MiP Kapitel 5

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Author:
MTM55
ID:
288556
Filename:
MiP Kapitel 5
Updated:
2014-11-08 18:17:13
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TUD MiP Kapitel5
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TUD MiP Kapitel 5
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  1. Welche Schritte enthält der Produktlebenszyklus (Kostensenkungspotentiale und Änderungskosten)?
    • Produktentwicklung
    • Prozessentwicklung
    • Betrieb- und Verbesserung
    • Absatz
    • Serice
  2. Definition Produktplanung:
    • Funktionsbereich für die Planung neuer Produkte und Produktvarianten
    • wesentliche Ergebnisse sind Entwicklungsaufträge und Geschäftspläne
    • Entwicklungsauftrag besteht aus marktorientierter Produktspezifikation und Festlegung über Stückzahlen, zulässige Herstellkosten, Entwicklungszeit und -kosten
  3. Technologische Innovationen: Welche Innovationsarten gibt es?
    • Produktverbesserungen
    • Neupositionierung
    • Produktionsdiversifikation
    • Weltneuheit
  4. Welches sind die Phasen der Produktentstehung?
    • [Vorgabe aus Produktplanung]
    • Ideenfindung (Brainstorming, Morphologie-Matrix, Problemlösungsbaum)
    • Prouktideen
    • Selektion der Ideen (Markt, Konkurrenz, Unternehmen -> Bewertungsergebnis)
    • Ausgewählte Ideen
    • Produktdefinition (Realisierungsvorschläge)
    • [Entwicklungsvorschläge]
  5. Was ist die Szenario-Technik?
    • Methode der strategischen Planung
    • mögliche Entwicklungen der Zukunft analysieren
    • hypothetische Situation wird mit möglichen Produtk-Varianten und Handlungsalternativen verglichen
  6. Welche Arten der Delphi-Methode gibt es?
    Vorausschau: Experten werden nach ihrer Einschätzung der Zukunft befragt, vorgegebener Fragenkatalog

    Ideenfindung: Experten werden nach Problemlösungsideen befragt, vorgebener Katalog von klar definierten Problemen
  7. Wie sieht der prinzipielle Ablauf der Delphi-Methode aus?
    • Vorbereitung: Thesen/Fragen formulieren, Expertenkollektiv bestimmen
    • 1. Runde: Experten befragen, Antworten sammeln und aufbereiten, 2. Runde: usw.
    • Grundprinzip: Meinungen sammeln und Mitglieder des Kollektivs damit konfrontieren
  8. Was sind Vor- und Nachteile der Delphi-Methode?
    Konsolidierung des Meinungsbildes


    • Community hat festgefahrene Meinungen
    • Teilnehmerauswahl beeiflusst Ergebnis
    • es gibt keine grundlegend neuen Erfahrungen
  9. Welche häufigen Fehler werden im Innovationsprozess gemacht?
    • Wahrnehmung: Innovation wird nicht erkannt
    • Beurteilung: Innovation gilt als unwichtig
    • Entscheidung: es werden keine Ressourcen bereitgestellt
    • Umsetzung: Unternehmen verharren in alten Routinen
  10. Welches sind die Evolutionsphasen der Produktentwicklung?
    • Werkstattorientierte Konstruktion
    • Zeichungsorientierte Konstruktion
    • Methodische Konstruktion
    • Rechnergestützte Konstruktion
    • Rechnerorientierte Produktmodellierung
    • Virtuelle Produkt- und Produktionsentstehung
  11. Welche Bereiche werden in der digitalen Fabrik zusammengeführt?
    • Produktdesign
    • Prozessplanung
    • Arbeitsplatzgestaltung
    • Ergonomie
    • Zeitmanagement
    • Fertigungssimulation
    • Materialflusssimulation
    • Layoutplanung
    • Ressourcenplanung
    • Produktionsmanagement
  12. Welche Prototypen-Arten gibt es in der Produktentwicklung?
    • Designmodell: Vorentwicklungsphase, optisch und haptisch, Modellbauwerkstoff, manuelles Verfahren, 1 Stück
    • Funktionsprototyp: Funktionsmusterphase, funktional/geometrisch, Modellbau-/seriennaher Werkstoff, manuelle/Modellbauverfahren, 2-5 Stück
    • technischer Prototyp: Prototypenphase, seriennahe Abbildung aller Anforderungen, seriennaher Werkstoff, sereinnah mit Vorserienwerkzeugen erzeugt, 3-20 Stück
    • Vorserie: Vorserienphase, serienidentische Abbildung, Serienwerkstoff, serienidentisch hergestellt, bis 500 Stück
  13. Welche Arten von Stücklisten gibt es? (4)
    • Übersichtsstückliste
    • Strukturstückliste
    • Baukastenstückliste
    • Variantenbaukastenstückliste
  14. Welche Bereiche brauchen eine Stückliste als Informationsquelle? (6)
    • Arbeitsplanerstellung
    • Materialbereitstellung
    • Fertigungsplanung
    • Betriebsmittelplanung
    • Kapazitätsplanung
    • Vor- und Nachkalkulation
  15. Was ist der Teufelskreis des Variantenmanagements?
    • Überkapazitäten, Preiswettbewerb, Stagnierender Absatz
    • -> Erschließung neuer Marktsegmente (Nischen)
    • -> Erhöhung der endogenen Komplexität
    • -> Steigerung der Komplexitätskosten
    • -> Preiserhöhung aufgrund steigender Kosten
    • -> Verlust der Wettbewerbsfähigkeit
    • Variantenvielfalt führt zu steigenden Kosten in Entwicklung, Produktion, Service, Vertrieb
  16. Was ist Kommunalität?
    Vorliegen von Gemeinsamkeiten von Merkmalen und Merkmalsausprägungen zwischen einer Menge von Produkten, Prozessen oder anderen Objekten
  17. Wie kann man die interne Vielfalt senken bei hoher externer Vielfalt?
    typenübergreifendes Verwenden von Teilen/Modulen durch

    • Baukästen
    • Module
    • Baureihen
    • Pakete
  18. Was sind konstituierende Merkmale?
    • können funktionaler, technologischer oder geometrischer Art sein
    • bilden Basisstruktur von Baukastensystemen
    • wesentliche Grundlage zur Erzeugung vom Kommunalitäten
    • haben hohen Varianteneinfluss
    • von Kunden nicht wahrgenommen
  19. Baukastensystem: Was sind Vor- und Nachteile für den Hersteller?
    • geringe interne Vielfalt bei hoher externer
    • Komplexitätsreduktion
    • niedrigere Variantenkosten
    • günstigerer Einkauf
    • Verbesserung der Produktqualität
    • Senkung der Lagerhaltungskosten

    • höherer Entwicklungsaufwand
    • hoher Aufwand bei Änderungen
    • begrenzte Möglichkeit individueller Kundenwünsche
    • Einteilung kann zu techn. Mängeln führen
  20. Baukastensystem: Was sind Vor- und Nachteile für den Kunden?
    • kürzere Lieferzeiten
    • verbesserte Produktqualität
    • Möglichkeit der Nach-, Auf- und Umrüstung

    • erhöhter Platzbedarf für Produkte
    • individuelle Wünsche nur begrenzt erfüllbar
    • evtl. höhere Gewichte und Volumina
  21. Wie ist Modularisierung definiert?
    • Aufgliedern des Produkts nach Funktionen
    • physische Komponenten erfüllen eine oder mehrere Gesamtfunktionen (Zusammenfassen in möglichst unabhängige Module)
    • Wechselwirkungen zw. Komponenten klar definiert, Schnittstellen standardisiert
    • Grundmodule und optionsspezifische getrennt
  22. Welches sind die Ziele einer Modularisierung? (6)
    • hohe Endproduktvielfalt mit geringer internen Vielfalt
    • typenübergreifendes Verwenden gleicher Module ermöglichen
    • Einsetzen weniger Modulvarianten in vielen Produktvarianten
    • späteres Bilden kundenspezifischer Produkte
    • Senken des Entwicklungsaufwands für neue Typen
    • Kostensenkung des gesamten Produktprogramms
    • -> Flexibilität
  23. Was ist ein Modul? Definition:
    • funktional und physisch beschreibbare Einheit
    • kann unabhängig von restlichen Modulen entwickelt, gefertigt und geprüft werden
    • durch standardisierte Schnittstellen können Module flexibel kombiniert und durch andere ersetzt werden
  24. Welche Arten der Modularität gibt es? (6)
    • durch Gemeinsamkeit von Bestandteilen
    • durch Austausch von Bestandteilen
    • durch passenden Zuschnitt
    • Misch-Modularität
    • Bus-Modularität
    • Teil-Modularität
  25. Was ist eine Plattform? Definition:
    • Produktplattform ist die Zusammenfassung der gemeinsamen Bestandteile unterschiedlicher Produkte
    • z.B. Komponenten, Prozesse, Subsysteme oder Schnittstellen
  26. Wie unterscheiden sich integrale und modulare Bausweise?
    • integral: hohe Produktleistung, optimaler DB und Leistung des Einzelprodukts, keine oder späte Schnittstellendefinition
    • modular: niedrige Entwicklungszeiten u. -kosten, optimaler DB und Leistung des Produktprogramms, früher Schnittstellendefinition
  27. Wie sind Optionen und Varianten definiert? Was ist das Ziel?
    • Option: zusätzliche Funktion aus Kundensicht, durch Varianten erzeugt
    • Variante: zu einer bestehenden Produktspezifikation wird eine weitere hinzugefügt, zeitlich nebeneinander liegende Ausprägungen von Produkten einer Klasse
    • Ziel: geforderte Zahl Optionen/Typen mit optimaler Anzahl an Varianten erzeugen
  28. Änderungswesen: Was sind mögliche Gründe für Änderungen? (6)
    • Beseitigung von Zeichnungsfehlern
    • normtechnische Gründe
    • Anforderungen der Fertigung
    • Änderung der Werkstoffauswahl
    • verbesserte Form und/oder Funktion des Produkts
    • Verbesserungsvorschläge (Vorschlagswesen, Wertanalyse, ...)
  29. Welche Möglichkeiten zur Strukturierung des Entwicklungsbereiches gibt es? (3)
    • produktorientiert
    • funktionsorientiert (Elektro-, Hydraulik-, Maschinenkonstruktion)
    • tätigkeitsorientiert (Projektierung, Konstruktion, Stücklistenerstellung)

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