NeuroAuditorischesSystemUndGleichgewicht

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
278030
Filename:
NeuroAuditorischesSystemUndGleichgewicht
Updated:
2014-10-19 12:40:17
Tags:
Neurophysiologie Auditorisches System
Folders:
Physiologie
Description:
Neurophysiologie - Auditorisches System
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  1. absolute Hörschwelle, Schmerzschwelle, Lautstärke
    - absolute Hörschwelle (P0) = 2 x 10-5 Pa

    • - Hörschwelle = 4 Phon (bei 1000Hz)
    • - Schmerzschwelle: 130 Phon (bei 1000Hz)

    • - Lautstärke (Schalldruckpegel):
    • -> Schalldruck x 10 -> Schalldruckpegel +20dB

    • - Maßeinheit für subj. Lautstärke = Phon (auch von Frequenz abhängig!)
    • - bei 1000Hz stimmen Phon und dB überein (4dB = 4Phon, gerade noch hörbar)
    • -> Isophone: Frequenzen und Schalldrucküegel die als gleich laut empfunden werden
  2. Hörbereich
    • Frequenzen: 20Hz bis 20kHz
    • Lautstärken: 4 bis 130 Phon

    Hauptsprachfeld: 250-4000Hz, 40-80Phon
  3. Hörprüfung
    • Schallleitungsstörung nur bei Luftleitung,
    • Schallempfindungsstörung bei Knochen- und Luftleitung vermindert

    • - Rinne-Versuch:
    • -> Stimmgabel auf Mastoideus
    • -> sobald nichts mehr gehört wird, wird Stimmgabel vor das Ohr gehalten (Luftleitung empfindlicher)

    -> wird der Ton wieder gehört, ist Rinne positiv

    • - Weber-Versuch:
    • -> Stimmgabel wird auf Kopf gesetzt
    • -> bei gesunden Ton in beiden Ohren gleich laut
    • -> bei Lateralisation ins gesunde Ohr: Schallempfindungsstörung
    • -> bei Lateralisation ins kranke Ohr: Schallleitungsstörung
  4. Gehörgang
    • äußeres Ohr:
    • Ohrmuschel + äußerer Gehörgang
    • Trommelfell = Grenze zum Mittelohr

    • Mittelohr:
    • - Trommelfell, Malleus, Incus, Stapes, ovales Fenser
    • - Mm. tensor tympani + stapedius verringern Schallleitung
    • - Belüftung über Tuba auditive

    • Luftleitung:
    • - Schallwellen müssen im Mittelohr von Luft auf Wasser (Perilymphe) übersetzt werden
    • - Perilymphe setzt Wellen höheren Widerstand entgegen -> Impedanzanpassung nötig:
    • 1) Größenunterschied Trommelfell zu Foramen vestibuli = 17:1
    • 2) Hebelwirkung der Gehörknöchelchen: Faktor 1,3
    • -> Verstärkung des Schalldrucks um Faktor 17x1,3=22 (entspricht 20dB)

    • Innenohr:
    • - Cochlea und Vestibularorgan
    • - Cochlea besteht aus drei gefüllten Gängen
    • 1) Scala vestibuli (Von Foramen vestibuli (Ansatz des Stapes) bis Spitze der Schnecke) (Helicotrema), dann führt zurück:
    • 2) Scala tympani (beide mit Perilymphe gefüllt -> viel Na, wenig K)
    • 3) Ductus cochlearis  (Scala media)(enthält Cortiorgan mit Sinneszellen, Endolymphe)
    • -> Ductus von S. vest. durch Reissner-Membran und
    • von S. tym. durch Basilarmembran getrennt
  5. Potentiale
    • endokochleares Potential (zw. Peri- und Endolymphe): +85mV
    • Membranpotential an Haarzellen: -70mV (im Vergleich zu Perilymphe)
    • -> Potential zwischen Haarzelle und Endolymphe 150 mV (Überschuss positiver Ladungen in Endolymphe)

    • BEACHTE:
    • Potential von Endol. zu Haarzelle = +150
    • Potential von Haarzelle zu Endol. = -150!!!
  6. Wanderwellentheorie
    - bei Wanderung der Druckwellen vom ovalen Fenster zum Helicotrema, verändert sich die Wanderwelle, da Basilarmembran breiter wird und weniger steif xD

    • - hohe Töne werden eher vorne registriert,
    • - tiefe Töne eher hinten

    • -> Richtung Helicotrema wird
    •  - Geschwindigkeit kleiner
    •  - Wellenlänge kürzer (Frequenz↑)
    •  - Amplitude größer
  7. Reiztransduktion
    • - bei Zug auf Tip-Links öffnen sich K+-Kanäle
    • - K+ strömt aus Endolymphe in Haarzellen und DEPOLARISIEREN
    • -> dadurch strömt Ca2+ ein und mehr Glutamat wird freigesetzt (an basaler Membran)

    • - äußere Haarzellen verkürzen sich bei Depolarisation (durch Prestin) und wirken daher als Verstärker (Verschieben der Membranen
    • gegeneinander)
    • = kochleärer Verstärker (100fache Verstärkung = +40dB)
    • -> dieser Verstärker kann durch efferente Fasern reguliert werden
  8. Richtungshören
    • - Ncl. olivaris superior wichtigste Struktur (ohne kein Richtungshören möglich)
    • - Lautstärkeunterschiede von 1dB und
    • - Laufzeitdifferenz von 3x10-5s können erkannt werden
    • - Ohrmuschel verzehrt Töne charakteristisch

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