PHYSIO Somatoviszerale Sensibilität

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Author:
LukasErdmann
ID:
276768
Filename:
PHYSIO Somatoviszerale Sensibilität
Updated:
2014-06-14 09:43:07
Tags:
Gelina
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PHYSIO Somatoviszerale Sensibilität
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  1. Qualitäten
    Exterozeption -> Tast- und Temeratursinn

    Propriozeption -> Stellungs-, Bewegungs- und Kraftsinn

    Enterozeption -> viszerale Sensibilität

    Nozizeption -> Schmerz
  2. Merkel-Zellen
    • SA I= adaptieren langsam
    • AP-Freuquenz proportional zur Druckstärke

    unbehaarte Regionen + Merkel-Tastscheibe in behaarten Regionen

    zwischen Dermis und Epidermis
  3. Ruffini-Körperchen
    • SA II= adaptieren langsam
    • AP-Freuquenz proportional zur Druckstärke

    registrieren Dehnung und Scherkräfte

    in tieferen Schichten der Dermis, submukösem BG und Gelenkkapseln -> auch proprio- und enterozeption
  4. Meissner-Körperchen
    RA = adaptieren schnell

    registrieren Geschwindigkeit -> Differentialrezeptoren

    • in Papillen der Dermis unbehaarter Haut
    • in behaarter Haut -> Haarfolikelrezeptoren
  5. Vater-Pacini-Körperchen
    • adaptieren sehr schnell
    • messen Beschleunigung der Hautverformung

    • im subkutanem Bindegewebe
    • Frequenzoptimum 100-400Hz

    Aufbau: Lamellen um Nervenendigung mit unspez. Ionenkanälen

    geringste Reizschwelle
  6. Rezeptive Felder der Tastsinnrezeptoren
    • Merkel:
    • Ruffini: größere rez. Felder als Merkel
    • Meissner: rel. kleine rez. Felder
    • Vater-Pacini: große rez. Felder
  7. Temperatursinn
    3 Kälte- und 1-2 Warmpunkte auf 20 Tastpunkte

    freie Nervenendigungen markloser (Klasse 4) und markarmer (Klasse 3) Nervenfasern

    • Warmrezeptoren: 30-43°
    • Kaltrezeptoren: 15-35°

    Warmrezeptoren tiefer als Kaltrezeptoren

    Proportional-Differenzial
  8. Propriozeption
    • Stellungssinn -> Winkel in den Gelenken
    • adaptieren nicht

    Bewegungssinn -> registrieren Geschwindigkeit und Richtung

    Rezeptoren: Muskelspindeln, Golie-Sehnenorgane, Gelenksensoren (und Mechanorezeptoren)
  9. Nozizeption und Schmerz
    • Nozizeption: Vorgänge bis zum ZNS
    • Schmerz: Vorgänge im ZNS

    Nozizeptive C-Fasern -> später Schmerz -> häufigste Afferenz im Körper

    Aktive Nozizeptoren schütten aufgrund von Ca Einstrom Neuropeptide aus (Substanz P oder CGRP) -> Ausschüttung v. Entzündungsmediatoren (Histamin, Prostaglandine, Leukotriene) -> sensibilisieren die Nozizeption

    Nozizeptoren = Proportionalrezeptoren -> adaptieren nicht
  10. antidrome Errengungsausbreitung
    Erregung breitet sich über Axonkollateralen aus -> zusätzliche Ausschüttung von Neuropeptiden
  11. Head-Zonen
    konvergente Verschaltung von somatischen und viszeralen nozizeptiven Afferenzen im RM -> Schmerz häufiger als peripher interpretiert
  12. Zentrale Organisation von Nozizeption und Schmerz
    • 1. Neuron: Spinalganglion
    • 2. Neuron: Hinterhorn
    • Vorderseitenstrang

    Neurotransmitter: Glutamat (inkl. LTP -> kann zu chronischem Schmerzen führen)
  13. Gate Control Theorie
    Periaquäduktales Grau (Enkephalin) -> Raphekerne (Serotonin) und Locus corulaeus (NA) -> RM -> Interneurone (Enkephalin) -> Präsynaptische  Hemmung der Nozizeption
  14. Hinterstrang
    • Fasc. gracilis und cuneatus -> epikritisch
    • Tastsinn und Propriozeption

    • Kreuzung im Lemniscus medialis
    • Umschaltung im Hirnstamm
  15. Vorderseitenstrang
    • Tractus spinothalamicus -> protophatisch
    • Thermo- und Nozizeption (auch grober Tastsinn)

    klare Lokalisierung oft nicht möglich

    • Kreuzung auf Gegenseite durch Commisura alba (vorheriger Aufstiegt 1-2 Segmente im Lissauer-Trakt)
    • Umschaltung im Hinterhorn
  16. Brown-Sequard-Syndrom
    wenn Rückenmark bis zur Hälfte getrennt ->

    epikritische Sensibilität und motorische Bahn wird im Hirnstamm verschaltet -> ipsilaterale Schädigung

    protophatische Bahnen kreuzen im RM -> kontralaterale Schädigung

    =dissoziative Sensibilitätsstörung

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