Rekapitulation

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Author:
fuck
ID:
291506
Filename:
Rekapitulation
Updated:
2014-12-14 08:53:36
Tags:
Alle 10 Sitzungen Rekapitulationpragmatik
Folders:
pragmatik
Description:
Prüfungsvorbereitung Pragmatik HS14
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  1. Pragmatik als Teilgebiet der Linguistik
    • Abgrenzung von anderen Teilgebieten
    • Pragmatik als Theorie der Sprachverwendung in bestimmten Situationen und Kontexten
    • Erfassung nicht-wörtlicher Bedeutungen
  2. Pragmatik als Teilgebiet der Semiotik
    Untersuchung der Relation zwischen Zeichen und Zeichenbenützer
  3. Unterscheidung sprachlicher Ausdruck vs. sorachliche Äusserung
    Semantik erfasst die wörtliche Bedeutung sprachlicher Ausdrücke, kann aber nicht-wörtliche Bedeutungen von spraclichen Äusserungen nicht erklären -> Domäne der Pragmatik
  4. Kontextabhängigkeit
    sprachlicher Ausdrücke wie "Ich bin in einer Stunde zurück"
  5. Performanz
    Fähigkeit von S und H, sprachliche Ausdrücke zu produzieren und zu interpretieren
  6. Sprecherperformanz
    • korrekter Gebrauch sprachlicher Äusserungen
    • besondere Gebrauch sprachlicher Äusserungen
  7. Hörerperformanz
    Die Fähigkeit, kommunizierte nicht-wörtliche Bedeutungen zu erkennen und zu verstehen
  8. Performative Äusserungen (J. Austin)
    • Doppelt selbstreferentiell
    • das performative Verb beschreibt selbst, was es tun wird
    • Der Äusserungsakt ist selbst die Tat der Handlung, die er beschreibt
    • Ihre Bedeutung wird hergeleitet aus: gegenseitigem Wissen der K-Partner um den verpflichtenden Charakter des Sprechens; Glückens- oder Gelingensbedingungen (intentionale und institutionelle Rahmenbedingungen)
  9. Basale Glückensbedingungen nach Austin
    • 1. Konventionelle Prozedur mit konventionellem Ergebnis
    • 2. Prozedur muss vollständig und korrekt ausgeführt werden
    • 3. Die Beteiligten müssen die erforderlichen Gedanken, Gefühle und Absichten haben
    • Diese drei Bedingungen gelten für alle performativen Akte
  10. Teilakte nach Austin
    • Der lokutionäre Akt: die Äusserung selbst
    • Der Illokutionäre Akt: der Akttyp, der durch die Äusserung durchgeführt wird
    • Der perlokutionäre Akt: das Hervorbringen des beabsichtigen Effekts beim Adressaten

    Auch indirekte Sprechakte sind möglich
  11. Inferenz
    • Prozess der Hörerperformanz
    • 1. Berechnung der wörtlichen Bedeutung
    • 2. Begründung, warum die wörtliche Bedeutung nicht gemeint sein kann
    • 3. Aus wörtlicher Bedeutung, Situatuon und Kontext die eigentliche Bedeutung erschliessen
  12. Grice
    • Theorie der Bedeutungnn
    • Theorie der Implikatur: Kooperationsprinzip; Konversationsmaximen
  13. Relevanz
    Funktion die bestimmt wird durch die Faktoren "positive kognitive Effekte" und "Verarbeitungsaufwand"
  14. Erstes oder kognitives Relevanzprinzip
    Menschliche Wahrnehmung tendiert dazu, Relevanz zu maximieren
  15. zweites oder kommunikatives Relevanzprinzip
    Jeder pstensive Stimulus (=Äusserung) übermittelt eine Annahme seiner optimalen Relevanz
  16. Relevanztheoretisches Verstehensverfahren
    • A. Folge beim Berechnen kognitiver Effekte dem Weg des geringsten Aufwands. Prüfe Interpretationshypothesen in der Reihenfolge ihrer Zugänglichkeit
    • B. Hör damit af, wenn diene Relevanzerwartungen befriedigt sind
  17. Höflichkeit
    • Goffman: Positive/negative face
    • Brown/Levinson: Positive/neative face; positive/negative politeness; FTA's
  18. Beleidigungen
    • Eine Beleidigung funktioniert nur wenn der Adressat sie versteht und so deutet
    • Erst diese Deutung macht eine Äusserung zu Beleidigung
    • Die Detung einer Äusserung als Beleidigung führt dann zu Klärungsprozessen (Goffman - korrektiver Austausch)
  19. korrektiver Austausch
    Das, als was ein Ereignis gilt, wird druch solche Dialoge vermittelt. Ob also Beleidigung oder Faux-pas, es wird dialogisch ausgehandelt
  20. Die universalen Organisationsprinzipien der verbalen Interaktion
    • Konstitutivität
    • Prozessualität
    • Interaktivität
    • Methodizität
    • Pragmatizität
  21. Konstutivität
    Gespräche werden sequentiell und sinnlich wahrnehmbar von Interaktanten als Strukturen konstituiert
  22. Prozessualität
    Gespräche sind emergente Produkte von dynamischen Prozessen duch retrospektiv-prospektive Interpretation
  23. Interaktivität
    Gespräche sind systematisch aneinander anschliessende Handlungssequenzen, die verschiedene Aufgaben stellen (Rezipientendesign, Hndlungskoordination, Display)
  24. Methodizität
    Gesprächsphänomene haben Verfahrenscharakter, Gespräche verlaufen nicht chaotisch (Regulierung bspw. durch Ethnomethoden, idealpragmatische Vorstellungen als Pendant)
  25. Pragmatizität
    Handlunsorientiertheit unterwirft die Sprache verschiedene Relevanz- und Ökonomieprinzipien

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