NeuroGeruchUndGeschmack

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
278269
Filename:
NeuroGeruchUndGeschmack
Updated:
2014-10-19 12:39:44
Tags:
Neurophysiologie Medizin Geruchssinn Geschmackssinn Geruch Geschmack
Folders:
Physiologie
Description:
Neurophysiologie - Geruchs- und Geschmackssinn
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  1. Geruchssinn (Sinneszellen, Signaltransduktion, Zentrale Verarbeitung
    • - primäre Sinneszellen, nur einen oder wenige Rezeptoren (wohl 350 spezialisierte), sehr empfindlich (können auf nur ein einziges Molekül reagieren), Axone sind marklos
    • -Riechzellen erneuern sich alle 30 - 60 Tage!

    • - Dendriten an apikaler Seite, 5 - 20 Zilien in die Schleimhaut
    • - Moleküle werden erst von Schleimhaut aufgenommen! -> hydrophile Stoffe haben es leichter!

    • Signaltransduktion:
    • Duftstoff -> Rezeptor -> G-Protein Golf -> AC spaltet ATP zu cAMP (IP3 auch möglich) -> unspez. Kationenkanäle öffnen -> Zelle depolarisiert

    -Rezeptoren adaptieren nicht so schnell wie Geschmacksrezeptoren

    -> es herrscht eine starke Konvergenz (daher riechen Menschen schlechter als viele Tiere)

    • Zentrale Verarbeitung:
    • - marklose Axone als Fila olfactoria -> durch Lamina cribrosa Os ethmoidale
    • -> Bulbus olfactorius -> 2. Neuron (Mitralzellen)
    • -> Tractus olfactorius (medialer und lateraler Teil)
    • -> primärer olfaktorischer Kortex (besteht aus präpiriformer Kortex, Tuberc. olfactorium, Ncl. corticalis amydalae) !nicht über Thalamus!
    • -> dann auch zu Amygdala und Hypothalamus (gefühlsmäßige Reaktion)

    -> N. trigeminus registriert scharfe und stechende Gerüche (Schmerzafferenzen)
  2. Geschmackssinn
    • Fünf Geschmacksqualitäten:
    • - süß
    • - sauer
    • - salzig
    • - bitter
    • - umami (= fleischig, Glutamat)

    -> scharf durch Nozizeption (zB Capsaicin) -> N. trigeminus

    - insgesamt 5.000 bis 10.000 Geschmacksknospen

    - sekundäre Sinneszellen werden alle 10 Tage ersetzt

    - Erregungsschwelle für alle Stoffe unterschiedlich (bitter wird am besten wahrgenommen, da häufig Warnung vor Giftstoffen)
  3. bitter
    G-Protein -> PLC -> IP3↑ -> Ca2+↑ -> Transmitterfreisetzung
  4. süß
    1) Zucker:

    G-Protein -> AC -> cAMP↑ -> Blockierung der K+-Kanäle -> Depolarisation -> Ca2+↑ -> Transmitterfreisetzung

    2) Aminosäuren

    Amino-gebundener-Ionenkanal -> Na+-Kanal (oder unspez. Kationenkanal?!) -> Depol -> Ca2+ ↑ -> Transmitterfreisetzung
  5. salzig
    Na+ passiert direkt Kanal -> Depol -> Ca2+↑ -> Transmitterfreisetzung
  6. sauer
    H+ blockiert K+-Kanal -> Depol -> Ca2+↑ -> Transmitterfreisetzung
  7. umami
    Glutamat bindet an mGluR -> Depol

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