ENDO IDK.txt

Card Set Information

Author:
Nordwich
ID:
275272
Filename:
ENDO IDK.txt
Updated:
2014-05-25 09:08:48
Tags:
Endo IDK
Folders:
Endo
Description:
Endo Idk
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  1. Was sind die Ziele der Wurzelkanalaufbereitung?
  2. 1.Entfernung vitales & nekrotisches Pulpagewebe \\
  3. 2.Elimination Mikroorganismen \\
  4. 3.Beseitigung smear layer
  5. Indikationen der Wurzelbehandlung?
  6. Indikationen: \\
  7. =grundsätzlich bei allen Patienten die auch andere zahnärztliche Maßnahmen tolerieren \\
  8. spezifische Indikationen: \\
  9. 1.irreversibel Pulpitis / nekrotische Pulpa \\
  10. 2.die intentionelle Devitalisation, um beispielsweise Wurzelstift zu verankern \\
  11. 3.zweifelhafter Pulpazustand vor restaurativen Maßnahmen \\
  12. 4.drohende Pulpaeröffnung während der Präparation eines Zahnes mit Fehlstellung \\
  13. 5.geplante Wurzelresektion oder Hemisektion
  14. Kontraindikationen der Wurzelbehandlung?
  15. 1.ausgedehnte Wurzelkaries und Karies Furkationsbereich \\
  16. 2.Längsfraktur der Wurzel \\
  17. 3.stark fortgeschrittene Parodontitis \\
  18. 4.ausgeprägte Wurzelresorptionen \\
  19. 5.Zähne ohne funktionelle & ästethische Bedeutung \\
  20. Dr.Garte Zusatz: \\
  21. 1.mangelhaften Mundgesundheitszustand \\
  22. 2.Patienten die Wurzelkanalbehandlung ablehnen \\
  23. 3.ersten 6 Monate nach Herzinfarkt \\
  24. 4.Formgebung Wurzelkanals zur Aufnahme einer dichten, wandständigen & dauerhaften Wurzelkanalfüllung \\
  25. 5.Vermeidung einer Überinstrumentierung
  26. Was ist die step-back Technik?
  27. -Ausgangsfeile (IAF) \\
  28. -Hauptfeile (MAF) \\
  29. -Schlussfeile (FF)
  30. Was ist die balanced-force-Technik?
  31. -mod. Rotationstechnik \\
  32. 1.K-Feile mit leichtem Druck 1/4 Umdrehung im Uhrzeigersinn(rechts) \\
  33. 2.halbe Linksdrehung (entgegen Uhrzeigersinn) = Dentinabtrag
  34. Was sind die Ziele der Wurzelkanalfüllung?
  35. -dauerhafter flüssigkeits- und bakteriendichter Verschluss des ges.Wurzelkanalsystems \\
  36. -mit biokompatiblen, unlöslichen Materialien \\
  37. -Ausfüllung des ges.Kanalsystems (akz.Kanäle, Dentinkanälchen, Austrittspforte Periapex) \\
  38. -dichter koronaler Verschluss
  39. Ursachen Pulpitis oder Pulpanekrose?
  40. -normalerweise Schutz durch intaken Schmelz/Zement vor \\
  41. mikrobiellen, chemischen & physikalischen Noxen \\
  42. Eintrittspforten \\
  43. -Schmelz- und Dentinsprünge \\
  44. -Freiliegende Dentinkanälchen (Karies, Trauma) \\
  45. -Eröffnetes Pulpenkavum (iatrogen, Trauma) \\
  46. -Pulpo-desmodontale Seitenkanäle \\
  47. -Foramen apikale
  48. Mikorbiellen Ursachen der Pulpitis?
  49. -Karies \\
  50. -mikrobielles Microleakage \\
  51. -akutes Traum \\
  52. -weitere Pulpaverletzungen \\
  53. -chronisches Trauma \\
  54. -Zahnanomalien \\
  55. -hämatogene Infektionen
  56. Erläutere die Pathogenese der Pulpitis?
  57. -mikrobielle Noxen \\
  58. -chemische Noxen \\
  59. -physikalische Noxen \\
  60. -Hauptbedeutung Karies
  61. Was ist eine Vitalamputation?
  62. -"Ausräumung" der Kronenpulpa \\
  63. -Endodontie im Milchgebiss \\
  64. -Traumatologie \\
  65. -wenn Pulpa länger als 60min offen (bis zu 24h) \\
  66. =Abtragen von 1-2mm Puplpengewebe mit sterilem Diamanten unter NaCl-Berieselung wegen mikrobieller Infiltration der Pulpa \\
  67. -Blutstillung mit NaCl als Indikator
  68. Erläutere das Konzept der Asepsis?
  69. +Kofferdam + Desinfektion \\
  70. -Entfernung alter Füllung \\
  71. +vollständige Kariesexkavation \\
    +adhäsive Aufbaufüllung \\
  72. -baktieriendichte Obturation \\
    +baktieriendichte postendodontische Versorgung \\
  73. -chemomechanische Aufbereitung \\
  74. -Elimination von pulpalen Gewebsresten & Mikroorganismen \\
  75. -Unterstützung durch die gezielte intrakanaläre Anwendung antimikrobiell wirkender Medikamente
  76. Reversible (akute) Pulpitis?
    • -reizabhängige Schmerzsymptomatik (kalt, warm, süß, nicht spontan, kurze Dauer) \\
    • -positiver Sensibilitätstest (evtl. nachwirkend) \\
    • -Perkussionstest ? \\
    • -Röntgenbefund: Pulpakammer, Wurzelkanal, Periapex unauffällig \\
    • -Therapie: CP-Behandlung, (in)direkte Überkappung
  77. Irreversible (akute) Pulpitis?
    • -Schmerzsymptomatik nicht mehr reizabhängig, sondern spontan, intermittierend oder kontinierlich \\
    • -positiver (häufig nachwirkender) Sensi-Test \\
    • -ohne / mit Perkussionsschmerz (Parodontitis apicalis acuta) \\
    • -oft fortgeschrittene Dentinkaries ohne / mit Pulpaeröffnung (Pulpitis clausa, Pulpitis aperta) \\
    • -persistierender Schmerz nach exspektativer Pulpititsdiagnostik oder Umschlag in schmerzsymptomlos mit neg Sensi (Nekrose) \\
    • -Therapie: WKB (Vitalexstirpation) \\
    • -notfallmäßige Schmerzausschaltung: (Langzeit-)Anästhesie, Infiltration, Leitung, (intraligamentär), intrapulpal!
  78. Eröffnung der Pulpa im infizierten Dentin?
    • -Entfernung des infizierten Dentins \\
    • +Applikation eines Lokalanästhetikums (getränkter Wattebausch) \\
    • -dichter Verschluss \\
    • -Ziel: kurzfristige Beschwerdefreiheit (1-2 T) bis zur endodontischen Therapie \\
    • -Medikament: Lidocainhydrochlorid / Ethanol / Myrrhentinktur / Glycerol
  79. Exspektative Pulpitisdiagnostik?
    • -1. vollständige Elliminierung des Reizes (vollständige Kariesentfernung) \\
    • -2. Bedingung: Intakte Dentinbarriere nach Kariesexkavation (bei Pulpaeröffnung → WKB) \\
    • -3. bakteriendichter Verschluss, Aufbau-FG \\
    • -nach 24 Std: \\
    • -A: schmerzsymptomlos, pos Sensi → Füllungstherapie \\
    • -B: persistierender Schmerz (D: irrev. Pulpitis) → WKB (VitE) \\
    • -C: schmerzsymptomlos, neg Sensi (D:Pulpanekrose) → WKB
  80. Pulpanekrose?
    • -Schmerzsymptomatik: nicht infizierte Nekrose (N.I.N) meist symptomlos (oft Zufallsbefund) / infizierte Nekrose oft mit heftigem Perkussionsschmerz \\
    • -Röntgenbefund: -periapikal unauffällig möglich(meistbeiN.I.N) / verbreiteter Parodontalspalt möglich / ausgeprägte Parodontitis apicalis chronica möglich \\
    • -Palpationsbefund: oft symptomlos / infizierte Nekrose oft mit nachfolgender Schwellung im apikalen Bereich \\
    • -Foetor ex ore (bei offener Form oder nachTrepanation) \\
    • -Zahnverfärbungen \\
    • -Therapie: WKB
  81. akute (peri)apikale Parodontitis?
    • -Schmerzsymptomatik: hochschmerzhaft / Schmerzzunahme durch Wärme, körperliche Belastung \\
    • -(meist) negative Sensibilität \\
    • -hohe Perkussionsempfindlichkeit “Zahnelongation“ \\
    • -Röntgenbefund: meist periapikale Aufhellung sichtbar \\
    • -Palpationsbefund: lokalisierte bzw. diffuse Schwellung \\
    • -Rötung der Alveolarmukosa \\
    • -erhöhte Temperatur und reduziertes Allgemein befinden möglich \\
    • -Therapie: Notfalltherapie / WKB
  82. Therapie: akute (peri)apikale Parodontitis?
    • -nach Möglichkeit Isolation des Zahnes \\
    • -Trepanation \\
    • -Entfernung neurotischen Gewebes im Pulpencavum \\
    • -Darstellung der Kanaleingänge \\
    • -Sondierung und Instrumentierung bis zum Apex \\
    • -bei Pusabfluss vorsichtige Erweiterung und ggf. drucklose Spülung
  83. chronische (peri)apikale Parodontitis?
    • -meist schmerzsymptomlos \\
    • -unklare oder negative Sensibilität \\
    • -dumpfer Perkussionsschall und/oder “Wurzelschwirren“möglich(unsicher) \\
    • -Röntgenbefund: periapikale Aufhellung sichtbar \\
    • -meist unauffälliger Palpationsbefund (Ausnahme: große periapikale Resorption) \\
    • -Fistel möglich \\
    • -Therapie: WKB
  84. Im Kurs verwendetes Endometriegerät?
  85. -Raypex 5
  86. Berechnung der tatsächlichen Zahnlänge (nach Best)?
    ZL = röntgenografische Zahnlänge x reale Instrumentenlänge / röntgenografische Instrumentenlänge
  87. Funktion der Ringer-Lösung - NaCl?
  88. =Zwischenspülung CHX <-> NaOCl \\
  89. -um Spülmedium zu entfernen & zum nächsten Schritt
  90. Was sind Anforderungen an Spüllösungen?
  91. 1.Desinfektionswirkung \\
  92. 2.Biologische Verträglichkeit \\
  93. 3.Gewebeauflösende Wirkung \\
  94. 4.Einfache Applizierbarkeit
  95. Was sind die Ziele der Wurzelkanalspülung?
  96. 1.Reduktion Keime & bakteriellen Toxine \\
  97. 2.Auflösung organischem & anorganischem Kanalinhalt auch in Bereichen die instrumentellen Bearbeitung nicht zugänglich sind \\
  98. -pulpale Gewebereste \\
  99. -smear layer (Dentinabrieb, Bakterien) \\
  100. -Kanalwanddentin \\
  101. 3.Unterstützung der mechanischen Aufbereitung & Abtransport von Dentinspänen(Debris)
  102. Natriumhypochlorid?
    • -0,5-5% \\
    • -Spüllösung 1. Wahl \\
    • -sehr gute antimikrobielle Wirkung \\
    • -löst nekrotisches und vitales Gewebe auf \\
    • -neutralisiert bakterielle Lipopolysaccharide \\
    • -durch Wärme aktivierbar \\
    • -CAVE: stark bleichend & oxidierend
  103. Chlorhexidin?
    • -0,2-2% \\
    • -=Zusatzspülung \\
    • -Wirksamkeit gegen E. Faecalis, großes Wirkspektrum auf gram+ und gram- Baktieren, Pilze, Hefen \\
    • -hohe Substantivität am Dentin \\
    • -Endotoxine / Lipopolysaccharide werden nicht neutralisiert \\
    • -nicht gewebsauflösend \\
    • -bioverträglich
  104. EDTA?
    • -15-20% \\
    • -kaum antimikrobielle Wirkung \\
    • -entfernt Schmierschicht = smear layer \\
    • -Chelator - bindet Calcium \\
    • -Nachspülung mit NaOCl oder CHX \\
    • -Inaktiviert NaOCl
  105. H2O2?
    • -neutralisiert NaOCl \\
    • -kaum antimikrobielle Wirkung \\
    • -Verwendung als Bleichmittel
  106. smear layer?
    • -dentin \\
    • -pulpareste \\
    • -baktieren \\
    • -verblockt Dentintubuli und Seitenkanälchen
  107. Calciumhydroxid?
    • -antibakterielle Eigenschaften \\
    • -biokompatibel \\
    • -induziert Hartgewebsneubildung / Kalzifizierung \\
    • -optimale Liegedauer 7-21 Tage \\
    • -Verringerung der Entzündung
  108. Ledermix?
    • -Kortikosteroid + Breitbandantibiotikum \\
    • -gute Gewebeverträglichkeit \\
    • -gute und schnelle Schmerzreduktion durch starke kortikoidale Immunsuppression \\
    • -Kortikosteroid hemmt Osteoklastenaktivität (evtl. Verhinderung von entzündlichen Wurzelresorptionen?)
  109. Welche Wurzelkanalfüllpasten gibt es?
  110. 1.AH 26 \\
  111. 2.AH Plus \\
  112. 3.Diaket \\
  113. 4.auf Basis von Glasionomerzementen \\
  114. 5.MTA - Mineral-Toxid-Aggregat
  115. MTA Mineral-Trioxid-Aggregat?
    • -hydrophiles Pulver \\
    • -chemische Zusammensetzung entspricht weitestgehend der von Portlandzement / 75% Portlandzement / 20% Wismutoxid (Röntgenkontrast) \\
    • -Verarbeitungsdauer ca. 5 min \\
    • -gute Biokompatibilität \\
    • -Indikation: Überkappung der vit. Pulpa / Verschluss von Wurzelperforationen / retrograde WF nach WSA / apikales WK-Füllmaterial \\
    • -Havard oder GIZ drüber, kein Komposit!
  116. Gründe für eine Endorevision?
    • -unzureichende Wurzelfüllung (inhomogen, Überstopfung) \\
    • -zusätzlicher nicht behandelter WK \\
    • -Internes Bleaching \\
    • -röntgenologische Befunde oder Symptome
  117. maschinelle niTi Aufbereitung?
    • -von koronal nach apikal mit abnehmender Iso Größe und abnehmender Konizität \\
    • -prinzipielles vorgehen: darstellung und erweiterung des Kanaleinganges (Gates-Bohrer oder Intro-feile) / Crown-Down-Technik: Aufbereitung der koronalen 2/3-3/4 des Wurzelkanals mit abnehmender Konizität / Messaufnahme / Aufbereitung der apikalen Region
  118. Anwendungsrichtlinien für Ni-Ti-Systeme?
  119. -kein Starten/Stoppen im Kanal \\
  120. -Drehzahl beachten & drehmomentgesteuertes Endo-Winkelstück verwenden \\
  121. -Benutzungshäufigkeit dokumentieren \\
  122. -Pecking Motion/Wischbewegung \\
  123. -keine Gewalt/passiv arbeiten lassen \\
  124. -nur explorierte/gängie Areale bearbeiten \\
  125. -immer im feuchten Kanal arbeiten \\
  126. -EDTA-Gel \\
  127. -min. bis ISO 15 explorierter Kanal
  128. Indikationen zur orthograden Revision?
  129. -röntgenografische Symptome einer persistierenden/neu enstandenen endo bedingten Parodontitis apicalis \\
  130. -klinische Symptome einer endo bedingten Parodontitis apicalis \\
  131. -röntgenografische/klinisch insuffiziente Wurzelfüllung ohne klinische/röntgenografische Anzeichen einer Parodontitis apicalis \\
  132. -nicht behandelter Wurzelkanal \\
  133. -Würzelfüllung mit Exposition zum Mundhöhlenmilleu \\
  134. -wurzelbehandelte Zähne mit prog.vleruafenden externen, entzündlichen Resorptionen
  135. Pulpotomie?
    • -Entfernung der gesamten Kronenpulpa \\
    • -Indikation:jugendlicher bleibender Zahn mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum / partiell-irreparable Pulpitis / Notfallmaßahme vor def. WKB bei bleibenden Zähnen \\
    • -Weichgewebereste und Dentindebris werden durch Spülung entfernt und die Blutung gestillt \\
    • -die amputierte Pulpa und des umgebende Dentin werden mit Kalziumhydroxid (oder MTA) abgedeckt \\
    • -Ziel:Beschwerdefreiheit 7 Erhalt von Vitalität und Funktion der verbleibenden Pulpaanteile
  136. Pulpektomie, Vitalexstirpation?
    • -Entfernung der Pulpa in toto \\
    • -Indikation:irreversible Pulpitis / abgestorbene Kronenpulpa bei Restvitalität in einem oder mehreren Wurzelkanälen / stets nach Kanalsondierung mit einem Wurzelkanalinstrument
  137. offenlassen des Zahnes wenn?
    • -aus allgemeinmed. Gründen oder fehlender Mitarbeit eine Instrumentation nicht möglich ist \\
    • -Ex des Zahnes angezeigt ist \\
    • -sehr starker Pusabfluss vorhanden (für ca. 24-48 Std.) \\
    • -dies dem ausdrücklichen Wunsch des Pat entspricht
  138. lat. Kondensation?
    • -GOLDSTANDART! \\
    • -Vorteile: geringes Überfüllungsrisiko durch permanente Längenkontrolle während der Obturation / Reduktion des Sealeranteils durch akzessorische GP-Stifte / geringer materieller oder gerätetechnischer Aufwand \\
    • -Nachteile: hoher Zeitaufwand / Gefahr der Wurzelfraktur / technisch anspruchsvoll
  139. Erläutere vorbereitende Maßnahmen der lateralen Kondensation!
  140. 1.Vollständiges Trocknen des Kanals mit Papierspitzen \\
  141. 2.Einpassen des Hauptstiftes(MASTERPOINT) \\
  142. 3.Vollständige, bestmögliche Anpassung entsprechend der Arbeitslänge = Cone fit \\
  143. 4.Friktion im Bereich der letzten 2-3mm = tug-back
  144. Erläutere die laterale Kondensation (eigentliches Vorgehen)!
  145. 1.Masterpoint gleichmäßig & dünn mit Sealer benetzen \\
  146. 2.einpumpen des Sealers mithilfe des Masterpoints \\
  147. 3.exakte Fixierung des Masterpoints auf Arbeitslänge (Markierung, Referenzpunkt) \\
  148. 4.laterale Kondensation mit längenmarkiertem Spreader (Gummi-Stopp) \\
  149. 5.Benetzung der Spitze des Gesellenstiftes (1 ISOGröße kleiner als Spreader) mit Sealer \\
  150. 6.Einführung des Gesellenstiftes in den vom Spreader geschaffenen Hohlraum \\
  151. 7.laterale Kondensation mit dosiertem Druck und kurzen Pausen \\
  152. 8.solange bis Spreader nur noch 3-4mm in Kanal passt (< ½ Kanal)
  153. Obturationstechniken mit Trägersystem?
    • -aktuelle Trägermaterialien: Kunststoff, Titan oder Edelstahl \\
    • -konfektionierte Ummantelung mit alpha-GP \\
    • -z.B. Thermafil \\
    • -Abfüllen mit erwärmter alpha-GP auf Träger, nach vorangegangener Auswahl der passenden Obturators durch Verifier. In einem Zug in den zuvor mit kleiner Menge Sealer beschickten Kanal einbringen. Zuletzt wird der Stift mit einem rotierenden Instrument am Kanaleingang abgetrennt. \\
    • -Vorteile: gut bei: konischer, runder Aufbereitung / standartisierter niTi-Aufbereitung / Abstimmung auf Größe Verifier \\
    • -Nachteile: Probleme bei: ovalen oder sanduhrförmigen Kanälen / mangelnde Konizität der Aufbereitung / unpräzise Anpassung
  154. vertikale Kondensation nach Schilder?
    • -ein ungenormter GP-Stift (Mastercone) wird 1-2 mm koronal der AL eingemessen (tug back) \\
    • -1. DOWNPACK: Plastifizierung des Masterpoints mittels Wärmeträgern \\
    • -Kondensation der erweichten GP mit kalten Pluggern nach apikal, mehrfache Wiederholung \\
    • -2.BACKFILL: durch sukzessives Einschmelzen und Kondensieren von kleinen GP-Stücken \\
    • -Vorteile: gute Wurzelfülldichte / sehr gute 3-dim Obturation / Verfüllen von Seitenkanälen \\
    • -Nachteile: hoher gerätetechnischer, finanzieler Aufwand / Bedarf viel Erfahrung / ohne Mikroskop nur sehr schwer umzusetzen / es kommt manchmal zu Überpressungen in das lat. oder apikale Desmodont=Puffs / viele Röntgenkontrollaufnahmen notwendig
  155. Internes Bleaching?
    • -Ursache Verfärbung: \\
    • -Reste von WK-Fällungsmaterial oder Medis im Kavum \\
    • -Zerfall/ Abbau nekrotischem Gewebes \\
    • -Zerfall von Erys und Freisetzung von Eisen \\
    • -Reaktion des Eisens mit von Bakterien gebildetem Schwefelwasserstoff zu FeS \\
    • -!Hintergrund der Farbigkeit organischer Substanzen=konjugierte Doppelbindungen → Aufbrechen der konjugierten Doppelbindungen und der Ringstrukturen durch Sauerstoffradikale! \\
    • -Indikation: avitale, endodontisch suffizient versorgte Zähne \\
    • -Kontraindikation:große app. FG an FZ / Schmelzsprünge \\
    • -Risiko: externe, zervikale Resorptionen \\
    • -Bleichmittel:Wasserstoffperoxid / Natriumperborat, bzw. Kombi aus beidem
  156. Endokarditis-Prophylaxe?
    • -Indikation: \\
    • -Zustand nach proth. Ersatz einer Herzklappe \\
    • -eine bereits zuvor durchgemachte infektiöse Endokarditis \\
    • -eine kongenitale Herzerkrankung \\
    • -Empfänger von Herztransplantaten mit nachfolgend sich entwickelnder Herzklappenproblematik \\
    • -Einmalige AB-Gabe 60 Min vor dem Eingriff mit 2g Amoxicillin (bei Penicillin-Allergie Clindamycin 600mg)
  157. elektrische Längenmessen Raypex?
    • -Bei der Endometrie wird der elektrische Wiederstand zw einem in den Wurzelkanal eingeführten Instrument un einer Gegenelektrode bestimmt. \\
    • -Die Konstruktion dieser Geräte beruht auf der Erkenntnis, dass der elektrische Wiederstand zw Mundschleimhaut und Desmodont unabhängig von Zahntyp und Alter des Pat immer konstant ist \\
    • -das Endometrie-Gerät misst die Potentialdifferenz zw Desmodont und MSH
  158. Was sind Sealer und was bewirken sie?
  159. =zemente \\
  160. -dünn auf Masterpoint(Guttaperchastift) aufgetragen \\
  161. 1.Versieglung des Wurzelkanalsystems \\
  162. 2.Ausgleich von Unregelmäßigkeiten der Kanalwand
  163. Röntgentechnik in der Endodontie?
  164. -Methode der Wahl = Paralleltechnik \\
  165. -mesial-exzentrisch: UK-Frontzähne, UK/Ok Prämolaren & UK-Molaren \\
  166. -distal-exzentrisch: OK-Molaren
  167. Verfahren zur Längenbestimmung in der Endodontie?
  168. -digital-taktil \\
  169. -röntgenologisch \\
  170. -elektrisch (Widerstand) \\
  171. -Papierspitzen
  172. Vorgehen bei Trepanation?
  173. -Präparation bis zur Pulpakammer (Diamant) \\
  174. -Präparation der Umrißform \\
  175. -Entfernung des Pulpakammerdachs (Rosenbohrer) \\
  176. -Entfernung der Kronenpulpa (Excavator, Rosenbohrer) \\
  177. -Lokalisation der Kanaleingänge (Sonde, Endosonde)
  178. Merkmale der Exploration in der Endo?
  179. -mit stabilen Handinstrumenten kleiner Größe \\
  180. -nach Eingangserweiterung! \\
  181. -ISO 15 / ISO 10 \\
  182. -endometrische Kontrolle & präoperatives Röntgenbild
  183. Merkmale der Hedström-Feilen?
  184. -hohe Schneidleistung - Schneidewinkel 60-65° \\
  185. -sehr effektiv \\
  186. -Einsatz: unter Zugbewegung = lineares feilen \\
  187. -NIEMALS drehend anwenden!! \\
  188. -kleiner Instrumentenkern = Frakturgefahr
  189. Merkmale der K-Reamer?
  190. -Schneidwinkel 10-30° \\
  191. -großer Spannraum - hoher Vortrieb \\
  192. -Einsatz: leichte Drehbewegung (1/2 - 1/4) \\
  193. -besonders zur Erschließung geeignet
  194. Merkmale der K-Feilen?
  195. -Schneidewinkel 25-40° \\
  196. -Batt-Spitze \\
  197. -Einsatz: Dreh-Zugbewegung \\
  198. -kleiner Spannraum - geringer Abtrag \\
  199. -besonders zur Erschließung geeignet \\
  200. -mehr Arbeitswindungen pro Längeneinheit als K-Reamer
  201. Merkmale der Trepanation?
  202. 1.geradliniger Zugang zu Wurzelkanälen \\
  203. 2.niemals darf eine zu kleine gestaltete Trepanationsöffnung das Auffinden der Kanaleingänge behindern \\
  204. 3.Entfernung von Karies & insuffizienten Füllungen \\
  205. 4.Klinisch: Kofferdam \\
  206. 5.Aufbaufüllung an zerstörten Zähnen (Komposit)
  207. Paro-Endo und Endo-Paro?
    • -Paro-Endo:Trepanation und Taschenbehandlung \\
    • -Endo-Paro:nur Trepanation

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