Einführung in die BWL 1

Card Set Information

Author:
Handy
ID:
294517
Filename:
Einführung in die BWL 1
Updated:
2015-02-02 14:46:37
Tags:
TU Darmstadt
Folders:

Description:
WS 2014/15
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Handy on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Welche Faktoren wirken auf die Entscheidungsfindung ?
    • Ziele(Präferenzen, Bewertungsmaßstäbe)
    • Umweltzustände
    • Handlungsalternativen(Handlungsraum)
  2. Welche Entscheidungsregeln gibt es bei Unsicherheit und Ungewissheit ?
    • Laplace: Da die Wahrscheinlichkeiten unbekannt sind, nimmt man an: alle Umweltzustände haben die gleiche Wahrscheinlichkeit.
    • Maximin: (für Pessimisten): Unter den ungünstigsten Umweltkonstellationen das beste Ergebnis raussuchen. (Maximiere den minimalen Nutzen)
    • Maximax: (für Optimisten): Unter den günstigsten Umweltbedingungen das beste Ergebnis raussuchen.(Maximiere den maximalen Nutzen)
    • Hurwicz: (für Mischtypen): Mischung aus Maximin und Maximax
  3. Welche Regel gilt bei Unsicherheit und bekanntem Eintrittrisiko?
    Die Erwartungswert Regel (Bayer Regel) , Umweltalternativen werden vor dem Aufsummieren mit einem Wahrscheinlichkeitsfaktor multipliziert.
  4. Welche Entscheidungssituationen gibt es ?
    • Sicherheit
    • Unsicherheit: Risiko, Ungewissheit
  5. Wie entscheidet man nach der Hurwicz Regel ?
    • Man entscheidet indem man das Bestmögliche und das Schlimmstmögliche Ergebnis mit individuellen Faktoren (alpha, 1-alpha) multipliziert und dann addiert.
    • Alpha ergibt sich je nachdem ob man Pessimist oder Optimist ist
  6. Definition von Bedürfnis und Unterteilung
    • Empfindung eines Mangels, gleichgültig ob objektiv vorhanden oder nur subjektiv empfunden.
    • Luxusbedürfnis:
    • Grundbedürfnis: nicht existenznotwendig, kulturell bedingt
    • Existenzbedürfnis: zur Selbsterhaltung, lebensnotwendig
  7. Definition von Bedarf
    • Summe der konkretisierten, mit Kaufkraft ausgestatteten Bedürfnisse
    • (Teilmenge an Bedürfnissen für die geld da ist)
  8. Welche ökonomischen Prinzipien gibt es ?
    • Maximumprinzip: Input ist vorgegeben, maximaler Output soll erreich werden.
    • Minimumprinzip: Ziel ist vorgegeben,Ziel soll mit minimalem Input erreicht werden.
    • Extremumprinzip: Weder Input noch Output sind vorgegeben, Optimale Lösung durch bestmögliche Abstimmung
    • (Es kann maximal eine Seite vorgegeben werden)
  9. Definition Effizienz und was beschriebt sie ?
    • Effizienz: Beurteilung der Beziehung zwischen erbrachter Leistung und Ressourceneinsatz(Leistungsfähigkeit)
    • Gibt den Grad der Verwirklichung des ökonomischen Prinzips an.
  10. Definition Effektivität?
    Effektivität: Beurteilung , in welchem Ausmaß die geplanten Ziele erreicht worden sind. (Leistungswirksamkeit)
  11. Was sind Wirtschaftsgüter ?
    Wirtschaftsgüter sind knappe Güter, zB auch Dienstleistungen
  12. Wie können Wirtschaftsgüter unterteilt werden?
    Welche Beispiele gibt es zu jedem Punkt?
    • Stellung ImProduktionsprozess:
    • Input Güter: Holz
    • Output Güter: Tür
    • Indirekte vs. direkt Befriedigung menschlicher Bedürfnisse:
    • Produktionsgüter: Maschine
    • Konsumgüter: Pizza
    • Verwendbarkeit:
    • Verbrauchsgüter(Repetierfaktor): Benzin
    • Gebrauchsgüter(Potenzialfaktor): Auto
    • Materialität:
    • Materielle Güter: Schuh
    • Immaterielle Güter: Mitarbeiter, Patente, Firmenname
  13. Was sind freie Güter ?
    • Güter ohne Knappheit
    • unbegrenzt vorhanden
    • Kostenlos
    • Bsp.: Luft aber fraglich bzgl.: Emissionsrechte
  14. Wie kann man Wirtschaftseinheiten unterteilen ?
    • Nach Art der Bedarfsdeckung: Eigenbedarf- Fremdbedarfsdeckung
    • Nach Art der Kapitalbeteiligung: öffentlich, privat
    • Entsprechend: öffentliche und private Haushalte
    • öffentlich, private und gemischtwirtschaftliche Unternehmen
  15. Was sin Stakeholder und wie kann man sie unterteilen?
    • Teilhaber-Mitbestimmer der Ziele eines Unternehmens
    • Interne Stakeholders: Eigentümer, Management, Mitarbeiter
    • Externe Stakeholders: Fremdkapitalgeber, Lieferanten, Kunden, Konkurrenten, Staat und Gesellschaft
  16. Wie kann man Ziele von Unternehmen unterteilen ?
    • Sachziele: beziehen sich auf das konkrete Handeln
    • Leistungsziele, Finanzziele,Führungs- und Organisationsziele, soziale und ökologische Ziele
    • Formalziele: Übergeordnete Ziele, an denen sich die Sachziele ausrichten(=Erfolgsziele)
    • Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Gewinn und Rentabilität
  17. Was sind Leistungsziele?
    • Ziele im Zusammenhang mit der Leistungserstellung und Leistungsverwertung
    • Fokus: Markt und Produktziele
    • Beispiel: Erzielen einer hohen Produktqualität
  18. Was sind Finanzziele ?
    • Versorgung des Unternehmens  mit ausreichend Kapital
    • Erzielung einer optimalen Kapital und Vermögensstruktur
    • Aufrechterhaltung der Liquidität
    • Beispiel: Verhältnis zwischen Eigen und Fremdkapital von 1:1
  19. Was sind Führungs und Organisationsziele ?
    • Ausgestaltung der Arbeitsteilung und der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen
    • Führungsstil
    • Gestalten von Problemlösungsprozessen
    • Beispiel: Einführen von Teamarbeit im Unternehmen
  20. Was sin soziale und ökologische Ziele ?
    • Mitarbeiterbezogene Ziele: Erfassung und Berücksichtigung der Bedürfnisse und Ansprüche der Mitarbeiter
    • Beispiel Erreichen einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit
    • Gesellschaftsbezogene Ziele: Wahrnehmung der ökologischen Verantwortung des Unternehmens.
    • Beispiel Reduktion der Emissionen und Abfälle
  21. Was ist Produktivität ?
    • Mengenmäßiges (nicht Geld) Verhältnis zwischen Output und Input des Produktionsprozesses.
  22. Was ist Wirtschaftlichkeit ?
    • Relation zwischen Ertrag und Aufwand
    • Werteverhältnis(Im Gegensatz zur Produktivität)
    • Wirtschaftlichkeit<1 = Verlust
    • Wirtschaftlichkeit>1 = Gewinn
    • Wirtschaftlichkeit=1 = weder Gewinn noch Verlust
  23. Was sind Gewinn und Rentabilität ?
    • Gewinn = absolute Differenz zwischen Ertrag und Aufwand
    • Rentabilität = Relation zwischen Gewinn und dem zur Erwirtschaftung dieses Gewinns eingesetzten Kapital
    • x100
  24. Welche Arten von Rentabilität werden unterschieden? Berechnung.




    Gesamtkapitalrentabilität= (Erfolg+verrechnete Kapitalzinsen)x100/Gesamtkapital
  25. Welche Rechtsformen von Unternehmen gibt es ? Strukturdiagramm.
    • Einzelunternehmen
    • Gesellschaftsunternehmen: Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften
    • Personengesellschaften: Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Partnergesellschaft, Offene Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft
    • Kapitalgesellschaften: Aktiengesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
    • Mischformern: Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ag&Co KG, GmbH&Co KG
  26. Charakteristik von Einzelunternehmen
    • Von einer einzelnen natürlichen Person betrieben
    • Person alleiniger Inhaber
    • Alleinige unbeschränkte Haftung des Einzelunternehmers
  27. Was ist einer Personengesellschaft?
    • Vertraglicher Zusammenschluss mehrerer Personen
    • Erreichung eines Gemeinsamen Zwecks
    • Persönliche Haftung
    • Personenbezogenheit
  28. Was ist eine Kapitalgesellschaft
    • Vertraglicher Zusammenschluss mehrerer Personen
    • Erreichung eines gemeinsamen Zwecks
    • Haftung des Gesellschaftsvermögens der juristischen Person
    • Kapitalbezogenheit
  29. Welche Unterschiede bestehen zwischen den Personengesellschaften?
    • Rechtsform: GbR, OHG, KG
    • Einlage: keine gesetzliche Verpflichtung, keine Mindesteinlage, feste Einlage durch Kommanditist
    • Haftung: Alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch, unbeschränkt und solidarisch, OHG gleich GbR, Komplementär gesamtschuldnerisch und unbeschränkt, Kommanditisten mit ihren Einlagen
    • Leitung: Gemeinschaftlich, Gemeinschaftlich, Komplementär
    • Zahl der Gesellschafter: mind. 2, mind. 2, mind. 1 Komplementär und 1 Kommanditist
    • Vertretung: Gemeinschaftlich,Jeder Gesellschafter, Nur Komplementär
  30. Welche Unterschiede gibt es zwischen Kapitalgesellschaften ?
    • Rechtsform: Zusatz GmbH,Zusatz AG
    • Einlage: Mindesteinlage 25000€(Sacheinlage möglich), Minimum 50000€
    • Haftung: In Höhe des Stammkapitals, In Höhe des Grundkapitals
    • Leitung: Geschäftsführer, Vorstand
    • Zahl der Gesellschafter: Mindestens ein Gesellschafter, Mindestens ein Aktionär
    • Vertretung: Geschäftsführer, Vorstand
  31. Welche Unterschiede gibt es zwischen Mischformgesellschaften?
    GmbH&Co. KG und AG&Co. KG Ag bzw. GmbH tritt als Vollhafter an Stelle des Komplementärs

    KGaA: Wie KG nur Kommanditisten sind Aktionäre
  32. Welche weiteren Rechtsformen gibt es Beispielsweise?
    • Genossenschaften
    • Societas Europaea(Europa Gesellschaft)
    • Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung
  33. Welche Arten von Unternehmensverbindungen gibt es ? Aufzählung mit steigender Bindungsintensität:
    • Stillschweigende Kooperation/abgestimmtes Verhalten
    • Agreements
    • Partizipation
    • Konsortium
    • Witschaftsverbände
    • Kartell
    • Gemeinschaftsunternehmen
    • Konzern
    • Verschmelzung
  34. Was ist ein Konsortium ?
    Eine Unternehmensverbindung auf vertraglicher Basis zur Abwicklung von genau abgegrenzten Projekten.
  35. Was ist ein Kartell ?
    • Eine Unternehmensverbindung auf Vertraglicher Basis mit dem Ziel, den Wettbewerb an den an ihm beteiligten Unternehmen zu beschränken.
    • Ist Verboten
  36. Was ist ein Konzern ?
    Zusammenschluss von mindestens zwei rechtlich selbstständig bleibenden Unternehmen unter gemeinsamer Leitung.
  37. Was sind die Ziele strategischer Allianzen ?
    • Realisieren von Zeitvorteilen
    • Steigerung des Wissenszugangs
    • Erleichterung/Verbesserung des Marktzugangs
    • Senkung von Kosten
    • Erhöhen der Marktmacht
    • Vermindern des Risikos
    • Sicherung/Steigerung der Akzeptanz
  38. Welche Erscheinungsformen von Allianzen gibt es ?
    • Horizontale Allianzen: Unternehmen derselben Wertschöpfungsstufe z.B.: Star Alliance
    • Vertikale Allianzen: Unternehmen vor- bzw. nachgelagerter Wertschöpfungsstufen z.B.: Bosch Daimler
    • Laterale Allianzen: Kooperation von Unternehmen unterschiedlicher Branchen z.B. Miles &More
  39. Was ist Wargaming ?
    • Methode zur Strategieüberprüfung
    • Maßgeschneiderte Simulationfür eine einzelne Organisation und deren spezifisches Produkt
  40. Was sind die Erfolgsvoraussetzungen für Allianzen ?
    • Entstehung und Stabilität von Allianzen nur möglich wenn:
    • Geringes Risiko opportunistischen Verhaltens
    • Strategischer Fit/Harmonie der Strategien
    • Abwenden der Bedrohung durch gemeinsame Konkurrenten
    • Klare Ausrichtung der Allianz
    • Kompatibilität von Kulturen, Systemen und Strukturen
    • Netto-Vorteile der Beteiligten

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview