Einführung in die BWL 2

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Author:
Handy
ID:
294621
Filename:
Einführung in die BWL 2
Updated:
2015-02-03 15:12:53
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TU Darmstadt
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Marketing 2014/2015
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  1. Was ist die Definition von Marketing ?
    • Marketing- von "market"
    • Gegenstand: Funktionen und Prozesse einer Organisation, um für ihre Kunden Wertangebote zu schaffen, zu kommunizieren und zu leiefern, sowie Kundenbeziehungen zum Wohle der Organisation und ihrer Mutbeteiligten zu managen.
  2. Nach welchen Kriterien kann eine Abgrenzung des relevanten Marktes erfolgen ?
    • Anbieter: Bsp.: Lebensmittelmarkt= alle Unternehmen die Lebensmittel herstellen bzw. vertreiben.
    • Produkte: Bsp.: Markt für Freizeitaktivitäten= alle Produkte/DL, die mit Freizeitgestaltung zu tun haben
    • Nachfrager: Bsp.: Markt der  umweltorientierten Privatkunden = alle die beim Kauf auf ökologische Kriterien achten
    • Bedürfnisse: Bsp: Markt für Mobilität= alle Bedürfnisse der Fortbewegung, z.B. Zug fahren, Fliegen, Sportwagen fahren, Rad Fahren
  3. Welche Marketinginstrumente werden unterschieden ?
    • Die Vier P
    • Prduct: Produktmanagement
    • Place: Vertriebsmanagement
    • Price: Preismanagement
    • Promotion: Kommunikationsmanagement
  4. Wie wird Produktmanagement definiert ?
    • Produktmanagement umfasst alle Tatbestände, die sich :
    • auf die marktgerechte, d.h. an Kundenbedürfnissen orientierte Gestaltung,
    • bestehender und zukünftiger Produkte
    • unter Berücksichtigung unternehmerischer Zielsetzungen beziehen.
  5. Welche Teile des Produktmanagements werden unterschieden ?
    • Innovationsmanagement
    • Management etablierter Produkte
    • Markenmanagement
  6. Welche Phasen gibt es im Innovationsprozess ?
    • Ideengewinnung und -konkretisierung
    • Konzeptfindung
    • Konzeptbewertung und -selektion
    • Markteinführung neuer Produkte
  7. Auf welchen Werten basieren Produkte ? Beispiele ?
    • Funktionaler Wert: Gebrauchswert, unmittelbar physischer Nutzen
    • Hasuschützt vor Regen/Kälte
    • Kleidung hält warm
    • Auto bringt von A nach B
    • Positionaler Wert: Statusbestimmen für den Besitzer
    • Aufzeigen der sozialen Stellung
    • Wichtig für Ökonomiewachstum
    • Unbegrenzter Überbietungswettbewerb möglich
    • Imaginativer Wert: Partizipation an Unerreichbarem
    • Lotterie hat rein imaginativen Wert
    • Fait Trade als fernes Ideal
  8. Wie können etablierte Marken gemanagte werden?
    • Ausweitung: Produktvariation,Produktdifferenzierung,Produktdiversifikation,Value Added Service
    • Gestaltung der Verbundenheit: Produktbündelung z.B. Versicherungen, Produktplattformen z.b Automotoren
    • Reduktion: Produktelimination(Lagerkosten)
  9. Definition einer Marke?
    • Formal: Identifizierung eines Produktes und Differenzierung zu Wettbewerbsprodukten durch (ggf. Kombination aus): Name, Zeichen, Symbol, Design
    • Wirkungsbezogen: Differenzierung durch verankerte Vorstellung der Marke im Bewusstsein des Kunden
  10. Funktion von Marken aus Sicht des …
    Markenführers, Handels, Verbrauchers
    • Markenführer: Identifikation, Differenzierung, Monopolisierung/Markteintrittsbarrieren, Kommunikation mit dem Verbraucher, Verhandlungsposition mit dem Handel, Hoher Bekanntheitsgrad, positives Firmenimage, ökonomischer Erfolg
    • Handels: Minderung des Absatzrisikos, Imagetransfer, Kundenbindung(v.a.durch Eigenmarken),Einschränkung der Beratungsfunktion des Handels
    • Verbrauchers: Identifikation, Qualitätssignal, Erleichterung der Informationsverarbeitung, Orientierung, Qualitätssicherung, Vermittlung eines Erlebniswertes
  11. Was ist ein Blindtest ?
    Experiment, das im Zusammenhang mit der Wirkung von Marken durchgeführt wird. Probanden testen Produkte ohne zu wissen um welche Marke es sich handelt und im wissen um welche Marke es sich handelt. Ergebnisse werden verglichen.
  12. Was gehört zum Preismanagement ?
    • Preisbestimmung für neue Produkte
    • Preisbestimmung für das Produktprogramm
    • Preisänderungen für Produkte
    • Preisdifferenzierung
    • Gestaltung des Rabatt und Bonussystems
    • Durchsetzung der Preise
  13. Welche Ansatzpunkte der Preisbildung gibt es ?
    • Kostenorientiert: Objektiv/Transparent, Einfach, nicht Gewinnoptimal, Preisuntergrenze
    • Wettbewerbsorientiert: Ausrichtung an Preisen der Konkurrenz, einfachste Variante, geeignet für homogene Güter
    • Nachfrageorientiert: Subjektive Werte des Produktes, Zahlungsbereitschaft schwierig zu bestimmen
  14. Zeichne 3 Unterschiedliche Preisabsatzfunktionen
    • Achsenbeschriftung: Menge über Preis
    • Linear/Sprung/Snobeffekt
  15. Wie werden Preis-Absatz Funktionen ermittelt ?
    • Abfrage der Zahlungsbereitschaft durch umfragen 
    • Experimente: z.N. drei Preise für ein Produkt in drei Filialen für eine Woche testen
  16. Welche statischen preispolitischen Strategien gibt es ?
    • Statische Strategien:
    • Prämienpreise: Hohe Produktqualität, Service, Werbung, Ausnutzung Snobeffekt
    • Promotionspreise: Niedrige Preise, gezielt als Werbeargument eingesetzt, um nachhaltiges "Niedrigpreis Image" zu erreichen.
  17. Wie werden preispolitoische Strategien unterteilt?
    • statisch
    • dynamisch
    • Preisdifferenzierung
  18. Welche dynamischen Preispolitischen Strategien gibt es ?
    Penetration: Bei Neueinführung von Produkten niedrige Preise, um Konkurrenz abzuschrecken, dann sukzessive Preiserhöhung

    Abschöpfung: Bei Neueinführung zunächst hohe Preise, um Zahlungsbereitschaften abzuschöpfen, dann Preissenkung, v.a. bei kurzen Lebenszyklen
  19. Welche Strategien der Preisdifferenzierung gibt es ?
    • Definition: Güter gleicher oder sehr ähnlicher Art werden nebeneinander zu unterschiedlichen Preisen an verschiedene Kunden(Gruppen) verkauft.
    • Möglichkeiten zur Preisdifferenzierung:
    • Ohne Selsbtselektion: Individuell, Gruppenbezogen(Regionenbezogen, Personenbezogen)
    • Mit Selbstselektion:Mengenbezogen, Nutzungsbezogen, Zeitbezogen, Leistungsbezogen
  20. Wie ist die Preiselastizität definiert ?
    • Preiselastizität: 
    • Punktelastizität:
  21. Wie bewertet man die Preiselastizität der Nachfrage ?
    : Relative Mengenänderung größer als relative Preisänderung - elastische Nachfrage

    : Relative Mengenänderung kleiner als relative Preisänderung - unelastische Nachfrage

    : Relative Mengenänderung gleich der relative Preisänderung - elastische Nachfrage
  22. Was versteht man unter Kommunikationsmanagement ?
    Definition
    • Werbung, Reklame
    • Definition: Planmäßige Gestaltung und Übermittlung von Informationen, die die Adressaten der Kommunikation im Bereich Wissen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen im Sinne der Unternehmensziele beeinflussen sollen.
  23. Was sind die Elemente der Marketingkommunikation ?
    • Produktpositionierung im Kopf der Kunden
    • "Werbappeal": motivierende Botschaft, die die Positionierung verständlich macht.
    • Kreative Idee, die den Appeal so in eine Botschaft "verpackt", dass Zielgruppen "aufhorchen"
    • "Fit" zwischen Werbebotschaft und Werbemedium
  24. Was ist das Aida Modell ?
    • Modell aus dem Kommunikationsmanagement:
    • Attention 
    • Interest
    • Desire 
    • Action
  25. Wie sieht der Idealtypische Prozess im Kommunikationsmanagement aus ?
    • Bestimmung der Kommunikationsziele und -Zielgruppen
    • Durchführung von Budgetierung und Mediaplanung
    • Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen
    • Kontrolle der Kommunikationswirkung(Pretest)
    • Durchführung der Kommunikation
    • Kontrolle des Kommunikationserfolgs
  26. Welche Instrumente des Kommunikationsmanagements gibt es ?
    • Radiowerbung
    • Fernseh/Kinowerbung
    • Messen
    • Events
    • MobilesMarketing
    • Sponsoring
    • Direktmarketing
    • Verkaufsförderung
    • Public-Relations
    • Onlinewerbung
    • Printwerbung
  27. Was umfasst das Vertriebsmanagement?
    • Marktgerichteter akquisitorische Aktivitäten
    • Ziel-> Realisierung von Kaufabschlüssen
    • Vertriebslogistische Aktivitäten
    • Ziel-> Sicherstellung der physischen Verfügbarkeit des Produktes beim Kunden
  28. Welche Vertriebsarten werden unterscheiden ?
    • direkter Vertrieb: Hersteller verkauft sein Produkt unmittelbar an den Endabnehmer (Unternehmen oder Konsument)
    • indirekter Vertrieb: Unternehmensexterne Vertriebspartner nehmen in der Vermarktung der Produkte eine wesentliche akquisitorische Funktion wahr( Vertrieb läuft über Absatzmittler)
  29. Welche Vertriebsorgane gibt es im direkten und indirekten Vertrieb ?
    • Unternehmensinterne: Organisatorische Einheiten, Einzelne Personen
    • Unternehmensexterne: an das Unternehmen gebunden, vom Unternehmen unabhängig
  30. Was sind Vorteile des direkten und des indirekten Vertriebs ?
    • Direkt : Möglichkeit der Kundenbindung, Zugang zu Marktinformationen, Entscheidungsspielräume und Flexibilität bei Marktbearbeitung, Unabhängigkeit von Händlern
    • Indirekt: Flächendeckende Marktpräsenz, Bedarfsbündelung, Vermeidung hoher Kapitalbindung, Effektivität Vermarktung durch Sortimentsbildung
  31. Warum braucht man Corporate Social Responsibility?
    Verbraucher erwarten von Marken zunehmend nicht nur ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und attraktives Image, sondern auch gelebte soziale Verantwortung.
  32. Welche 3 Ebenen führen vom Kaufinteresse zur Kaufentscheidung ? CSR
    • 1.Ebene: Produktwert, Preis Qualität Aussehen Funktion
    • 2.Ebene: Markenwert, Markenimage Symbole emotionaler Nutzen Assoziationen
    • 3.Ebene: Verantwortung, glaubwürdige und Verantwortungsvolle Marke

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