VWL Mankiw

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
294258
Filename:
VWL Mankiw
Updated:
2015-01-30 15:09:47
Tags:
Klausur
Folders:
BWL
Description:
Klausurvorbereitung
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  1. Knappheit
    Die begrenzte Natur gesellschaftlicher Ressourcen. Gesellschaft hat weniger anzubieten, als die menschen haben wollen
  2. VWL
    Wissenschaft der Bewirtschaftung der knappen gesellschaftlichen Ressourcen
  3. Effizienz
    Eigenschaft, soviel wie möglich aus den knappen Ressourcen herauszuholen
  4. Gerechtigkeit
    Eigenschaft, wirtschaftliche Wohlfahrt fair auf Mitglieder der  Gesellschaft zu verteilen (zB Umverteilung der Steuern)
  5. Opportunitätskosten
    was man aufgeben muss um etwas anderes zu erlangen
  6. marginale Veränderung
    Abwandlung eines bestehenden Aktionplanes durch kleine Schritte
  7. Marktwirtschaft
    Volkswirtschaft, die ihre Ressourcen durch die dezentralisierten Entscheidungen zahlreicher Unternehmungen und Haushalte zuteilt, die zu diesem Zweck auf Märkten für Güter und Produktionsfaktoren zusammenwirken
  8. Marktversagen
    Markt schafft es nicht alleine die Ressourcen effizient zuzuteilen
  9. Externalität
    Wirkung der Handlung einer Person auf die Wohlfahrt eines Nachbarn (unbeteiligter Dritter)
  10. Marktmarkt
    Fähigkeit eines einzelnen oder eine kleinen Gruppe, den Marktpreis massgebend zu beeinflussen (Monopol/Oligopol)
  11. Produktivität
    Menge der pro Arbeitsstunde produzierten Güter (oder pro Kopf möglich)
  12. Inflation
    Anstieg des Preisniveaus in der Volkswirtschaft. Der Geldwert sinkt.
  13. die 10 volkswirtschaftliche Regeln
    • 1.Alle Menschen stehen vor abzuwägenden Alternativen
    • 2.Die Kosten eines Gutes bestehen aus dem, was man für den Erwerb eines Gutes aufgibt
    • 3.Rational entscheidende Leute denken in Grenzbegriffen
    • 4.Die Menschen reagieren auf Anreize
    • zb wenn der Preis für Äpfel steigt, werden vermehrt Birnen konsumiert
    • 5.Durch Handel kann es jedem besser gehen. ermöglicht jedem, sich auf seine beste Befähigung zu spezialisieren
    • 6.Märkte sind gewöhnlich gut für die Organisation des Wirtschaftsleben
    • 7.Regierung können manchmal die Marktergebnisse verbessern Gründe: Steigerung Effizienz/Förderung Gerechtigkeit
    • 8.Lebensstandard eines Landes hängt von der Fähigkeit ab, Waren und Dienstleistungen herzustellen
    • 9.Preis steigen wenn zu viel Geld im Umlauf sind
    • 10. Gesellschaft hat kurzfristig zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit zu wählen
  14. Was bedeuten "Effizienz" und "Gerechtigkeit", und in wiefern hängen Sie mit der Politik zusammen?
    Effizienz beschreibt die Fähigkeit der Gesellschaft, ihre knappen Ressourcen bestmöglich auszunutzen. Unter Gerechtigkeit versteht man die Fähigkeit einer Gesellschaft, die wirtschaftliche Wohlfahrt fair auf die Mitglieder zu verteilen. Politische Maßnahme können geeinte sein, Marktergebnisse zu verbessern, indem sie die Effizienz steigern oder die Gerechtigkeit fördern. Dies gilt insbesondere in Situationen, in denen ein marktversagen die effiziente Verteligung der Ressourcen verhindert
  15. Warum ist die Produktivität wichtig?
    In Staaten, in denen die Beschäftigten eine große Gütermengen pro Zeiteinheit herstellen können, erfreuen sich die menschen eines hohen Lebensstandards. In Staaten mit weniger produktiven Arbeitskräften müssen die Menschen bescheidenen Lebensbedingungen ertragen
  16. Was ist Inflation und wodurch wird sie verursacht?
    Hauptursache der Inflation ist ein zu rashces Wachstum der Geldmenge, das dem Geldwert sinken lässt. Die Wachstumsrate der Geldmenge darf die Wachstumsrate der Produktivität nicht übersteigen, damit ein stabiles Preisniveau herrscht.
  17. Wie sind Inflation und Arbeitslosigkeit kurzfristig verknüpft?
    Danach bewirkt die Absenkung der Inflationsrate eine Erhöhung der Arbeitslosenquote, ein Anstieg der Inflationsrate dagegen einen Rückgang der Arbeitslosenquote
  18. posivite/deskriptive Aussage
    beschreibend, wie IST die Welt
  19. normative Aussage
    präskriptiv, wie die Welt sein SOLLTE
  20. Cereris paribus
    • andere Dinge gleichbleibend
    • alle anderen als die gerade untersuchten Variablen annahmegemäß konstant bleiben
  21. absoluter Vorteil
    • kennzeichnet den Produktivitätsvorteil eines Produzenten bei der Erzeugung eines bestimmten Gutes
    • =wer muss weniger Arbeitszeit für das gleiche Gut einsetzen
    • Unterschiede der Opportunitätskosten und komparative Vorteile schaffen Handelsgewinne
  22. Komparativer Vorteil
    • Hersteller mit niedrigeren Opportunitätskosten hat den komparativen Vorteil
    • ist für den Handel von größerer Bedeutung, da sich hier auch ein Austausch von Waren oder Dienstleistungen zwischen Personen lohnt, wenn einer der beiden Handelspartner beide Güter mit einer höheren Produktivität erzeugt, also für beide Güter einen absoluten Vorteil besitzt.
  23. Markt
    besteht aus einer Gruppe potenzieller Käufer und Verkäufer einer bestimmten Ware oder Dienstleistung
  24. Konkurrenzmarkt/Wettbewerbsmarkt (polypol)
    ist ein Markt mit sehr vielen Anbietern und sehr vielen Nachfragern, sodass der Einzelne nur einen verschwindend kleinen und ihm selbst unbekannten Einfluss auf den Marktpreis hat.
  25. polypol
    vollständige Konkurrenz, vollkommener Markt
  26. monopol
    einziger Anbieter der den Preis setzt
  27. Oligopol
    weniger Anbieter, viele Nachfrager
  28. Nachfrage
    bei sonst gleichen Bedingungen fällt nachfrage, wenn der Preis des Gutes ansteigt
  29. normales Gut
    bei sonst unveränderten Randbedingungen STEIGT die Nachfrage bei steigenden Einkommen ( Auto anstelle Bahn, Butter anstelle Margarine)
  30. inferiores Gut
    bei sonst unveränderten Randbedingungen SINKT die Nachfrage bei steigenden Einkommen (Taxi anstelle von Nachtbus)
  31. Substitutive Güter
    Zwei Güter, bei denen der Preisanstieg des einen Gutes einen Nachfrageanstieg des anderes Gutes auslöst
  32. komplementäre GÜter
    zwei Güter, bei denen der Preisanstieg des einen Gutes einen Nachfragerückgang des anderen Gutes Güter bewirkt
  33. Führt eine Veränderung der Produktionstechnologie zu einer Bewegung auf der Angebotskurve oder zu einer Verschiebung der Angebotskurve? und Preisänderung?
    Eine Änderung der Produktionstechnologie verursacht eine Verschiebung der Angebotskurve, da sich andere Einflussgräße als der Preis ändern. Eine Preisänderung des angebotenen Gutes führt dagegen zu einer Bewegung auf der Angebotskurve
  34. Definieren Sie "Marktgleichgewicht".
    Ein Marktgleichgewicht besteht, wenn angebotenen und nachgefragte Gütermengen identisch sind, d.h wenn sich Angebots- und Nachfragekurve schneiden. Im Marktgleichgewicht herrscht der Gleichgewichtpreis, der Angebot und Nachfrage zur Übereinstimmung bringt. Es sind die einzelne Entscheidungen und Handlungen von Anbietern und Nachfragern, die Märkte in Richtung auf das Marktgleichgewicht führen. Bei einem Angebotsüberschuss werden zu einem bestimmten Preis größere Gütermengen angeboten als nachgefragt. Da die Anbieter zum herrschenden Preis nicht in der Lage sind, die Mengen abzusetzen , de sie produziert haben und verkaufen möchten, reagieren sie mit Preissenkungen. Der Preis wird so lange fallen, bis das Gleichgewicht erreicht ist. Eine umgekehrte Wirkungskette ergibt sich im Fall eines Nachfrageüberschusses, bei dem z einem bestimmten Preis größere Gütermengen nachgefragt als angeboten werden.Die Preise werden wiederum so lange steigen, bis das GG erreicht ist.
  35. Da man Bier und Pizza oft zusammen konsumiert, sind die komplementäre Güter. Was geschieht mit Angebot, Nachfrage, Angebotsmenge,  Nachfragemenge und Preis auf dem Pizzamarkt, wenn der Bierpreis ansteigt?
    Steig der Bierpreis, so geht die Nachfrage nach Pizza als komplementärem Gut zurück.Die Nachfragekurve verschiebt sich nach links. Bei einem gleichbleibenden Angebot an Pizza resultiert daraus ein Angebotsüberschuss an Pizza, der durch einen Preisverfall abgebaut wird. Im neuen Gleichgewicht wird eine geringere Menge an Pizza zu einem geringeren Preis konsumiert
  36. Preiselastizität
    • %Änderung der Nachfragemenge
    • -----------------------------------------
    • %Preisänderung
  37. Ist die Nachfrage elastisch oder unelastisch wenn die Elastizität größer als 1 ist? und wenn die Elastizität gleich null ist
    Ist die Elastizität > 1, so reagiert die Nachfrage elastisch, d.h die nachgefragte Menge verändert sich proportional stärker als der Preis. Ist die Elastizität gleich null, so gestaltet sich die nachfrage vollkommen unelastisch.
  38. wie verändert sich eine Preissteigerung bei elastischer Nachfrage den Umsatz?
    Ein Preisanstieg führt bei einer elastischen Nachfrage zu einem proportional größeren Rückgang der abgesetzten Menge. Der Umsatz der Anbieter sinkt
  39. Wie nennt man ein Gut, dessen Einkommenselastizität negativ ist?
    Ein gut, dessen Einkommenselastizität negativ ist, nennt man inferior. Bei einem gestiegenen Einkommen werden inferiore Güter weniger nachgefragt. Da sich die nachgefragte Menge und das Einkommen gegenläufig verändern, haben inferiore Güter eine negative Einkommenselastizität
  40. Ist die Preiselastizität des Angebots überlicherweise größer auf kurze Sicht oder auf lange Sicht?
    langfristig reagiert das Angebot in der Regel elastischer auf Preisänderungen als kurzfristig, da auf kurze Sicht eine Veränderung der Produktionskapazitäten meist nicht möglich ist. Die Angebotsmenge ist demzufolge nicht sehr reagibel. Auf lange Sicht dagegen kann die Angebotsmenge infolge von Kapazitätsveränderungen oder Marktein/-austritten Anbietern flexibel auf Preisänderungen reagieren
  41. Ein wirksamer Mindestpreis verursacht einen Angebotsüberschuss
    im Falle wirksamer Mindestpreise sind einige Anbiete nicht in der Lage, ihr Angebot anzusetzen. Auf dem Konkurrenzmarkt dagegen dienst der Preis als Rationalisierungs- oder Zuteilungsmechanismus, und die Anbieter können zum Gleichgewichtspreis ihre ganze Angebotsmenge verkaufen. Zu den praktisch bedeutsamsten Fällen von Mindespreispolitik gehört der gesetzliche Mindestlohn. In diesem Fall heißt der Angebotsüberschuss Arbeitslosigkeit. Der Mindestlohnsatz erhöht die Einkommen der Arbeitskräfte, die einen Arbeitsplatz haben, vermindert aber sehr drastisch die Einkommen jener Arbeitskräfte, die keine Anstellung finden. Eine Anhebung des Mindeslohnsatzes um 10% die Beschäftigung der Jugendlichen um etwa 1 bis 3% bierunterdrückt. Sobald die Politiker die Preise durch gesetzliche Vorschriften setzen, verdunkeln und verfälschen sie die Marktsignale, die gewöhnlich zur Allokation der gesellschaftlichen Ressourcen führen. Mindestlöhne mögen wohl die Einkommen einiger Arbeitskräfte steigern, doch sie führen teilweise auch zur Arbeitslosigkeit
  42. Wohlfahrtsökonomik
    Lehre davon, wie die Allokation der Ressourcen die wirtschaftliche Wohlfahrt beeinflusst. Analyse führt zur Erkenntnis, dass das marktgleichgewicht den Gesamtnutzen, den Käufer und Verkäufer erreichen maximiert
  43. Zahlungsbereitschaft
    der Höchstbetrag, den ein Käufer für ein Gut zu zahlen bereit ist
  44. Konsumentenrente
    Zahlungsbereitschaft des Käufers minus tatsächlich bezahlter Preis. Den Konsumentenrente misst den Nutzen eines Käufers aus der Teilnahme am Marktgeschehen. Sie ist eng mit der Nachfragekurve eines Gutes verknüpft
  45. Produzentenrente
    Verkaufpreis minus Kosten eines Gutes. Die Produzentenrente misst den Nutzen eines Verkäufers aus seiner Teilnahme am Markt
  46. Ineffizienz ist vorhanden,wenn..
    wenn ein Gut nicht zu den geringstmöglichen Kosten produziert wird oder von den Käufern nicht mit der höchsten Wertschätzung und Zahlungsbereitschaft konsumiert wird.
  47. Erklären Sie den Zusammen von Zahlungsbereitschaft,Konsumentenrente und Nachfragekurve
    Die Konsumentenrente misst somit den Nutzen des Käufers aus der Teilnahme am Marktgeschehen. Eng verknüpft mit der Konsumentenrente ist die Nachfragekurve, die die Zahlungsbereitschaft der Nachfrage widerspiegelt. Der Bereich unterhalb der Nachfragekurve und oberhalb des Preises misst die Konsumentenrente eines Markts
  48. Erklären Sie, wie die Kosten der Verkäufer, die Produzentenrente und die Angebotskurve zusammenhängen.
    Die Kosten eines Verkäufers beziffern den Wert von allem, worauf ein Unternehmer bei der Herstellung eines Guts verzichten muss, sie werden demzufolge als Opportunitätskosten definiert. Die Produzentenrente misst nun den Nutzen des Verkäufers aus der Teilname am Marktgeschehen und bestimmt sich aus der Differenz zwischen Verkaufspreis und Produktionskosten eines Guts. Die Produzentenrente steht im engen Zusammenhang mit der Angebotskurve, die die Kosten der Anbieter abbildet. Der Bereich unterhalb eines Preises und oberhalb der Angebotskurve stellt die Produzentenrente eines Marktes dar
  49. Nettowohlfahrtsverlust
    Minderung der Gesamtrente durch eine Steuer
  50. Transaktionskosten
    die kosten der Vertragspartner aus dem Abschluss und der Durchführung von Geschäften
  51. Ausschlussbarkeit der Güternutzung
    Eigenschaft eines Guts, nach der ein Nutzer anderen die Nutzungsmöglichkeit ausschließen kann
  52. Konkurrenz in der Güternutzung
    Eigenschaft eines Guts, nach der ein Nutzer anderen Nutzungsmöglichkeit nimmt
  53. private Güter
    Güte mit auschliessbarer und konkurrierender Nutzung
  54. öffentlicher Güter
    Güter, die weder eine ausschliessbare noch eine konkurrierende Nutzung aufweisen. Feuerwerkaufführung
  55. gesellschaftliche REssourcen
    • Güter, die zwar eine konkurrierende Nutzung aufweisen, aber nicht ausschliessbar sind. Sie sind für jedermann frei zugänglich, der sie nutzen will. Die Nutzung der Ressource durch eine Person mindert jedoch die Nutzungsmöglichkeiten für andere Leute. 
    • Fischfang im See, sauberes Wasser, saubere Luft
  56. Natürlichers Monopol
    Feuerschutz z.B.
  57. Trittbrettfahrer
    eine Person, die den Nutzen eines Gutes erlang, es jedoch vermeidet, dafür zu bezahlen
  58. Ist eine Pizza ausschließlich oder Konkurrent?
    Eine Pizza ist sowohl ausschließlich als auch Konkurrent. Die ist damit ein privates Gut. Der Konsument wird seine Pizza nicht freiwillig hergeben und so andere Konsumenten vom Verzehr ausschließen. Die Pizza kann auch nur einmal gegessen werden, sodass potenzielle Esser um sie konkurrieren werden
  59. Gesamterlös/Erlös/Umsatz
    Geldbetrag, den eine Unternehmung für den Verkauf ihrer Produktionsmenge erhält
  60. Gesamtkosten/Kosten
    Geldbetrag, den eine Unternehmung für den Einkauf der produktionsnotwendigen Faktoreinsätze bezahlt
  61. Gewinn/Profit
    Gesamterlös minus Gesamtkosten
  62. Grenzprodukt
    der Zuwachs an Produktmenge, den man durch eine zusätzliche Einheit an Faktoreinsatz erzielt
  63. abnehmendes Grenzprodukt
    eine Eigenschaft der Produktionsfunktion, so dass die Zunahme der Produktmenge mit zunehmender Menge an Faktoreinsatz kleiner wird ( Grenzprodukt der Arbeit nimmt nach und n ach ab, wenn die Anzahl der eingesetzten Arbeitskräfte ansteigt)
  64. Durchschnittliche Gesamtkosten/ Durchschnittskosten DK
    • Gesamtkosten
    • ----------------
    • hergestellte Produktmenge
  65. durchschnittliche fixe Kosten DFK
    • Fixe Kosten
    • -----------------------------
    • Hergestellte Produktmenge
  66. durchschnittliche variable Kosten DVK
    • Variable Kosten
    • -------------------------------
    • Hergestellte Produktmenge
  67. Grenzkosten GK
    • Zunahme der Gesamtkosten
    • ---------------------------------
    • Herstellung einer zusätzlichen Produkteinheit
  68. Kostenkurven weisen 3 typischen Merkmale auf:
    • Grenzkosten steigen mit zunehmender Produktionsmenge
    • Kurve der Durchschnittskosten verläuft u-förmig
    • Grenzkostenkurve schneidet die Durchschnittskostenkurve in ihrem Minimum

    (Bei einem geringen Produktionsniveau sind die Durchschnittskosten folge des starken Einflusses der Fixkosten hoch, die sich nur auf wenige Produktionseinheiten verteilen. Mit der Produktionsausdehnung sinken die Durchschnittskosten. Ab einem bestimmten Produktionsniveau steigen die Durchschnittskosten wieder an, da die variablen Durchschnittskosten in Relation zu den sinkenden fixen Durchschnittskosten überproportional zunehmen.
  69. Internalisierung externer Effekt
    eine Veränderung der Anreize derart, dass die Menschen die externen Effekte ihrer Aktivitäten bei Entscheidungen mitveranschlagen (miteinplanen)
  70. Das Coase Theorem besagt,dass
    dass die privaten Akteure das Externalitätenproblem untereinander lösen können. Wie immer die Anfangsverteilung der Rechte sein mag, stets können die interessierten Parteien eine Übereinkunft erzielen, die jeden besser stellt und ein effizientes Resultat bildet
  71. Pigou-Steuer
    eine Steuer zu Korrektur negativer externer Effekte
  72. sunk cost
    Fixkosten welche bei der Entscheidung zur vorübergehenden Produktionseinstellung verloren gehen
  73. Unter welchen Bedingungen wird sich die Unternehmung für eine zeitweilige Produktionseinstellung entscheiden?
    Wenn eine Unternehmung vorübergehend die Produktion einstellt, muss sie weiterhin die fixen Kosten tragen. Die Unternehmung wird die Produktion einstellen, wenn die zu erwartenden Erlöse niedriger sind als die variablen Kosten der Produktion
  74. welche Gegebenheiten bringen eine Unternehmung zur Aufgabe und zum Ausscheiden aus dem Markt?
    Der langfristige Marktaustritt bedeutet die endgültige Schließung und Auflösung der Unternehmung. Dabei verliert die Unternehmung alle Erlöse aus dem Verkauf der Produkte, kann aber gleichzeitig alle fixen und variablen Kosten vermeide. Eine Unternehmung tritt aus dem Markt aus, sofern der zu erwartenden Gesamterlös niedriger ist als die Gesamtkosten, der Preis auf Dauer unter den Durchschnittskosten liegt.
  75. Gleicht der Verkaufspreis der Produkte einer Unternehmung kurzfristig, langfristig oder beide Male den Grenzkosten?
    Liegt der Preis über den Grenzkosten, führt eine Ausweitung der Produktion zu höherem Gewinn, liegt der Preis unterhalb der Grenzkosten, können durch eine Produktionseinschränkung Verluste vermieden werden
  76. Monopolist
    Preismacher, der mit Mengen- oder Preisfixierung das von der Nachfrage her mögliche Marktergebnis bestimmt. Eine Unternehmung als Alleinanbieter eines Gutes für das es kein nahes Substitut gibt
  77. Natürliches Monopol
    Ein Monopol, das deshalb entsteht, weil eine einzelne Unternehmung ein bestimmtes Gut für den gesamten Markt zu niedrigen Kosten als zwei oder mehr Unternehmungen produzieren kann (z.B Wasserverteilung, eine Unternehmung muss das Leitungsnetz zur Verfügung stellen)
  78. Produktionsfaktoren
    die Inputs zur Produktion von Waren und Dienstleistungen
  79. Produktionsfunktion
    der funktionale Zusammenhang zw. den  im Produktionsprozess verwendeten Faktoreinsatzmengen und der erzielten Produktionsmenge
  80. Grenzprodukt der Arbeit
    der Zuwachs an Produktionsmenge je zusätzliche arbeitseinheit
  81. abnehmendes Grenzprodukt
    Eigenschaft der Produktionsfunktion "wonach der Zuwachs an Produktionsmenge durch eine zusätzliche Einheit eines Produktionsfaktors mit wachsender Produktionsausdehnung abnimmt
  82. Wertgrenzprodukt
    das Grenzprodukt eines Faktoreinsatzes multipliziert mit dem Güterpreis
  83. Erklären Sie, wie das Wertgrenzprodukt einer Unternehmung von der Nachfrage nach Arbeit abhängt
    Die Arbeitsnachfrage determiniert, welche Arbeitsmenge eine Unternehmung bei einem gegebenen Lohnsatz auf dem Arbeitsmarkt nachfragt. Eine gewinnmaximierende Unternehmung wird bei vollständiger Konkurrenz genau bis zu jenem Punkt Arbeitskräfte einstellen, in dem das Wertgrenzprodukt der Arbeit der Entlohnung einspricht, in dem die zusätzlich zu erwartenden Erlöse aus der Tätigkeit einer weiteren Arbeitskraft gerade die zusätzlichen Lohnkosten decken. Die Kurve des Wertgrenzprodukts der Arbeit stellt somit die individuelle Arbeitsnachfragekurve einer Unternehmung da
  84. Wenn die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland plötzlich durh eine große Einwanderungswelle anwachsen würde, was hätte dies für Auswirkungen auf die Löhne?Welche Wirkungen ergäben sich für die Eigentümer von Grundstücken und von Realkapital?
    Eine Einwanderungswelle erhöht das Arbeitskräfteangebot und verursacht auf diese Weise die Lohnsenkungen, die das verminderte Wertgrenzprodukt der vermehrten Arbeitskräfte widerspiegeln.
  85. Definieren Sie den Begriff des natürlichen Monopols.Was hat die Größe des Markts mit der Frage nach dem natürlichen Monopol zu tun?
    Ein natürliches Monopol bezeichnet ein Monopol, das deshalb entsteht, weil eine einzelne Unternehmung ein bestimmtes Gut für den gesamten Markt zu niedrigen Kosten als zwei oder mehr Unternehmungen produzieren kann. In einigen Fällen ist die Größe des Markts ausschlaggebend dafür, ob ein natürliches Monopol vorliegen kann. Mit dem Wachstum eines Markts kann sich ein natürliches Monopol einen Konkurrenzmarkt verwandeln
  86. Beschreiben Sie zwei besondere Schwierigkeiten, die dann entstehen, wenn ein natürliches Monopol zu einer Preissetzung in Höhe der Grenzkosten verpflichtet wird
    Natürliche Monopole haben definitionsgemäß sinkende Durchschnittskosten. Bei sinkenden Durchschnittskosten sind die Grenzkosten jedoch stets niedriger als die Durchschnittskosten sodass eine Preissetzung in Höhe der Grenzkosten bedeutet, dem Monopolisten einen Verlust aufzuzwingen und ihn auf dies Weise zum Marktaustritt zu veranlassen
  87. monopolistischer Konkurrenz
    Ein markt mit sehr vielen Anbietern ähnlicher aber nicht gleicher Produkte zB Markt für Romane, Spielfilme
  88. Merkmale von monopolistischer Konkurrenz.
    Monopolistische Konkurrenz ist durch eine Vielzahl von Anbietern, die mit unterschiedlichen Produkten um die Nachfrager konkurrieren, sowie einen freien Marktzutritt gekennzeichnet. Bei monopolistischer Konkurrenz befinden sich analog zur vollständigen Konkurrenz viele Anbieter auf dem Markt, die in Relation zum Marktvolumen sehr klein sind.
  89. Produktionsfaktoren
    die Input zur Produktion von Waren und Dienstleistungen
  90. Produktionsfunktion
    der funktionalen Zusammenhang zwischen den im Produktionsprozess verwendeten Faktoreinsatzmengen und der erzielten Produktionsmenge
  91. Grenzprodukt der Arbeit
    der Zuwachs an Produktmenge je zusätzliche Arbeitseinheit
  92. abnehmendes Grenzprodukt
    Eigenschaft der Produktionsfunktion, wonach der Zuwachs an Produktionsmenge durch eine zusätzliche Einheit eines Produktionsfaktors mit wachsender Produktionsausdehnung abnimmt
  93. Wertgrenzprodukt
    das Grenzprodukt eines Faktoreinsatzes multipliziert mit dem Güterpreis
  94. Kapital
    Ausrüstung und Anlagen zur Produktion von Gütern
  95. Erklären Sie, wie die Produktionsfunktion einer Unternehmung mit dem Grenzprodukt der Arbeit zusammenhängt?
    Das Grenzprodukt der Arbeit bestimmt den Zuwachs an Produktionsmenge je zusätzlicher Arbetiseinheit. Der Verlauf der Produktionsfunktion einer Unternehmung wird demzufolge durch das abnehmende Grenzprodukt der Arbeit determiniert. Der Zuwachs an Produktionsmenge je zusätzlicher Einheit des Produktionsfaktors Arbeit mit wachsender Produktionsausdehnung nimmt ab
  96. Erklären Sie, wie das Wertgrenzprodukt einer Unternehmung von der Nachfrage nach Arbeit abhängt
    die Arbeitsnachfrage determiniert, welche Arbeitsmenge eine Unternehmung bei einem gegebenen Lohnsatz auf dem Arbeitsmarkt nachfragt. Eine gewinnmaximierende Unternehmung wird bei vollständiger Konkurrenz genau bis zu jenem Punkt Arbeitskräfte einstellen, in dem das Wertgrenzprodukt der Arbeit der Entlohnung entspricht, in dem die zusätzlich zu erwartenden Erlöse aus der Tätigkeit einer weiteren Arbeitskräfte gerade die zusätzlichen Lohnkosten decken
  97. Budgetbeschränkung
    Die Begrenzung der Konsumbündel, die der Verbraucher sich leisten kann
  98. Indifferenzkurve
    zeit all diejenigen Konsumbündel, die den Verbraucher gleichermaßen glücklich machen
  99. Grenzrate der Substitution
    das Verhältnis, zu welchem ein Konsument bereit ist, ein Gut gegen das andere zu tauschen
  100. vollkomene Substitute
    zwei Güter, deren Indifferenzkurve linear laufen
  101. vollkomene Komplemente
    2 Güter, deren Indifferenzkurven rechtwinklig verlaufen
  102. Optimum (optimaler Verbrauchsplan)
    der Punkt, in dem sich die Budgetbeschränkung und die Indifferenzkurve berühren
  103. normales Gut
    ein Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs ansteigt
  104. inferiores GUt
    ein Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs sinkt
  105. Einkommenseffekt
    diejenige Veränderung der Konsummenge, die eintritt, wenn eine Preisveränderung den Konsumenten auf eine höher oder niedriger liegende Indifferenzkurve gelangen lässt
  106. Substitutionseffenkt
    diejenige Veränderung der Konsummenge, die eintritt, wenn eine Preisveränderung eine Bewegung entlang einer gegebenen Indifferenzkurve hin zu einem Punkt mit einer neuen Grenzrate der Substitution auslöst
  107. Giffen-Gut
    ein inferiores Gut, bei dem der Einkommeneffekt der Substitutionseffekt dominiert

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