Werkstoffkunde

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Anonymous
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28648
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Werkstoffkunde
Updated:
2010-08-01 18:04:52
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Werkstoffkunde
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Werkstoffkunde
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  1. Wozu dient die zerstörungsfreie Prüfung?
    • - Qualitätssicherung von Bauteilen und Komponenten
    • - Funktionssicherheit von Bauteilen soll gewährleistet werden
  2. Welche Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung gibt es? (8)
    • - Kapillarverfahren
    • - Magnetische Verfahren
    • --Magnetische Prüfung Streuflussverfahren
    • --Magnetinduktive Prüfung-Wirbelstromprüfung
    • -Schallverfahren
    • --Ultraschallprüfung
    • --Durchschallungsverfahren
    • --Impuls Echo Verfahren
    • -Strahverfahren
    • -Prüfung mit Gamma Strahlen
  3. Wie funktioniert das Kapilarverfahren?
    • benrtzende Farbe wird aufgetragen;
    • Kapilarwirkung / Oberflächennahe Risse nehmen Flüssigkeit auf;
    • Fehler zeichnet sich auf weißer Farbe später deutlcih ab;
    • begrenzt automatisierbar
  4. Wie funktioniert das Magnetische Prüfstreuflussverfahren?
    • Störung der magnetischen Kraftlinien durch Oberflächennahr Risse
    • -> Ablenkung der Kraftlinien nach außen
    • ->Streufeld
  5. Wie funktioniert die magnetinduktive Prüfung/ Wirbelstromprüfung?
    • magnetisches Feld im Prüfling duch Induktion erzeugt magnetisches Feld -> verändert Rückwirkend die Daten der Spule
    • ->Fehler werden anhand des Ausschlags oder einer Änderung des Kurvenbildes erkannt;
    • Erkennung von Trennstelle, Reinheitsgradbestimmung, Wärmebehandlung
  6. Welche Art von Magnetisierung wird bei den magnetischen zerstörungsfreien Prüfungsverfahren angewandt?
    • Magnetisierung mit gleich oder Wechselstrom möglich;
    • Bei wechselstrom Skineffekt:
    • Wirbelströme in der Nähe der Oberfläche verstärken den Primärstrom, im inneren wird er geschwächt
  7. Welche erkennbaren Oberflächennahen Bauteilfehler gibts es? (4)
    • -Einschlüsse
    • -Lunker
    • -Spannungsrisse
    • -Ermüdungsrisse
  8. Wie funktioniert die Ultraschallprüfung?
    • Schallwellen werden an Grenzflächen stark reflektiert, also auch an Rissen, Einschlüssen und Kristallen anderer Dichte;
    • Fahler werden durch Vergleich des geschwächten mit einem Fehlerfreien Bauteil gefunden;
    • Frequenz 0,2-20MHz;
    • Kleinste detektierbare Fehler bei halber Wellenlänge
  9. Wie werden die Ultraschallwellen für gleichnamige Prüfverfahren generiert? (2)
    • -Piezoelektrischer Effekt
    • -Mannetostriktiver Effekt
  10. Wie funktioniert das Impuls Echo Verfahren?
    • Entfernung wird ermittelt;
    • Schwieriger Aussagen über Größe, Art, Form zu treffen;
    • ->Hilfsmittel: (Kreisscheibenreflektor)
    • Fehler wird über Kreisscheibe angenähert, die ein gleiches Signal erzeugen würde
  11. Wie funktionieren Strahlverfahren zur zerstörungsfreien Prüfung?
    • physikalische Wechselwirkung von Elektromagnetischer Strahlung mit Festkörpern;
    • Beim durchdringen wird Strahlung exponentiell geschwächt;
    • Fehler sind zu erkennen, da die Intensität an diesen Stellen anders ist
  12. Nenne die 5 verschiedenen Nachweißmethoden für Röntgenstrahlung?
    • -Film
    • -Fluoreszenzerscheinung
    • -Szintillationszähler
    • -Ionisationskammer
    • -Halbleiterdetektor
  13. Mit welchem Aufwand ist die Prüfung mit Gamma-Strahlern verbunden?
    Mit erhelblichem Aufwand jedoch erzielt sie große Genauigkeit
  14. Was ist der Anwendungszweck der Metallographie?
    • ganzheitliche Untersuchung von Werkstoffen;
    • quantitative und qualitative Beschreibung
    • ->Rückschlüsse auf physikalische, chemische, mechanische Eigenschafen
  15. Aus was Resultieren die Werstoffeigenschaften? (4)
    • -Chemische Zusammensetzung
    • -Herstellungsprozeß
    • -Wärmebehandlung
    • -Bauteileigenschaften
  16. Welche Beanspruchungsarten trefen während des Betriebs auf? (2)
    • Statische Beanspruchung:
    • -hohe Temperatur
    • ->Kriechen o(Sigma)=constant
    • ->Diffusion
    • ->Relaxation g(gamma)=canstant

    Zyklische Beanspruchung
  17. Welche Methoden stehen in der Metallographie zur Verfügung? (4)
    • -Makroskopie
    • -Lichtmikroskopie
    • -Elektronenmikroskop
    • -Röntgenbeugung
    • -Transmissionselektronenmikroskop
  18. Was kann mit der Makroskopie erkannt werden und was sind ihre Besonderheiten? (6)
    • Erkennen:
    • -Bruchart
    • -Materialtrennung
    • -Verschleiß, Korrosion

    • Besonderheiten:
    • -Limitierte Vergrößerung
    • -Keine Zuordnung von Gefügebestandteilen
  19. Was erkennt man mit der Lichtmikroskopie und was sind Ihre Besonderheiten? (6)
    • Erkennen:
    • -Bestimmung von Gefügebestandteile
    • - Gefügeaufbau
    • -Gefügeinhomogenitäten

    • Besonderheiten:
    • -sehr geringe Tiefenschärfe
    • -Limitierte Vergrößerung
    • -Prüflinge werden durch Ätzen vorbereitet
  20. Was erkennt man mit der Elektronenmikroskopie und was sind ihre Besonderheiten? (6)
    • Erkennen:
    • -Untersuchung von Bruchflächen
    • -Submikroskopische Strukturen
    • -Wechselwirkung mit Materie

    • Besonderheiten:
    • -nur feste Proben
    • -leitend
    • -teuer
  21. Was zeichnet Stähle <0,2% C aus?
    • -Niedrige Festigkeit
    • -gut kaltumformbar
    • -Schweißbar
  22. Aus was besteht unlegierter Stahl?
    • -0,2-0,6% C
    • -normalgeglüht
    • -Festigkeit von 400-800 N/mm²
    • -Ferrit+Perlit
  23. Welche Besonderheit hat Stahl >0,6%C ?
    • -härtbar
    • -hohe Verschleißfestigkeit
    • -Perlit+Sekundärzementit an den Korngrenzen
  24. Was passiert bei der Martensitischen Umwandlung?
    • Gitterverzerrung->hohe Spannung+blockiert Versetzungsbewegung
    • g(gamma) -> a(Alpha) Umwandlung
    • kfz->krz
    • mit zunehmender Unterkühlung wird die Ferrit-Perlit umwandlung erschwert
  25. Welche Besonderheiten hat Austenit?
    • -bei raumtemperatur nicht stabil
    • -Austenitisierbare Elemente: Ni, C, Co, Mb, N
    • -ferritstabilisierende Elemente: Cr, Al, Ti, Ta, Si, Mo, V
  26. Welche Einflüsse wirken negativ auf Bauteile und führen zu Brüchen? (3)
    • -mechanische Kräfte
    • -Wärme
    • -chemische Einflüsse
  27. Welche Arten von Brüchen gibt es? (3)
    • -Zäher, duktiler Zug-Gewaltbruch
    • -Spröder Zug-Gewaltbruch
    • -Schwingbruch
  28. Wie vollzieht sich der Schwingbruch?
    • Bruchbeginn->Bruchfortschritt(Quer, Eben)->Schwingsteifen und Nebenrisse
    • -Rissarbeitungsgeschwindigkeit: 10^-5-10^-6m pro Lastwechsel
  29. Wie vollzieht sich der Spröd Zug-Gewaltbruch?
    • Quer zur Axialrichtung; keine Verformung
    • -Spaltbruch: transkristallin, keine inhomogenität sichtbar
    • -Interkristalliner Bruch: zerklüftet, korngrenzen erkennbar
    • Ausscheidungen+Einschlüsse
  30. Wie vollzeiht sich der Zähe, duktiler Zug-Gewaltbruch?
    • -plastische Verforumung+Hohlraumbildung
    • -Einschnürung
    • -bricht axial zur Kraftrichtung
    • --2 Zonen:
    • 1. Quer zur Axiylrichtung, eben, matt, rau
    • 2. trichterförmig
  31. Durch was sind Gefüge gekennzeichnet? (4)
    • -Größe
    • -Form
    • -Verteilung
    • -Volumenanteil
  32. Welche Eigenschaften liefern Aufschluss über ein Gefüge? (5)
    • -Phasengrenzen
    • -Ausscheidung
    • -Entmischungen
    • -Korngrößenverteilung
    • -Gitterfehler
  33. Welche Wellenlänge hat sichtbares Licht?
    400*10^-9-800*10^-9m
  34. Durch was kann man den Gefügekontrast einer Probe erhöhen?
    Ätzverfahren(10% mindestens)
  35. Nenne die Teilschritte der Schliffherstellung!
    • -Probenentnahme
    • -Einfassen, Einbetten
    • -Kennzeichnung
    • -Schleifen und Polieren
    • -Ätzen
  36. Welche Arten der Ätzung gibt es? (4)
    Welche Besonderheiten zeichnen Sie aus?
    • -Korngrenzenätzung (Korngrenze wird als lokale Störstelle vermehrt angegriffen)
    • -Kornflächenätzung (orientierungsabhängiger Abtrag/anodisch, kathodische Bereiche)
    • -Tiefenätzung (bsp. stark selektiven Perlit Abtrag)
    • -Niederschlagsätzung (anodische Auflösung, kathodische Abscheidung)
  37. Durch was zeichnet sich das Rasterelektronenmikroskop aus? (3)
    • -Ausgezeichnete Tiefenschärfe-> Abbildung 3D Strukturen
    • -Wechselwirkung mit Materie(leitende Probe)
  38. Was zeichnet die Röntgenmikroanalyse aus? (4)
    • -Punktgenaue Analyse
    • -Dünne schichten
    • -Wechselwirkung des Elektronenstrahls mit der Materie -> Röntgenstrahlung
    • -zulässige Quantifizierung ab Z>11(Na)
    • --abschirmung durch BE-Fenster+Kühlung
    • --Durchmesser ca 1*10^-6m
  39. Was charakterisiert die EdX?
    • -Messung von Atom-bzw.Gitterabständen
    • -Vergleich der Ermittelten Daten mit Datenbank

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