Endspurt

Card Set Information

Author:
Ch3wie
ID:
295983
Filename:
Endspurt
Updated:
2015-02-26 07:41:07
Tags:
Physiologie Endspurt
Folders:
Physio Endspurt
Description:
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  1. Ionenkonzentrationen intra-/extrazellulär
    Gleichgewichtspotentiale
  2. Ohm'sches Gesetz
    Bedeutung


    • Q = Strömstärke
    • P = Druckdifferenz zw. Anfangs- und Endpunkt
    • R = Strömungswiderstand

    • Bedeutung:
    • Bayliss-Effekt!
    • -> bei steigendem Druck muss kontrahiert werden, damit Strömstärke konstant bleibt
  3. Hagen-Poiseuille
    • -> Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit unter Beachtung der Viskosität!

    • bei Einsetzen in das Ohm'sche Gesetzt:
    • -> Der Strömungswiderstand ist proportional zur Viskosität und zur Länge
    • -> umgekehrt proportional zum Gefäßradius
    • -> bei gegebener Druckdifferenz wirken sich Unterschiede im Radius sehr stark aus


    • Fazit:
    • - die Durchblutung eines Organs kann über Kontraktion oder Erschlaffung der Gefäße sehr effektiv gesteuert werden
  4. Viskosität
    • Maß für die innere Reibung einer Flüssigkeit
    • wird im Verhältnis zu Wasser (=1) angegeben
    • Plasma = 1,9 - 2,3
    • Vollblut = 3 - 5
    • Viskosität des Vollblutes verhält sich in versch. Gefäßabschnitten unterschiedlich, daher spricht man von scheinbarer Viskosität
  5. Fahraeus-Lindquist-Effekt
    • (scheinbare) Viskosität nimmt in kleiner werdenen Blutgefäßen immer weiter ab, erreicht Minimum bei 7-10μm (nur knapp über 1 = Wasser) und steigt dann wieder steil an
    • -> bei diesen kleinen Gefäßen reihen sich Erys auf und zw. ihnen und der Gefäßwand entsteht Gleitschicht aus Plasma
    • -> bei noch kleineren Gefäßen müssen sie sich verformen und daher steigt die Viskosität wieder an
  6. Transmuraler Druck Ptm
    • Differenz zwischen intra- und extravasalem Druck
    • der transmurale Druck ist der Druck, welcher auf die Wand eines Hohlorgans einwirkt
    • vor allem vom intravasalem P abhängig, da der extravasale relativ konstant ist
  7. Compliance


    Maß für den elastischen Widerstand

    für den Gesamtatemapparat:



    • -> je größer die Compliance, desto geriner sind die elastischen Rückstellkräfte der Lunge, die der Dehnung entgegenwirken!
    • -> bei erhöhter Complianca wird der Unterdruck im Pleuraspalt weniger negativ!
  8. Resistance
    Maß für den nicht elastischen Atemwegswiderstand

    -> hauptsächlich durch die immer enger werdenden "großen" Atemwege

  9. Bohr'sche Totraumformel
    und
    Totraumventilation
  10. Respiratorischer Quotient
  11. ACh
    • Muskarinerge Rezeptoren:
    • (metabotrop -> G-Protein-gekoppelt; durch Muscarin aktivierbar; durch Atropin hemmbar)
    • - m1,m3,m5: Wirkung über Gq - IP3/DAG Kaskade
    • - m2,m4: Wirkung über Gi; Senkung von cAMP
    • - vor allem im vegetativen Nervensystem

    • Nikotinerge Rezeptoren:
    • (ionotrop -> Ionenkanäle; durch Nikotin aktivierbar; durch Curare hemmbar)
    • - ligandengesteuert
    • - vor allem an motor. Endplatte
  12. Synapsengifte (Botolinustoxin, Tetanospasmin, Curare, Succinylcholin, Tetrodotoxin)
    • Botolinustoxin:
    • - Spaltung des SNARE-Komplexes
    • - bei Intoxikation zuerst Augenmuskel gelähmt -> Doppelbilder

    • Tetanospasmin (Tetanustoxin!):
    • - hemmt im Rückenmark inhibitorische Synapsen
    • - blockiert GABA- u. Glycin-Freisetzung
    • -> Spasmus

    • Curare:
    • - blockiert nikotinische ACh-Rezeptoren
    • -> Lähmung
    • - kann durch hohe ACh-Konz. aufgehoben werden

    • Succinylcholin:
    • - bindet an nACh-R.
    • - führt zur Aktivierung -> Dauerdepol.
    • -> Muskelrelaxation!! (nach anfänglichen Spasmen)

    • Tetrodotoxin:
    • - hemmt spannungsabh. Na-Kanäle
    • - Nerven- u. Muskelaktivität beendet
  13. adrenerge Rezeptoren
    • α1:
    • - Gq, Phospholipase C, IP3, DAG
    • - glatte Muskulatur (Konstriktion)

    • α2:
    • - Gi, cAMP↓
    • - präsynaptisch: hemmen über neg. Rückkopplung die Noradrenalin-Freisetzung

    • β1:
    • - Gs-Protein, Adenylatzyklase, cAMP, Ca2+
    • - Herz: pos. chronotrop, inotrop, dromotrop, bathmotrop

    • β2:
    • - Gs, cAMP, Ca2+
    • - Leber, Gefäße, Bronchien

    • β3:
    • - wie β1
    • - Fettgewebe, Lipolyse
  14. Glutamat
    Ionotrop:

    • AMPA - erregend (Na/K) - ZNS
    • NMDA - erregend (Ca2+) - Hippocampus

    Metabotrop:

    mGluR - Gq - IP3 - Auge
  15. GABA
    Ionotrop:

    GABAA - hemmend - Cl- - Cerebellum, Basalggl.

    - Viele Wirkstoffe, die das ZNS dämpfen sollen (z.B. Benzodiazepine, Barbiturate, Propofol, Antiepileptika, usw.), greifen an diesem Rezeptor an.

    Metabotrop:

    GABAB - Gi - cAMP↓ - ZNS

    • - präsynaptisch verstärkter K+-Strom und verringerter Ca2+-Strom -> Hyperpolarisation. -> Hemmung der Transmitter-Freisetzung
    • - postsynaptisch verstärkter K+-Strom -> IPSP

    (Bei Epilepsie hemmen Medikamente den GABA-Abbau im synaptischen Spalt oder die Aufnahme in Glia u. Neurone -> weniger Übererregung!)
  16. Dopamin
    • D1,5 - Gs - cAMP
    • -> Vasodilatation der Koronargefäße, sowie der zerebralen, renalen und mesenterialen Gefäße

    D2,3,4 - Gi - cAMP↓ - hemmt Striatum
  17. Glycin
    Glycinrezeptor - hemmend - Cl- - Hemmung der Motoneurone

    (Tetanustoxin hemmt Glycin-Freisetzung aus hemmenden Interneuronen - Spaltung des SNARE-Komplexes)
  18. Histamin
    • H1:
    • - Gq - IP3 - Gefäße

    • H2:
    • - Gs - cAMP - Magen
  19. Einflüsse auf Leitungsgeschwindigkeit
    • 1. Temperatur:
    • +1-2m/s bei + 1°C

    • 2. Membranwiderstand:
    • RM↑ -> Geschwindigkeit↑
    • (Faserdurchmesser↑ -> RM↓)

    • 3. Innerer Längswiderstand:
    • RI↓ -> Geschwindigkeit↑
    • (Faserdurchmesser↑ -> RI↓)

    • 4. Membrankapazität:
    • CM↓ -> Geschwindigkeit↑
    • (Faserdurchmesser↑ -> CM↑)

    • ! Geschwindigkeitsgewinn durch sinkenden Inneren Längswiderstand hebt Verlust durch steigende Membrankapazität auf !
    • Außerdem wirkt Myelinisierung der Kapazität entgegen
  20. GFR
    • = Clearance von Inulin o. Kreatinin
    • normalerweise ca. 120ml/min
  21. RPF und RBF
    = RBF x (1-Hkt) = ca. 600ml/min = Clearance von PAH

    -> RBF = RPF / (1-Hkt)
  22. Filtrationfraktion
    • FF = GFR / RPF
    • ca. 20%
  23. Clearance
  24. Fraktionelle Ausscheidung



    in Prozent
  25. Freie Wasserclearance
    1- (OsmU / OsmP)

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