KFO final2.txt

Card Set Information

Author:
Nordwich
ID:
275288
Filename:
KFO final2.txt
Updated:
2014-05-25 10:44:09
Tags:
KFO
Folders:
KFO
Description:
KFO
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  1. Symptome Zahnüber-/Zahnunterzahl?
    • -zeitlich versetzter Ausfall der Milchzähne \\
    • -Fehlen des Jugulum alveolare \\
    • -Diastema mediale \\
    • -Zapfenform des seitlichen Schneidezahnes auf einer Seite \\
    • -zeitlich versetzter Ausfall der Milchzähne beider Kieferhälften \\
    • -infraokklusion des persistierenden Milchmolaren
  2. Welche Zähne sind von Hypodontie betroffen?
    • -(3.Molaren) \\
    • -untere 2. Prämolaren \\
    • -obere seitliche Schneidezähne \\
    • -obere 2. Prämolaren \\
    • -mittlere untere Schneidezähne \\
    • -1. Prämolaren
  3. Hypodontie; Diagnostik und Therapie?
    • Diagnostik: \\
    • -falsche Durcbruchsreihenfolge \\
    • -gleicher Zahn im gegenüberliegenden Quadranten schon druchgebrochen \\
    • -Diastema mediale \\
    • -Fehlen des Jugulum alveolare \\
    • -Zapfenzahn auf Gegenseite \\
    • -Röntgen \\
    • Therapie: \\
    • -KFO oder proth. Lückenschluss, Zahntransplantation
  4. Vorteile und Nachteile KFO vs. Proth. Lückenschluss?
    • KFO: \\
    • +Lückenlose eigene Zahnreihe \\
    • +2-3 Jahre bis zum definitiven Behandlungsschluss \\
    • -ästhetik \\
    • -fehlende Eckzahnführung \\
    • PROTH: \\
    • +ästhetik \\
    • +Eckzahnführung in dynamischer Okklusion \\
    • -8-10 Jahre Interimslösung bis def. Versorgung \\
    • -lebenslanges Dispensaire
  5. Hauptkriterien für KFO Lückenschluss?
    • -Platzmangel im Zahnbogen \\
    • -Kronenform und -farbe gleich \\
    • -vertikaler Wachstumstyp \\
    • -harmonische Kieferrelation \\
    • -Anlage der 3. Molaren \\
    • -instabile Okklusion (Dentition) \\
    • -Mundprofil: konvex
  6. generelle Behandlung von Platzmangel – 4 Möglichkeiten für Platzgewinn im OK?
    • -transversale Dehnung, Bukkalbewegung der Seitzähne \\
    • -Protrusion der Schneidezähne \\
    • -Distalisation von Seitzähnen \\
    • -approximale Schmelzreduktion \\
    • -Geräte: Transversalplatte, Y-Platte, Protrusionsplatte, festsitzende Apparatur \\
    • Platzgewinn im OK: \\
    • -Quadhelix, TPA, Pendulum-App., Distal-Jet, Headgear
  7. Platzgewinn im OK ohne Frontzahnprotrusion?
    • -Distal-Jet \\
    • -Transversalplatte \\
    • -Quadhelix
  8. 3 Möglichkeiten der Molarendistalisation im OK?
    • -Headgear \\
    • -Wilson-App. \\
    • -Distal-Jet
  9. Worin äußert sich Platzmangel in FZG und SZG?
    • FZG: \\
    • -Torsions- und Staffelstellung \\
    • -Eckzahnregion: Außenstand, Hochstand, Palatinalstand, Retention \\
    • SZG: \\
    • -Tripelstellung der Prämolaren \\
    • -Verhakung des 1. Molaren am 2. Milchmolaren \\
    • -Außenstand / Retention 2. Molaren
  10. 4 funktionskieferorthopädische Geräte zur Klasse II Behandlung?
    • -Klasse 2 Gummizüge \\
    • -Jasper Jumper, Bite Fixer, Flex Developer \\
    • -SUS (Sabbagh Universal Spring) \\
    • -Herbstschanier
  11. Symptome vergrößerte sagittale Stufe?
    • Sagital: \\
    • -Protrusion der OK-Schneidezähne \\
    • -Retrusion oder Protrusion der UK-Schneidezähne \\
    • -häufig Distallage des UK \\
    • -OK-Vorlage \\
    • Transversal: \\
    • -Schmalkiefer (OK) \\
    • Vertikal: \\
    • -häufig Tiefbiss, auch offener Biss mgl.
  12. Herausnehmbare und festsitzende Therapie bei vergrößerter FZ-Schneidekantestufe (Klasse II/1)?
    • -Transversalplatte zur Behebung des Schmalkiefers, mit Vorbissrille oder- Ebene zur Mesialorientierung des UK \\
    • -Aktivator zur Bissumstellung und indirekte Bisshebung durch Extrusion im SZG (H=Fränkel Typ 2, H=EOA, F=Klasse 2 Gummizüge, F=Jasper Jumper, F=Herbst-App.) \\
    • -Distalisation der ersten Molaren im Ok bei Prognathie und engstehender Protrusion mittels Headgear oder Gaumenimplantat \\
    • -bei Erwachsenen keine Bissverschiebung möglich → Ex von 2 Prämolaren im OK re, li → Retrusion OK-SZ \\
    • -extremer Schmalkiefer → forcierte GNE
  13. Prophylaxe bei vergrößerter sagittaler Schneidekantenstufe?
    • -Beruhigungssauger \\
    • -Mundvorhofplatte \\
    • -Lutschkalender
  14. Therapie bei Deckbiss (II/2)?
    • -Phase1: Aufrichtung und Protrusion der Schneidezähne mittels Protrusionsplatte oder Utility-Bogen \\
    • -Phase2: Nach Erreichen der normalen Inklination ist eine sagittale Schneidekantenstufe entstanden, die zur Bissverschiebung mit dem Aktivator genutzt wird (SOA / EOA) \\
    • -Feineinstellung aller Zähne, Torque und Intrusion der SZ mittels festsitzender App. \\
    • -bei spätem Behandlungsbeginn sofort Multibracketapp.
  15. Symptome Deckbiss?
    • Extraoral: \\
    • -“Großnasenprofil“ \\
    • -Ok wirkt vergrößert, UK verkleinert \\
    • -verkleinertes Untergesicht \\
    • -tiefe Supramentalfalte \\
    • Intraoral: \\
    • -Retrusion der oberen mittleren SZ (schmaler Deckbiss) oder aller SZ (breiter Deckbiss) \\
    • -teilweise begleitet von Engstand im FZG \\
    • -große apikale Basis im OK (sag + transverale Richtung) \\
    • -Distalbiss bei regelgerechter Inklination der untere Schneidezähne oder Neutralbiss mit zusätzlicher Retrusion der unteren Schneidezähne \\
    • -Tiefbiss mit zunehmender Traumatisierung der palat und bukkalen Gingiva \\
    • -Abrasion an den Schneidezähnen
  16. Folgen vom Deckbiss?
    • -Beeinträchtigung der ästhetik, insbesondere beim schmalen Deckbiss \\
    • -erhöhtes Risiko der Kronenfraktur und Luxation bei Unfällen \\
    • -parodontaler Abbau durch progrediente Bissvertiefung \\
    • -erhöhte Kariesfrequenz durch Nischenbildung \\
    • -ungünstige Belastungsbedingungen für Kronen- und Brückenersatz \\
    • -schlechtere Nahrungszerkleinerung wegen eingeschränkter Mahlbewegung (Hackbiss) \\
    • -Risikopatienten für Kiefergelenkserkrankungen \\
    • -Risikopatienten für Eckzahnretention
  17. Fernröntgenseitenaufnahme beim Deckbiss?
    • -prognather Oberkiefer SNA>82° \\
    • -OK-Schneidezahnretrusion, O1/NA< 18° \\
    • -vergrößerter Interinzisalwinkel > 135° \\
    • -Distalbisslage ANB > 3° \\
    • -horizontales Wachstumsmuster: verkleinerter Kieferbasiswinkel ML/NL <20°, Kieferwinkel <123°, Index über 84%
  18. Methoden der Bisshebung im Deckbiss?
    • -indirekte Methode mittels Molarenextrusion \\
    • -direkte Methode mittels Schneidezahnintrusion in beiden Kiefern
  19. Gruppen des progenen Formenkreis + Therapiebeispiel?
    • -progener Zwangsbiss (schiefe Ebene / Überstellung mit Fingerdruck) \\
    • -Zwangsprogenie mit Schneidekantenbissmöglichkeit (Protrusionsplatte mit seitliche Aufbissen und Gegenkieferbügel) \\
    • -Zwangsprogenie ohne Schneidekantenbissmöglichkeit (Protrusionsplatte mit seitlichen Aufbissen und Gegenkieferbügel / Funktionsregler Typ III) \\
    • -Echte Progenie (Mandibuläre Prognathie) (Funktionsregler Typ III / festsitzend mit Klasse III Gummizügen) \\
    • -Unechte Progenie (Maxilläre Retrognathie) (Delaire-Maske / Funktionsregler Typ III)
  20. Profil mandibuläre Prognathie?
    • -vorspringendes Kinn \\
    • -Profil nach vorn schief \\
    • -pos. Lippentreppe \\
    • -abgeflachte Kieferwinkel
  21. Röntgenbefund mandibuläre Prognathie?
    • -ANB ist verkleinert <0° \\
    • -SNB ist vergrößert > 80°
  22. Röntgenbefund maxilläre Retrognathie?
    • -ANB ist verkleinert < 0° \\
    • -SNA ist verkleinert < 82°
  23. Therapie echte Progenie?
    • -Kopf-Kinn-Kappe im Milchgebiss \\
    • -Funktionsregler Typ III (nach Durchbruch der unteren 1. Molaren) \\
    • -festsitzende Apparatur mit Klasse III Gummizügen \\
    • -Dysgnathieoperation nach Wachstumsabschluss
  24. Behandlungsgeräte offener Biss?
    • -Kopf-Kinn-Kappe mit Hochzug \\
    • -Transversalplatte bei frontalem Engstand und Schmalkiefer \\
    • -Funktionsregler nach Fränkel Typ 1 \\
    • -Headgear zum Bissschluss durch Intrusion im SZG \\
    • -skelettal verankerte Minischrauben
  25. Ursache frontal offener Biss?
    • -habituell (alveolär): Lutschen, Zungenpressen \\
    • -strukturell (skelettal): Schädelaufbau durch gegentische Fakturen geprägt / OK-Deformation bei LKG-Spalter bzw als Folge einer Rachitis \\
    • -latrogen: primär nicht vorhanden → durch KFO Maßnahmen
  26. Ursache seitlich offener Biss?
    • -habituell (alveolär): Lutschen, Zungenpressen \\
    • -latrogen: Vorverlagerung UK in 1. Behandlungsphase / beim Überstellen eines frontalen Kreuzbisses \\
    • -lokal offener Biss im SZB: Infraokklusion von Milchzähnen
  27. Therapie offnere Biss?
    • Alveolär offene Biss: \\
    • -Beseitigung von Habits \\
    • -Entfernen des Lutschkörpers \\
    • -Myofunktionelle übungen \\
    • -app. Unterstützende Korrektur (z.b. Mundvorhofplatte) \\
    • skelettal offener Biss: \\
    • -Bremsung des Vertikalwachstums der Seitzähne \\
    • -Beeinflussung des Kieferwachstums, z.B. Federbügelaktivator, Funktionsregler Typ IV \\
    • -Korrektur der gnatischen Abweichungen \\
    • -Intrusion Molaren und Extrusion der Front \\
    • -Dysgnathie-OP nach Wachstumsabschluss
  28. Prävention Kreuzbiss im Milchgebiss?
    • -Einschleifen der Milcheckzähne und -molaren nach dem Prinzip der schiefen Ebene \\
    • -Umstellung von Mund- auf Nasenatmung (Myotherapie) \\
    • -Abstellen von Lutschhabits, da diese die Schmalkieferentstehung unterstützen \\
    • -Abstellen der einseitigen Schlaflage
  29. therapeutisches Vorgehen bei linksseitigem Kreuzbiss mit unilat. Kieferkompression?
    • -Transversalplatte mit glatten Aufbissen auf der Seite des Kreuzbisses \\
    • -auf regelrechter Seite zusätzliche Einbisse für UK-Zähne
  30. therapeutisches Vorgehen bei einseitigem Kreuzbiss mit symmetrischem Schmalkiefer?
    • -Transversalplatte mit seitlichen, glatten Aufbissen \\
    • -anterior und posterior unterschiedlich starke Weitung der OK mit Fächer-Dehn-Schraube \\
    • -festsitzend mit Quadhelix zur transversalen Weitung, Miniplastschiene zur Bisssperrung
  31. therapeutisches Vorgehen bei beidseitigem Kreuzbiss
    • -Forcierte GNE: \\
    • -Weitung des OK durch Zerreißen der Sutur mittels Transversalschraube \\
    • -Stellung der Schraube mehrmals täglich, Weitung um ca. 6-10 mm in 2 Wochen \\
    • -auch Senkung Gaumendach und Nasenboden, Bildung Diastema medial, Kopfschmerzen \\
    • -lange Retention, da hohe Rezidivgefahr \\
    • -Verankerung über Bänder an 1. PM und 1. Molarim bleibenden Gebiss, über Kappenschiene im Wechselgebiss oder direkt im Gaumen über Implantate \\
    • -Aktivatoren und fko Geräte im Milchgebiss, 1.WG-Phase zur Einstellung der ML
  32. Besonderheiten bei der kfo Erwachsenenbehandlung?
    • -Schutzfunktion der dento-alveolären Verbindung besteht nicht mehr \\
    • -verstärkte Zahnlockerung \\
    • -desmodontale Nekrosen in Zonen hohen Druckes \\
    • -gingivale Irritationen durch festsitzende Apparaturen \\
    • -Knochen nicht mehr so elastisch
  33. Etappen der kfo-chirurgischen-Behandlung?
    • -Therapieplanung und -ablauf \\
    • -Beratung (über Therapievarianten, Therapieziele, zu erreichende Verbesserungen) \\
    • -Aufklärung (über Risiken, mögliche Nervschädigungen, Dauer der Arbeitsunfähigkeit, Dauer der prä- und postop. Behandlung) \\
    • -Diagnostik und Therapieplanung (Röntgen, Fotostat.,diagn. Setup) \\
    • -Gebisssanierung und Parodontaltherapie (1-2 Jahre nach Beginn erschwert) \\
    • -präoperative orthodontische Therapie (Protrusion der unteren und retrusion der obene Schneidezähne, Harmonisierung der Zahnbögen...) \\
    • -Festlegung der Op-Zeitpunkts und OP-Verfahrens (erneutes Röntgen + Situmodelle) \\
    • -Operation und Nachsorge (Herstellung OP-Splint, IMF, gute Mundhygiene währrend Immobilisationszeit) \\
    • -orthodontische Nachbehandlung und Retention (weitere Stabilisierung der osteomierten Knochenanteile, Belastungsstabilität nach ca 4-6 Monaten, Feineinstellung der Okklusion, Retenion nach Abnahme nach Abnahme der festsitzenden App., z.B. durch Retainer)
  34. Extraorale Apparaturen und deren Indikation?
    • -Headgear (Rückführung bzw. Aufrichtung mesial gekippter Molaren in distaler Richtung) \\
    • -Kopf-Kinn-Kappe (dient der Wachstumshemmung der UK, Frühbehandlung einer mandibulären Prognathie, Behandlung offnere Biss) \\
    • -Gesichtsmaske nach Delaire (Nachentwicklung der OK / bei progener Verzahnung)
  35. Bimaxilläre Geräte und Funktionsregler?
    • -EOA (elastisch offener Aktivator) \\
    • -SOA (starr-offener Aktivator) \\
    • -Funktionsregler nach Fränkel Typ I (Behandlung Distalbiss mit Protrusion der Schneidezähne, Angle-Klasse II/1) \\
    • -Funktionsregler nach Fränkel Typ II (Behandlung Distalbiss mit Retrusion der Schneidezähne, Angle-Klasse II/2) \\
    • -Funktionsregler nach Fränkel Typ III (Behandlung mandibuläre Prognathie, Angle-Klasse III)
  36. Phasen der festsitzenden KFO-Therapie (Straight-wire-Technik)?
    • 1.Nivellierungsphase (Zähne langsam an Zahnbogen ranführen) \\
    • 2.Führungsphase (Herstellung Klasse-I-Beziehung im Eckzahnbereich) \\
    • 3.Kontraktionsphase (En-masse-Lückenschluss) \\
    • 4.Justierungsphase (Zähne entsprechend der 3 Ordnungen einstellen, bzw. intermaxilläre Beziehung optimieren) \\
    • 5.Retentionsphase (Stabilitätsüberwachung des Therapieresultats)
  37. 3 Ordnungen nach denen ein Zahn mit festsitzender Apparatur ausgerichtet wird?
    • -In-out-Biegung (bezieht sich auf horizontale Stellung der Zähne) \\
    • -Angulation (Zahnachsenstellung in mesio-distaler Richtung und damit zur Kauebende ausgerichtet) \\
    • -Torque (Bewegung des Zahnes in labio-lingualer Richtung / Rotationsachse in Köhe der Zahnkrone)
  38. Welche Kriterien sprechen für/gegen eine Extraktionstherapie bei mittlerem Platzmangel?
    • +Platzmangel >1PB \\
    • +Neigung der Eckzahnwurzel nach distal \\
    • +geringer Überbiss \\
    • +Anlage aller Zähne, einschließlich der 3. Molaren \\
    • +kleine apikale Basis, bukkale Non-Okklusion \\
    • +flache Spee-Kurve \\
    • +vertikale Wachstumsrichtung \\
    • +konvex Profil \\
    • +abgeschlossene Gebissentwicklung, Erwachsene \\
    • -ausreichend Platzgewinn \\
    • -konkaves Gesicht \\
    • -große apikale Basis \\
    • -Tiefbiss \\
    • -Hypodontie
  39. systematische Extraktionstherapie nach Hotz?
    • -zumeist bei primärem Platzmangel \\
    • 1.Extraktion der Milcheckzähne → Schneidezähne stellen sich richtig ein \\
    • 2.Extraktion von 54/64/74/84 → beschleunigter Durchbruch der bleibenden 1.PM \\
    • 3.Extraktion der 1.PM → Eckzähne brechen an der Stelle der 1. PM durch
  40. diagnostische Verdachtsmomente bei a) Hypodontie der oberen Front b)Eckzahnverlagerung?
    • a)-falsche Durcbruchsreihenfolge \\
    • -gleicher Zahn im gegenüberliegenden Quadranten schon druchgebrochen \\
    • -Diastema mediale \\
    • -Fehlen des Jugulum alveolare \\
    • -Zapfenzahn auf Gegenseite \\
    • b)-Seitenungleicher Durchbruch \\
    • -einseitige Milchzahnpersistenz \\
    • -fehlende palatinale Vorwölbung \\
    • -Lückenbildung zw mittlerem und seitlichem Schneidezahn \\
    • -früherer Durchbruch der 2. Molaren \\
    • -fehlende Lockerung der Milcheckzahnes bei bereits erfolgtem Ausfall oder Durchbruch auf der Gegenseite
  41. Merkmale eugnathes Gebiss:
    • -harmonische Zahnbögen \\
    • -lücken und engstandsfrei \\
    • -keine drehenung einzelner Zähne \\
    • -Overbite und Overjet 2-3mm \\
    • -gegenseitige Abstützung im Front- und Seitzahngebiet \\
    • -Höcker-Fissuren-Verzahnung \\
    • -Mittellinienübereinstimmung
  42. Auswirkungen eines vergrößteren Tonn Index?
    • -(Schneidezahnrelation von Ober- und Unterkiefer) \\
    • -Disharmonie im Zahnmaterial zw oberem und unterem Schneidezahnbereich \\
    • - > 74% → Überschuss an Zahnmaterial im unteren Schneidezahnbereich \\
    • - < 74% → Überschuss an Zahnmaterial im oberen Schneidezahnbereich
  43. Handröntgenaufnahme?
    • -skelettales Wachstum \\
    • -Wachstumsschub \\
    • -Behandlungsbeginn \\
    • -Fragestellung ob kfo oder chirurgie
  44. Diagnostische Aussage bei der Vermessung nach Pont?
    • (Abhängigkeit der Breitensummen der oberen Inzisivi SI und der transversalen Ausdehnung im Seitenzahngebiet) \\
    • -Symmetrievergleich der Kieferhälften, Mittellinienabweichungen und Zahnwanderungen in sagittaler Richtung
  45. Funktionelle Proben?
    • -Unterkieferruhelage (Tiefbissprobe) \\
    • -Mittellinienabweichung in Okklusion und bei Mundöffnung (Kreuzbissprobe) \\
    • -Schneidekantenbissmöglichkeit (Progenieprobe) \\
    • -Maximaler Vorbiss und Sprechprobe (Rückbissprobe) sagittale Stufe \\
    • -Rückbissmöglichkeit (Therapie bei UK-Vorlage) Prognie \\
    • -Gelenkbahnneigung und Schneidezahnprotrusion
  46. Wie muss die funktionelle Probe beim Distalbiss aussehen, damit die Prognose als günstig eingeschätzt werden kann?
    -Die Mesialbewegung währrend des Sprechens im Falle einer Rückbisslage signalisiert eine Zwangslage des UK und kann durch transversale Erweiterung im OK behoben werden.
  47. Wie muss die funktionelle Probe beim unteren Frontzahnvorbiss aussehen, damit die Prognose als günstig eingeschätzt werden kann?
    -Progener Zwangsbiss und Schneidekantenmöglichkeit sind prognostisch günstig einzuschätzen.
  48. Wie muss die funktionelle Probe bei Mittellinienabweichung aussehen, damit die Prognose als günstig eingeschätzt werden kann?
    -Eine Mittellinienabweichung durch dentale Zwangsführung ist als prognostisch günstig einzuschätzen.
  49. Wie muss die funktionelle Probe beim Tiefbiss aussehen, damit die Prognose als günstig eingeschätzt werden kann?
    -Bei einem interokklusalen Ruheabstand von 2-3mm ist die direkte Bisshebung durch die Intrusion der Schneidezähne indiziert. Diese lässt sich leichter durchführen als die indirekte, durch Elongation der Seitenzähne.
  50. Zählen Sie die Kriterien auf, die für einen kfo Lückenschluss bei Nichtanlage 12, 22 sprechen!
    • -Kind, Wechselgebiss, Präpubertät, 3. Molaren angelegt \\
    • -gute Mundhygiene, gesunde Zahnhartsubstanz und Weichgewebe \\
    • -konvexes Profil \\
    • -Platzmangel, geringe UK-Retrognathie \\
    • -neutral/gering vertikaler Wachstumstyp \\
    • -labile Okklusion, Distalokklusion \\
    • -ähnliche Zahnbreite und Zahnfarbe von Schneidezahn und Eckzahn
  51. Welche Grundforderungen gibt es bei der kfo Therapie erwachsener Patienten?
    • -weitestgehende Entzüdungsfreiheit der Parodontien \\
    • -Reduktion der orthodontisch wirksamen Kräfte auf eine 1 Drittel gegenüber der im Wachstumsalter \\
    • -lange Retentionszeit, um optimale Gewebe- und funktionelle Adaptation zu gewährleisten.
  52. Therapie im Milchgebiss / Frühbehandlung?
    • -Prophylaxemaßnahmen zum Abstellen von Habits, zur Ausschaltung ungünstiger Wachstumseinflüsse und Steuerung der Dentition \\
    • -Behandlung bei: manibulärer Prognathie, Kreuzbiss \\
    • -ansonsten wie bei z.B. Klasse II Anomalien → Mundvorhofplatte oder myofunktionelle Übungen
  53. Ursache Platzmangel + Prophylaxe?
    • -primärer Engstand (Missverhältnis Zahn-/Kiefergröße, keine Prophylaxe mgl.) \\
    • -sekundärer Engstand (vorzeitiger Zahnverlust, Lückeneinengung durch Mesialdrift der Molaren / Erhalt Milchzähne, falls Ex → Lückenhalter) \\
    • -tertiärer Engstand (Mesialschub der Seitzähne, Resorptionen / Ex, Retainer)
  54. Einteilung Platzmangel?
    • 1.Engstand leichten Grades = < 3mm \\
    • 2.Engstand mittleren Grades = 4-7mm \\
    • 3.Engstand schweren Grades = > 7mm
  55. leichter Platzmangel, Platzgewinn durch?
    • -transversale Dehnung, Bukkalbewegung der Seitzähne \\
    • -Protrusion der Schneidezähne \\
    • -Distalisation von Seitzähnen \\
    • -approximale Schmelzreduktion \\
    • -Gerate: \\
    • -Transversalplatte \\
    • -Y-Platte \\
    • -Protrusionsplatte \\
    • -festsitzende Apparatur
  56. Holdaway Ratio?
    • U1/NB : Pg/NB = 1:1 \\
    • (2:1 noch akzeptabel)
  57. Leitsymptome Platzüberschuss?
    • -generell lückiges Gebiss (Missverhältnis Zahn-/Kiefergröße, Nichtanlage von Zähnen) \\
    • -Diastema mediale (tiefeinstrahlendes Frenulum tectolabiale, Aplasie der seitl. Schneidezähne, Mesiodens)
  58. Ursachen sagittale Stufe?
    • -Lutschhabit, Lippenbeißen und -saugen \\
    • -Mundatmung
  59. Folgen der sagittale Stufe?
    • -ästhetische Beeinträchtigung \\
    • -Traumagefahr! \\
    • -Progredienz im Laufe des Lebens \\
    • -bei Mundatmung:Infekthäufigkeit, Karies, Schnarchen
  60. Therapie sagittale Stufe?
    • -Retrusion der Schneidezähne im Oberkiefer und Expansion des Schmalkiefers \\
    • -Bissumstellung bei Distalbiss mit FKO (Kombination mit Utility- apparatur möglich) \\
    • -Feineinstellung aller Zähne, Torque und Intrusion der Schnei- dezähne mittels festsitzender Apparatur \\
    • -bei spätem Behandlungsbeginn sofort Multibracketapparatur (ggf. festsitzende Klasse II Korrektur mit Klasse II-Gummi- zügen, Jasper Jumper, Flex Developer oder Herbst Scharnier)
  61. Arten der lat Okklusionsstörung?
    • -Kreuzbiss (einseitig, beidseitig) \\
    • -Nonokklusion (bukkale, plalatinale) \\
    • -Laterognathie
  62. Folgen lat. Okklusionsstörung?
    • -Funktionelle Disharmonien bei der Kaubelastung \\
    • -Okklusale Interferenzen, Vorkontakte und Hyperbalancen \\
    • -Gingivaretraktionen durch lokale Fehlbelastungen und Plaqueakkumulation \\
    • -prothetische Versorgung problematisch, da keine axiale Belastung über Kieferkammmitte möglich (besonders bei Nonokklusion) \\
    • -ästhetische Beeinträchtigungen \\
    • -Wachstumshemmung des Oberkiefer (auf Kreuzbissseite)
  63. Mittenbestimmung?
    • -am Patienten: OK Kongruenz von Philtrum und Zahnbogenmitte, UK Lippen- und Zungenbändchen als Orientierung \\
    • -am Modell: Raphe palatina media mit Symmetrograph am Oberkiefer einzeichnen, auf Unterkiefer senkrecht übertragen
  64. Überstellung von Einzelzähnen?
    • -Oberkieferplatte mit Bukkalsegment \\
    • -Transpalatinalbogen mit Dehnung (TPA) \\
    • -Intermaxilläre Gummizüge (Criss-Cross-Gummizüge) \\
    • -herausnehmbare Apparatur mit Überwurfklammer (bukkale Nonokklusion)
  65. Behandlung einer ausgeprägten Laterognathie?
    • -In früher Gebissentwicklung Aktivator oder Funktionsregler durch überkompensierte Einstellung des Konstruktionsbisses \\
    • -Behandlung einer geneigten Okklusionsebene mittels festsitzender Apparatur mit zusätzlichem Bogen (Federrotationsbogen = Base arch) \\
    • -Kombiniert kieferorthopädisch/kieferchirurgische Therapie
  66. Merksatz chirurgische Korrektur von Dysgnathien?
    • -Wenn nach Durchbruch des 2. Molaren im Alter von 12-14 Jahren noch kein sicherer Überbiss erreicht ist, sollte eine kombinierte chirurgisch-kieferorthopädische Therapie erfolgen \\
    • -Zeitpunkt: nach Abschluss des Wachstums
  67. Folgen Mundatmung?
    • -M.orbicularis oris schwach \\
    • -UK sinkt mit der Zunge nach hinten \\
    • -Stempelwirkung der Zunge für OK fehlt \\
    • -Masseterdruck auf OK steigt \\
    • -Schmalkiefer
  68. Oligodontie?
    • -viele Zähne fehlen (mind. 6 permanente) \\
    • -keine Präferenz bestimmter Zahngattungen \\
    • -vorhandene Zähne mit Form- und Strukturanomalien \\
    • -meist mit einer von über 100 Formen der ektodermalen Dysplasie verbunden
  69. Anodontie?
    • -alle Zahnanlagen fehlen \\
    • -sehr selten \\
    • -tritt in Kombination mit anderen Störungen des äußeren Keimblattes auf
  70. Therapie Diastema mediale?
    • -Frenektomie (sanduhrförmige Schnittführung) bester Zeitpunkt: Durchbruch der seitlichen Schneidezähne \\
    • -Aplasie: prothetischer/kieferorthopädischer Lückenschluss \\
    • -Mesiodens: frühzeitige Entfernung
  71. Welche KFO-Behandlungen sind rezidiv gefährdet?
    • -Progenie (durch anhaltendes Wachstum) \\
    • -Transversale Erweiterung (besonders im UK, und im Eckzahnbereich stärker als
    • im Molarenbereich) \\
    • -Aktive Extrusion bzw. Intrusion
    • bla

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