabformung OK, 4 abgebildete Strukturen?
  636. -Umschlagfalte in ausreichender Breite, insbesondere paratubär \\
  637. -retrotubärer Bereich \\
  638. -Bandansätze \\
  639. -Übergangszone harter/weicher Gaumen
  640. Arten der prov. Versorgung?
  641. -direktes Verfahren: Anfertigung direkt im Mund (alte Brücken, Kronen oder Herstellung mittels Abformung) \\
  642. -indirekt-direkt: Schalenprovisorien \\
  643. -indirekt: Langzeitprovi laborgefertigt mit/ ohne Gerüst
  644. Was versteht man unter einer Verbundbrücke?
  645. ein Pfeiler = Implantat, der andere Pfeiler = natürlicher Zahn
  646. 3 Formen von Doppelkronen?
  647. -Konuskrone \\
  648. -Resilienzteleskop \\
  649. -Zylinderteleskop
  650. Def. Okklusionsebene?
  651. horizontale Ebene, die durch den vorderen mittleren Inzisalpunkt und die distobukkalen Höckerspitzen der zweiten Molaren begrenzt wird
  652. Def. statische Okklusion?
  653. Zahnkontakte ohne Bewegung des UK in Interkuspidation
  654. Def. dynamische Okklusion?
  655. Zahnkontakte, die infolge einer Bewegung des UK entstehen
  656. Ante`sches Gesetz, Verbindlichkeit?
  657. -Die Gesamtfläche des Desmodonts der Pfeilerzähne muss der Fläche des Desmodonts der zuersetzenden Zähne mindestens entsprechen \\
  658. -Unter der Vorraussetzung erfolgreicher parodontaler Therapie und insbesondere engmaschiger Nachsorge ist es möglich auch auf parodontal schwer vorgeschädigten Pfeilerzähnen mit guter Langzeitprognose festsitzenden ZE unter Missachtung des Ante`schen Gesetzes zu realisieren!!
  659. CMD-Kurzbefund?
  660. -Mundöffnung asymmetrisch \\
  661. -Mundöffnung eingeschränkt \\
  662. -Gelenkgeräusche \\
  663. -Okklusale Geräusche \\
  664. -Muskelpalpation schmerzhaft \\
  665. -Exzentrik traumatisch
  666. Ziel der sekundären Remontage, Durchführung?
  667. -stabile stat + dynamische Okklusion \\
  668. -bessere Lagestabilität \\
  669. -gleichmäßige Belastung der Teguments \\
  670. -pos. Beurteilung durch Pat \\
  671. Durchführung: \\
  672. -Bisssperrendes Registrat \\
  673. -Montage im Artikulator \\
  674. -Lösen des Inzisalstiftes
  675. Klammern für die bilat. Freiend-Situation?
  676. -Bonwill-Klammer \\
  677. -Back-Action-Klammer \\
  678. -RPI-Klammer
  679. Ziele konturieren UK Wachswall?
  680. -Angleichen des Wachswalls auf die Zahnbreite und auf das muskuläre Gleichgewicht Wange/Zunge \\
  681. -Einstellen der Wachswall-Zungen-Relation: \\
  682. -Zunge muss Wachswall ohne Einengung anliegen \\
  683. -Zungenspitze soll in Ruhelage die linguale Fläche des Wachswalls berühren \\
  684. -Wachswall soll leicht unter oder max auf Höhe des Zungenäquators enden
  685. Ziele konturieren OK Wachswall?
  686. -Festlegung der späteren FZ-Länge \\
  687. -Aufbau der Lippenstütze \\
  688. -Anpassung an muskuläres Gleichgewicht im Seitenzahnbereich \\
  689. -bukkaler Korridor beim Lachen
  690. Hauptfunktionen des Immediatersatz?
  691. -Wundverband \\
  692. -verminderter Knochenabbau durch sofortige Reizvermittlung \\
  693. -Erhalt der Kieferrelation \\
  694. -schnelle Adaptation mit Beibehält der Kaugewohnheiten \\
  695. -Erhalt Fkt-Muster im KG-Bereich
  696. Futtergeschiebe?
  697. z.B. Mini-SG \\
  698. -konfektioniertes Stabgeschiebe (Patritze/Primärteil) extrakoronal \\
  699. -Matritze/Sekundärteil enthält austauschbaren Kunststoffgleiteinsatz (Haltekraft einstellbar) \\
  700. -intefrierte Führungsrillen -> gute Stabilität
  701. Vorteil, Nachteil Ringklammer?
  702. + körperliche Fassung des Zahnes \\
  703. - großflächige Zahnbedeckung \\
  704. - teilweise parodontalhygienisch ungünstig
  705. 5 klinische Behandlungsparameter (Basisparameter)?
  706. -Zahnstatus \\
  707. -Vitalität \\
  708. -PSI \\
  709. -Mundhygiene \\
  710. -CMD-Kurzbefund
  711. Modellgerüstgestaltung bei Frontzahnlücke?
  712. 1. Rückenschutzplatte mit Verblendung \\
  713. 2. konfektionierter Kunststoffzahn auf individueller Mogu-Retention
  714. Wann und wofür Gesichtsbogenübertragung?
  715. -Wenn die Kiefer oder die Größe der Zahnbögen deutlich vom "durchschnittlichen" Pat abweicht \\
  716. -Wenn die Registrate dicker als 2mm sind \\
  717. -Funktionsanalyse \\
  718. -wenn die vertikale Dimension im Artikulator verändert werden soll \\
  719. -Ziel: Dient der Lagebestimmung des OK im Verhältnis zur Schädelbasis bzw. zum Kiefergelenk
  720. biodynamische Vorraussetzungen für festsitzenden ZE?
  721. -Zahn vital \\
  722. -genügend Zahnhartsubstanz \\
  723. -Attachmentverlust max 50% \\
  724. -möglichst parallelisierbar \\
  725. -axiale Belastung
  726. Resilienztest nach Gerber?
  727. 0,3mm ist noch normale (Resilienz des KG)!! \\
  728. -0,3mm dicker Zinnfolienstreifen auf der Gegenseite des zu untersuchenden KG, Bereich der PM \\
  729. -auf zu untersuchender Seite im Bereich des distalen Moralen eine Shimstockfolie \\
  730. -> kann Pat Shimstockfolie NICHT festhalten -> zu geringe Resilienz -> Verdacht auf Gelenkkompression \\
  731. -> wenn trotz 1,5mm Zinnfolie Shimstockfolie gehalten wird -> hohe Resilienz -> Verdacht auf Gelenkdistraktion
  732. Back-Action-Klammer?
  733. + ästhetisch günstig \\
  734. + gute Haltefunktion \\
  735. + sattelnahe Retention \\
  736. + sattelferne Abstützung \\
  737. - parodontalhygienisch ungünstig \\
  738. - geringe Stabilisierung gegen horizontale Schübe \\
  739. Indikation: Freiendsituation
  740. Merkmale nach Müller-Fahlbusch?
  741. -Auffällige Diskrepanz zwischen Befund und Befinden \\
  742. -Fluktuation der Beschwerden \\
  743. -bewährte Methoden sind wirkungslos \\
  744. -Mitbeteiligung der Persönlichkeit des Pat \\
  745. -Zusammenhang mit persönlichen Ereignissen
  746. 3 Möglichkeiten der Bestimmung der VD?
  747. 1. Streckenmessung, Norminterokklusalabstand von etwa 2mm in Ruhelage des UK \\
  748. 2. Sprechprobe \\
  749. 3. Gesichtsproportionen
  750. Einprobe Krone?
  751. 1. Anprobe am Modell \\
  752. 2. Form und Farbe \\
  753. 3. Approximalkontakte prüfen \\
  754. 4. Randschluss, Über- und Unterkonturierung \\
  755. 5. Softprobe \\
  756. 6. stat und dynamische Okklusion
  757. Auflagekavität bei einer Mogu?
  758. -1/3 der vestibulo-oralen Ausdehnung \\
  759. -mesio-distal 2-3mm \\
  760. -im Schmelz \\
  761. -mind 0,8mm dick \\
  762. -approx. Kante gebrochen \\
  763. -Löffelförmig
  764. Kauflächengestaltung bei Totalprothesen?
  765. -höckerlos \\
  766. -reduziertes Höckerrelief \\
  767. -anatomisch
  768. Kontraindikationen gingival inserierender Klammern?
  769. -starke buccale oder linguale Kippung \\
  770. -tiefe unterschnitte des alveolarfortsatzes \\
  771. -hohe Bandansätze \\
  772. -flaches Vestibulum (<5mm)
  773. Besondere Präp-Regeln bei Extensionsbrücken?
  774. -vitale Pfeiler mit geringen ZH-Substandverlusten sind am besten geeignet \\
  775. -ausgeprägte Retentionsmanschette \\
  776. -steile, retentive Präparation \\
  777. -möglichst geringe Schwächung der Krone durch die Präparaten
  778. Wie müssen Freiendsättel partieller Prothesen zu gestalten?
  779. -funktionell extendieren -> Druckbelastung Kiefer so niedrig wie möglich \\
  780. OK: \\
  781. -Fassung der Tubera \\
  782. -Extension in die Tuberwangentasche \\
  783. -Abstützung auf harten Gaumen \\
  784. UK: \\
  785. -Fassung Retromolarpolster \\
  786. -Übergeifen Linea mylohyoidea
  787. Wie werden Sättel partieller Prothesen verbunden?
  788. OK: Transversalband \\
  789. UK: Sublingualbügel
  790. Welche Aufgaben hat da Verbindungselemt zw. Prothesensattel und Ankerzahn?
  791. 1.Abstützung: Aúfnahme vertikaler Kräfte \\
  792. 2.Schubverteilung: Aufnahme orizontaler Kräfte \\
  793. 3.Retention: Aufnahme abziehender Kräfte
  794. Klammerstützlinien sind... ?
  795. ...potentielle Rotationsachsen bei intrudierenden Kräften
  796. Klammerhaltelinien sind... ?
  797. ...potentielle Rotationsachsen bei abziehenden Kräften
  798. Parodontale Prolemzonen bei Teilprothesen?
  799. 1.Verbindungselement \\
  800. 2.Grenzraum (Ankopplungbereich) \\
  801. 3.großer Verbinder
  802. Nenne Kriterien für eine parodontalhygienisch günstige Konstruktion von Teilprothesen!
  803. 1.einfache Gestaltung (CAVE: multiple Schaltlücken) \\
  804. 2.Vermeidung von umfangreichen Verblockungen \\
  805. 3.hygienefreundliche Verbindungselemente \\
  806. 4.parodontalfreundliche Grenzraumgestaltung
  807. Wie ist der kleine Verbinder zu gestalten?
  808. -interdentale (parodontalkreuzende) kleine Verbinder vermeiden \\
  809. -kleine Verbinder aus Prothesensätteln herausführen \\
  810. -Verbindung Klammerauflage zum größten Verbinder auf kürzestem Weg \\
  811. -Mindestensabstand: 5mm
  812. Was ist der Grenzraum und wie ist er zu gestalten?
  813. = Zone zw. sattelnahen Approximalflächen der nat. Zähnen & den Prothesensätteln \\
  814. 1.wie Approximalkontakt zw. nat. Zähnen \\
  815. 2.Raum unterhalb des Kontaktpunktes durchspülbar \\
  816. 3.endständige Papille nicht traumatisieren \\
  817. 4.Gingivalränder der Ankerzähne unbedeckt von Konstruktionselementen
  818. Was besagt die Grnezraumgestaltung nach Marxkors?
  819. -frei durchspülbare Öffnung der Interdentalräume in einer Breite von etwa 4mm \\
  820. -Sublingualbügel inseriert inter dem Grenzraum in den Sattel
  821. Was besagt das Pontic-Prinzip?
  822. -1.Prothesenzahn als verblendbares Brückenzwischenglied ganz ohne Kunststoffsattel ausführen
  823. Wie können keine Schaltsättel gestaltet werden?
  824. 1.brückenzwischengliedartig \\
  825. 2.als verblendbare Rückenschutzplatte in der Front \\
  826. 3.vestibulo-orale Ausdehnung proportional zur Lückenbreite
  827. Nenne Indikation, Vor- und Nachteile gussklammerverankerter Teilprothesen!
  828. Indikation: \\
  829. -bilaterale Freiendsituationen bzw. komb. Schalt- und Freiendsituationen \\
  830. Vorteile: \\
  831. +minimae Invasivität \\
  832. +rel. einfach \\
  833. +kostengünstig \\
  834. Nachteile: \\
  835. -unzureichende ästhetische Wirkung \\
  836. -Karies-, Gingivitis- und Parodontitisrisiko für Halte- und Stützzähne \\
  837. -bei unvorteilhafter Topographie: ggf. unzureichende Lagestabilität & Retention sowie ungüntige Belastung der Pfeilerzähne
  838. Nenne die chronologische Abfolge der diagnostischen Vermessung bei einer MOGU!
  839. 1.Festlegen der Einschubrichtung \\
  840. 2.Auffinden von Unterschnitten \\
  841. 3.Erkennen konstruktiv ungünstiger Prothesenverhältnisse \\
  842. 4.Erkennen erforderlicher morphologischer Korrekturen (z.B.: Verlegung proth.Äquator im Abrasionsgebiss) \\
  843. 5.Erkennen ästhetisch ungünstiger Zahnstellung
  844. Nenne Merkmale der Klammerauflage!
  845. 1.Breite der Auflagekavität ca. 1/3 der vestibulo-oralen Zahnbreite \\
  846. 2.mesio-distale Ausdehnung = 2-3mm \\
  847. 3.löffelförmig \\
  848. 4.möglichst im Schmelz \\
  849. 5.Mindeststärke 0,8mm \\
  850. 6.approximale Kante gebrochen
  851. Nenne Indikationen und Vor-und Nachteile der Ney-Klammer Nr.1 !
  852. Indikation: \\
  853. =Schaltlücken \\
  854. +parodontalhygienisch günstig \\
  855. -ästhetisch ungünstig
  856. Nenne Indikationen und Vor-und Nachteile der Ringklammer!
  857. Indikation: \\
  858. =einzeln stehende Molaren \\
  859. =Komb. mit anderen Verbindungselementen \\
  860. +körperliche Fassung des Zahnes \\
  861. -großflächige Zahnbedeckung \\
  862. -teilweise parodontalhygienisch ungünstig
  863. Nenne Indikationen und Vor-und Nachteile der Bonwill-Klammer!
  864. Indikation: \\
  865. =Freiendsituation \\
  866. +Erweiterungsmöglichkeit \\
  867. +gute Erfüllung aller Klammerfunktionen \\
  868. -parodontalhygienisch ungünstig \\
  869. -großflächige Zahnbedeckung \\
  870. -umfangreiche Einschlafmaßnahmen \\
  871. -ästhetisch ungünstig
  872. Nenne Indikationen und Vor-und Nachteile der Back-Action-Klammer!
  873. Indikation: \\
  874. =Freiendsituation \\
  875. +ästhetisch günstig \\
  876. +sattelnahe Retention \\
  877. +sattelferne Abstützung \\
  878. +gute Haltefunktion \\
  879. -parodontalhygienisch ungünstig \\
  880. -geringe Stabilisierung gegen horizontale Schübe
  881. Welche Klammern eignen sich im Frontzahnbereich?
  882. -mod.Klammer mit breitem oralen Auflageelement \\
  883. -Ney-Klammer Nr.1 \\
  884. -Back-Action-Klammer \\
  885. -Inlayklammer \\
  886. -Roachklammer \\
  887. -Kombinationsklammer \\
  888. -RPI-Klammer \\
  889. -Krallen-/Kappenverankerungen
  890. Nenne Vorteile von Doppelkronen!
  891. +gute Zugänglichkeit der Kronenränder (Hygiene) \\
  892. +axiale Pfeilerbelastung \\
  893. +sekundäre Verblockung der Pfeilerzähne \\
  894. +einfahe Erweiterbarkeit des ZE bei Einbeziehung aller Restzähne (Pfeilerintegration) \\
  895. +hohe Prothesenstabilität = hoher Komfort \\
  896. +rel. leichte Handhabung der Konstruktion
  897. Nenne Nachteile von Doppelkronen!
  898. -mögliche Überbelastung der Ankerzähne (Zahnhartsubstanz > Fraktur, parodontal) \\
  899. -rel. hoher Platzbedarf > Überkontur \\
  900. -bei disparallelen Pfeilern -> zervikale Überhänge \\
  901. -hohes Kompetenzniveau von ZA & ZT erforderlich \\
  902. -Kunststoffverblendung \\
  903. -keine perfekte Ästhetik möglich \\
  904. -Demaskierungseffekt \\
  905. -keine Führung für Interdentalbürste bei herausgenommener Prothese
  906. Wie sollten Pfeilerzähne für Teleskopversorgungen beschaffen sein!
  907. 1.vital \\
  908. 2.über ausreichend Zahnhartsubstanz verfügen \\
  909. 3.AV-Verlust von max. 50% \\
  910. 4.günstige Topgrafie \\
  911. 5.möglichst paralleliserbar
  912. Nenne den wesentlichen Vortei von Zylinderteleskopen!
  913. -Reibung ist über gesamte Länge des Teleskop wirksam \\
  914. -nimmt kontinuierlich mit zunehmdem Abziehen des Teleskopes ab
  915. Nenne Vor-und Nachteile von Konuskronen!
  916. +steuerbare Friktion (Haft-, Stützkonus) \\
  917. +bedingte Aktivierbarkeit \\
  918. +sind zu einem gewissen Grade selbstzentrierend \\
  919. -bei geringster Disklokation des Sekundärteils -> Haltewirkung sofort vollständig verloren \\
  920. -noch problematischer bei Disparallelität der Pfeiler
  921. Nenne Merkmale der Galvano-Teleskope!
  922. -parallelwandig oder leicht konisch (0-2°) \\
  923. -Primär-und Sekundärteil bilden mit Speichel hyraulisches System \\
  924. -wichtigster Faktor: Unterdruck in sehr kleinen Spalt zw. Primär-und Sekundärkrone \\
  925. -Spalt nur weniger um groß \\
  926. -Tertiärstruktur(NEM) erforderlich \\
  927. +hervorragende Passgenauigkeit \\
  928. +Ind. bes. in Verbindung mit Implantaten
  929. 10-Jahreüberlebensraten von a)zahngetragenen b)Freiend c) Implantatgetragene und d) Adhäsivbrücken ?
  930. a) Zahngetragene Brücke: 89,2% \\
  931. b) Freiendbrücken: 80,3% \\
  932. c) Implantatgetragene Brücken: 86,7 % \\
  933. d) Adhäsivbrücke: 65%
  934. Nenne den chronologischen prothetischen Behandlungsablauf!
  935. 1.Schmerz-/Notfallbehandlung \\
  936. 2.Gespräch, Anamnese \\
  937. 3.Befundaufnahme \\
  938. 4.Diagnosen \\
  939. 5.Gesamtkonzept und vorläufige (proth.) Planung \\
  940. 6.(Präproth.) Sanierung \\
  941. 7.Reevaluation \\
  942. 8.Entschlussfassung, definitive proth. Planung \\
  943. 9.Proth. Therapie \\
  944. 10.Erhaltungsphase
  945. Nenne Möglichkeiten der prov. Versorgung im Lückengebiss!
  946. -keine \\
  947. -Kunststoffteilprothese \\
  948. -Tiefziehschiene mit Ersatzzahn \\
  949. -prov. implantatgetragene Krone (Sofortbelastung) \\
  950. -prov. Adhäsivbrücke (mit Glasfaserstrang) \\
  951. -Langzeitprovisorische Brücke \\
  952. -alter Zahnersatz \\
  953. -prov. Implantate
  954. Nenne Indikation, Material, Träger und Fehlermöglichkeiten bei der Repositionstechnik!
  955. Indikation: \\
  956. -unverblockte Konstruktionen: Einzelkronen, -attachments \\
  957. -ausgeprägte Achsendivergenzen \\
  958. -Abformung mit Festwandlöffel oder individ.Löffel \\
  959. -Doppelmischtechnik (A-Silikone) oder einphasig (Polyäther) \\
  960. Fehler: \\
  961. -fehlerhafter Sitz der Abdruckpfosten \\
  962. -irreversible Verformung beim Entnehmen des Abdruckes (CAVE: antiparallele Implantate) \\
  963. -Fehler beim Reponieren (CAVE:Umbiegen dünner Fähnchen) \\
  964. -unsicherer Sitz der Abdruckpfosten in Abdruckmasse (z.B. Blasen)
  965. Nenne Indikation, Material, Träger und Fehlermöglichkeiten bei der Pick-Up-Technik!
  966. Indikation: \\
  967. -Multiimplantatversorgungen (verblockt) \\
  968. -Abformung mit individ.Löffel \\
  969. -i.d.R. einphasig mit Polyäther \\
  970. Fehler: \\
  971. -fehlerhafter Sitz des Abdruckpfostens \\
  972. -Schwierigkeiten bei Entfernung (CAVE: antiparallele Implantate) \\
  973. -irreversible Verformung beim Entnehmen des Abdruckens \\
  974. -Lösen von Pfosten aus der Abdruckmasse \\
  975. -unsicherer Sitz der Abdruckpfosten in der Abdruckmasse (z.B. Blasen)
  976. Nenne Methoden zur Prüfung der bleitoten Passung!
  977. 1.wechselseitige Belastung der unverschraubten Konstruktion (bei Gerüsteinprobe) \\
  978. 2.Sheffield-Test: einseitige Verschraubung & Beobachtung Spaltbildungen an den anderen Pfosten \\
  979. 3.Frage nach Auftreten von Spannungen bei Verschrauben
  980. Nenne Vor-und Nachteile des Zementierens von Implantaten!
  981. +Reduzierung von Spalträumen \\
  982. +geringere Abhängigkeit von der Implantatstellung \\
  983. +keine Überdimensionierung \\
  984. -fehlende/schwierige Abnehmbarkeit
  985. Nenne Vor-und Nachteile des Verschraubens von Implantaten!
  986. +problemlose Abnehmbarkeit \\
  987. -Spalträume (Geruchsbildung, schlechter Geschmack, biologische Reaktion?) \\
  988. -Abhängigkeit von Implantatstellung (bes.bei okkl. Verschraubung) \\
  989. -Ästhetische Einschränkung durch Verschluss von Schraubenkabinen \\
  990. -Tendenz zur Überdimensionierung (bes.bei horizontale Verschraubung)
  991. Wann würden Sie Implantate verblocken?
  992. -> bei zu erwartender erhöhter Belastung \\
  993. -ungünstige Kronen-Implantatlängenverhältnisse \\
  994. -große Diskrepanz Plattform/Kaufläche \\
  995. -exzentrische Belastung
  996. Nenne Vor-und Nachteile von Steg-Gelenk-Prothese!
  997. +minimal-invasiv \\
  998. +günstige Kosten-Nutzen-Relation \\
  999. -erhöhte Beweglichkeit \\
  1000. -häufige Unterfütterungsnotwendigkeit \\
  1001. -seitliche Nonokklusionen \\
  1002. -ungünstige Situation bei Verlust eines Implantates
  1003. Nenne Versorgungsmöglichkeiten bei zahnlosem UK!
  1004. 1. Totalprothese \\
  1005. 2. 2 Implantate + Steg \\
  1006. 3. 4 Implantate + konfektionierte Steg (& Extensionen) \\
  1007. 4. 4 Implantate + individueller Steg (& Extensionen) \\
  1008. 5. Teleskope \\
  1009. 6. Kugelanker \\
  1010. 7. 5 (4-6) Implantate + Extensionsbrücke \\
  1011. 8. Einzelbrücken
  1012. Nenne Versorgungsmöglichkeiten bei zahnlosem OK!
  1013. 1. Totalprothese \\
  1014. 2. 4 Implantate + Steg \\
  1015. 3. 4-6+ Implantate + individueller Steg \\
  1016. 4. Teleskope \\
  1017. 5. 6+ Implantate + (Extensions-)Brücke(n)
  1018. Wie muss eine UK-Prothese extendiert werden?
  1019. -Erfassung des Sublingualraumes \\
  1020. -Übergreifen Linea mylohyoidea um 1-2mm \\
  1021. -Bedeckung der Retromolarpolster
  1022. Wie muss eine OK-Prothese extendiert werden?
  1023. -Umfassung der Tubera von vestibulär und dorsal \\
  1024. -dorsale Randabdämmung -> liegt am Beginn des weichen Gaumens -> erstreckt sich zw. beide Plicae pterygomandibulares
  1025. Nenne Qualitätskriterien für den UK-Abdruck!
  1026. -exakter Darstellung von: \\
  1027. 1.Umschlagfalte (um 2mm) \\
  1028. 2.Bandansätze \\
  1029. 3.Retromolarpolster \\
  1030. 4.Linea mylohyoidea \\
  1031. 5.Sublingualregion
  1032. Nenne Qualitätskriterien für den OK-Abdruck!
  1033. -exakte Darstellung von: \\
  1034. -Umschlagfalte -> insbes.paratubär (CAVE:Symmetrie!) \\
  1035. -retrotubärer Bereich \\
  1036. -Bandansätze \\
  1037. -Übergangszone harter/weicher Gaumen
  1038. Wozu konturiert man den oberen Wachswall?
  1039. 1.Individuelle Ausformung des anterioren Wachswalles \\
  1040. 2.Festlegung der späteren Frontzahnlänge \\
  1041. 3.Ausrichtung des anterioren Wachswalles nach der Bipupillarlinie \\
  1042. 4.Aufbau der Lippenstütze \\
  1043. 5.Ausrichten des Wachswalles nach der Camper‘schen Ebene \\
  1044. 6.Anpassung an muskuläres Gleichgewicht im Seitenzahnbereich \\
  1045. 7.bukkaler Korridor beim Lachen
  1046. Wozu konturiert man den unteren Wachswall?
  1047. 1.Parallelisierung unteren Wachswalls zum oberen (Bestimmung der vertikalen Kieferrelation) \\
  1048. 2.Angleichen Wachswalls auf Zahnbreite & muskuläre Gleichgewicht Wange/Zunge \\
  1049. 3.Einstellen der Wachswall-Zungen-Relation: \\
  1050. -Zunge muß Wall ohne Einengung anliegen \\
  1051. -Zungenspitze soll in Ruhelage die linguale Fläche des Wachswalls berühren \\
  1052. -Wachswall soll leicht unter oder maximal auf Höhe des Zungenäquators enden
  1053. Nenne Möglichkeiten zur Bestimmung der vertikalen Dimension!
  1054. 1.Streckenmessung (Norminterokklusalabstandvon etwa 2 mm in Ruhelage des Unterkiefers!) \\
  1055. 2.Sprechprobe \\
  1056. 3.Gesichtsproportionen \\
  1057. 4.direkte Beobachtung des Interokklusalabstandes
  1058. Was bedeutet bilateral balancierte Okklusion?
  1059. -gleichmäßiger Kontakt der Seitzähne in beiden Kieferhälften in dynamischer Okklusion
  1060. Nenne Vor-und Nachteile anatomischer Seitenzähne!
  1061. +Gesicherte maximale Interkuspidation \\
  1062. +okklusale Verhältnisse wie im jugendlichen natürlichen Gebiss \\
  1063. +Gute Kaueffektivität \\
  1064. +Geringere Resorption durch bessere Schneidleistung und geringere Drücke \\
  1065. +Natürliches Aussehen \\
  1066. -Schubkräfte durch Höcker-führungen \\
  1067. -erhöhte Beweglichkeit der Prothesen bei ungünstigen Lagerverhältnissen \\
  1068. -Entstehung von Vorkontakten auf den Protrusionsfassetten bei Resorption
  1069. Nenne Vor-und Nachteile höckerloser Seitenzähne!
  1070. +Herabsetzung von Schubkräften und gleichmäßige Lagerbelastung \\
  1071. +Interferenzfreiheit bei Leermastikation \\
  1072. +Vermeidung von Fehlbelastungen nach atrophiebedingten Ver-schiebungen der Okklusion \\
  1073. +freie Gestaltung okklusaler Beziehungen (keine Interkuspidation) \\
  1074. -Fehlen einer gesicherten habituellen Okklusion \\
  1075. -Verschiebung der habituellen Okklusion nach anterior \\
  1076. -Stärkere Resorption durch Erhöhung der erforderlichen Drücke \\
  1077. -Herabgesetzte Kaueffektivität \\
  1078. -Unzureichende ästhetische Wirkung
  1079. Nenne Vor-und Nachteile reduziertem Höckerrelief Seitenzähne!
  1080. +Kauflächenkomplex kann ähnlich wie mit anatomischen Zähnen gestaltet werden \\
  1081. +Ausreichende Kaueffektivität \\
  1082. +Befriedigende Ästhetik \\
  1083. +für die meisten Patienten altersadäquat \\
  1084. -wie anatomisch (abgeschwäht)

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview