Lernpaket 2

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
294509
Filename:
Lernpaket 2
Updated:
2015-03-01 15:47:26
Tags:
Histologie Endspurt
Folders:
Histologie
Description:
Histologie Lernpaket 2
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  1. Allgemeiner Aufbau Arterien und Venen
    • Tunica Intima:
    • Endothel + Bindegewebeschicht
    • Tight junctions zw. Endothelzellen

    !Zw. den Schichten können Membrana elastica interna und externe vorkommen!

    • Tunica Media:
    • am breitesten
    • gl. Muskelzellen und Fasern (elastisch und kollagen)

    • Tunica Adventitia:
    • verankert Gefäß in seiner Umgebung
    • kollagene und elastische Fasern
    • Fibroblasten
    • Blutgefäße und Nerven (vorwiegend sympathische)
  2. Unterschiede Arterien - Venen
    • Venen haben ein größeres Lumen und dünnere Wände
    • Dreischichtigkeit weniger deutlich
    • Media dünner und weniger Muskelzellen mit viel Bindegewebe
    • Venenklappen
    • Arterien sind rundlicher
  3. Arterien vom elastischen Typ
    Aorta und Hauptäste (A. carotis communis, Truncus pulmonalis, Truncus brachiocephalicus..)

    • - viele elastische Fasern in Media
    • - rel. breite Intima
    • -
  4. Arterien vom muskulösen Typ
    • in herzfernen Gefäßen
    • Membrana elastica interna deutlich vorhanden
  5. Arteriolen
    • relativ zum Lumen die dickste Wand
    • luminal und basal zahlreiche Caveolae (Vergrößerung der Oberfläche)
  6. Lymphgefäße
    • bestehen nur aus Endothel
    • erkennt man daran, dass sie klein sind und dünnwandig
    • enthalten Klappen
  7. Kapillartypen
    • Geschlossene Kapillaren:
    • zB in Herz-/Skelettmuskulatur, Lunge, ZNS
    • viele Tight junctions
    • in Hirnkapillaren kaum Transzytosevesikel

    • Gefensterte Kapillaren:
    • zB in endokrinen Organen, Area postrema des IV. Ventrikels, Glomusorgane, Darmschleimhaut
    • höchster Anteil in Darmzotten
    • Endothel gefenstert, aber durch Diaphragma verschlossen

    • Kapillaren mit diskontinuierlichem Endothel:
    • in Leber und Niere (ohne Diaphragma)
    • in Leber zudem keine Basalmembran
  8. Blutzellen
    Erys, Leukozyten (weiße Blutkörperchen), Thrombozyten (Plättchen)

    • Leukozyten:
    • Granulozyten
    • Lymphozyten
    • Monozyten
  9. Knochenmark
    Insgesamt 2,6kg (zu gleichen Teilen rotes und gelbes)

    • Rotes:
    • besteht aus Stroma (retikuläres BG, Fettzellen),
    • Sinusoiden (reife Blutzellen gelangen dorthin)
    • und Zellen der Blutbildung
    • findet sich bei Erwachsenen in Epiphysen der langen Röhrenknochen sowie in platten Knochen

    • Gelbes:
    • besteht vorwiegend aus Fettzellen
    • kann bei Bedarf in rotes KM umgewandelt werden
  10. Leukozyten
    erfüllen ihre Aufgaben meist außerhalb des Blutes; wandern in Gewebe ein

    • Neutrophile (60%)
    • Lymphozyten (30%)
    • Monozyten (6%)
    • Eosinophile (3%)
    • Basophile (1%)
  11. Neutrophile Granulozyten
    • lassen sich mit sauren UND basischen Farbstoffen färben (=neutrophil)
    • junge haben stabförmigen Kern
    • je älter, dest mehr Segmente (segmentförmig)
    • Bei Frauen haben einige einen Drumstick
    • -> inaktives X-Chromosom (Barr-Körperchen)

    • Aufgaben:
    • phagozytieren Fremdkörper und Bakterien
    • bilden Sauerstoffradikale
  12. Eosinophile Granulozyten
    • zwei Kernsegmente, die über Zytoplasmabrücke verbunden sind
    • Granula bindet sauren Eosinfarbstoff -> erscheinen rot
    • besitzen Major Basic Protein (MBP), das Parasiten abtöten kann
  13. Basophile Granulozyten
    • enthalten Histamin, Heparin, Prostaglandin und chemotaktische Faktoren
    • bewirken dadurch Gefäßerweiterung, Kapillarpermeabilität und verhindern Gerinnung
    • An der Oberfläche binden IgE-Rezeptoren
  14. Granulopoese
    entstehen aus Myeloblasten
  15. Monozyten
    • größte Leukozyten
    • Zellkern hell und liegt exzentrisch
    • wandern in versch. Organe ein, die Nachfolgezellen werden zum mononukleären Phagozyten-System (MPS) zusammengefasst

    • Beispiele:
    • Langerhans-Zellen in Epidermis
    • Pleuramakrophagen im Lungenfell
    • Kupffer-Sternzellen in Leber
    • Hofbauer-Zellen in Plazenta
    • Mikroglia im Gehirn
    • Osteoklasten im Knochen
    • etc
  16. Thrombozyten
    • kerblose, scheibenförmige Zellfragmente
    • entstehen aus Megakaryozyten
    • 150k-350k pro μl
    • 5-10 Tage Lebenszeit

    • Enthalten u.a.:
    • Fibrinogen
    • Thrombospondin
    • von-Willebrand-Faktor
    • Plättchenfaktor 4 (Anti-Heparin)
    • Wachstumsfaktor PDGF (Platelet-derived Growth-Factor)Serotonin

  17. Lymphozyten
    • können leicht mit Monozyten verwechselt werden
    • spez. Zellen des Immunsystems
    • runder, dunkler Kern mit schmalem Zytoplasmasaum
    • -> B- und T-Lymphozyten = kleine Lymphozyten
    • -> zytotoxische Killerzellen = große L.!

    • großer und kleiner Lymphozyt
  18. Megakaryozyten
    • unregelmäßig gelappter Kern
    • polyploider Kern (bis 64 Chromosomensätze)durch Thrombopoetin aus Leber stimuliert
  19. Aufbau des juvenilen Thymus
    Funktion
    Thymus des Erwachsenen
    • dunkle Rinde und helles Mark
    • Rinde enthält viele Lymphozyten -> dunkler
    • im Mark finden sich Hassal-Körperchen (Funktion unbekannt)
    • Thymusepithelzellen bilden Schwammwerk (hier sind Lymphozyten eingelagert)


    • Funktion:
    • aus KM eingewanderte T-Lymphozyten entwickeln sich zu reifen T-Zellen
    • dendritische Zellen im Mark präsentieren körpereigene Antigene
    • -> binden T-Zellen, werden sie durch Makrophagen phagozytiert
    • in Rinde finden sich Ammenzellen, die Lymphozyten mit ihrem Plasma umschließen (Fkt. nicht genau geklärt)

    • - nach Pubertät bildet er sich zurück (vor allem die Rinde)
    • - Mark und Rinde kaum noch zu unterscheiden
    • - viel Fettgewebe

    • Makro:
    • - liegt im oberen Mediastinum hinter Sternum
    • - besteht aus zwei Lappen
    • - Maximalgewicht in Pubertät (bis 35-50g)

  20. Primäre lymphatische Organe
    Thymus (hier reifen T-Lymphozyten) und KM (hier reifen B-Lymphozyten)
  21. Sekundäre lymphatische Organe
    • Lymphknoten, Mandeln, Milz und mukosaassoziierte Lymphfollikel (in ihrer Gesamtheit als MALT bezeichnet)
    • hier gehen fertige Immunzellen ihren Aufgaben nach (geben Immunantwort auf Antigene, die in den jeweiligen Bereich eingedrungen sind)
  22. Allgemeiner Aufbau der sekundären lymphatischen Organe
    Grundgerüst = retikuläres BG mit fibroblastischen Retikulumzellen (bilden Fasern der EZM) und retikulären Fasern

    • B-Zone:
    • - B-Lymphozyten innerhalb der Lymphfollikel

    • Primärfollikel:
    • - B-Lymphozyten, T-Helferzellen, Makrophagen, antigenpräsentierende follikuläre dendritische Zellen (KEIN Antigenkontakt)

    • Sekundärfollikel:
    • - entstehen nach Kontakt mit Antigenen
    • - helles Keimzentrum mit dunklem Lymphozytenwall (aus dicht gepackten B-Lymphozyten)
    • - im Keimzentrum proliferieren B-L. zu Zentrozyten
    • -> diesen werden von follikulären dendritischen Zellen Antigene präsentiert (wenn nicht oder schwach gebunden, werden sie phagozytiert)
    • - überlebende Zellen differenzieren sich zu Plasmazellen
    • - im Lymphozytenwall finden sich auswandernde Lymphozyten oder nicht aktivierte Lymphozyten

    • T-Zone:
    • - grenzt an Follikel
    • - Interdigitierende dendritische Zellen (antigenpräsentierend)
    • - Hochendotheliale Venolen (hohes Endothel mit Selektinen, die es T-Lymph. ermöglichen in das Gewebe einzuwandern -> dienen der Rezirkulation)
  23. Lymphknoten
    Aufbau, Sinussystem, Funktion
    Insgesamt gibt es 600-700

    • Aufbau:
    • - Bindegewebssepten von der Trabekel ins Innere ziehen
    • - Lymphe fließt durch Sinussystem und am Hilum wieder hinaus
    • - dunkle Rinde mit Lymphfollikeln
    • - helles Mark mit Marksträngen und -sinus
    • - dazwischen der Parakortex (parafollikuläre Zone)

    • Sinussystem:
    • - Lymphe fließt über Vas afferentia in den Randsinus (zw. Kapsel und Follikeln)
    • - dann durch Intermediärsinus (zw. BG-Trabekeln und Follikeln)
    • - durch die anastomosierenden Marksinus und schließlich zur Vas efferens
    • - Sinus werden von Uferzellen ausgekleidet
    • - Sinuswandung hat viele Poren und Spalten (hier wechseln Lymphozyten und Makrophagen hin und her)

    • Funktion:
    • - filtern und befreien Lymphe best. Regionen von Antigenen
    • - in Rinde proliferieren B-L. zu Plasmazellen
    • - im Parakortex können T-L. zu T-Killerzellen werden (gelangen in Blutkreislauf)
    • - Makrophagen filtern Fremdstoffe im Intermediärsinus

  24. Milz
    Aufgaben, Lage und Aufbau
    • "großer Lymphknoten" im Blutkreislauf
    • !! KEINE MARK-RINDEN-GLIEDERUNG !!
    •  
    • Aufgaben:
    • - bildet Lymphozyten aus
    • - sammelt alte u. kranke Erys und baut sie ab
    • - speichert Thrombozyten in großer Menge

    • Lage und Aufbau:
    • - 9.-11. Rippe
    • - intraperitoneal
    • - derbe Kapsel (Kollagen, elastische Fasern, gl. Muskelzellen)
    • - retikuläres BG
    • - rote (Eryabbau) und weiße Pulpa (Lymphozyten)

    • Milzgefäße:
    • - A. splenica gibt Trabekelarterien ab
    • - diese geben als Seitenäste die Zentralarterien ab
    • -> ziehen in weiße Pulpa; sind von periarterieller Lymphozytenscheide - PALS - umgeben
    • -> PALS = T-Zellen
    • -> daran anliegend Lymphfollikel (Malpighi)
    • - verzweigen sich weiter zu Pinselarterien, die in rote Pulpa übertreten
    • -> können in Sinus enden (geschl. Kreislauf) oder offen im retikulären BG enden!!
    • - aus Marksinus fliet Blut in Pulpavenen -> münden in Trabekelvenen -> V. splenica

    • Pulpa:
    • - 90% des Blutes fließt direkt in Sinusoide
    • - 10% endet über Pinselarterien in rote Pulpa
    • - Erys werden dort vom lymphatischen Gewebe auf Pathogene untersucht
    • - können sich durch die Wand der Sinusoide zurückquetschen
    • -> Endothel diskontinuierlich
    • -> sind sie alt oder nicht mehr verformbar, werden sie von Makrophagen phagozytiert

    • - Marginalzone trennt B- und T-Zone voneinander
    • -> hier befinden sich spezielle B-Zellen, die bei Kontakt mit bakteriellen Wandbestandteilen IgM bilden
    • -> dadurch wird häufig eine Sepsis verhindert

    • ! in Malphigi-Körperchen präsentieren follikulär-dendritische Zellen den reifenden B-Zellen Antigene
    • -> in PALS präsentieren interdigitierende dendritische Zellen den T-Zellen Antigene !


  25. Trachea - Wandbau
    • Tunica mucosa:
    • mehrreihiges Flimmerepithel mit Becherzellen
    • seromuküse Drüsen in Lamina propria (Gl. tracheales)
    • histaminbildende Zellen in Lamina propria

    • Tunica fibromusculocartilaginea:
    • hyaline Knorpelspange ("cartilaginea")
    • freie Enden durch M. trachealis verbunden ("musculo")
    • BG mit elastischen Fasern ("fibro")

    • Tunica adventitia:
    • lockers BG ermöglicht Verschieben der Trachea beim Husten und Schlucken

    ! KEINE Lamina muscularis mucosae (NUR im Verdauungstrakt)
  26. Bronchus - Wandbau
    • Tunica mucosa:
    • sternenförmiges Lumen!
    • seromuköse Bronchialdrüsen und Becherzellen

    • Tunica fibromusculocartilaginea:
    • unregelmäßig geformte Knorpelstücke (elastisch)
    • durchgängig ringförmige Muskelzellschicht

    • Tunica adventitia:
    • peribronchiales, lockeres BG
  27. Bronchioli
    Unterschiede zu Bronchi
    sonstige Charakteristika
    • Untschiede zu Bronchi:
    • keine Knorpelstücke
    • keine Drüsen
    • keine Becherzellen
    • einschichtiges Flimmerepithel

    • Charakteristisch:
    • sternförmiges Lumen
    • elastische Fasern
    • zirkuläre Muskelschicht
  28. Clara-Zellen
    • sekretorisch aktive Zellen
    • Bronchioli terminales, Bronchioli respiratorii und Ductus alveolares
    • genaue Funktion nicht geklärt, sezernieren aber Proteine, die der Immunabwehr dienen (u.a. Surfactantkomponenten)
  29. Pneumozyt Typ I vs. Typ II
    (= Alveolarepithelzelle)
    • Typ I:
    • kleiden Alveolen aus
    • sehr lange plattenförmige Ausläufer
    • bedecken den Großteil der Fläche
    • durch Tight junctions verbunden
    • -> kein Flüssigkeitsdurchtritt

    • Typ II:
    • größere Anzahl
    • können sich bei Verletzungen teilen und zu Typ I differenzieren
    • Charakteristisch: enthalten Lamellenkörperchen (mit Phospholipiden für Surfactant)
    • produzieren Surfactant (verhindert Kollabieren der Alveolen bei Ausatmung duch verminderte Oberflächenspannung)
  30. Blut-Luft-Schranke
    • Surfactant-Film
    • dünner Fortsatz der Pneumozyten Typ I
    • verschmolzene Basalmembranen von Alveolarepithelzelle und Endothel
    • Endothelzellen
  31. Enterisches Nervensystem
    steuert die Peristaltik zum Transport der Nahrung sowie die Abgabe der Verdauungssekrete

    • Plexus myentericus (Auerbach-Plexus):
    • zw. Ring- und Längsmuskelschicht in der Tunica muscularis
    • steuert hauptsächlich die Motilität

    • Plexus submucosus (Meißner-Plexus):
    • in Submukosa
    • steuert hauptsächlich Sekretion
  32. Interstitielle Zellen von Cajal
    • in Tunica muscularis
    • Kontakt zu Axonen u. gl. Muskelzellen
    • Schrittmacherfunktion bei Darmmotorik
  33. Ösophagus - Aufbau
    • Tunica mucosa:
    • Lamina epithelialis - Mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel
    • Lamina propria
    • Muscularis mucosae

    • Tela submucosa:
    • kollagenes BG
    • Gll. oesophageales

    • Tunica muscularis:
    • Stratum circulare, Stratum longitudinale
    • (Innere Ring, äußere Längs)

    • Tunica adventitia:
    • lockeres BG
  34. Magenzellen
    • Hauptzellen:
    • - vor allem im Hauptteil sowie am Drüsengrund
    • - sezernieren Pepsinogen, das in Zymogengranula (apikale Granula) gespeichert ist (dadurch gut zu erkennen)

    • Nebenzellen:
    • - relativ klein, überwiegend im Halsbereich der Drüsen
    • - produzieren Schleim (Muzine)

    • Belegzellen (=Parietalzellen):
    • groß, dreieckig!
    • viele Mitos -> leuchtend rot (zB bei Eosin-Färbungen)
    • Produzieren HCl und Intrinsic Factor
    • elektronenmikroskopisch sind tiefe Canaliculi innerhalb der Zellen zu erkennen (intrazelluläre Sekretkanälchen)
    • -> in diesen sitzt auch die H+/K+-ATPase

    • Die Belegschaft ist sauer, weil die Nebenschaft schleimt und die Hauptschaft Pepsi trinkt
  35. Besonderheiten Corpus/ Fundus
    • Foveolae recht kurz
    • nehmen nur 1/5 der Schleimhaut ein
    • hier kommen Magendrüsen (Keine Pylorusdrüsen) vor,
    • die Haupt-, Neben- und Belegzellen enthalten (auch enteroendokrine)
    • am seltensten sind Gastrin-bildende Zellen!
  36. Besonderheiten Pylorus
    • Foveolae sehr viel tiefer als im Fundus-Korpus-Bereich
    • sind kurz, gewunden und verzweigt mit weitem Lumen
    • nur mit hellen Zellen!
    • hier kommen besonders G-Zellen vor (Gastrin)
    • hier kommen auch eher Lymphfollikel vor


  37. Paneth-Körnerzellen
    • vor allem in Ileum und Jejunum
    • am Grund der Krypten
    • apikale Granula
    • sezernieren antibakterielles Lysozym
  38. Duodenum - Charakteristika
    • breite, sehr hohe und dichte Plicae circulares
    • Zotten kräftig
    • Gl. duodenales (Brunner-Drüsen!) in Tela submucsa!!
    • vereinzelte Solitärfollikel
  39. Jejunum - Charakteristika
    • deutlich ausgeprägte Plicae circulares
    • fingerförmige Zotten
    • keine Brunner-Drüsen
    • Krypten werden tiefer
  40. Ileum - Charakteristika
    • Plicae circulares niedrig und weit auseinander
    • kurze Zotten
    • tiefe Krypten
    • Peyer-Plaques (von Lamina propria bis Submucosa)
    • -> Plaques gegenüber des Mesenterialansatzes
  41. Blinddarm - Charakteristika
    • Unterschied zu Kolon:
    • weniger, flachere Krypten
    • zahlreiche Lymphfollikel (um das gesamte Lumen!)
  42. Kolon - Charakteristika
    • keine Plicae circulares
    • keine Zotten
    • sehr tiefe, dichte Krypten
    • sehr viele Becherzellen
    • äußere Längsmuskulatur auf drei Streifen zusammengedrückt -> Taenien
  43. Parotis
    • größte Speicheldrüse
    • rein serös -> alle Abschnitte des Ausführungsgangssystems vorhanden
    • vereinzelte Fettzellen
    • sehr weitlumige Ausführungsgänge mit hochprismatischem Epithel

    • Unterschied zu Pankreas:
    • dieser hat keine Streifenstücke, aber Langerhans-Inseln
    • Unterschied zu Gl. lacrimalis:
    • diese hat keine Schalt- u. Streifenstücke, dafür viel BG

    • Makro:
    • - liegt in Fossa retromandibularis
    • - Ausführungsgang (Ductus parotideus) läuft über M. masseter, durchbricht M. buccinator und mündet gegenüber des zweiten oberen Molaren in Papilla ductus parotidei

    • Innervation:
    • - N. glossopharyngeus (Jacobson-Ana.) - Ncl. salivatorius inferior - Ggl. oticum
  44. Exokrines Pankreas
    • rein serös mit azinösen Endstücken
    • charakteristisch für Pankreas: zentroazinäre Zellen (im Anfangsteil der Schaltstücke), die in das Lumen vorgeschoben sind, s.u.!
    • keine Streifenstücke
    • in Azinuszellen werden Proenzyme gebildet:
    • Proteasen
    • Glykosidasen
    • Lipasen
    • Nukleasen
    • Schaltstücke sezernieren Bikarbonat (Zentroazinäre Zellen!)
  45. Endokrines Pankreas
    • zwischen den exokrinen Zellen liegen Langerhans-Inseln
    • bevorzugt im Schwanzbereich
    • erscheinen als hell gefärbte Areale
    • B-Zellen (80%): bilden Insulin
    • A-Zellen (15%): bilden Glukagon
    • D-Zellen (5%): bilden Somatostatin (Hemmung von A-, B-Zellen u. exokrines Pankreas)
    • PP-Zellen (2%): Polypeptide
    • EC-Zellen: Serotonin, Motilin, Substanz P
  46. Schaltstück, Streifenstück, Ausführungsgang
    • Schaltstück:
    • - geriner Durchmesser
    • - enges Lumen
    • - mit verhältnismäßig großem Kern
    • - Durchmesser ca. wie Endstück

    • Streifenstück:
    • - Durchmesser >2x Schaltstücke
    • - einschichtig hochprismatisches Epithel
    • - basale Streifung (durch Einfaltung der Zellmembran und parallele Mitos)

    • Ausführungsgang:
    • - außerhalb der Läppchen
    • -> von BG umgeben
    • - weites Lumen
    • - zweireihiges Epithel (mit basalen Ersatzzellen)
    • - Ausführungsgänge fließen zu großem extraglandulären Gang zusammen
  47. Gl. sublingualis und submandibularis
    • Gl. sublingualis:
    • - mukoserös
    • - seröse Halbmonde (von-Ebner)
    • - tubulöse Endstücke mit mukösen Zellen
    • - kurze Schalt- und Streifenstücke (meist nicht sichtbar)

    • Makro:
    • - unterhalb der Zunge, beidseits des Zungenbändchens (Frenulum linguae)
    • - kleine Ausführungsgänge, die entweder direkt die Mundschleimhaut durchstoßen oder sich dem Ausführungsgang der Gl. submandibularis anschließen
    • - Innervation wie Gl. submandibularis

    • Gl. submandibularis:
    • - seromukös
    • - seröse Teile als von-Ebner-Halbmonde
    • - weniger Schalt- und Streifenstücke

    • Makro:
    • - im Trigonum submandibulare, zwischen dem Unterkiefer und Venter anterior und posterior des M. digastricus
    • - mündet über die Caruncula sublingualis unterhalb der Zunge in die Mundhöhle
    • - Axone über den N. facialis, Chorda tympani und N. lingualis zum Ggl. submandibulare geleitet
  48. Leber
    • - Baueinheiten sind vieleckige Leberläppchen
    • - im Zentrum ist die Zentralvene
    • - Hepatozyten epithelartig balkenartig in Platten dazu angeordnet
    • - Zellen haben viele plasmatische Einschlüsse (Glykogen, Lipide)
    • - viel glER (Biotransformation)

    • - Sinusoide enthalten Mischblut (A. und V. interlobularis)
    • - in Sinusoiden: Kupffer-(Stern-)Zellen (Makrophagen)
    • - von diskontinuirlichem Epithel ausgekleidet
    • - OHNE BASALMEMBRAN!
    • - zw. Epithel und Hepatozyten (basaler Anteil!) = Disse-Raum

    • Disse-Raum:
    • - hier fließt Blutplasma
    • - Hepatozyten geben Proteine hinein
    • - Ito-Zellen (speichern Vit A und Fett)

    • Canaliculi biliferi:
    • - zw. apikalen Polen der Hepatozyten
    • - dichte Tight junctions
    • - Galle fließt Richtung Glisson Trias
    • - mündet über Hering-Kanälchen in den Ductus biliferus interlobularis (erster Abschnitt mit eigenem Epithel - einschichtig, kubisch)

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