Zahnerhaltung.txt

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Author:
Nordwich
ID:
275275
Filename:
Zahnerhaltung.txt
Updated:
2014-05-25 09:11:43
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Zahnerhaltung
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Zahnerhaltung
Description:
Zahnerhaltung
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  1. Pulpa und umgebendes Dentin sind entwicklungstechnisch...?
  2. ...eine Einheit!
  3. Perikymatien?
  4. Imbrikationslinien (Wachstumsrillen auf Schmelzoberfläche)
  5. Retzius-Streifen?
  6. Wachstumslinien des Schmelzes; zumeist hypomineralisiert \\
  7. periodische Ruhephasen Ameloblasten während Schmelzbildung
  8. Neonatallinie?
  9. Grenzlinie zwischen prä- und postnatal gebildetem Dentin \\
  10. durch metabolisches Mineralisierungsstörung \\
  11. hypomineralisierter Bereich
  12. Ionenwippe? Gründe?
  13. Ständige De- und Remineralisation an Schmelzoberfäche \\
  14. 1.rel. hohe Permeabilität Schmelz \\
  15. 2.Dissoziierbarkeit Hydroxylapatit \\
  16. 3.Calcium-Phosphat Angebot Speichel
  17. Ursache Kariesanfälligkeit der Fissuren?
  18. 1.geringe Schmelzdicke \\
  19. 2.eingeschränkte posteruptive Schmelzreifung \\
  20. 3.aprismatischer Schmelz
  21. Primär-, Sekundär- und Tertiärdentin?
  22. Primärdentin: vor Abschluss Wurzelwachstum gebildet \\
  23. Sekundärdentin: nach Wurzelwachstum \\
  24. Tertiär: syn.Reizdentin, ausschließlich auf pathogene Reize, von prim. und sek. Odontoblasten der Pulpazellen gebildet
  25. Dentinformen?
  26. 1.Manteldentin: hypomineralisiertes Dentin unterhalb Schmelz \\
  27. 2.intertubuläres Dentin: dichte Kollagenmatrix, Mineralisation < peritubuläres Dentin \\
  28. 3.peritubuläres Dentin: hochmineralisiert, umgeben Dentintubuli \\
  29. 4.Prädentin: noch nicht vollständig ausgereift, Grenze zum Pulpagewebe
  30. Dentintubuli?
  31. -mit Dentinliquor gefüllt \\
  32. -beeinhaltet Odontoblastenfortsätze \\
  33. -Ausdehnung Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Pulpa
  34. Denkbar Reize für das Dentin?
  35. -mechanische, thermische, chemische, physikalische oder osmotische \\
  36. -zahnärztliche Maßnahmen
  37. Zusammensetzungen des Zements?Lokalisation?
  38. 1.Azelluläres-Afibrilläres Zement: Schmelzoberfläche \\
  39. 2.Azelluläres Fremdfaserzement: koronale 60-90% Wurzeloberfläche \\
  40. 3.zelluläres Eigenfaserzement: reparative Prozesse \\
  41. 4.zelluläres Gemischtfaserzement: sek.Zement, apikal, Furkationsbereich
  42. Funktionen Pulpa?
  43. 1.sensorisch \\
  44. 2.nutritiv \\
  45. 3.defensiv \\
  46. 4.formativ!! (Dentibildung)
  47. Erosion?
  48. -superfizielle Demineralisation durch alimentäre oder prof. Säureangriff \\
  49. -Auflösung in Prismenkern- und peripherie
  50. Attrition?
  51. =direkter antagonistischer Kontakt bzw. benachbarter Zahnflächen \\
  52. -physiologisch oder pathologisch(Knirschen/Pressen)
  53. Abrasion?
  54. =Abnutzung durch Fremdstoffe \\
  55. -Demastikation(Nahrung) Stäube, Zahnpasten
  56. Lysozym? Wirkung?
  57. 1.Mikroorganismenaggregation \\
  58. 2.hemmt Säureproduktion innerhalb Plaque-Biofilmen (limitiert) \\
  59. 3.bakterizid \\
  60. 4.bakteriostatisch
  61. Definition Biofilme?
  62. =räumlich organisierte Gemeinschaften von Mikroorganismen mit Oberfläche verbunden & in extrazellulären Matrix eingebettet \\
  63. -Matrix enthält Bestandteile von Mikroben als auch Umgebung \\
  64. =geschützte Form mikrobiellen Wachstums \\
  65. -Überlebensfähigkeit von Mikroorganismen in ungünstigem Millieu erhöht & Zusammenleben ermöglicht
  66. Phasen der intraoralen Bioädhäsion?
  67. 1.Proteinadsorption: Pellikelbildung \\
  68. 2.Initiale bakterielle Adhäsion \\
  69. 3.Bakterielle Biofilmbildung- und Reifung
  70. Definition Pellikel?
  71. =initialer Biofilm \\
  72. =bakterienfreie Schicht aus adsorbierten Proteinen, Glykoproteinen und anderen Makromolekülen aus umgebenden Mundflüssigkeit
  73. Protektive Eigenschaften der Pellikel?
  74. 1.Lubrikant= Zahnoberhäutchen auf einer non-shedding surface \\
  75. 2.Diffusionsbarriere / Schutz Schmelz vor Demineralisation \\
  76. 3.Antibakterielle Eigenschaften (Glucoysltranferasen, sIg A, Lactoferrin..)
  77. Was ist Karies?
  78. -alimentär modifizierte, polybakterielle, unspezifische, chronische Infektionskrankheit \\
  79. -multifaktorielle Genese \\
  80. =Zahnhartsubstanzdestruktion
  81. Unterschiedliche Dominanz von Keimgruppen bei Kariesentstehung?
  82. 1.Schmelzkaries=Streptokokkenassoziiert \\
  83. 2.Dentinkaries=Lactobazillenassoziiert \\
  84. 3.Zahnwurzelkaries=Aktinomyzetenassoziiert
  85. Was ist Schmelzkaries?
  86. =Frühphase kariöser Demineralisation \\
  87. -auf kristalline Gefüge beschränkt
  88. Merkmale der initialen kariösen Schmelzläsion?
  89. -Apatitkristalle nur teilweise aufgelöst \\
  90. -Prismenstruktur erhalten \\
  91. -Porenvolumen zwischen Primsen nimmt zu \\
  92. -Mikroporen=erleichtertes Vordringen der Säure \\
  93. -klinisch="WHITE SPOTS" (14d+x)
  94. Welche 5 Typen der Karies gibt es?
  95. 1.Caries initialis: white spot Läsion \\
  96. 2.Caries superficialis: Übergang Initialkaries in Kavitation Schmelz \\
  97. 3.Caries media: manifeste Dentinläsion \\
  98. 4.Caries profunda: grenzt mit infiziertem erweichten Dentin an Pulpakavum \\
  99. 5.Caries penetrans: Karies ist durch Dentin zur Pulpa penetriert \\
  100. normalerweise von C1 zu C3 = 3-4Jahre
  101. Wann entsteht Zahnwurzelkaries?
  102. -erst bei parodontalem Attachmentverlust mit Freilegung Wurzel & im Mundhöhlenmillieu supragingavler Plaqueakkumulation ausgesetzt \\
  103. -im Zement oder fregelegtem Denitin initiiert
  104. Stadien der Wurzelkaries?
  105. RC1: untersch.Verfärbungsgrade im Zement/Dentin ohne jegliche Erweichung auch infolge prim.nichtkariöser erosiv-abrasiver Defekte \\
  106. RC2: superfizielle Erweichung, begrenzt auf 1 Fläche (max.25% der Zirkumferenz) \\
  107. RC3: superfizielle Erweichung an 2 oder mehr Flächen (Tendenz zur zirkumferenten Läsion) \\
  108. RC4: ausgedehnte Erweichung mit Tendenz zur Penetration
  109. Verfahren der Kariesdetektion?
  110. -Visuelle Inspektion \\
  111. -Sondierung \\
  112. -Röntgen \\
  113. -Transillumination \\
  114. -Laser-Fluoreszent \\
  115. -Elektrische Widerstandsmessung
  116. Unterschied Sensivität / Spezifität?
  117. Sensivität: Fähigkeit diag./prog. Tests, ERKRANKT Bereiche/Patienten korrekt zu identifizieren \\
  118. Spezifität: Fähigkeit diag./prog. Tests, GESUNDE Bereiche/Patienten korrekt zu identifizieren
  119. FOTI?
  120. =Faseroptiktransillumination \\
  121. -kariöse Strukturen: geringere Lichttransmission/stärkere Absorption & Streuung
  122. DIAGNOdent?
  123. =Laserfluoreszenz \\
  124. -Porphyrinstrukturen im kariösen Dentin \\
  125. -"Rotanregung" Zahnhartsubstanz -> Autofluoreszenz \\
  126. -Verlaufskontrolle \\
  127. -"kritischer Wert"= 30
  128. Wie approximale Karies erkennen?
  129. -Klinische Untersuchung? \\
  130. -Bissflügelaufnahme \\
  131. -FOTI
  132. Röntgenologische Klassifikation der Approximalkaries?
  133. C0: keine Karies \\
  134. C1: Radioluzenz äußere Schmelzhälfte (Initialkaries) \\
  135. C2: Radioluzenz bis innere Schmelzhälfte (fortgeschrittene Initialläsion, Oberfläche kann noch intakt sein) \\
  136. C3: Radioluzenz bis äußere Dentinhälfte \\
  137. C4: Radioluzenz bis innere Dentinhälfte - Caries profunda
  138. Zusammenfassung Kariesdiagnose?
  139. 1.Diagnose Approximalkaries: Bissflügel + FOTI \\
  140. 2.Diagnose Glattflächenkaries: visuelle Inspektion \\
  141. 3.Diagnose "hidden Karies": Lasergerät \\
  142. 4.Diagnose Wurzelkaries: vorsichtige Sondeninspektion + Röntgen
  143. Maßnahmen zur Fluoridierung?
  144. 1.präeruptiv-systemisch: Tabletten,Trinkwasser,Kochsalz \\
  145. 2.posteruptiv-lokal: Zahncreme,Lacke,Gele,Lösungen,Trinkwasser,Kochsalz
  146. Pfeiler der Kariesprävention?
  147. 1.Ernährungsumstellung \\
  148. 2.Anwendung fluoridhaltiger Kariostatika \\
  149. 3.Fissurenversieglung \\
  150. 4.Mundhygienemaßnahmen
  151. Primär-,Sekundär- und Tertiärprävention?
  152. 1.Primär.: Neuerkrankung verhindern (Fluoridapplikation,Ernährungsumstellung) \\
  153. 2.Sekundär.: Schäden frühzeitig erkennen und Anzahl neuer Erkankungen reduzieren/Zahnhartsubstanzverlust begrenzt \\
  154. 3.Tertiär.: Schäden therapieren mit spez.Maßnahmen sowie weitere Schädigungen vorbeugen
  155. Kavitätenklasse nach Black - Klasse I?
  156. -Kavitäten im Bereich von Fissuren und Grübchen
  157. Kavitätenklasse nach Black - Klasse II?
  158. -Kavitäten im Bereich approximaler Flächen im Seitenzahngebiet
  159. Kavitätenklasse nach Black - Klasse III?
  160. -Kavitäten im Bereich approximaler Flächen von Schneide- und Eckzähnen wobei die Inzisalkante intakt bleibt
  161. Kavitätenklasse nach Black - Klasse IV?
  162. -Kavitäten im Bereich approximaler Flächen von Schneide- und Eckzähnen mit Einbeziehung der Inzisalkante
  163. Kavitätenklasse nach Black - Klasse V?
  164. -Kavitäten der bukkalen und lingualen Glattflächen, meistens im gingivalen Drittel der Zahnkrone liegend
  165. Vorgehen bei der restaurativen Kariestherapie?
  166. 1.Primärpräparation (Zugang Karies + substanzschonende, kariesfreie Randdarstellung) \\
  167. 2.Kariesexkavation \\
  168. 3.Sekundärpräparation (spez.für Art der Restauration)
  169. Was macht der Kariesdetektor?
  170. -färbt denaturiertes Kollagen an \\
  171. =Zone der Nekrose & Penetration \\
  172. -Säurerot in Propylenglycol
  173. Wie haften Kompositkunststoffe am Zahn - Schmelzhaftung?
  174. =Schmelz-Ätz-Technik \\
  175. -Mikroretentives Relief(Ätzmuster) \\
  176. -Verlust von ca 10um Zahnsubstanz \\
  177. -retentives Ätzmuster \\
  178. -Oberflächenvergrößerung \\
  179. -reaktive Oberfläche \\
  180. -bessere Benetzbarkeit (bis zu 400%)
  181. Warum Anschrägung der Schmelzränder für adhäsive Aufbauten?
  182. -dadurch Schmelzprismen senkrecht angeschnitten \\
  183. -resultiert in besserer Ätzwirkung
  184. Indikationen Fissurenversieglung?
  185. 1.kariesfreie aber stark gefährdete Fissuren und Grübchen \\
  186. 2.hohes Kariesrisiko \\
  187. 3.festsitzende KFO-Apparaturen \\
  188. 4.Xerostomie \\
  189. 5.behinderte Patienten \\
  190. 6.Fissuren mit schmelzbegrenzter Initialläsion
  191. Kontraindikation Fissurenversieglung?
  192. 1.Okklusale Dentinläsion \\
  193. 2.Unvollständiger Zahndurchbruch (wg.Trockenlegung & posteruptiver Schmelzreifung) \\
  194. 3.Milchmolaren vor Exfolation \\
  195. 4.Nachgewiesene Allergie \\
  196. 5.Schlechte Compliance \\
  197. 6.Flaches Fissurenrelief \\
  198. 7.Zähne 4 Jahre kariesfrei
  199. Was beeinhaltet die Schmierschicht?
  200. =smear layer \\
  201. -Dentinliquor \\
  202. -Bakterien \\
  203. -Gewebetrümmer(Schleifstaub) \\
  204. -liegt Dentin auf
  205. Was ist die Hybridschicht?
  206. =Mischzone aus demineralisiertem Dentin und ungefülltem Kunststoff \\
  207. (Quantensprung für erfolgreiches Dentinbonding)
  208. Was ist Rewetting?
  209. =dezentes Wiederbefeuchten des Dentins nach total etch \\
  210. -kollabiertes Dentin wieder aufquellen lassen \\
  211. (da Aceton Wasser aus feuchtem Kollagen verdrängt hat)
  212. Was ist Nanoleakage?
  213. =nicht infiltrierte Bereiche des Kollagengeflechts des Dentin durch unzureichende Penetration \\
  214. =Aufbißempfindlichkeit (Postoperative Hypersensibilität) \\
  215. -als Folge der Ätzung des Dentins \\
  216. -ermöglicht Penetration von oralen & pulpalen Flüssigkeiten in Porositäten im Bereich Hybridschicht
  217. Was sind die Bestandteile moderner Komposite?
  218. 1.Organische Matrix - Diacrylatmonomere (Bisphenolaglycidyldimethacrylat) \\
  219. 2.Anorganische Füllpartikel (SiO2, Silikatgläser, Quarzglas) \\
  220. 3.Verbundphase (Silane) \\
  221. 4.Photinitiatoren für radikalische Lichtreaktion \\
  222. 5.hydrophob
  223. Was sind die Eigenschaften des idealen Komposites?
  224. -Minimierung der Polymerisationsschrumpfung \\
  225. -Gute Abrasionsresistenz \\
  226. -Minimales Quellverhalten \\
  227. -Nach Möglichkeit keine Verfärbung
  228. Adhäsivssystem?Bestandteile?
  229. 1.Primer: hydrophile bzw. amphipile Monomere, hydrophiles Lösungsmittel (Wasser, Alkohol) \\
  230. HEMA/TEGDMA \\
  231. 2.Adhäsiv: amphiphile und hydrophobe Monomere, anorganische Füllstoffe
  232. Komposite die im Kurs verwendet werden?
  233. -Ceram X mono \\
  234. -Ceram X duo \\
  235. -Ceram X Flow \\
  236. -Optibond FL
  237. Beschreibe die Anwendung von Optibond FL?
  238. 1.Schmelz-Dentin-Konditionierung: auf Schmelz beginnen dann Dentin \\
  239. -37%-H3PO4 \\
  240. -Gesamtzeit 20-40s \\
  241. -Dentin 10s (max.15s) \\
  242. 2.Wasser \\
  243. -min. 20s absprühen \\
  244. 3.Moist Bonding - Luft \\
  245. -Schmelz opak \\
  246. -Dentin feucht \\
  247. 4.Haftvermittler-Applikation \\
  248. 4.1. Primer 1 \\
  249. -auf Schmelz + Dentin 30 s einreiben \\
  250. -sanfter Luftstrom (ca. 5-10s) \\
  251. 4.2. Adhäsiv 2 \\
  252. -auf Schmelz + Dentin einreiben \\
  253. -evtl. sanfter Luftstrom \\
  254. 5.Polymerisation \\
  255. -30s (CAVE:Augen)
  256. Vorteile von Optibond FL?
  257. -tendenziell beste Ergebnisse erzielbar \\
  258. -nicht Aceton basierend (Alkohol/Wasser) \\
  259. -daher kein Rewetting nötig \\
  260. -kaum postoperative Hypersensibilität \\
  261. -wenig Flaschen \\
  262. -geringe Fehleranfälligkeit in Routine
  263. Merkmale der schrägen Schichtung von Komposit?
  264. -max. Schichtdicke der Inkremente = 2mm \\
  265. -jede Schicht einzeln lichthärten \\
  266. -jede Schicht 40s polymerisieren mit Blaulicht so nah wie möglich
  267. Warum haften ausgehärtete Komposit-Schichten aneinander?
  268. 1.Sauerstoffinhibitionsschicht an ausgehärteter Kompositoberfläche enthält nicht vollständig umgesetzte Monomerbestandteile \\
  269. 2.Umsatzrate(Konversion) von C=C-Doppelbindungen lediglich im Bereich 60-80% der eingesetzten Doppelbindungen \\
  270. -chem.Ankopplung des nachfolgenden Inkrements durch kovalente Bindung
  271. Indikationen für Kompositfüllung im Seitzahnbereich?
  272. 1.absolute Trockenlegung möglich \\
  273. 2.Cervikale Dentinbegrenzung keine Kontraindikation \\
  274. 3.Anatomische Gestaltung im Approximalraum setzt Indikation Grenzen! \\
  275. 4.Ersatz einzelner Höcker bei Einzelzahnversorgungen möglich \\
  276. 5.Kompositfüllung im Seitenzahnbereich darf okklusionstragend sein \\
  277. 1.Klasse I / II-Kavität \\
  278. 2.minimale Füllungstherapie \\
  279. 3.Bisshebungen \\
  280. 4.Patienten mit Parafunktionen \\
  281. 5.TK & Kronenaufbauten aus Komposit \\
  282. 6.Primärversorgung
  283. Kontraindikationen für Kompositfüllung im Seitzahnbereich?
  284. 1.keine absolute Trockenlegung möglich \\
  285. 2.Allergie gegen Komposite / Bestandteile der Adhäsive \\
  286. 3.Anatomische Gestaltung im Approximalraum nicht möglich
  287. Bestandteile der organischen Matrix(Phase) von Kompositen?
  288. 1.Monomere \\
  289. 2.Initiatoren \\
  290. 3.Stabilisatoren (z.B. Hydrochinon) \\
  291. 4.Farbstoffe, Pigmente (z.B. TiO2, FeO) \\
  292. 5.Additiva (Lichtschutzmittel, Weichmacher)
  293. Was ist der C-Faktor?
  294. =Configuration-Faktor) \\
  295. -Verhältnis aus Gebundene/freie Oberfläche
  296. Was ist die Verbundphase (Silane)?
  297. =chemische Verbindung zwischen Kompositmatrix & Füllpartikeln \\
  298. =Siliziumwasserstoffverbindungen \\
  299. -Silanisierung = erzeugt Verbund zw. Füllstoffe und organischen Matrix \\
  300. -Silanisierungsmittel: 3-Methacryloyloxypropyltrimetoxisilan \\
  301. -Ziel: Hydrophobisierung des Füllstoffs & anschließende Polymerisation der Monomere mit Methacrylrest des Silans \\
  302. -Anorg. und org. Molekülanteil, Zwittermolekül
  303. Disperse Phase? Füllerarten und Füllergrößen?
    • -zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften: Druck- und Zugfestigkeit / Elastizitätsmodul/ Verschleissfestigkeit \\
    • -zur Verringerung von: der Polymerisationsschrumpfung / des thermischen Expansionskoeffizienten / der Wasseraufnahme \\
  304. -Füllerarten: Quarze, Gläser, Keramiken, SiO2, spezielle Gläser \\
  305. -Füllergrößen: Makro-, Mikro- und Nanofüller sowie Hybridkomposite
  306. Politur von Kompositen?
  307. -Konvexe Flächen: Scheibchen \\
  308. -Kaufläche: Kegel \\
  309. -Silikonpolierer mit Wasserkühlung- Vorpolitur & Hochglanzpolitur (10000 U/min) \\
  310. -Diamantbeschickten Polierbürstchen bzw Filzscheiben mit Siliciumcarbid (max 5000 U/min)
  311. Indikationen für eine Amalgamfüllung?
  312. 1.Kl. I und II im Seitenzahnbereich \\
  313. 2.Kl. II: maximale Breiten \\
  314. - Prämolaren: 2mm \\
  315. - Molaren: 2.5mm (nach Motsch) \\
  316. 3.Soziale Indikation/ Wunschindikation \\
  317. 4.Plastische Füllungen im SZ-Bereich wo Trockenlegung nicht möglich \\
  318. 5.Ausnahme: Zahnhals \\
  319. 6.Flg. an Weisheitszähnen
  320. Kontraindikationen für eine Amalgamfüllung?
  321. 1.Minimalinvasive Kavitäten \\
  322. 2.Überbreite Kavitäten \\
  323. 3.Allergie (Allergiepass) \\
  324. 4.Avitale Zähne \\
  325. 5.Frontzähne \\
  326. 6.Niereninsuffizienz \\
  327. 7.Kinder unter 6
  328. Wie poliert man Amalgame und warum?
  329. 1.Oberflächenverkleinerung \\
  330. 2.Oberflächenverdichtung \\
  331. 3.Oberflächenglättung \\
  332. =Verringerung Korrision und Plaqueanlagerung \\
  333. 1.Hartmetallfinierer \\
  334. 2.Gummipolierer \\
  335. 3.Polierpaste mit Zinkoxidpulver/paste und Zahnseide
  336. Was ist die Gamma-2-Phase der Amalgame?
  337. -ist korrosionanfällig \\
  338. -unterliegt der merkuroskopischen Expansion \\
  339. 1.entsteht wenn zur Gamma-Phase Quecksilber hinzugegeben wird \\
  340. -Silber + Zinn löst sich aus Partikeln \\
  341. -Ag3SN + Hg ---> Ag5Hg6 (Gamma-1) + Sn8Hg(Gamma-2) \\
  342. 2.bei Korrosion bilden sich unlösiche Zinnoxide auf Oberfläche der Füllung \\
  343. -Quecksilber wird frei & diffundiert in Tiefe des Füllungsmaterials & bildet mit Silber erneut Gamma-1-Phase \\
  344. -Sn8Hg + O2 + H2O --> SnO + Hg + SnO(OH)2
  345. Was ist das Prinzip Gamma-2-freie Amalgame?
  346. -Kuperanteil > 10% \\
  347. -bildet bei Korrosion der Kupersulfid (CuS2) \\
  348. =Passiverungsschicht
  349. Vorteile Gamma-2-freie Amalgame?
  350. -weniger korrosionsanfällig \\
  351. -polierbeständiger \\
  352. -geringere bzw. keine merkuroskopische Expansion auf \\
  353. -dadurch randdichter
  354. Was ist die merkuroskopische Expansion?
  355. =ausgedehnte Amalgamfüllung mit Gamma-2-Phase \\
  356. -Quecksilber aus Sn8Hg(gamma2)-Komponente durch Korrision freigesetzt \\
  357. -Quecksilber reagiert mit Resten der Gamma-Phase unter Expansion \\
  358. -Füllung dehnt sich über den Kavitätenrand aus - im Laufe längerandauernder Tragedauer
  359. Einteilung der Zemente, warum nimmt man sie?
  360. 1.Phosphatzement \\
  361. 2.Carboxylatzement \\
  362. 3.Silikatzement \\
  363. 4.Glasionomerzement \\
  364. =als Unterfüllung bei Amalgamfüllungen
  365. Bestandteile der Glasionomerzemente?
  366. Bestandteile: \\
  367. -Calcium-Aluminium-Silikat-Glas \\
  368. -Quarz \\
  369. -Polycarbonsäure, wie Polyacrylsäure \\
  370. -Korund \\
  371. -Kryolit \\
  372. -Flussspat (Calciumfluorid)
  373. Reaktionsmechanismen der Glasionomerzemente?
  374. Abbindeverzögerer \\
  375. Erhärtungsreaktion \\
  376. I-initialer Säureangriff \\
  377. II-Vernetzung der Polyacrylsäure mit Calcium \\
  378. III-Einlagerung von Aluminum in das Gel
  379. Indikationen für Glasionomerzementen?
  380. 1.Aufbaufüllungen bei sozialer Indikationsstellung \\
  381. 2.Provisorische Versorgungen im Not- und Schmerzdienst \\
  382. 3.Milchzahnfüllung bei eingeschränkter Compliance der Kinder
  383. Indikation Kofferdam?
  384. -Füllungstherapie\\
  385. -Endodontie \\
  386. -Schutz des Patienten \\
  387. -Schutz gegenüber dem Patienten
  388. Kontraindikation für einen Kofferdam?
  389. 1.Asthma \\
  390. 2.Epilepsie \\
  391. 3.verstopfte Nase
  392. Definiere Bildung des Reizdentin?
  393. =kein primärer Abwehrschritt \\
  394. =Unterlegenheit zellulärer und humoraler Abwehr \\
  395. -schlechterer Schutz als normales Sekundärdentin
  396. Was ist die indirekte Pulpaüberkappung?
  397. =Versorgung einer bis in pulpanahe Dentin reichenden Kavität \\
  398. -Schutz vitaler Pulpa nach tiefer Kariesexkavation
  399. Indikation indirekte Überkappung?
  400. 1.Pulpa vital \\
  401. 2.Pulpa unsymptomatisch \\
  402. 3.Pulpa nicht eröffnet: dünne Dentinschicht trennt Kavitätenboden & Pulpa \\
  403. 4.KEINE Restkaries nach Exkavation
  404. Kontraindikation der indirekten Überkappung?
  405. 1.starke Spontanschmerzen \\
  406. 2.Perkussionsempfindlichkeit \\
  407. 3.alle eitrigen Pulpitiden \\
  408. 4.avitale Pulpa \\
  409. 5.röntgenologische Veränderungen
  410. Ziele der indirekten Überkappung?
  411. 1.Heilung für reversible Entzündung schaffen \\
  412. 2.Abdeckung besonders durchlässiger Dentinbezirke nach Exkavation \\
  413. 3.Induktion weiterer Reizdentinbildung \\
  414. =SCHUTZ DER PULPA
  415. Wirkungsweise von Calciumhydroxid Ca(OH)2?
  416. 1.bakterizid \\
  417. 2.Abtötung verbliebener Mikroorganismen \\
  418. 3.Neutralisation der Kariessäuren durch pH=11 \\
  419. 4.Härtung & Austrocknung des erweichten Dentin \\
  420. 5.Anregung Tertiärdentinbildung \\
  421. 6.weichbleibende Materialien=wasserlöslich, dissoziieren & wirken dadurch alkalisch \\
  422. 7.antimikrobieller Effekt durch Ionenabgabe \\
  423. ->verlieren diesen Effekt bei Austrocknung \\
  424. 8.auf Dentin aufgebracht=diffundiert durch Kanälchen \\
  425. 9.wirkt bei dünnen Dentinschichten auf Pulpa
  426. Vorgehen bei indirekter Überkappung?
  427. 1.Testung Sensibillität und Perkussion \\
  428. 2.Röntgenaufnahme \\
  429. 3.Lokalanästhesie & Kofferdam \\
  430. 4.Aufziehen Kavität & volltständige Kariesexkavation des Dentins \\
  431. 5.Auswaschen (incl.CHX) & Trocken der Kavität \\
  432. (6.Auftragen eines erhärtenden Ca(OH)2-Präparates) \\
  433. 7.Adhäsiv, Deckfüllung
  434. Welche Präparate zur indirekten Überkappung?
  435. -Dycal oder Kerr life: Calciumhydroxidzement auf Salcylatbasis
  436. Definition und Ziele der direkten Überkappung?
  437. Definition: \\
  438. -Abdeckung einer minimal akzidentiell eröffneten Pulpa \\
  439. Ziel: \\
  440. 1.Vitalerhaltung der Pulpa \\
  441. 2.Ausheilung der Perforation \\
  442. 3.Verschluss der geöffnetem Pulpakammer mit Tertiärdentin
  443. Indikationen der direkten Überkappung?
  444. 1.reversible Pulpitis / klinisch gesunde Pulpa \\
  445. 2.kein Spontanschmerz \\
  446. 3.reizinduzierter Schmerz (süß,heiß,kalt) \\
  447. 4.kariesfreie Kavität \\
  448. 5.absolute Trockenlegung \\
  449. 6.dichte Deckfüllung möglich \\
  450. 7.Fläche/Größe: relativ - 2mm Durchmesser
  451. Kontraindikationen der direkten Überkappung?
  452. 1.Irreversible Pulpitis \\
  453. 2.Spontanschmerz \\
  454. 3.Restkaries in Kavität, insbesondere an Eröffnungsstelle \\
  455. 4.Trockenlegung eingeschränkt \\
  456. 5.(Zahnhalsdefekte) \\
  457. 6.keine dichte Deckfüllung möglich \\
  458. 7.Fläche/Größe: relativ - mehr als 2mm Durchmesser \\
  459. 8.keine Blutstillung mit Kochsalzlösung möglich
  460. Vorgehen bei direkter Überkappung?
  461. 1.Eröffnung der Kavität \\
  462. -Diamant: Umriß-, Retentions- und Widerstandsform \\
  463. 2.Exkavation des erweichten Dentins \\
  464. -Rosenbohrer: zuerst pulpafern -> danach zentral! \\
  465. 3.Kavitätentoilette \\
  466. -CHX und Wattepellet, Blutstillung mit Kochsalzlsg möglich? \\
  467. 4.Kariesexkavation auf Vollständigkeit überprüfen \\
  468. -Auge (Sonde, Kariesdetektor) \\
  469. 5.geringe Menge frisch angrührtes Ca(OH)2 bzw. Suspension \\
  470. CAVE: direkter Kontakt zw. Präparat & Pulpa \\
  471. kein Blutkoagulum zw. ca(OH)2 & Pulpa \\
  472. Abtupfen überschüssiger Feuchtigkeit(Wattepellet) \\
  473. 6.erhärtendes Ca(OH)2 - Präparat (Dycal/Kerr-life) \\
  474. 7.Deckfüllung \\
  475. -Adhäsiv, Komposit/Aufbaumaterial, etc.
  476. Was sind Aufbaufüllungen?
  477. =Dualhärtendes Material \\
  478. -Gute Anfließeigenschaften \\
  479. -Kompatibel mit Optibond & Schmelz-Ätztechnik \\
  480. -Weiß: generelle Anwendung \\
  481. -blau: tiefe Kavitäten, VMK, Vollgußkronen
  482. Indikationen für ein Keramikinlay?
  483. 1.absolute Trockenlegung möglich \\
  484. 2.breite Defekte (mit direkten Techniken nicht/schwer umsetzbar) \\
  485. 3.Gestaltung des Approximalraum schwierig \\
  486. 4.TK: umfangreicher Höckerersat, endodotisch behandelte Zähne \\
  487. 5.Sekundärversorgnung
  488. Wie präpariere ich ein Keramik-Inlay?
  489. -okklusaler Kasten - leicht divergierend (6 - 8° Konuswinkel) \\
  490. -okklusale Kavität min. 1,5mm breit&tief \\
  491. -Innere Boden-, Wandübergänge abgerundet, konisch \\
  492. -approximale Stufe/Kasten - min. 1,5mm dick \\
  493. -Approximalkontakt aufgehoben \\
  494. -Extensionflächen laufen in 80-90°Winkel auf äußere Zahnwölbung aus \\
  495. -Mindeststärke für Keramik 1,5 mm \\
    -Dentinbegrenzung keine Kontraindikation!
  496. Wie wird das Keramikinlay konditioniert?
  497. 1.Entfetten (Ethanol) \\
  498. 2.60s ätzen mit Flußsäure \\
  499. 3.Silanisieren mit Monobond S (60s)
  500. Kontraindikationen von Keramikinlays?
  501. 1.ausgeprägte Gruppenführung \\
  502. 2.Bruxismus \\
  503. 3.nicht behandelte dekompensierte Funktionsstörungen
  504. Indikationen für Gold-Teilkronen?
  505. 1.keine absolute Trockenlegung möglich \\
  506. 2.breite MOD-Defekte \\
  507. 3.insuffiziente Front-Eckzahnführung \\
  508. 4.Schmelzrisse \\
  509. 5.Veränderung der Vertikaldimension
  510. Kontraindikationen für Gold-Teilkronen?
  511. 1.schlechte Mundhygiene \\
  512. 2.zirkuläre Zahnhalsdefekte \\
  513. 3.Xerostomie \\
  514. 4.keine ausreichende Retention präparierbar \\
  515. -zur kurze klinische Krone \\
  516. -abradierte Zähne \\
  517. -zu große kariöse Defekte \\
  518. 5.gravierende Funktionsstörungen
  519. Nenne die Präparationsregeln für Gold-Restaurationen!
  520. 1.Zahnachse entlang präparieren \\
  521. 2.Präparationswinkeln leicht divergierend - 2-4° \\
  522. Retention \\
  523. 3.okklusale Mindeststärke = 1,5mm \\
  524. 4.planer Kavitätenboden \\
  525. 5.abgerundete Innenkante (CAVE: KEINE Anschrägung) \\
  526. 6.Approximalkonatke lösen \\
  527. 7.kein Antagonistenkontakt auf dem Rand
  528. Probleme von Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich?
    • -biologische Degradation \\
    • -Polymerisationsschrumpfung \\
    • -Farbalterationen \\
    • -Gestaltung des Approximalraumes \\
    • -eingeschränkte Abrasionsresestenz \\
    • -Sekundärkaries
  529. Endokrone?
    • -Frage der Indikation \\
    • -Adhäsive Befestigung muß unter Trockenlegung umsetzbar sein \\
    • -Option einer hochfesten Aufbaufüllung \\
    • -(klein. 2-jahres Daten vielversprechend)
  530. Vollkeramiken, ihre Anwendung / Befestigung?
    -Konventionell zementierter, nicht ätzbar mit HF / hochfest / Oxidkeramiken, Gerüstkeramiken / problematisch in der konventionellen Verarbeitung -> CAD-CAM- Technik \\
  531. -Adhäsiv zu befestigen, ätzbar mit HF / zerbrechlich / Silikatkeramiken, Feldspatkeramiken (Mark II), Glaskeramiken (Pro CAD)
  532. Konstruktionsmodi digitale Abformung?
    • -Biogenerik:Errechnen der Rekonstruktion unter Berücksichtigung der individuellen Zahnmorphologie und der Restzahnsubstanz \\
    • -Korrelation: Einspannen einer bestehenden Restauration \\
    • -Okklusion: einspannen eines Registratur oder lateraler optischer Abdruck
  533. Cerec3 reproduzierbare Randspalten / Klebefugen?
    50 μm
  534. Adhäsivtechnik Keramik (Variolink II)?
    • -Restauration: Ätzen mit Flusssäure -> silanisieren mit Monobond Plus \\
    • -Kavität: Ätzen D15 S30 -> Spülen, Trocknen -> Syntax Primer -> Syntac Adhäsiv \\
    • -Gemeinsam: Heliobond \\
    • -Eingliederung: Komposit = Variolink II in Kavität -> Eingliedern -> Reste entfernen -> Liquid Strip -> Lichthärten -> Ausarbeitung -> Fluoridierung
  535. Glyceringel / Liquid Strip / Airblock?
    • -Vor der Polymerisation des Befestigungskomposits muss der Übergang vom Zahn zum Keramikinlay mit klarem, durchsichtigem Glyceringel überschichtet werden. \\
    • -verhindert Sauerstoffinhibitionsschicht auf dem Komposit \\
    • -Komposite härten bei Zutritt von Luftsauerstoff nie vollständig aus. Die oberste Schicht bleibt weich und wird bei der Politur sehr schnell entfernt -> bei der Politur an der Kompositfuge zwischen Zahn und Keramik entsteht ein Unterschuss -> Diese Stufe könnte der Plaque als Retentionsstelle dienen und zu einer Füllungsrandkaries führen
  536. Befestigungskomposit Keramik?
    • - niedrig viskös ohne oder hoch viskös mit ultraschallaktivierung \\
    • -dualhärtend: Variolink II \\
    • -chemisch härtend: Panavia \\
    • -lichthärtend ( Problem:Durchhärtung!): X-Flow
  537. Alternative Befestigungskonzepte Keramik?
    • -Rely Unicem \\
    • -selbstadhäsiver, selbstkonditionierender universaler Befestigungszement \\
    • -Randspalt und Dentin-Haftunglaut Hersteller herkömmlichen Adhäsivsystemen entsprechend
    • -Schmelzhaftung signifikant geringer als bei Mehrschritt-Systemen
  538. Cerec-Versorgungen Indikation?
    • -chairside-Restauration \\
    • -schmelzbegrenzte Kavitäten \\
    • -Kofferdamm gut applizierbar / Trockenlegung möglich \\
    • -Kavitätenrand gut differenzierter vom Kofferdamm
  539. Vor- und Nachteile CereC?
    • +keine Dentinkontamination während einer prov Versorgung \\
    • +sofortige adhäsive Stabilisierung \\
    • +kein Abdruck \\
    • +alles liegt in unserer Hand \\
    • +leichte Korrektur und neuanfertigung bei Verlust \\
    • -aufwändiges nachbearbeiten des hochwertigen Rohlings (Politur) \\
    • -Anschaffungskosten des Gerätes \\
    • -Verweildauer des Pat unter Kofferdamm \\
    • -Anatomie und orale Strukturbiologie limitieren die chairside Anwendung
  540. Scheitern von Keramikinlays?
    • -selten Karies oder endodontische Probleme \\
    • -fehlerhafte Insertionstechnik (Kofferdamm) \\
    • -Frakturen der Keramik \\
    • -Präparationsfehler \\
    • (-für Erfolg relevant: klass.Adhäsivsystem, Kofferdamm, Silan)
  541. Systematik bei der Füllungs- und Kariestherapie?
    • 1. Zähne mit Schmerzen \\
    • 2. CP, offene Läsionen \\
    • 3. Austausch insuffizienter Füllungen und Versorgung von Karies media: quadrantenweise \\
    • Es ist anzustreben, die Zähne entweder sofort mit einer definitiven plastischen Füllung zu versorgen oder eine adhäsive Aufbaufüllung zu legen
  542. Systematik bei der Füllungs- und Kariestherapie ENDODONTIE?
    • -parallel zur Füllungstherapie \\
    • 1. Zähne mit Schmerzen \\
    • 2. Unbehandelte Zähne mit apikaler Parodontitis \\
    • 3. Revisionen
  543. GIZ-PV wann?
    • -bei Schwerkranken \\
    • -Zähnen unklarer Prognose \\
    • -temporär bei erheblichen Problemen mit der Trockenlegung \\
    • -vor chirurgischer Kronenverlängerung
  544. Funktionsstörung vom Bild der Limitation?
    • -längere Anamnese \\
    • -Meist älter als 35 \\
    • -Hypomobilität \\
    • -SKD reduziert \\
    • -terminale Deflektion oder Scharnierbewegung \\
    • -Hypervalenz der Adduktoren \\
    • -zentrische Parafunktionen \\
    • -Verlust der Vertikaldimension
  545. Funktionsstörung vom Bild der Dyskoordination?
    • -Hypermobilität des UK \\
    • -SKD 4-7,5 cm \\
    • -S-förmige Deviation \\
    • -Terminales Knacken \\
    • -Subluxation einseitig/ beidseitig \\
    • -Hypervalenz der Protraktoren \\
    • -exzentrische Parafunktionen
  546. Anamnese Funktionsdiagnostik?
    • -Unfälle \\
    • -Stressoren \\
    • -Bereits erfolgte Funktionstherapie \\
    • -Cave: psychische Überlagerungen \\
    • -Psychosomatische Probleme \\
    • -Divergenz Befund/Befinden
  547. typisch intraoral bei CMD?
    • -Schlifffacetten \\
    • -Schmelzsprünge \\
    • -keilförmige Defekte \\
    • -Biss/ Verzahnung \\
    • -Kontaktverhältnisse \\
    • -Gruppenführung, Eckzahnführung \\
    • -Balancen, Hyperbalancen
  548. Provokationstest?
    • -Überprüfung: aktuell exzentrische Parafunktionen \\
    • 1. Schlifffacetten in Kontakt bringen \\
    • 2. isometrische Kontraktion über 60s \\
    • 3. Muskelbeschwerden?
  549. Vorgehen Bisshebung?
    • -funktionelle Vorbehandlung \\
    • -Verhaltensumstellung \\
    • -Schienentherapie \\
    • -Bisshebung \\
    • -Kompositfüllungen \\
    • -Kronen, Teilkronen
  550. Nichtkariöse Zahnhartsubstanzdefekte Fazit?
    • -MULTIFAKTORIELL, niemals nur auf den Zahn fokussieren \\
    • -Psyche: Stress, Essstörungen, Knirschen \\
    • -Externe Faktoren: Ernährung, Zahnbürste, Zahncreme \\
    • -Stomatognathes System: Speichel, Pellikel, Kaumuskeln

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