WSK Tribologie

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Author:
Anonymous
ID:
29076
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WSK Tribologie
Updated:
2010-08-05 18:48:10
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WSK
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WSK
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  1. Definiere Verschleiß!
    Verschleiß ist der fortschreitende Materialverlust aus der Oberfläche eines festen Körpers, hervorgerufen durch mechanische Ursachen, d.h. Kontakt und Relativbewegung eines festen, flüssigen oder gasförmigen Körpers
  2. Definiere Tribologie!
    Tribologie ist die Wissenschaft und Technik von aufeinander einwirkenden Oberflächen in Relativbewegung. Sie umfasst das Gebiet von Reibung und Verschleiß, einschließlich Schmierung, und schließt entsprechende Grenzflächenwirkungen sowohl zwischen Festkörpern als auch zwischen Festkörpern und Flüssigkeiten oder Gasen ein.
  3. Tribologisch beanspruchte Schichten
  4. Welche Größen zählen zum Beanspruchungskollektiv?
    • Bewegungsform
    • Bewegungsablauf
    • Belastung FN
    • Geschwindigkeit v
    • Temperatur T
    • Beanspruchungsdauer tb
  5. Welche sind die tribologischen Messgrößen?
  6. Welche sind die Oberflächenmessgrößen?
  7. Nenne die Eingangsgrößen [X]!
  8. Nenne die Verlustgrößen [Z]!
  9. Nenne die Nutzgrößen [Y]!
  10. Bewegungsarten und zeitlicher Bewegungsablauf des Beanspruchungskollektivs
  11. Technisch-physikalische Beanspruchungsparameter!
  12. Wozwischen muss man bei der Berührfläche zweier Körper unterscheiden?
    • scheinbare Kontaktfläche und effektive Kontaktfläche
  13. Wie wird die Oberflächentopographie gemessen?
    Was für Profilarten gibt es?
    • Prinzip des Tastschnittverfahrens mittels mechanischer Tastspitze
  14. Wie gliedert sich eine Oberfläche auf?
    • Eine Oberfläche unterteilt sich in das ungefilterte tatsächliche Primärprofil, bestehend aus Formabweichung, Welligkeit und Rauheit.
    • Die Welligkeit wird aus dem ungefilterten Profil mittels eines digitalen Tiefpassfilters von der Rauheit getrennt.
    • Die Rauheitwird aus dem ungefilterten Profil mittels eines digitalen Hochpassfilters von der Welligkeit getrennt.

  15. Welche Oberflächenkenngrößen gibt es?
    • Ra = Mittenrauwert
    • Spitzenzahl, Rpc
    • Maximale Rauheitsprofilhöhe, Rz
  16. Was ist der Mittenrauwert?
    Wie berechnet er sich?
    • Arithmetisches Mittel der Absolutbeträge der Ordinatenwerte des Rauheitsprofils
  17. Was ist die Spitzenzahl?
    • Rpc = Anzahl der Profilunregelmäßigkeiten P je Längeneinheit des Rauheitsprofils, die nacheinander eine untere Schnittlinie c2 (Zählschwelle) und eine obere Schnittlinie c1 überschreiten.
  18. Was ist die Maximale Rauheitsprofilhöhe?
    • Rz = Summe aus der Höhe der größten Profilspitze Rp und der Tiefe des größten Profiltales Rv des Rauheitsprofils innerhalb einer Einzelmessstrecke
  19. Nenne 5 Reibungszustände!
    • Festkörperreibung (Trockenreibung, Ungeschmierte Reibung)
    • Grenzreibung
    • Mischreibung
    • Hydrodynamische Reibung
    • Gasreibung
  20. Erkläre Trockenreibung und Ungeschmierte Reibung!
    • Trockenreibung (Festkörperreibung)
    • Im Hochvakuum kommen die atomaren und molekularen Wechselwirkungen voll zum Tragen, es gibt keine störende Zwischenschicht.
    • Ungeschmierte Reibung (Festkörperreibung)
    • Moleküle eines gasförmigen Umgebungsmediums können sich auf der Oberfläche anlagern.Es können sich Reaktionsschichten ausbilden.

    ==> Direkter Kontakt der Reibpartner, örtlich hohe Kontaktnormalspannungen

  21. Erkläre Grenzreibung!
    • Bei sich verschlechternden Schmierungsverhältnissen kommt man in den Bereich der Grenzschmierung
    • Strömungsverhältnisse im Schmierstoff werden stark von der Oberflächenmikrotopographie beeinflusst
    • Metallischer Kontakt lässt sich nicht mehr vermeiden
    • Bei der Auswahl des Schmierstoffes wird angestrebt, dass eine Reaktion zwischen Festkörper und Schmierstoff stattfinden kann
    • Die Verschleißschutzadditive bauen durch chemische Reaktion mit der Metalloberfläche einen dünnen, gleitfähigen Film auf, der den Metall-Metall-Kontakt verhindert.

    ==>Abstand zwischen Reibpartnern im Bereich der Moleküldicke des Schmierstoffes

  22. Erkläre Mischreibung!
    • Das Schmierstoffangebot ist so hoch, dass „Hohlräume zwischen den Kontaktpartnern gefüllt sind.
    • Normalkräfte werden auch über den Schmierfilm übertragen
    • Das führt zu einer Entlastung der Festkörperkontaktpunkte

    • ==> Abstand zwischen Reibpartnern nur örtlich im Bereich der Schmierstoffmoleküldicke
  23. Erkläre Hydrodynamische Reibung!
    • Trennt der Schmierfilm Grund-und Gegenkörper gut voneinander, so spricht man von Elasto-Hydro-Dynamischen Bedingungen EHD.
    • Die Verhältnisse im Kontakt sind abhängig von den elastischen Eigenschaften der Werkstoffe und der Fluiddynamik des Schmierstoffes.
    • Schmierfilm verhindert direkten Festkörperkontakt.
    • Normalkräfte werden komplett durch Schmierfilmdruck aufgenommen (hydrostatisch, hydrodynamisch)
    • Die Werkstoffeigenschaften in Bezug auf die Reibung spielt keine Rolle.

    • ==> Völlige Trennung der Reibpartner durch Schmierstoffe
  24. Erkläre Gasreibung!
    Luftlager: Trennung von Grund-und Gegenkörper durch Gaspolster

    ==> Völlige Trennung der Reibpartner durch Schmierstoffe

  25. Nenne Reibungskoeffizienten für die ebengenannten Reibungszustände!

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