Lernpaket 11

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
291057
Filename:
Lernpaket 11
Updated:
2015-01-09 16:11:55
Tags:
Biochemie Lernpaket 11 Endspurt
Folders:
Biochemie
Description:
Lernpaket 11 Biochemie
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Ch3wie on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Startcodon
    AUG
  2. Stoppcodon
    • UAA
    • UAG
    • UGA
  3. Selenocystein-Einbau
    • spezielle Ser-tRNA, die Stoppcodon UGA erkennt
    • tRNA durch Serin-Aminoacyl-tRNA-Synthetase mit Serin beladen
    • durch anderes Enzym mithilfe von Monoselenphosphat umgewandelt
    • Erkennung NICHT nur durch UGA, sondern durch Haarnadelstruktur in der mRNA
  4. Unterschiede Ribosomenzusammensetzung zwischen Pro- und Eukaryoten
  5. Translation (1) Initiation
    • Komplexbildung zw. kl. UE und Initiationsfaktoren (eIF)
    • mRNA bindet mit Cap an eIF4
    • mRNA lagert sich rRNA der kl. UE an
    • Starter-tRNA (bei Eukaryoten mit Methionin) bildet Komplex mit eIF2
    • eIF2 spaltet gebundenes GTP und lagert dadurch Starter-tRNA an Startcodon an
    • eIF2B regeneriert eIF2
    • gr. UE lagert sich an; restliche eIF lösen sich
    • -> Initiationskomplex
    • man unterscheidet 3 Bindungsstellen
    • Peptidylstelle (P-Stelle)
    • Akzeptorstelle (A-Stelle)
    • Exitposition (E-Stelle)
  6. Translation (2) Elongation - Proteinbiosynthese
    • Starter-tRNA an P-Stelle gebunden
    • Elongationsfaktor eEF1α durch GTP-Bindung aktiviert
    • die zum nächsten! Codon passende Aminoacyl-tRNA in Komplex mit eEF1α/GTP zu A-Stelle, GTP->GDP, eEF1α/GDP verlässt Rib.
    • GDP durch eEF1β regeneriert
    • Peptidyltransferase (Zentrum auf 60S-UE) überträgt unter Beteiligung von rRNA (Ribozym!) Amino von P auf A
    • Polypeptidsynthese von N- zum C-Terminus (Methionin bildet N)
    • Translokation: Ribosom gleitet auf mRNA drei Basen weiter
    • Enzym: Translokase
    • Cofaktor: eEF2 (GTP) lagert sich reversibel an
    • Termination: Erscheint Stoppcodon, binden Releasing-Faktoren eRF, die Peptidyltransferase überträgt dann Peptidkette auf Wasser
  7. Diphterietoxin
    • Tröpfcheninfektion
    • weiß-braune Beläge auf entzündeten Schleimhäuten und Tonsillen
    • A-Fragment modifiziert den eukaryontischen Elongationsfaktor eEF2 durch ADP-Ribosylierung (von NAD+)
    • -> Translokation gehemmt
  8. Membranverankerung durch..
    • Prenylierung: Kopplung der Proteine an Farnesyl- oder Geranylrest über Thioetherbindung
    • Glykosylphosphatidylinositol-Anker (GPI): leiten sich von Glycerophospholipiden ab
  9. ras-Onkogen
    • Muation im ras-Onkogen (ras-Protein = G-Protein) führt zu Abnahme der GTPase-Aktivität des Genprodukts
    • Folge: dauerthafte Stimulation von Wachstumsfaktoren
  10. p53
    siehe Paket 10
  11. pRb
    siehe Paket 10
  12. Penicillin
    • hemmt bakterielle Transpeptidase
    • stört dadurch Mureinbiosynthese
  13. Fas-Ligand
    • bindet an Todesrezeptor Fas-Protein und aktiviert Caspasen
    • -> Apoptose
  14. Caspasen
    • Proteasen
    • Cystein-Proteasen, die nach Aspartat schneiden
    • bewirkt limitierte Proteolyse (wichtig für Apoptose)
  15. Signal für Makrophagen zu phagozytieren durch
    • Phosphatidylserin
    • zeigt bei apoptotischen Fragmenten nach außen
  16. Hemmstoffe Translation
    • Merkhilfe: Tante Sara packt die Coffer ein
    • Tetracyclin
    • Streptomycin
    • Puromycin
    • Diphterietoxin
    • Cholamphenicol
    • Erythromycin
  17. tRNA
    Aufgabe, Herkunft, Aufbau
    • übersetzt Basensequenz einer mRNA in Aminosäuresequenz
    • Vorläufter durch RNA-Polymerase III synt.
    • einzelsträngig, mit großen Bereichen die durch Wasserstoffbrücken als Doppelstrang vorliegen
    • Kleeblattstruktur
    • Stiel hat am 3'-Ende IMMER CCA als Bindungsstelle für Aminosäure
    • gegenüber spezifisches Basentriplett, das zu Basentriplett der mRNA passt
    • Bindung der dritten Base des Anticodons kann ungenau sein (Wobble-Base) -> entspricht der ersten Base an 5'-Position -> dadurch kann tRNA mehrere Codons erkennen
  18. Kopplung Amino an tRNA
    • Enzym: Aminoacyl-tRNA-Synthetase
    • Jede Synthetase verbindet Amino spezifisch mit passender tRNA
    • Aminosäure wird zuerst aktiviert mit AMP
    • -> Aminoacyladenylat (gem. Anhydridbindung)
    • dann wird AMP gegen tRNA getauscht
    • -> Aminoacyl-tRNA (Esterbindung zw. Carboxylgruppe und 3'-OH der Ribose im Adenosin)
  19. Protein-Disulfid-Isomerasen
    • im rER
    • bilden Disulfidbrücken in den Proteinen
  20. Chaperone
    • vemehrt bei >37°C synthetisiert
    • verhindern Aggregation ungefalteter Proteine
    • bringen denaturierte Proteine wieder in Form
  21. Addressierung von Proteinen
    Export- und Membranproteine
    • Translation von E.- u. M.proteinen findet am rER statt
    • mRNA enthält Signalsequenz, die Signalpeptid codiert -> am N-Terminus
    • zytosol. Signalerkennungspartikel (SRP -scRNA u. Proteine) erkennt dieses, Translation stoppt, ab zum rER
    • SRP bindet an Rezeptor, Signalpeptidase spaltet es am Ende ab
    • Protein wird in das ER hineinsynthetisiert
    • dann über Golgi zum Ziel
    • bei Membranproteinen bleibt bei Synthese eine Transmembrandomäne im ER, Rest ins Zytosol synthetisiert (C-Terminus)
  22. Retroviren
    • zB HIV
    • enthalten zwei identische Kopien einer einzelsträngigen RNA
    • nutzen reverse Transkriptase (RNA-abhängige DNA-Polymerase)
    • sobald DNA erstellt wurde, wird urspr. RNA durch RNase Eigenschaft der rev. Transkriptase zerstört
    • DNA wird verdoppelt (DNA-abhängige DNA-Polymerase)
    • Dieser Doppelstrang wird durch die Integrase in das Wirtsgenom integriert
  23. Plasmide
    • ringförm. doppelstr. DNA-Moleküle in Bakterien
    • für Verdopplung Replikationsursprung nötig (Origin of Replication)
    • synthetische Plasmide können als Klonierungsvektoren eingesetzt werden
    • enthalten dann multiple Klonierungsstellen
  24. Restriktionsendonucleasen
    • kommen in Prokaryoten vor
    • spalten fremde, doppelstr. DNA an Palindromsequenzen
    • Schutz der eigenen DNA durch Methylierung
  25. PCR
    • benötigt:
    • Template (der zu amplifizierende DNA-Abschnitt)
    • Oligonucleotid-Primer (2 Stück, die den zu replifizierenden Abschnitt einrahmen)
    • DNA-Polymerase (zB Taq-Polymerase, die hitzestabiler ist)
    • Desoxyribunucleotide
    • Puffer
    • Ablauf:
    • Denaturierung (95°C)
    • Annealing (45°C; Primer lagern sich an)
    • Elongation (72°C)

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview