PHYSIO Motorik

Card Set Information

Author:
LukasErdmann
ID:
277183
Filename:
PHYSIO Motorik
Updated:
2014-06-19 08:18:37
Tags:
Gelina
Folders:

Description:
PHYSIO Motorik
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user LukasErdmann on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. motorischer Kortex
    oberste Instanz bei Planung und Ausführung
  2. sekundär motorischer Kortex
    rostral des primärmotorischen Kortex

    in suplementär-motorischen und prämotorischen Kortex geteilt

    erster Bewegungsentwurf -> Überarbeitung in Basalganglien und Kleinhirn -> primotorischer Kortex
  3. primärmotorischen Kortex
    schwach ausgeprägte Lamina 4 (Eingang des Thalamus) weil überwiegend efferent

    somatotop gegliedert -> Humunculus

    die meisten afferenten Bahnen kreuzen

    Kollateralenabgabe auf dem Weg zum a-Motoneuron
  4. Babinski-Reflex
    Enthemmung pathologischer Reflexe durch Schädigung der Pyramidenbahn

    ---> nach Bestreichen der lateralen Fußsohle kommt es zu einer Dorsalextenion er Großzehe
  5. Alpha-Motoneuron
    Innervation des Skelettmuskels

    Efferenzen konvergieren (10.000)

    Aa-Fasern
  6. Gamma-Motoneuron
    innerviert die intrafusalen Muskelfasern -> Muskelspindel (Messung der Muskellänge)

    -> passt Veränderungen  der Muskellänge bei einer Bewegung an

    Ay-Fasern
  7. intrafusale Muskelfasern
    innerhalb des Muskels parallel zu extrafusalen Fasern

    bilden Muskelspindeln

    an den Enden des Muskels mit extrafusaler Muskulatur verbunden

    • 2 Typen:
    • Kernkettenfasern
    • Kernsackfasern

    zusammen Proportional-Differential-Verhalten
  8. Kernkettenfasern und Kernkettenfasern
    Intrafusale Fasern!

    • Kernkettenfasern:
    • - Proportionalverhalten
    • - messern absolute Muskellänge
    • - Klasse-2-Fasern mit reinem Proportionalverhalten innervieren zusätzlich
    • - durch dynamische y-Motoneurone efferent innerviert

    • Kernsackfasern:
    • - Differentialverhalten
    • - messen die Geschwindigkeit der Längenänderung
    • - durch statische y-Motoneurone efferent innerviert

    • Beide:
    • - afferent und efferent innerviert
    • - durch Ia Fasern afferent innerviert -> dabei Ruheentladungsfrequenz
    • - efferent durch Ay-Fasern innerviert
  9. a-y-Koaktivierung
    willentliche Bewegung -> gleichzeitiges Verkürzen der intra- und extrafusalen Fasern

    -> intrafusale Fasern behalten so ihre Empfindlichkeit
  10. Messung der Muskelspannung
    • durch Golgie-Sehnenorgane
    • -> am Übergang von Muskel zur Sehne
    • -> durch Ib-Fasern afferent innerviert

    langsam adaptierende PD-Rezeptoren werden schon durch wenige aktivierte mot. Einheiten aktiviert

    -> hemmt a-Neurone durch inhibitorische Interneurone
  11. Messung der Gelenkstellung
    Gelenkrezeptoren mit PD-Verhalten

    Afferenzen werden eher kortikal verarbeitet
  12. Muskeldehnungsreflex
    Muskeldehnung -> Muskelspindeln -> Ia-Fasern -> a-Motoneuron -> Aa-Fasern -> Muskel kontrahiert

    einziger monosynaptischer Reflex

    30ms Reflexzeit

    gleichzeitige Inhibition  des Antagonistenmuskels aber über Interneurone
  13. Hoffmann-Reflex (H-Reflex)
    elektrische Reizung des afferenten Schenkls

    bei kleinen Reizstärken bevorzugt Ia-Fasern der Muskelspindel erregt (-> aber auch efferente Fasern werden aktiviert)
  14. H-Welle
    Summen-Aktionspotential im EMG zeigt bei kleinen Reizstärken H-Welle bei Auslösen des Hoffmann-Reflexes

    30ms Latenz

    je größer der Reiz, desto kleiner die H-Welle
  15. M-Welle
    Summen-Aktionspotential im EMG zeigt bei größeren Reizstärken M-Welle

    Latenz 5-10 ms

    direkte Erregung efferenter Nervenfasern

    je größer der Reiz, desto größer die M-Welle
  16. Postreflektorische Innervationsstille
    100-500ms andauernde Inaktivität der Muskulatur nach Muskeldehungsreflex

    Aufgrund von:

    - entdehnte Muskelspindeln -> stimulierende Ia-Faser Afferenz fehlen

    - aktivierte Ib-Fasern des Golgi-Sehnenorganes -> hemmen nach Kontraktion a-Motoneurone

    - hyperpolarisierende Nachpotentiale nach dem AP des Motoneurons

    - Rekurrente Hemmung der a-Motoneurone durch Renshaw-Zellen
  17. Renshaw-Zellen
    hemmende Interneurone , von den a-Motoneronen durch ACh aktiviert

    hemmt a-Motoneuron durch Glycin

    stehen unter supraspinaler Kontrolle

    ---> Zerstörung glycinerger Synapsen durch Tetanustoxin -> Muskelkrämpfe
  18. Fremdreflexe
    Sensor und Effektor liegen nicht im selben Organ

    polysynaptische Verschaltung im RM kann Segmentgrenzen überspringen

    Bsp.: gekreuzter Streckreflex
  19. Querschnittslähmung
    1. Phase des spinalen Schocks: unterhalb Läsion -> schlaffe Lähmung (=Plegie)

    2. Übergang in chronisches Querschnittssyndrom: spastische Lähmungen distal der Schädigung -> gesteigerte Reflexantwort -> pathologische Reflexe können auftreten (weil supraspinale Kontrolle fehlt)

    3. a-Motoneurone auf Höhe der Schädigung zerstörrt -> schlaffe Lähmung bleibt bestehen
  20. Stützmotorik
    Körperhaltung wird vom Hirnstamm über extrapyramidale Bahnen gesichert
  21. posturale Reaktion
    sichert unbewusst aufrechte Körperhaltung über Stellungs- und Haltereflexe
  22. kreuzende und nicht-kreuzende Trakte im RM
    gekreuzt: rubrospinalis, reticulospinales lat. im Seitenstrang -> aktivieren Flexoren und hemmen Extensoren

    ungekreuzt: vestibulospinalis, reiculospinalis med. -> umgekehrt
  23. Basalganglienschleife
  24. Morbus Parkinson
    Untergang dopaminerger Neurone in der Substantia nigra -> Dopaminmangel im Striatum -> direkter Weg nicht aktiviert, indirekter nicht gehemmt -> motorikfördernde Wirkung von Dopamin geht verloren
  25. Chorea Huntington
    autosomal dominant

    Untergng GAGA-erger Neurone des indirekten Weges im Striatum -> Enthemmung des motorikfördernden Globus pallidus -> Thalamus weniger gehemmt -> hyperkinethische Bewegungsstörung
  26. Purkinjezellen
    einziger Ausgang der Kleinhirnrinde

    hemmen über GABA die Kleinhirnkerne

    alle anderen Zellen sind Interneurone, deren Axone in der Kleinhirnrinde bleiben
  27. Körnerzellen
    wirken als einzige Ausnahme exzitatorisch , alle anderen Zellen inhibitorisch (GABA)

    Axone ziehen in Molekularschicht -> werden zu Parallelfasern -> exzitatorische Synapse (Glutamat) mit Purkinje-Zelle

    aktivieren Golgi-Zellen -> hemmt selbe Körnerzelle -> diese ist nur kurz aktiv (Feedback-Hemmung)
  28. Moosfasern
    aktivieren Körnerzellen

    erregen auch Golgi- Korb- und Sternzellen

    Erregung löst starkes EPSP und hohe AP Frequenz in Purkinje-Zellen aus
  29. Stern- und Korbzellen
    von Parallelfasern erregt -> hemmen Purkinje-Zellen
  30. Kletterfasern
    bilden mit Purkinje-Fasern Synapsen (10:1) (Transmitter: Aspartat)
  31. Kleinhirnschädigung
    • Vestibulozerebellum:
    • Nystagmus, Stand- und Gangataxie

    • Spinocerebellum:
    • Stand- und Gangataxie, Asynergie, Dysarthrie

    • Zerebrozerebellum:
    • Asysnergie, Dsydiadochokinese, Dysmetrie, Intentionstremor
  32. Ataxie
    schwankende Bewegungen, Unsicherheit der Stützmotorik
  33. Asynergie
    Dysmetrie: zu kurze oder weite Bewegung

    Dysdiadochokinese: Unfähigkeit, zwischen zwei entgegengesetzten Bewegungen schnell zu wechseln

    Dysarthrie: Asynergie betrifft auch Sprechmuskulatur
  34. Intentionstremor
    Tremor bei Bewegungsbeginng -> nimmt zu bei Annäherung an das Ziel

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview