Strategisches und Internationales Marketing KE3

Card Set Information

Author:
knutsan
ID:
281738
Filename:
Strategisches und Internationales Marketing KE3
Updated:
2014-08-31 13:43:37
Tags:
Fern Uni Fernuni Hagen Marketing Master Msc
Folders:

Description:
Zusammenfassung der Kurseinheit 3 des Moduls Strategisches und Internationales Marketing der Fern Uni Hagen
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user knutsan on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Ausprägungen des internationalen Marketings
    • Supranationales  Marketing
    • Einige, wenige Länder

    • Multinationales Marketing
    • Viele Länder

    • Globales Marketing
    • Weltweit auf bedeutenden Märkten
  2. Grundorientierungen der internationalen Geschäftstätigkeit
    • Ethnozentrisch
    • Konzentration auf Heimatmarkt
    • Keine systematische Bearbeitung des Auslands Marktes
    • Orga:Ausland aus Heimat mit versorgt

    • Polyzentrisch
    • Heimatmarkt + Auslandsmarkt
    • Besonderheiten Auslandsmarkt bei Aktivitäten berücksichtigt

    • Regiozentrisch
    • Clusterweise Bearbeitung homogen zusammengefasster Auslandsmärkte
    • Aufteilung kulturell/Ökonomisch/Sozio politisch

    • Geozentrisch
    • Einzelnen Ländermärkte= einheitlicher Markt
    • Keine Berücksichtigung nationaler Besonderheiten: Standardisierte Produkte

    auf Auslandsaktivitäten abgestimmte Orga Formen
  3. Begriff und Besonderheiten Des internationalen Marketings ich
    • Begriff:
    • umfasst neben Warengeschäft Eintritt in und Bearbeitung von Auslandsmärkten

    • Besonderheiten:
    • Komplexere Entscheidungs Probleme der -> Marktwahl/ Eintritt/ Bearbeitung/ Austritt
    • Abweichende Rahmenbedingungen
  4. Beweggründe der internationalen Markterschließung
    • Außerhalb des Unternehmens:
    • Welt politische Entwicklung
    • Wirtschaftliche Entwicklung
    • Technische Entwicklung

    • Gesättigte Binnenmärkte
    •  skaleneffekte/ Verbund Effekte
    • Kostengünstigere Ressourcen
  5. Hemmnisse der Internationalen Markterschließung
    • Markteintrittsbarrieren: durch Markt oder Staat
    • Unternehmensinternen Ressourcen: Abhängig von Orgaform/ Erhöhter Informationsbedarf
    • Kulturelle Unterschiede
  6. Phasen der Planung des Markteintritts
    • Zielplanung
    • Marktauswahl
    • Timing Markteintritt
    • Planung Markteintrittsform
  7. Zielplanung
    • Beschaffungsziel
    • Produktion Ziel
    • Absatzziel
  8. Zieldimensionen
    • Zielobjekt (Markt)
    • Ziel Inhalt (Marktanteil)
    • Ziel Ausmaß (Bestimmter Marktanteil)
    • Zeitraum(Jahr)
  9. Übergeordnete Motive der Internationalisierung
    • Gewinnenorientierte:
    • Abschaffung Konsumentenrente
    • Umsatz Stabilisierung (Anderer Konjunkturzyklus)

    • Unternehmens Sicherung:
    • Begegnung vom Verlustpotenzial

    Wachstumsorientierte
  10. Markt Auswahl: ökonomische Rahmenbedingungen
    • Ökonomische Infrastruktur: Vorräte/ Verkehrswesen
    • Analyse Wettbewerbsumfeld: Alle internationalen Konkurrenten und Markt ->Höherer Informationsbedarf
    • Makroökonomische: BSP/ BSP pro Kopf/ Inflationsrate/ Einkommensverteilung/ Währungssystem
  11. Marktauswahl: technologische Rahmenbedingungen
    • Allgemeiner Technologiestand: technische Kenntnisse des Landes
    • Technologische Infrastruktur
  12. Marktauswahl: sozio kulturelle Rahmenbedingungen
    • Sprache
    • Religion
    • Sozialisation
    • Werte
    • Einstellungen
  13. Marktauswahl: rechtliche Rahmenbedingungen
    • Abweichungen des fremden vom eigenen Rechtssystems
    • Supra-/ International Rechte
    • Vertragsrecht -> Störungen
    • Gesellschaft und Unternehmensrecht -> Kapitalverflechtung
    • Arbeits und Sozialrecht
    • Wettbewerbsrecht -> Wettbewerb/ Preisbildung/Schutzrechte/ Locoal-Content-Vorschriften
  14. Marktauswahl: politische Rahmenbedingungen
    Stabilität <-> Instabilität
  15. Marktauswahl: Grob- und Feinanalyse
    • Analyse
  16. Grobauswahlverfahren
    Checklistenverfahren

    • Sequenzielle Punktbewertungsverfahren
    • mehrstufige Beurteilung
    • Ausweitung Kriterien von Stufe zu Stufe

    • Punktbewertungsverfahren
    • Vergleichs einzelner Länder anhand Kriterien -> Chancen und Risikoprofile

    • Risikopunktbewertungsverfahren
    • Zum Beispiel BERI
  17. BERI  Funktionsweise
    • BERI: Zielindex = POR (Profit Opportunity 
    • ermittelt durch Experten
    • setzt sich aus 3 Subindizes zusammen:
    • ORI (Operational)
    • PRI (political/ soziopolitische Rahmenbed.)
    • R-Faktor (Rückzahlungsfaktor: Zahlungsfähigkeit eines Landes in harter Währung/ Möglichkeit zum Kapitaltransfer
  18. BERI  Berechnung
    • 15 Kriterien werden von 0-4 bepunktet
    • Gewichtung der Bepunktung (Summe der Gewichte=25)
    • 100=Topwert
  19. BERI Klassen
    • Klasse eins: 181-300 Für Direktinvestitionen geeignet
    • Klasse zwei: 161-180 Für Dividendenlose, Ertragsunabhängige Engagements (Lizenz/ Managementerträge)
    • Klasse drei: 121-160 Einzelne kurzfristige Transaktionen ohne Kapital/Management Transfer (Exporte)
    • Klasse vier: 0-120 keine geschäftlichen Transaktionen
  20. BERI  Kritik
    • Einige Kriterien nicht unabhängig
    • Feste Gewichtung ohne unternehmenindividuelle Anpassung
    • Willkürliche Klasseneinteilung -> Nicht allgemeingültig
    • Risiko ichbegrenzende Maßnahmen werden nicht berücksichtigt
  21. Verfahren der Feinanalyse
    • Investitionstheoretische Verfahren
    • Entscheidungsbaumverfahren
    • Klassische Entscheidungsregeln
    • Portfolio Analysen
  22. Verfahrensübergreifende Kritikpunkte
    • Isolierte Betrachtung einzelner Länder: hierdurch können wichtige Brückenkopf-Länder ausgeschlossen werden
    • Konzentration auf Risikoarme Länder kann zu hoher Wettbewerbsintensität führen
    • Zahlreiche Determinanten bleiben unberücksichtigt: Bestimmungsfaktoren des situativen Kontext
  23. Timing des Markteintritts: strategische Problembereiche
    • Länderübergreifende Timing Strategie (Abfolge Märkte)
    • Länderspezifische Timing Strategie (Timing im konkreten Markt)
  24. Länderübergreifende Timingstrategien
    Sukzessiver Markteintritt
    • Sukzessiver Markteintritt: Wasserfallstrategie
    • Erfolgsversprechenster/ Bedeutendster Markt -> Nächster Markt

    Oft für direktinvestive Eintrittsformen

    • + Ressourcen Schonung
    • + Risiko Reduktion
    • + strategische Brückenköpfe
    • + eventuelle Verlängerung PLZ

    • - Risiko verfrühten Abbruches
    • - dieGroßer Zeitbedarf


  25. Länderübergreifende Timingstrategien: simultaner Markteintritt
    Simultaner Markteintritt in kurzer Zeitspanne (Ein bis zwei Jahre)

    Oft bei weniger kostenintensiven Einsatz Formen(Export)

    • + Schnelligkeit -> Reaktion auf kurze PLZ
    • + Zeit falle -> kurzer PLZ/ Amortisation)
    • + Schaffung von Markteintrittsbarrieren ->Image Vorteile
    • Risiko Ausgleich: Keine Abhängigkeit vom Unternehmenserfolg auf einzelnen Markt

    - hohe Ressourcenbindung
  26. Länderspezifische Timingstrategien: zeitliches Vorgehen im konkreten Markt
    • Pionier
    • + Frühzeitiger Know-how Aufbau
    • +  schneller Aufbau Marktposition
    • - Kosten der Markterschließung
    • - Problem nachfolgender Trittbrettfahrer
    • - Ungewisse Nachfrageentwicklung

    • Folger
    • + Risiko reduziert
    • + ggf. geringere Markterschließungskosten
    • - gegebenenfalls MarkteintrittsbarrierenIch
    • - Feststehende Marktregeln
    • -  Pioniergewinne/ temporäre Wettbewerbsvorteile entfallen
  27. Planung der Markteintrittsform: Eintritts Formen
    • Export:
    • Direkt
    • Indirekt

    • Direkteinvestitionen:
    • Joint Venture
    • Tochtergesellschaft
    • Acquisition

    • Vertragliche Formen:
    • Lizenzvergabe
    • Franchise
    • Know-how/Managementvertrag
    • Vertragsfertigung
  28. Planung der Markteintrittsform: Export
    Gewerbsmäßiger, grenzüberschreitende Absatz in materieller oder immaterieller Waren und Dienstleistungen

    • Direkt: ohne Einschaltung von im Zielmarkt ansässigen
    • Indirekt: inländischer Produzent überträgt unabhängige Unternehmen die Auslandsgeschäft Funktionen, Risiken, kosten

    • + Flexibilität
    • + risikolose Erfahrungen
    • - unzureichender Kontrollmöglichkeit
    • - termine: Zoll und Transport Risiken
    • - Bei hohen Transportkosten evtl. Preisnachlässe gegenüber inländischen Unternehmen
  29. Planung der Markteintrittsform: vertragliche Formen
    Veräußerung von Rechten an Vertragspartnern im Gastland oder Beauftragung dort ansässiger Unternehmen bestimmte Leistungen zu erstellen

    • Lizenz Vergabe
    • Franchising
    • Management Verträge
    • Vertragsfertigung
  30. Planung der Markteintrittsform: Lizenzvergabe
    Zeitlich begrenzte Überlassung von rechten/ Patenten/ Gebrauchsmuster/ Warenzeichen/ technischem Know-how gegen Gebühr

    • + kein Vermögens Transfer: schont Ressourcen
    • + Transport und Zoll Probleme entfallen
    • + Möglichkeit kleiner Märkte rentabel zu bearbeiten
    • - begrenzter Einfluss auf Lizenznehmer
    • - Gefahr der Förderung potenzieller Konkurrenten
  31. Planung der Markteintrittsform: Franchising
    Vereinbarung/ Recht/ Pflicht bestimmte Güter/ Dienstleistungen unter Verwendung von Namen, Warenzeichen und sonstigen Schutzrechten sowie des technischen/ gewerblichen Know-hows auf eigene Rechnung an Dritte abzusetzen

    • + schneller Markteintritt
    • + geringer Kapitaleinsatz
    • + umfangreiche Kontrollmöglichkeit
    • - Risiko leistungsschwacher Franchisenehmer-> Marktpotenzial wird nicht ausgeschöpft
  32. Planung der Markteintrittsform: managementvertrag
    Partner stellt gegen Vergütung und Erfolgsbeteiligung Know-how/ggf. Personal -> tätigt keine Investitionen

    • + Risikoarmes Gewinnpotenzial
    • + Informationsgewinn bei Personalentsandt
    • - problem: Dauer begrenzt -> Rechtzeitige Erwerbsoption !!
  33. Planung der Markteintrittsform: Vertragsfertigung
    Fremd Vergabe der Produktion: ggf. zur Verfügung stellen von Technologie

    • + Nutzung geringer Material/Lohnkosten
    • + Erfahrung sammeln
    • - Gefahr Verpflichtung leistungsschwacher Partner
    • - Etablierung potentieller Konkurrenten
  34. Planung der Markteintrittsform: Direktinvestitionen -> Joint-Venture
    • Grenzüberschreitende Kapitalbeteiligung, Vertraglich fixiert
    • Mehrere Partner mit eigenständigen Interessen

    • + Lernkurveneffekte/ Economies of Scale
    • + Risikoteilung
    • + abgeschwächter Wettbewerb wenn Konkurrent
    • - Ziel und Verhaltens Konflikte
    • - hohe Koordinationskosten
    • - geringe Flexibilität -> abstimmungsbedarf
  35. Planung der Markteintrittsform: Direktinvestitionen -> Akquisition
    Unternehmensanteilserwerb

    • + Kontrolle/Steuer Möglichkeit
    • + Schneller Markteintritt
    • + Know-how Übernahme
    • + Überwindung von Handelshemmnissen
    • + Abbau Ressentiments gegenüber ausländischen Unternehmen
    • - Kosten- und zeitintensive Suche
    • - Integrationsproblem: Führung/ Kultur
  36. Planung der Markteintrittsform: Direktinvestitionen ->  Gründung einer Tochter
    • + keine Abstimmungsprobleme
    • + Schutz vor Know-how Afluss
    • - Umfangreich
    • - Hohes Risiko durch Kapital und Ressourcen Einsatz
    • - Große Zeitspanne zwischen Gründung und Markteintritt
    • - Fehlen länderspezifischen Know-hows/ etablierten Geschäftsbeziehungen
  37. Abhängigkeiten der Markteintrittsf naorm
    • Skizze

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview