NeuroIntegrativeLeistungen

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
278266
Filename:
NeuroIntegrativeLeistungen
Updated:
2014-10-19 12:40:02
Tags:
Neurophysiologie Integrative Medizin Gehirn EEG Sprache Gedächtnis Schlaf ZNS Nervensystem
Folders:
Physiologie
Description:
Neurophysiologie - Integrative Leistungen des ZNS
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  1. Die Glia
    • - Bindegewebe des Nervensystems
    • - zehnmal mehr als Neurone
    •  
    • Astrozyten:
    • - K-Homöostase: nehmen überschüssiges K auf
    • - induzieren im Endothel Blut-Hirn-Schranke

    Oligodendrozyten bilden Markscheiden im ZNS

    Microglia sind eingewanderte Makrophagen
  2. kortikale Asymmetrie
    • bei Rechtshändern ist linke Hemisphäre dominant
    • -> dient eher abstrakten, symbolischen Aufgaben (Mathe) und der Sprache!
    • -> nicht dominante H. dient nonverbalen Leistungen, wie Musik und räumlich-konstruktivem Denken
  3. EEG
    • - es werden EPSPs und IPSPs abgeleitet -> überwiegend Aktivität von Pyramidenzellen (KEINE APs)
    • - Erregung (Depol der Zelle) wird als positiver Ausschlag angezeigt -> max 100μV

    • Grundrhythmen:
    • - Beta-Rhythmus: 14 - 30 Hz -> Wachzustand
    • - Alpha-Rhythmus: 8 - 13 Hz -> entspannt, geschlossene Augen!
    • - Theta(θ)-Rhythmus: 4 - 7 Hz -> Einschlafphase
    • - Delta-Rhythmus: 0,5 - 3 Hz -> Tiefschlaf
  4. Schlaf (Regulation, Stadien, REM, Reihenfolge der Phasen)
    • - Regulation durch Ncl. suprachiasmaticus (direkte Afferenzen aus Retina)
    • -> passt den endogenen circadianen Rhythmus der Außenwelt an
    • - Epiphyse gibt bei Dunkelheit das Hormon Melatonin in Liquor ab und wirkt so dämpfend auf ZNS

    • Schlafstadien:
    • - I: α- und θ-Wellen
    • - II: θ-Wellen, Schlafspindeln und K-Komplexe
    • - III: θ- und δ-Wellen, K-Komplexe
    • - IV: Tiefschlaf, δ-Wellen mit größerer Amplitude

    • K-Komplexe: großer Aufstrich, noch größerer Abfall
    • Schlafspindeln: kurzzeitig hohe Frequenzen mit niedriger Amplitude
    • -> I - IV werden als synchronisierter Schlaf bezeichnet

    • REM-Schlaf (rapid eye movement):
    • - EEG ähnelt Wachzustand
    • - hoher Blutdruck, erhöhte Herz- und Atemfrequenz
    • - Muskeltonus stark reduziert, Weckschwelle hoch
    • - ca. 20min, alle 1,5 Stunden, morgens öfter

    • Reihenfolge der Schlafphasen:
    • I -> IV -> REM -> I -> IV ->..
    • - pro Nacht 5 - 7 mal alle Stadien
    • - Tiefschlaf am Anfang der Nacht ausgeprägt (IV NUR zu Beginn der Nacht)
    • - wird selektiv REM-Schlaf unterdrückt, so wird dieser in darauffolgenden Nächten nachgeholt
  5. Lernen und Gedächtnis (Arten des Lernens und Gedächtnisformen)
    • Arten:
    • - nicht-assoziatives Lernen: Reflexebene
    • - assoziatives Lernen: Konditionierung
    • - kognitives Lernen: wiederholtes Üben, Erkennen und Verstehen, stark motivationsabhängig

    • Formen:
    • - explizites = deklaratives Gedächtnis: Speicherung von Fakten (= semantisches G.) und konkreten Erlebnissen (= episodisches G.)
    • - implizites = prozeduales Gedächtnis speichert erlernte Fähigkeiten
  6. Instanzen des Gedächtnisses
    - sensorisches Gedächtnis: <1s, Vergessen durch Überschreiben, Vorauswahl der Infos

    - primäres Gedächtnis (Kurzzeitgedächtnis): 7 Infos, Sekunden gespeichert, Vergessen durch Überschreiben

    - sekundäres Gedächtnis: große Kapazität, Minuten bis Jahre gespeichert, Vergessen durch Überschreiben

    - tertiäres Gedächtnis: große Kapazität, Kein Vergessen!

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