Curriculum Prothetik I - Kapitel 2

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Author:
HerrTh
ID:
281449
Filename:
Curriculum Prothetik I - Kapitel 2
Updated:
2014-08-27 10:45:32
Tags:
Menno
Folders:
Curriculum Prothetik
Description:
Unwichtig
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  1. Nenne 3 Merkmale, die jeder Zahn aufweist!
    • Krümmungsmerkmal
    • Winkelmerkmal
    • Wurzelmerkmal
  2. Was ist das Krümmungsmerkmal?
    Wölbungsgipfel der Verstibulärfläche (von okklusal betrachtet) ist nach mesial verschoben, d.h. der Zahn ist mesial massiger
  3. Was ist das Winkelmerkmal?
    Winkel zw. Schneidekante und Seitenflächen (von vestibulär betrachtet) ist mesial spitzer als distal
  4. Was ist das Wurzelmerkmal?
    Krümmung der Zahnwurzel nach distal (von vestibulär betrachtet)
  5. Was ist das Zahnhalsmerkmal?
    • wird von vestibulär beurteilt
    • der apikalste Punkt des labialen Zahnhalses ist nach distal verschoben
  6. Was ist das Furchenmerkmal?
    distale Eindellung im Wurzelbereich der unteren Frontzähne
  7. Wann gelten Zähne als echte Zähne?
    Wenn sie mindestens Dentin enthalten (Dentinzähne nach Waldeyer)
  8. Wie wird die Verankerungsform der menschlichen Zähne genannt?
    Thekodontie
  9. Warum kommt beim Menschen keine reine Diphyodontie vor?
    Da nicht alle Zähne Milchzahnvorläufer besitzen
  10. Welche Zähne des Menschen sind monophyodont?
    Nur die Molaren
  11. Was bedeutet der Begriff semiphyodont für das menschliche Gebiss?
    Da die Molaren monophyodont sind (keine Milchzahngeneration), sind trifft diphyodont nur bedingt auf das menschliche Gebiss zu
  12. Was ist Thekodontie?
    Verankerung der Zähne in Alveolen
  13. Wann und wo beginnt die Bildung der generellen Zahnleiste?
    In der 5. Embryonalwoche im Epithel der Mundschleimhaut
  14. Nenne die Stadien der Zahnentwicklung!
    • Knospenstadium
    • Kappenstadium
    • Glockenstadium
  15. Nenne die 3 von einander unterscheidbaren Strukturen in der Zahnglocke!
    • äußeres Schmelzepithel
    • Schmelzpulpa
    • inneres Schmelzepithel
  16. Was befindet sich in der Konkavität der Zahnglocke?
    die Zahnpapille
  17. Woraus besteht die Zahnpapille und was entwickelt sich später aus ihr?
    • besteht aus Mesenchym (embr. Bindegewebe)
    • aus ihr entsteht später Dentin und Pulpa
  18. Wovon werden Zahnglocke und Zahnpapillen umgeben und was diffenziert sich später daraus?
    • werden vom mesenchymalen Zahnsäckchen umgeben
    • daraus entwickelt sich später Zemet und Desmodontalfasern
  19. Welche Strukturen bilden den Zahnkeim?
    • Zahnglocke
    • Zahnpapille
    • Zahnsäckchen
  20. Woraus entsteht der Alveolarknochen?
    aus freiem Mesenchym
  21. Wann und wohin sprosst die Zusatzzahnleiste aus?
    ab der 14. Embryonalwoche nach distal aus der generellen Zahnleiste
  22. Was entwickelt sich aus der Zusatzzahnleiste?
    die bleibenden Molaren
  23. Wo bildet sich die Ersatzzahnleiste?
    lingual der Milchzahnanlagen
  24. Was sind Serres`sche Epithelkörperchen?
    harmlose Reste der generellen bzw. Ersatzzahnleiste
  25. Wann beginnt die Wurzelbildung?
    kurz vor Zahndurchbruch
  26. Was sind Malassez`sche Epithelreste?
    Reste der Hertwigschen Epithelscheide im Desmodont
  27. Wann ist due Wurzelbildung beendet?
    nach Erreichen der Okklusionsebene
  28. Nenne die Formel für den Zahndurchbruch der ersten Dentition!
    1-2-4-3-5
  29. Charakterisiere Milchzähne!
    • kleiner
    • gedrungener
    • rundlicher (als bleibende)
    • große Pulpenkammer
    • dünner Hartsubstanzmantel
    • ausgeprägter zervikaler Schmelzwulst (Cingulum basale)
    • bläulich-weiße Farbe
    • schwach ausgeprägtes Wurzelmerkmal
    • keine Prämolaren
  30. Funktionen der Milchzähne?
    • Verankerungsfunktion des betrefffenden Zahnes
    • Schutzfunktion für die Anlage des Ersatzzahnes (aufgrund der starken Wurzelspreizung)
    • Platzhalterfunktion für den Ersatzzahn
    • Steuerungsfunktion für den Durchbruch des jeweiligen Ersatzzahns (Resorption der Milchzahnwurzel)
  31. Nenne die Phasen der zweiten Dentition!
    • Frühes Wechselgebiss (6.-9. Jahr)
    • Ruhephase (9.-10. Jahr)
    • spätes Wechselgebiss (11.-13. Jahr)
  32. Nenne die Formeln der zweiten Dentition für OK & UK!
    • OK: 6-1-2-4-5-3-7-8
    • UK: 6-1-2-3-4-5-7-8
  33. Aus welchen Zonen besteht die Pulpa?
    aus innerer Pulpakernzone und 3 peripher gelegenen Randzonen
  34. Beschreibe die 3 peripheren Randzonen der Pulpa!
    • von innen nach außen:
    • zellkernreiche Gewebszone (bipolare Zone mit Fibroblasten und undifferenzierten Mesenchymzellen)
    • zellkernarme Weil-Zone (Zellfortsätze sowie Raschkow-Nervenplexus und subodontoblastischer Kapillarplexus)
    • Odontoblastenreihe
  35. Wie verhalten sich Durche und Durchmesser der Dentinkanälchen im Hinblick auf die Entfernung zur Pulpa?
    sie nehmen mit zunehmender Entfernung von der Pulpa ab
  36. Nenne Durchschnittswerte für Kanaldichte und Kanaldurchmesser der Dentinkanälchen für pulpanahe Bereiche!
    • Kanaldichte 43000 / mm2
    • Kanaldurchmesser 1,9 ym
  37. Nenne Durchschnittswerte für Kanaldichte und Kanaldurchmesser der Dentinkanälchen für pulpaferne Bereiche!
    • Kanaldichte 19000 / mm2
    • Kanaldurchmesser 0,8 ym
  38. Was befindet sich in den Dentinkanälchen?
    • Tomes-Fasern (Odontoblastenfortsätze)
    • Dentinliquor
  39. Wie ist Dentin zusammengesetzt?
    • Mineralien 70 % (v.a. Calcium & Phosphat in Hydroxylapatitkristallen)
    • org. Matrix 20 % (v.a. Kollagen)
    • Wasser 10 %
  40. Benenne die Dentinschichten!
    • im Längsschnitt:
    • Prädentin (pulpanah, unverkalkt)
    • zirkumpulpales Dentin (Hauptmasse)
    • Manteldentin (Schmelznah, viele stark verzweigte Odontoblastenfortsätze (v. - Korff-Fasern), weniger dicht mineralisiert)
    • Im Querschnitt:
    • peritubuläres Dentin (stark mineralisiert, faserlos)
    • intertubuläres Dentin (kollagenfaserreich, weniger mineralisiert)
  41. Nenne strukturelle Besonderheiten des Dentins!
    • v. Ebner-Linien (hypomineralisierte Wachstumslinien, wenn besonders deutlich ausgebildet dann Owen`sche Konturlinien)
    • Neonatallinie (entsteht bei Geburt durch Umstellung des Stoffwechsels)
  42. Was sind die Czermak-Räume?
    sog. Interglobularräume im peripheren Bereich des zirkumpulpalen Dentins der Zahnkrone
  43. Wo liegt die Tomes´sche Körnerschicht?
    im Manteldentin der Zahnwurzel (hypomineralisiert)
  44. Welche Dentinarten werden unterschieden?
    • Primärdentin (Orthodentin, regulär strukturiert, entsteht während der Zahnentwicklung)
    • Sekundärdentin (wird nach Bildung der Zahnwurzel gebildet, kann regulär oder irregulär strukturiert sein)
    • Tertiärdentin (immer irregulär aufgebaut, wird nach Irritation, Läsion oder Infektion ausgeschieden)
  45. Woraus besteht Zahnschmelz chemisch in Gewichtsprozent?
    • 95 % Mineralien
    • 4 % Wasser
    • 1 % org. Matrix
  46. Warum ist Schmelz kein Hartgewebe?
    ist kristallines Gefüge, da er weder Zellen noch Zellfortsätze enthält
  47. Nenne die Dichte der Schmelzprismen pro mm2!
    • 20000 - 30000 /mm2
    • durchschnittlicher Durchmesser 5 ym
  48. Nenne die Formel für Hydroxylapatit!
    Ca10(PO4)6(OH)2
  49. Was ist mit der obersten Schmelzschicht in Sachen Prismen?
    ist bei Milchzähnen und bei 70 % der bleibende Zähne prismenlos
  50. Charakterisiere die Schmelzfläche sowie den Verlauf der Schmelzprismen!
    Schmelzfläche ist an Kronenoberfläche größer als an Schmelz-Dentingrenze, Prismen verlaufen daher zur Oberfläche hin gewundener
  51. Nenne die strukturellen Besonderheiten des Schmelzes!
    • Hunter-Schreger-Streifen: Hell-Dunkel-Streifung aufgrund des geschwungenen Verlaufs der Schmelzprismen
    • quer getroffen (Diazonien): erscheinen im Licht als dunkle Streifen
    • längs getroffen (Parazonien): erscheinen im Licht als helle Streifen
    • Retzius-Streifen im Schmelz sind Wachstumsstreifen
    • Schmelz besitzt ebenfalls eine Neonatallinie
    • schwächer mineralisierte Bereiche an der Schmelz-Dentin-Grenze (Schmelzbüschel) sowie Schmelzlamellen
    • in Zahnschmelz übertretende Dentinkanälchen werden Schmelzspindeln oder Schmelzkolben genannt
    • Perikymatien (wellenförmige Einsenkungen an der Schmelzoberfläche)
  52. Woraus besteht der Zahnhalteapparat?
    Wurzelzement, Desmodont, Gingiva und Alveolarknochen
  53. Wie setzt sich das Parodont chemisch in Gewichtsprozent zusammen?
    • 61 % Mineralien
    • 27 % org. Matrix
    • 12 % Wasser
  54. Welche Möglichkeiten gibt es für das Zement im Zahnhalsbereich in die Schmelz-Zement-Grenze überzutreten?
    • Zement & Schmelz treffen scharf aufeinander (30 % aller Fälle)
    • Zement überragt den zervikalen Schmelzrand (supraalveolärer Schmelzkragen)(60%)
    • Zement endet apikal vom Schmelz (10%), dazwischen liegendes Dentin liegt frei
  55. Wie verhält sich die Zementschichtdicke von koronal nach apikal?
    sie wird dicker
  56. Wie werden die Fasersysteme im Zement unterschieden?
    • intrinsische Fasern: nur aufs Zement beschränkte Bündel kollag. Fasern (v. Ebner-Fibrillen), immer vorhanden wenn Zement zellhaltig ist
    • extrinsische Fasern: von Desmodont einstrahlend (Sharpey-Fasern)
  57. Nenne die Zementarten!
    • Azelluläres Fremdfaserzement
    • Zelluläres Gemischtfaserzement
    • Azellulär-afibrilläres Zement
    • Zelluläres Eigenfaserzement
  58. Charakterisiere azelluläres Fremdfaserzement!
    zellfrei, von außen strahlen Fremdfasern (Sharpey-Fasern) ein, kommt zervikal und in mittleren Wurzelabschnitten vor
  59. Charakterisiere zelluläres Gemischtfaserzement!

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