PHYSIO Muskulatur

Card Set Information

Author:
LukasErdmann
ID:
277112
Filename:
PHYSIO Muskulatur
Updated:
2014-06-19 04:47:09
Tags:
Gelina
Folders:

Description:
PHYSIO Muskulatur
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user LukasErdmann on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Aktin
    zwei gewundene Stränge F-Aktin, aus vielen G-Aktin-Molekülen
  2. Tropomyosin
    umwickelt die Aktinfilamente

    Funktion aber nur bei quergestreifter Muskulatur bekannt
  3. Myosin
    längliches Protein mit 2 schweren und 2 leichten Ketten lagern sich zu Myosinfilamenten zusammen

    schwere Ketten verwunden, Köpfchen trägt leichte Ketten und ist abgewinkelt

    Köpfchen = Motorprotein
  4. Regulatorproteine
    • Troponin in quergestreifter Muskelzelle:
    • C an Ca2+
    • T an Tropomyosin
    • I vermittelt in Ruhe die Inhibition

    Calmodulin in glatter Muskelzelle
  5. Kontraktionszyklus
    nur wenn Ca-Konzentration ausreicht

    1. Myosin bindet leicht an Aktin -> Konformationsänderung Myosin -> ATP wird gespalten -> geste Bindung -> Winkel 90°

    2. Phosphat und ADP wird abgespalten -> Myosinkopf knickt auf 45° -> Verkürzung

    3. ATP bindet erneut an Myosinkopf -> Querbrückenbindung löst sich -> Myosin richtet sich auf

    4. repeat
  6. motorische Einheit
    ein Motoneuron mit allen innervierten Muskelfasern

    (Jede Muskelfaser hat nur ein Motoneuron. Motoneuron kann aber mehrere Muskelfasern innervieren)
  7. Endplattenpotential (EPP)
    muss für Bewegung ausreichen für AP-Schwelle in Muskelzelle
  8. Querstreifung durch
    regelmäßgie Anordnung der Sarkomere
  9. Aufbau eines Sarkomers
    Z: mittig in I-Bande, Titinfilamente ziehen zu Myosinfilamenten (Stabilisierung und Rückstellung)

    I: Aktinfilamente

    A: Myosinfilamente, in Periphere überlappend mit Aktifilamenten

    H: Myosin

    M: mittig in H- Bande Stabilisierung des Sarkomers
  10. Kontraktion des Sarkomers
    • I-Bande (nur Aktin) verkürzt
    • A-Bande (Aktin und Myosin) bleibt konstant
  11. Tubulisystem der quergestreiften Muskulatur
    L-Tubuli (längst zur Querrichtung): = SR -> Ca-Spreicherung, bilden terminale Zisterne in Z-Scheibe (hier wenige nm von T-Tubuli -> Triaden)

    T-Tubuli (quer zum Muskel): Einstülpungen der Plasmamembran, wichtig für elektrochemische Kopplung
  12. elektromechanische Kopplung im quergestreiften Muskel
    AP der Motoneurone -> motorische Enplatte (=Synampse Nervenzelle u. Muskelzelle) -> AP der Muskelfaser -> in T-Tubuli -> DHPR aktiviert -> RYR in SR (hier mechanisch) aktiviert -> Ca aus SR in Zytoplasma -> [Ca] x100 -> Ca an Troponin C -> Tropomyosin gibt Querbrückenzyklus frei -> Ca nach Zyklus aktiv in SR
  13. Ruhedehnungskurve des Skelettmuskels
    zeigt Längenänderung einer isolierten Muskelfaser in Abhängigkeit zum angehängten Gewicht

    Beginn: Proportional zum Gewicht (Elastizität von z.B. Titin) -> danach immer mehr Gewicht nötig für gleiche Änderung (Bindegewebe begrenzt Dehnung)
  14. isometrische Kontraktion des Skelettmuskels
    Muskel baut Spannung auf ohne sich zu verkürzen -> abhängig von Vordehnung

    ---> äußerlich keine Arbeit
  15. isotone Kontraktion des Skelettmuskels
    Spannung bleibt gleich aber Muskel verkürzt -> abhängig von Vordehnung
  16. Anschlagszuckung des Skelettmuskels
    erst isotone, dann isometrische Kontraktion
  17. Unterstützungszuckung des Skelettmuskels
    erst isometrische, dann isotone Kontraktion
  18. auxotone Kontraktion des Skelettmuskels
    Spannung und länge des Muskels ändern sich gleichzeitig
  19. Kraft-Längen-Diagram und Muskelarbeit
    Muskellänge gegen Kraft aufgetragen

    isometrische Kontr.: zero Arbeit

    isotonische Kontr.: stark verkürzt, wenig Gewicht -> Arbeit sehr gering

    größte Arbeit bei mittlerer Last

    Wirkungsgrad der Muskulatur (Normalbedingungen): 30%, Rest in Wärme
  20. Steuerung der Kontraktionsstärke durch das rekrutieren motorischer Einheiten
    Je kleiner die mororischen Einheiten sind ->  desto feiner ist Kraft zu dosieren
  21. Steuerung der Kontraktionsstärke über die AP-Frequenz im a-Motoneureon
    AP im Muskel -> immer Kontraktion (Einzelzuckung

    Wenn AP-Frequenz hoch -> Zeit währen ausreichender Ca-Konzentration steigt -> Überlagerung mehrerer Einzelzuckungen (erst unvollständige, dann vollständige Verschmelzung = Tetanus)
  22. Fusionsfrequenz
    AP-Frequenz bei der gerade ein vollständiger Tetanus erreicht wird
  23. Unterschied Herz- und Skelettmuskel in Bezug auf [Ca]
    absolute [Ca] im Skelettmuskel irrelevant, nur Länge des Zeitraums überhalb der Schwelle für Kontraktion wichtig
  24. Regulation der Muskelkraft durch Vordehung
    bestimmt Länge, bei der alle Myosinköpfe Verbindung zum Aktin haben

    länger: Myosinfilamente überlappen z.T. nichtmehr mit Actinfasern

    kürzer: Sarkomere können nicht weiter verkürzen wenn Myosinfilamente an Z-Scheibe stoßen

    ideale Ausgangslänge des Sakromers ca 2,1um
  25. Weiße Muskelfasern
    (Typ 2) -> phasische Kontraktion

    • - schnelle Kontraktion
    • - ermüden schnell
    • - nur einen kurze Einzelzuckung -> höhere Fusionsfrequenz zur Tetanisierung nötig
    • - besonders hohe ATP-Aktivität -> schneller Zyklus
    • - anaerobe Glykolyse sichert vermehrt ATP
  26. Rote Muskelzelle
    (Typ 1) -> tonische Kontraktion

    • - kontrahieren langsam
    • - ermüden langsam -> Haltefunktion
    • - ATP wird rel. langsam umgesetzt -> aerober Stoffwechsel für ATP
    • - viele Mitochondrien
    • - reichlich kapilarisiert
    • - Sauerstoffspeicher Myoglobin (deswegen rot)
  27. Wann rote und wann weiße Muskelzelle
    Entscheidung postnatal durch Innervation

    • Hohe AP-Frequenz -> weiß
    • Niedriege AP-Frequenz -> rot

    alle Fasern einer motorischen Einheit differenzieren zum gleichen Fasertyp
  28. Aufbau der glatten Muskelzelle
    kürzer und nur einen Zellkern

    keine Anordnung der Aktin- und Myosinfilamente

    kontraktikle Filamente in dichtes Netzwerk von Zytoskelettfilamenten eingebunden und anstatt an Z-Scheiben an Dense bodies befestigt

    mechanisch und elektrisch verbunden
  29. Single-Unit-Typ Muskelzellen
    viele Gap-junctions -> reagieren als Einheit
  30. Multi-Unit-Typ Muskelzelle
    vom vegetativen Nervensystem innerviert

    keine gap-junctions

    jede Zelle einzeln angesteuert
  31. Kontraktion glatter Muskelzellen inkl. MLCK und MLCP
    langsamer aber nicht weniger Kraftvoll

    keine APs wie im Skelettmuskel -> langsame Ca-getrangege APs

    Querbrückenzyklus und Filamentgleiten prinzipiell wie bei Skelettmuskulatur

    keine Einzelzuckungen

    Myosinköpfe binden fest an Actin -> keine große Halteenergie

    SR nur rudimentär ausgeprägt (aber bei Bindung von IP3 an IP3-Rezeptoren auch Ca-Freisetzung)

    Ca strömt eher aus Extrazellulärraum ein -> Calmodulin bindet Ca -> MLCK aktiviert -> Phosphorylierung des Myosinköpfchens -> Zyklus beginnt

    MLCP -> dephosporiliert Myosin -> inaktiviert Myosinköpfchen
  32. Vegetative Steuerung der Kontraktion der glatten Muskelzelle
    ACh (Para) und Nor-/Adrenalin (Symp) fördern oder mindern die Kontraktion je nach Rezeptor

    Gq -> Ca Freisetzung steigt und MLCK-Aktivität steigt durch PKC -> fördert Kontraktion

    cAMP o. cGMP steigt (NO aktiviert Guanylatcyclase) -> PKA steigt (cAMP), PKG steigt (cGMP) -> MLCP > MLCK -> Kontraktion sinkt

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview