PHYSIO Atmung Energie- und Wärmehaushalt Säuren-Basen-Haushalt

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Author:
LukasErdmann
ID:
276168
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PHYSIO Atmung Energie- und Wärmehaushalt Säuren-Basen-Haushalt
Updated:
2014-06-05 08:16:20
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Gelina
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PHYSIO Atmung Energie- und Wärmehaushalt Säuren-Basen-Haushalt
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  1. O2-Verbrauch
    • Ruhe: 0,3 l/min
    • max. Belastung: x10
  2. Co2-Produktion
    • Ruhe: 0,25 l/min
    • max. Belastung: x10
  3. transmurale Druckdifferenz
  4. Compliance
    C=∆V/∆P
  5. Atemruhelage =
    Retraktionstendenz = Expansionstendenz
  6. Restriktive Ventilationsstörungen
    = verminderte Dehnbarkeit des Atemapparates

    • Vitalkapazität + Compliance sinken
    • Atemwegswiderstand + relative Einsekunden-Kapazität unverändert
  7. Totraum
    • Nase bis Bronchioli terminales (16. Gen.)
    • 2x Körpermaße in Kg = Totraum in ml
  8. Totraumventilation in Ruhe
    30%
  9. Symphatikuseffekt
    Adrenalin an ß2-Rezeptoren -> cAMP steigt -> Ca sinkt -> Relaxation
  10. Parasymphatikuseffekt
    Vagus mit ACh an M3-ACh-Rezeptoren -> DAG/IP3 steigt -> Ca steigt -> Kontraktion

    und pathologisch durch Histamin aus Mastzellen an H1-Rezeptoren -> DAG/IP3 steigt -> Ca hoch -> Kontraktion
  11. Obstruktive Ventilationsstörungen
    = erhöhter Atemwegswiderstand

    • relative Einsekunden-Kapazität unter 0,7
    • Vitalkapazität und Compliance unverändert
  12. Fraktion =
    Volumenanteil eines Gases am Gasgemisch
  13. Partialdruck ergibt sich aus
     = 
  14. Hypoventilation und Hyperventilation
    • Hypoventilation wenn  > 40 mmHg
    • Hyperventilation wenn  < 40 mmHg
  15. Fick'sches Diffusionsgesetz für Gase


    • = Krogh'scher Diffusionskoeffizient =  * Diffusionskoeffizient
    • A= Austauschfläche

     23x so groß wie  ---> analog 
  16.  =
    Partialdruck in Alveolen minus Partialdruck in gemischt-venösem Blut
  17. Ventilations-Perfusionsverhältnis
    •  = 0,9
    •  = alveoläre Ventilation/min
    • Q = Durchblutung/min
  18. alveolär-arterielle O2-Differenz
    10 mmHg
  19. physikalisch gelöster Sauerstoff
    bei =90mmHg nur 3ml
  20. O2-Verbrauch =
    Durchblutung * arterio-venöse O2-differenz
  21. Carbamino-Hämoglobin
    transportiert 6% des CO2
  22. HCO3- (Bicarbonat)
    89% des CO2 Transports erfolgen als Bicarbonat

    Katalysator ist Carbanydrase in Erys

  23. rückgekoppelte Atemantriebe
    • Dehnungsrezeptoren der Atemwege (Hering-Breuer-Reflex)
    • nasale, pharyngeale und laryngeale Rezeptoren
    • Irritationsrezeptoren
    • Juxtakapillären-Rezeptoren
    • periphere und zentrale Chemosensoren
  24. periphere Chemorezeptoren
    registrieren Abfall des PO2
  25. zentrale Chemorezeptoren
    • registrieren Anstieg PCO2
    • verzögert auf Abfall PH
  26. Ort des Atemzentrums und des Rhythmusgenerators
    • Atemzentrum: Medulla oblongata
    • Rhythmusgenerator: Prä-Bötzinger-Komplex
  27. nicht-rückgekoppelte Atemantriebe
    • Schmerz
    • Abkühlung
    • Emotionen
    • Hormone (Steigerung durch Progesteron und Adrenalin)
    • Pharmaka (Hemmung durch Barbiturate)
    • Toxine (Hemmung durch Heroin)
  28. Wie und wie weit kann der O2 Verbrauch gesteigert werden
    • Atemfrequenz von 15 auf 30/min
    • Atemvolumen von 0,5 auf 4,5l
    • =Atemzeitvolumen von 7,5 l/min auf 135 l/min
    • arteriovenöse O2-Differenz von 0,05 auf 0,15 l-O2/l

    O2 Verbrauch steigt um Faktor 10
  29. Ruheenergieverbrauch
    50-75% des gesamten Energieverbrauches
  30. nahrungsinduzierte Thermogenese
    ca. 10% des gesamten Energieverbrauchs
  31. aktivitätsabhängiger Energieverbrauch
    15-40% des gesamten Energieverbrauchs
  32. PAL-Wert
    physical activity level

    24h-Energieverbraucht durch Ruheenergieverbrauch

    empfohlener Wert von 1,75
  33. kalorisches Äquivalent
    20Kj/Liter O2
  34. respiratorischer Quotient (RQ)
  35. Wäremeabgabe
    • Strahlung 60%
    • Konvektion 20%
    • Evaporation 20%
    • evtl. Konduktion (im Wasser)
  36. Homoiothermie
    Körperkerntemperatur (vom Hypothalamus geregelt) schwankt tagesrhythmisch max. 1°
  37. Fieberauslösend wirkt?
    Interleukin 1 -> stimuliert Prostaglandinsynthese via COX

    daher ASS (COX-Hemmer) fiebersenkend
  38. pH-Wert des Magensafts
    1 weil 0,1 mol/l H+
  39. pH-Wert des Urins
    4,5 weil 31 umol/l H+
  40. pH-Wert von arteriellem Plasma und Extrazellulärflüssigkeit
    7,4 weil 40 nmol/l H+
  41. pH-Wert von Intrazellulärflüssigkeit
    7,1 weil 80 nmol/l H+
  42. Phosphatpuffer
     <---> 

    geschlossen und pK'a-Wert 6,8
  43. Proteinpuffer
    Plasmaproteine und zelluläre Proteine können Protonen abgeben oder aufnhemen

    geschlossen

    Gesamtkonzentration 24 mmol/l
  44.  - Puffer
     <--->  <---> 

    offen weil CO2 über Atmung und HCO3 über Nieren reguliert wird ---> dadurch Pufferkapazität hoch
  45. Pufferbasenkonzentration
    48 mM
  46. Azidose und Alkalose
    bei Blut pH unter 7,35 und über 7,45
  47. respiratorische Azidose
    durch Hypoventilation -> dadurch Zunahme der [CO2] ---> sinken des pH (Henderson-Hasselbalch)

    Ursachen: Asthma bronchiale u. Atemstillstand
  48. Pufferbasenveränderung bei respiratorischen Störungen
    • wenn [CO2] steigt, steigt auch HCO3- und H+
    • H+ wird von Nichtbikarbonatpufferbasen aufgefangen

    also HCO3- Zunahme und NPB- Abnahme -> keine Veränderung

    andersrum analog
  49. respiratorische Alkalose
    durch Hyperventilation -> dadurch Abnahme [CO2] ---> sinken des pH (Henderson Hasselbalch)

    Ursachen: Aufregung, Angst, Atmung in Höhe
  50. nicht respiratorische Azidose
    Starke Säure im Organismus -> HCO3- und NPB- verbraucht -> CO2 entsteht und wird abgeatmet -> durch Abfall HCO3- -> pH sinkt
  51. Pufferbasenveränderung bei nicht-respiratorischen Störungen
    CO2 wird abgeatmet aber HCO3- und NPB- sinken ---> Pufferbasen sinken
  52. Anionenlücke


    bei Laktat-Azidose vergrößert weil [HCO3-] abfällt
  53. Additionsazidose
    zu viel im Stoffwechsel produzierte Säuren

    -> nicht respiratorisch
  54. Retentionsazidose
    verminderte renale Ausscheidung von H+

    -> nicht respiratorisch
  55. Subtraktionsazidose
    • Verlust von Basen
    • z.B. durch Durchfall

    -> nicht respiratorisch
  56. nicht-respiratorische Alkalose
    Verlust von Säuren

    z.B. durch Erbrechen

    -> nicht respiratorisch
  57. Gesamtpufferbasen und Standard-Bikarbonat bei respiratorischen Störungen
    keine Veränderung

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