Prüfung 2

Card Set Information

Author:
Tajibo
ID:
29630
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Prüfung 2
Updated:
2012-02-09 09:00:24
Tags:
BWL rammstein feuer
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Prüfungsvorbereitung
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  1. Was untersucht VWL?
    Es untersucht das Gesamtwirtschaftliche Zusammwirken aggregierter Wirtschaftseinheiten.

    • VWL untersucht u.a:
    • - Fragen zur Entstehung des Volkseinkommens
    • - Fragen zur gerechten Verteilung des Volkseinkommens
  2. Was müssen Sie in Bezug auf VWL beschreiben können?
    • Das Zusammenwirken von Staat, Unternehmen und Haushalten.
  3. Masslow Bedürfnispyramide
  4. Sicherheitsbedürfnis
    Grundbedürfnis
  5. Was untersucht BWL und zu was dient es?
    BWL untersucht die wirtschaftliche Seite des Betriebs.

    Betrieb dient als Mittel zur Erzielung und Verwendung des Einkommen Einzelner.
  6. Inwiefern besteht eine enge Abhängikeit zwischen BWL und VWL?
    Insofern da jeder Betrieb mit der Gesamtwirtschaft sowohl über den Beschaffungsmarkt (Kapital, Produktionsfaktoren) als auch über den Absatzmarkt verbunden ist.
  7. Betriebe sind abhängig vom Wirtschaftssystem:

    Was ist der Vorteil einer Marktwirtschaft?
    Kundenbedürfnisse schneller, besser und effizienter befriedigt werden können als in einer Planwirtschaft.

    Betriebe lassen sich in diesem Zusammenhang als wirtschaftende Einheiten bezeichnen, die Güter erstellen, um Bedürfnisse zu decken. Sie treffen selbstständig Entscheidungen u. tragen Risiken selbst .
  8. Der Betrieb als Untersuchungsgegenstand der BWL

    Was ist ein Betrieb?
    Eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der durch zielorientierte Kombination von Produktionsfaktoren Sachgüter od. Dienstleist. produziert und abgesetzt werden
  9. Der Betrieb als Untersuchungsgegenstand der BWL

    Was gehört zu den volkswirtsch. Produktionsfaktoren?
    • natürl. Ressourcen
    • Kapital
    • Arbeit
    • Wissen
  10. • Betriebe als Teil der internationalen Wirtschaft:

    Welche Bereiche der Wirtschaft sind von der Gobalisierung betroffen?
    • - der globalen Einkauf (GlobalSourcing)
    • - die globale Vermarktung von Produkten (Global Marketing)
    • - die Verlagerung der Produktionsprozesse in Länder, in denen die Produktionskosten am günstigsten oder die Herstellung am schnellsten sind (Outsourcing).
  11. Betriebe als Teil der internationalen Wirtschaft:

    Nennen Sie Gründe für die Internationalisierung.
    • - Sättigung des inländischen Marktes
    • - Risikostreuung durch Einbezug zusätzlicher Märkte
    • - Auslastung vorhandener Fertigungskapazitäten durch internationale Distribution
    • - Streben nach Markt- und Kundennähe
    • - Verbesserung des Ansehens als einheimischer Produzent und Arbeitsplatzanbieter
    • - Verbesserung der Kostensituation
    • - Ausweichmöglichkeiten bei Währungsverschiebungen
    • - Nutzung von fremdem Know-how
    • - Umgehung von protektionistischen Handelsbeschränkungen
    • - Überwindung von Markteintrittsbarrieren
  12. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    ..bei Sättigung des inländischen Marktes?
    Erschließung neuer Märkte
  13. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    bei Risikostreuung durch Einbezug zusätzlicher Märkte
    ?
    Diversifikation
  14. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    bei Auslastung vorhandener Fertigungskapazitäten durch internationale Distribution
    ?
    Kapazitätsauslastung
  15. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    ..beim Streben nach Markt- und Kundennähe
    ?
    Service
  16. Was sind die Ziele für die Internationalisierung...

    bei Verbesserung des Ansehens als einheimischer Produzent und Arbeitsplatzanbieter?
    Image
  17. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    bei Verbesserung der Kostensituation?
    • - günstigere Löhne
    • - Materialien
    • - Grundstücke
  18. Was sind die Ziele für die Internationalisierung...

    bei Ausweichmöglichkeiten aufgrund Währungsverschiebungen?
    Abrechnung in Landeswährung
  19. Was sind die Ziele für die Internationalisierung..

    ..bei der Nutzung von fremdem Know-how
    ?
    Synergiepotenziale
  20. Was sind die Ziele für die Internationalisierung...

    ..beim Umgehung von protektionistischen Handelsbeschränkungen
    ?
    weniger Zölle
  21. Betriebe im Rechts- und Steuersystem:
    Ein Betrieb ist an seinem Standort, in dem Sitzland oder seiner Region niemals isoliertzu betrachten.

    In diesem Zusammenhang, was macht das Wirtschaften teils einfacher, teils schwieriger?
    Die vielfältigen Einbindungen in rechtliche und formale Regularien machten das Wirtschaften teils einfacher, teils schwieriger.

    In jedem Fall sind diese nationalen wie internationalen Rahmendaten zu beachten.
  22. Wo sind die wichtigsten Rechtsnormen des Wirtschaftsprivatrechts in Deutschland zu finden?
    • - im Bürgerlichen Recht,
    • - im Handels- und Gesellschaftsrecht,
    • - im Arbeitsrecht
    • - in den Einzelgesetzen des Wettbewerbsrechts.
  23. Betriebe im Rechts- und Steuersystem:

    Was fällt unter die direkten Steuern?
    • 1) Personensteuern
    • a) Einkommensteuer
    • b) Körperschaftsteuer
    • c) Erbschaftsteuer
    • d) Kirchensteuer

    • 2)Sach- und Realsteuern
    • a) Gewerbesteuer
    • b) Grundsteuer
  24. Betriebe im Rechts- und Steuersystem:

    Was gehört zu den indirekten Steuern?
    • 1) Verkehrsteuern
    • a) Umsatzsteuer
    • b) Grunderwerbsteuer
    • c) Versicherungsteuer
    • d) Kraftfahrzeugsteuer
    • e) Rennwett- und Lotteriesteuer

    • 2) Verbrauchsteuern
    • a) Mineralölsteuer
    • b) Tabaksteuer
    • c) Steuern auf Lebensmittel und Getränke
    • d) Sonstige Verbrauch- und Aufwandsteuern

    3) Zölle
  25. Ab hier gibt es BWL ab 36
  26. Güterarten als Objekte des wirtschaftlichen Handelns

    Nennen Sie die verschiedenen Gütermerkmale.
    • - Verfügbarkeit (Fungibilität, Vertretbarkeit)
    • - Mobilität (Beweglichkeit)
    • - Nutzungsdauer
    • - Einsatzzweck
    • - Lebensnotwendigkeit
    • - Rechtssystem
    • - Erfassbarkeit
    • - Austauschbarkeit
    • - Körperlichkeit
    • - Reproduzierbarkeit
    • - Individualität
  27. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Verfügbarkeit
    • - freie Güter (z. B. Wasser, Luft),
    • - knappe Güter (alle Waren mit Preisen)
  28. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Mobilität (Beweglichkeit)
    • - Mobilien (z. B. Büromaterial)
    • - Immobilien (Grundstücke, Gebäude)
  29. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Nutzungsdauer
    • - Gebrauchsgüter mit mehrmaliger Nutzung (z. B. Schmiermittel)
    • - Verbrauchsgüter mit einmaliger Nutzung (z. B. Lebensmittel)
  30. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Einsatzzweck
    • - Konsumgüter zum Verbrauch
    • - Investitionsgüter zur Produktion neuer Güter
  31. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Lebensnotwendigkeit
    • - Grundgüter (z. B. Lebensmittel)
    • - Kulturgüter (z. B. Gebetsteppich)
    • - Luxusgüter (z. B. Yacht)
  32. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Rechtssystem
    • - originäre Güter (z. B. Haus)
    • - derivate Güter, die aus originären abgeleitet sind (z. B. Hypothek)
  33. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Erfassbarkeit
    • - Realgüter (z. B. Stuhl)
    • - Nominalgüter (Geld und Ansprüche auf Geld, z. B. Wechsel)
  34. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Austauschbarkeit
    • - Substitutionsgüter (z. B. Margarine statt Butter)
    • - Komplementärgüter (z. B. Pfeife und Tabak)
  35. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Körperlichkeit
    • - materielle Güter (bewertbar, sichtbar, fassbar)
    • - immaterielle Güter (z. B. Image, Firmenwert, Kundendatei)
  36. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Reproduzierbarkeit
    • - Potenzialfaktoren (nicht wiederherstellbare, einmalige Güter)
    • - Repetiergüter (laufend neu herstellbar, z. B. Schraube)
  37. Welche Güter fallen unter das Gütermerkmal:
    Individualität
    • - Individualgüter (z. B. Auto)
    • - Kollektivgüter (z. B. Straße)
  38. Das Zielsystem des Betriebes

    Was sind die Bestandteile einer operationalen Zielsetzung?
    • 1. Zielgrösse
    • 2. Zielausmass
    • 3. Zeitbezug
  39. Das Zielsystem des Betriebes

    Welche Merkmale ordnen Sie der Zielgrösse zu?
    • - Nominal
    • - Ordinal
    • - Kardinal
  40. Das Zielsystem des Betriebes

    Welchen Unterschied gibt es beim Zielausmass?
    • - Extremal-Ziel -> Max -> Min
    • - Begrenzungsziel = Satisfizierungsziel
  41. Das Zielsystem des Betriebes

    Welchen Unterschied gibt es beim Zeitbezug?
    • - kurzfristig 1 Periode
    • - langfristig mehrere Perioden
  42. Das Zielsystem des Betriebes

    • Welche zeitliche Zielbeziehungen unterscheidet man?
    Haupt- versus Nebenziele
  43. Das Zielsystem des Betriebes

    • Welche persönliche Zielbeziehungen unterscheidet man?
    Ober- und Unterziele
  44. Das Zielsystem des Betriebes

    Nennen Sie 3 verschiedene Zielbeziehungen.
    • - Komplementäre Zielbez. (Zielharmonie)
    • - Indifferente Zielbez. (Zielindifferenz)
    • - Konkurrirende Zielbez. (Zielkonflikt)
  45. Das Zielsystem des Betriebes: Komplementäre Ziele
    Erklären Sie den Zusammenhang, bez. die Auswirkungen.

    Nennen Sie auch Beispiele, ev. mit Zeichnung.
    Die Erhöhung des Zielerreichungsgrades von Ziel 1 führt auch zu einer Erhöhung des Zielerreichungsgrades von Ziel 2.

    • Beispiel:
    • - Kostensenkung und Gewinnerhöhung (unter sonst gleichen Umständen)
    • - Absatzerhöhung und Erhöhung des Marktanteils (unte sonst gleichen Umständen)
  46. Das Zielsystem des Betriebes: Konkurrierende Ziele
    Erklären Sie den Zusammenhang, bez. die Auswirkungen.

    Nennen Sie auch Beispiele, ev. mit Zeichnung.
    Die Erhöhung des Zielerreichungsgrades von Ziel 1 führt zu einer Verminderung des Zielerreichungsgrades von Ziel 2.

    • Beispiel:
    • - Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Kostenminimierung im Absatzbereich
    • - Rentabilität und Sicherheit der Geldanlage
  47. Das Zielsystem des Betriebes: Indifferente Ziele
    Erklären Sie den Zusammenhang, bez. die Auswirkungen.

    Nennen Sie auch Beispiele, ev. mit Zeichnung.
    Die Erhöhung oder Minderung des Zielerreichungsgrades von Ziel 1 hat keinen Einfluss auf den Zielerreichungsgrad von Ziel 2.

    • Beispiel:
    • - Verbesserung des Kantinenessens und Reduzierung im Produktionsbereich
  48. Strategische Ziele

    Was versteht man unter Strategien?
    Langfristig ausgerichtete Zusammenstellung von Instrumenten und Methoden der Zielerreichung. Taktik als eher kurzfristig orientiertes Verhalten
  49. Strategische Ziele

    Was bewirken Strategien?
    -> Sie zeichnen den Weg zur Zielerreichung grob vor und beinhalten mittel- bis langfristig wirksame Grundsatzentscheidungen über das generelle Vorgehen bei der Marktbearbeitung

    -> Sie geben einen Orientierungsrahmen für den Einsatz der konkreten Marketing-Instrumente vor
  50. Strategische Ziele

    Erklären Sie die Wurzelbegriff des Wortes "Strategie"
    (alt-)griechisch "strategos" - "stratos" (=das Heer) und "agein" (=führen) -> geplante Verwendung von Ressourcen, um best. (Kriegs-)Ziele zu erreichen
  51. Strategiearten

    Nennen Sie die verschiedenen Unterscheidungskriterien/Gegenstände der Strategiearten
    • - organisatorischer Geltungsbereich (Hofer/Schendel)
    • - Funktionsbereich des Unternehmens
    • - Entwicklungsrichtung/Mitteleinsatz (Portfolio)
    • - Marktverhalten
    • - Produkte/Märkte (Ansoff)
    • - Wettbewerbsvorteile/Marktabdeckung (Porter)
    • - regionaler Geltungsbereich
  52. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnung der Strategien des organisatorischen Geltungsbereichs (Hofer/Schendel)
    • - Unternehmensstrategien (Corporate Strategies)
    • - Geschäftsbereichsstrategien (Business Strategies)
    • - Funktionsbereichsstrategien (Functional Area Strategies)
  53. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnung der Strategien des Funktionsbereich des Unternehmens
    • - Absatzstrategien
    • - Produktionsstrategien
    • - Forschungs- und Entwicklungsstrategien
    • - Investitionsstrategien
    • - Finanzierungsstrategien
    • - Personalstrategien
  54. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnungen der Strategien der Entwicklungsrichtung/Mitteleinsatz (Portfolio)
    • - Wachstumsstrategien (Investieren)
    • - Stabilisierungsstrategien (Halten)
    • - Schrumpfstrategien (Desinvestieren)
  55. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnungen der Strategien des Marktverhaltens
    • - Angriffstrategien (z. B. Promotionsstrategien)
    • - Verteidigungsstrategien (z. B. Imitationsstrategien)
  56. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnungen der Strategien der Produkte/Märkte (Ansoff)
    • - Marktdurchdringungsstrategien
    • - Marktentwicklungsstrategien
  57. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnungen der Strategien der Wettbewerbsvorteile/Marktabdeckung (Porter)
    • - Strategien der Kostenführerschaft
    • - Differenzierungsstrategien
    • - Konzentrationsstrategien (auf Kostenführerschaft oder Produktdifferenzierung)
  58. Strategiearten

    Nennen Sie die Bezeichnungen der Strategien des regionalen Geltungsbereich
    • - lokale Strategien
    • - multinationale Strategien
    • - globale Strategien
  59. Strategiearten:

    Worauf basiert die Portfolio-Methode?
    Sie basiert auf sog. Strategischen Geschäftsfeldern, d.h. die unternehmerischen Tätigkeitsbereiche, die anhand erfolgsbeeinflussender Schlüsselfaktoren bewertet und anschliessend in einem zweidimensionalen Beurteilungsraster positioniert werden.
  60. Strategiearten:

    Was wissen Sie über das Marktwachstum-Martkanteils-Portfolio (BCG)?
    - basiert auf Produkt-Lebenszyklus-Modell und Erfahrungskurve

    - Produkt-Lebenszyklen (PLZ) werden immer küzer, d.h. Produkte werden früher "alt", gleichzeitig dauert (jedoch) die Produktentwicklung immer länger
  61. Marktwachstum-Martkanteils-Portfolio (BCG)

    Was ist das Konzept des PLZ?
    Marktreaktions-Modell, in dem als abhängige Variable eine unternehmerische Erfolgsgrösse wie Absatz, Umsatz, Deckungsbeitrag oder Gewinn auftritt, als unabhängige dagegen allein die Zeit fungiert
  62. Marktwachstum-Martkanteils-Portfolio (BCG)

    In welche Phasen wird die PLZ üblicherweise unterteilt?
    • - Markteinführung
    • - Wachstum
    • - Reife
    • - Sättigung (Stagnation)
    • - Degeneration
  63. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Nennen Sie die bestehenden Märkte der bestehenden und neuen Produkte
    • Bestehende Produkte: Markt-Durchdringung
    • Neue Produkte: Produkt-Entwicklung
  64. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Nennen Sie die neuen Märkte der bestehenden und neuen Produkte
    • Bestehende Produkte: Markt-Erschliessung
    • Neue Produkte: Diversifikation
  65. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Was will man mit der Marktdurchdringung erreichen?
    • - mit den bisherigen „alten“ Produkten/DL auf bestehenden „alten“ Märkten das Wachstum steigern
    • -> risikoärmste Art der Marktbearbeitung

    • - Erhöhung des Marktanteils und/oder die Vergrößerung des Marktvolumens
    • -> Zahl der Nutzer oder deren Nutzungsintensität erhöhen, d.h. Gewínnung zusätzlicher Kunden bei den bisherigen Zielgruppen/Bedarfsträgern
  66. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Was soll Markterschließung/-entwicklung erreichen?
    Bestehende „alte“ Produkte/DL auf neuen (= bisher nicht erkannten/nicht bearbeiteten) Märkten anbieten

    • * neben den bisherigen Abnehmergruppen im derzeitigen Absatzgebiet neue hinzugewinnen (new users)
    • * Eindringen in sog. Zusatzmärkte, durch Funktionserweiterungen (new uses)
    • * Räumliche Markterweiterung (regionale, überregionale, nationale und internationale Ausdehnung)
  67. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Was soll die Produktentwicklung erreichen?
    Anbieten neuer Produkte auf den bisherigen „alten“ Märkten (z.B. Regionen oder Kundengruppen)

    • * echte Innovationen
    • * Quasi-neue-Produkte
    • * Me-Too-Produkte
  68. Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

    Was soll die Diversifikation erreichen?
    Was ist das Problem dabei?
    - neue Produkte auf neuen Märkten anbieten („zweites StandBein“), u.a. zur Risikostreuung:

    • *horizontale Diversifikation
    • *vertikale Diversifikation -> Vorwärts- oder Rückwärtsintegration)
    • *laterale Diversifikation

    - Problem: gänzlich unterschiedliche Geschäftsfelder sind mit sehr geringem, meist gar keinem Synergiepotential der Marketing-Instrumente/Maßnahmen aktiv zu bearbeiten
  69. Ziele, Inhalte und Anforderungen an Leitbilder

    Nennen Sie die Leitbildziele
    - Ausdruck derUnternehmensethik und der Existenzgrundlage des Unternehmens

    - Orientierungs- undStabilisierungsfunktion

    - Beitrag zur Imagebildung

    - Unterstützungsfunktion im Wandlungsprozess einer Unternehmung

    - Motivationsfunktion für Mitarbeiter

    - Vertrauensstiftendes Instrument gegenüber Kunden, Geschäftspartnern, der Öffentlichkeit sowie Mitbewerbern
  70. Ziele, Inhalte und Anforderungen an Leitbilder

    Nennen Sie die Leitbildinhalte
    - Leistungsphilosophie (Produktionsprogramm, Sortiment)

    - Kernbedürfnisse des Marktes (Kundenwünsche,Beziehungen zu Konkurrenten)

    - Mission des Unternehmens (grundlegendeWettbewerbsstrategie)

    - Platz in der Gesellschaft (Wertschöpfung)

    - Umgang mit den eigenen Ressourcen (Mitarbeiterbild, Unternehmenskultur)
  71. Ziele, Inhalte und Anforderungen an Leitbilder

    Nennen Sie die Leitbildanforderungen
    - Allgemeingültigkeit (Bezug des Inhaltes auf das ganze Unternehmen)

    - Wesentlichkeit (wichtige, hauptsächliche Unternehmenshandlungen)

    - Langfristigkeit (Dauerhaftigkeit)

    - Vollständigkeit (alle Leitbildinhalte)

    - Wahrheit (Absichten der obersten Führungskräfte)

    - Realisierbarkeit (angepasst an die Umweltbedingungen)

    - Konsistenz (ohne Widersprüche)

    - Klarheit (kompromisslos, verständlich und konkret)
  72. Exkurs: Corporate Identity-Konzept

    Was ist von wesentlicher Bedeutung für eine erfolgreiche Corporate Identity Strategie?
    • - das visuelle Erscheinungsbild (Corporate Design)
    • - die Kommunikation (Corporate Communication)
    • - das Verhalten (Corporate Behavior)

    Diese 3 Faktoren sollten aufeinander abgestimmt werden, denn nur so ist die Corporate Identity in der Öffentlichkeit, d.h. bei Kunden, Lieferanten, Behörden, Aktionären, Banken, Verbraucherverbänden etc. glaubwürdig
  73. Unternehmenskulturtypen nach Ansoff

    Nennen Sie die Merkmale der stabilen Unternehmenstypen
    • -Vergangenheitsorientiert
    • -Introvertiert
    • -Risikoabneigung (z.B. in der Produktion und Rechnungswesen)
  74. Unternehmenskulturtypen nach Ansoff

    Nennen Sie die Merkmale der reaktiven Unternehmenstypen
    • Introvertiert
    • Gegenwartsorientiert
    • Neigung zugeringem Risiko (z.B. in der Produktion und im Bereich des Finanzcontrolling)
  75. Unternehmenskulturtypen nach Ansoff

    Nennen Sie die Merkmale der explorativen Unternehmenstypen
    • Extrovertiert
    • •Suche nach Veränderungsmöglichkeiten
    • Risikoabneigung
    • Abwägung von Risiko und Gewinn (z.B. bei der Produktion- und Marktentwicklung)
  76. Unternehmenskulturtypen nach Ansoff

    Nennen Sie die Merkmale der kreativen Unternehmenstypen
    • Extrovertiert
    • •Streben nach Veränderungen
    • Bevorzugung des unvertrauten Risikos (z.B.Forschung)
  77. Nennen Sie die 4 Aspekte des Rationalitätsprinzips
    • - Produktivität (mengenmäßige Rationalität)
    • - Wirtschaftlichkeit (wertmäßige Rationalität)
    • - Rentabilität (relative Rationalität)
    • - Liquidität (Sicherheitsrationalität)
  78. Nennen Sie die Formel des Produktivitäts-Prinzips
  79. Nennen Sie die Formel des Wirtschaftlichkeitsprinzips
  80. Nennen Sie die Formel des Rentabilitätsprinzips
  81. Nennen Sie die Formel des Eigenkapitalsrenditeprinzips
  82. Nennen Sie die Formel des Gesamtkapitalrenditeprinzips
  83. Nennen Sie die Formel des Umsatzrenditeprinzips
  84. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die Formel der Liquidität
  85. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die Formel der Liquidität 1. Grades
  86. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die Formel der Liquidität 2. Grades
  87. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die Formel der Liquidität 3. Grades
  88. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die vereinfachte Berechnung des Cashflow
    = Gewinn + Abschreibungen + Erhöhung bzw. - Vermind. der Rückstellungen
  89. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die allgemeine Berechnung des Cashflow
    = Gewinn+ nicht auszahlungsw. Aufwendungen -nicht einzahlungsw. Erträge
  90. Liquidität und Sicherheit

    Nennen Sie die Berechnung des Working Capital
    = Umlaufvermögen – kurzfristiges Fremdkapital
  91. Kennziffern zur Beurteilung der Vermögens- und Kapitalstruktur

    Nennen Sie die Kennziffer
    Anlageintensität
  92. Kennziffern zur Beurteilung der Vermögens- und Kapitalstruktur

    Nennen Sie die Kennziffer Eigenkapitalquote
  93. Kennziffern zur Beurteilung der Vermögens- und Kapitalstruktur

    Nennen Sie die Kennziffer Verschuldungsgrad
  94. Phasen unternehmerischer Tätigkeit

    Wie bestimmt man den Zeitpunkt der Unternehmensgründung?
    Der Zeitpunkt, ab dem ein Unternehmen zu existieren beginnt, ist häufig nicht eindeutig zu bestimmen.

    Meistens hat ein Unternehmer seine Geschäftstätigkeit schon vor einer Eintragung ins Handelsregister aufgenommen; die für die Gründung eines Unternehmens maßgeblichen Motive sind vielfältig.
  95. Phasen unternehmerischer Tätigkeit

    Welcher Herausforderung muss sich das Unternehmen betreffend Entwicklung und Wachstum stellen?
    Wenn die Umwelt in einem permanenten Veränderungsprozess ist, so muss auch das Unternehmen sich dieser Herausforderung stellen und kontinuierlich zu Veränderungen bereit sein.

    (Wachstumsmodell nach Greiner)
  96. Was ist eine, der in der BWL meist diskutierten konstitutiven (also grundlegenden) Entscheidungen?
    die Wahl eines optimalen Standortes
  97. Wahl des Standorts

    Was versteht man unter Standort
    geographischer Ort, an dem Güter erstellt werden

    rechtl. Standort = der im Handelsregister eingetragene Sitz der Muttergesellschaft
  98. Wahl des Standorts

    Wann treten außerbetriebliche Standortprobleme/-fragen eines Unternehmens auf?
    * Gründung

    * Umsiedlung
  99. Wahl des Standorts

    Welche 4 Standortentscheidungs-Stufen unterscheidet man?
    • (1) internationale Standortwahl
    • (2) interlokale Standortwahl
    • (3) lokale Standortwahl
    • (4) innerbetriebliche Standortwahl
  100. Wahl des Standorts

    Wie geht man bei der Standortwahl vor?
    1. Festlegung der Mindestanforderungen, die der Standort auf jeden Fall erfüllen sollte (z.B. Verkehrsanbindung, Nähe zu den Absatzmärkten)

    2. Ermittlung von Standorten, die diese Mindestanforderungen erfüllen

    3. Für jeden der in Frage kommenden Standorten werden die standortabhängigen Leistungen und Kosten ermittelt

    4. Es wird derjenige Standort gewählt, der die Differenz zwischen standortabhängigen Leistungen und Kosten maximiert
  101. Wahl des Standorts

    Warum ist die Standortwahl von Bedeutung?
    • - Standortentscheidungen sind strategische Grundsatzentscheidungen; sie fixieren die externen Marktbedingungen und sind mit langfristigen Festlegungen (Betriebsmittel, Personal, Vertragsgestaltung) verbunden
    • - Standortentscheidungen sind kurzfristig nicht oder nur unter erheblicher Kostenbelastung revidierbar
    • - erzielbaren Umsätze werden maßgeblich durch die externen Standortbedingungen determiniert.
    • - Gute Standorte sind ein Engpass: Die abnehmende Zahl “lukrativer” Standortalternativen und damit das steigende Risiko von Standortfehlentscheidungen unterstreichen den Wert sorgfältiger Standortanalysen.
    • - Standortneugründungen bzw die Übernahme bestehender (Konkurrenz-) Standorte sind wirkungsvolle Einzelmaßnahmen im Hinblick auf (notw.) Größenwachstum.
  102. Wahl der optimalen Rechtsform

    Wie beeinflusst die Wahl der optimalen Rechtsform einen Betrieb?
    • Sie beeinflusst
    • - die Leitung,
    • - die Finanzierungsmöglichkeiten,
    • - Haftung und vieles mehr.
  103. Wahl der optimalen Rechtsform

    Die Rechtsform ist gleichsam das rechtliche Kleid eines Betriebes. Was regelt es unter anderem?
    • das Außenverhältnis zu
    • - Kunden
    • - Lieferanten
    • - Gläubigern

    • das Innenverhältnis zwischen
    • - Gesellschaftern
    • - Anteilseignern
    • - Mitarbeitern
  104. Wahl der optimalen Rechtsform

    Was ist die Grundlage für die Rechtsformen eines Betriebes?
    • - das Sonderprivatrecht für Kaufleute
    • - das Handels- und Gesellschaftsrecht
    • - die Spezialgesetze zu einzelnen Rechtsformen, wie z. B. Aktiengesetz, Genossenschaftsgesetz oder GmbH-Gesetz.
  105. Eine Rechtsform benötigt, wer Kaufmann ist.

    Wann bezeichnet man jemand als Kaufmann?
    Kaufmann im Sinne des HGB (Handelsgesetzbuch) ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt.

    Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert
  106. Wahl der optimalen Rechtsform

    Was bezeichnet man als Gewerbe?
    Gewerbe ist der Teil der Wirtschaft, der selbstständig und nachhaltig zur Gewinnerzielung handelt, jedoch nicht in Land- und Forstwirtschaft bzw. bei Tätigkeiten in einem freien Beruf. Freiberufler sind damit weiterhin nicht notwendigerweise als Kaufleute im Handelsregister einzutragen.
  107. Nennen Sie mögliche Ziele bei der Rechtsformwahl
    • 1. Haftung (Grad der Beschränkung)
    • 2. Finanzierungsmöglichkeiten (Möglichkeiten der Eigen- und Fremdfinanzierung)
    • 3. Leitungsbefugnis (Klarheit der Weisungsbefugnis nach innen und Vertretungnach außen, Selbstständigkeit, Mitbestimmungsgrad)
    • 4. Gewinn- und Verlustverteilung (Gerechtigkeit, Gleichmäßigkeit)
    • 5. Rechnungslegung und Publizität (Grad der Offenheit)
    • 6. Steuerbelastung (Minimierung der Ausschüttung)
    • 7. rechtsformabhängige Kosten (Minimierung der Gründungskosten undFolgekosten durch Publizität oder Organbestellung)
    • 8. Unternehmungskontinuität (Möglichkeit des Gesellschafterwechsels, Nachfolgeregelung)
    • 9. Firma (Möglichkeit der Namensgebung)
  108. Übersicht über private und öffentliche Rechtsformen

    Wie ist das öffentliche Recht organisiert?
    • Ohne eigene Rechtspersönlichkeit
    • • Eigenbetriebe
    • • Regiebetriebe
    • • Sondervermögen

    • Mit eigener Rechtspersönlichkeit
    • • öffentlich rechtlicheKörperschaften
    • • Anstalten
    • • Stiftungen des öffentlichen Rechts
  109. Übersicht über private und öffentliche Rechtsformen

    Wie ist das private Recht organisiert?
    • - Einzel-Unternehmen
    • - PrivateStiftung
    • - Gesellschaften im weiteren Sinn
  110. Übersicht über private und öffentliche Rechtsformen

    Wie sind die "Gesellschaften im weiteren Sinn" unterteilt?
    • Personengesellschaften
    • - Außengesellschaften BGB-Gesellschaft (GbR) schaften • Offene Handelsgesellschaft(OHG) • Kommanditgesellschaft (KG) • Partnergesellschaft (PartG) • Europ. wirtschaftl. Interessenvereinigung (EWIV)
    • - Innengesellschaften • StilleGesellschaft(StG)

    Mischformen • GmbH&Co.KG • AG&Co.KG • Doppelgesellschaft (Betriebsaufspaltung)

    Vereine • Idealverein (e.V.) • wirtschaftlicher Verein

    • Körperschaften
    • - Kapitalgesellschaften • Aktiengesellschaft(AG) • Kommanditgesellschaftauf Aktien (KGaA) • Gesellschaft mitbeschrämkter Haftung (GmbH)
    • - Genossenschaften • (eG)

    Sonderformen • Reederei • Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit(VVaG )• BergrechtlicheGewerkschaft (bG) • Kolonialgesellschaft
  111. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Welches sind die Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen?
    • - Persönliche Ziele von Managern oder Eigentümern
    • - Beschaffungsziele
    • - Produktionsziele
    • - Forschung und Entwicklungsziele
    • - Absatzziele
    • - Finanzierungsziele
    • - Steuerliche Vorteile
    • - Personalziele
  112. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Welches sind die persönliche Ziele von Managern oder Eigentümern bei Unternehmenszusammenschlüssen?
    • Prestige (Titel, Firmenwagen, Ausstattung, Freizeit = Consumption on the Job)
    • Macht (Ausbau der Leitungsbefugnis, Leitungsspanne)
    • Abwechslung (Vielfalt der Produkte bzw. des Sortiments)
    • Einkommen (Tantiemen, Gehaltssprung durch größere Verantwortung)
  113. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Was bezweckt man mit Beschaffungszielen bei Unternehmenszusammenschlüssen?
    • Sicherung einer Beschaffungsquelle
    • Konditionenvorteile (Ausnutzung von Rabatten, Boni, Skonti)
    • Nachfragemacht (Kontrolle des Qualitätsanspruchs, Einfluss auf Liefer- und Termintreue)
    • Eigenfertigung (Abschöpfung der Wertschöpfungsgewinne, Kontrolle der Fertigungsschritte und Engpassvermeidung)
  114. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Welche Produktionsziele werden bei einem Unternehmenszusammenschluss gesetzt?
    • gemeinsame EDV-Steuerung des Produktionsprozesses
    • Risikostreuung bei breiterem Sortiment (Diversifikationsstrategie)
    • Fixkostendegression durch größere Stückzahlen (Gesetz der Massenproduktion, Economies of Scale)
    • Arbeitsteilung und Spezialisierung (Lerneffekte, Großserienproduktion)
    • Rationalisierungseffekte, Zeiteinsparung (Kapazitätsausnutzung)
  115. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Was für Forschung und Entwicklungsziele werden bei Unternehmenszusammenschlüssen angestrebt?
    • Know-how-Transfer (Patent-, Lizenztausch, Erfahrungsaustausch)
    • Synergien im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE)
    • – gemeinsame Normen und Typen (Standardisierung, Zwang zur Kundentreue für Standardprodukte)
  116. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Nenne die Absatzziele bei Unternehmenszusammenschlüssen
    • Ausgleich saisonaler Schwankungen
    • Ausnutzung regionaler Besonderheiten
    • gemeinsames Gütesiegel oder Warenzeichen
    • Nutzung gemeinsamer Distributionswege (Verbreiterung, Synergieeffekte)
    • Spezialisierungseffekte bei Distribution
    • gemeinsame Corporate Identity (Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Einspareffekte bei den PR-Kosten)
    • Lobbyismus, Einfluss auf Politik durch große Arbeitsplatzzahlen
  117. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Nenne die Finanzierungsziele bei Unternehmenszusammenschlüssen
    • Verhandlungsmacht bei Kreditvergabe, Bonität, Kreditwürdigkeit durch Grösse
    • Konditionenvorteile, Poolbildung, bei Finanzen gegenseitige Liquiditätsnutzung
    • Emissionsfähigkeit durch Größe und Rechtsform
    • – Nutzung von Finanzinnovationen durch Einstellung von Spezialisten im Haus
  118. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Welches sind die steuerlichen Vorteile bei Unternehmenszusammenschlüssen?
    • – Verlustausgleich, Kompensation durch Verschachtelung, Gewinnverlegung an günstigste Stelle
    • – Möglichkeit der Bildung von Pensionsrückstellungen
    • – Konzernkonsolidierung
  119. Ziele bei Unternehmenszusammenschlüssen

    Nenne die Personalziele bei Unternehmenszusammenschlüssen
    • – gegenseitiger Austausch, Möglichkeit der Personalentwicklung, Personalleasing in Spitzenzeiten
    • – gemeinsame Aus- und Weiterbildung, eigene Schulungsmöglichkeit
    • – Altersvorsorge durch breites Umlageprinzip
  120. Formen von Unternehmenszusammenschlüssen:

    Kooperation: nennen Sie einige Aspekte dieser Unternehmensform
    Zusammenschlusspartner bleiben rechtlich und wirtschaftlich selbstständig

    • – Interessensgemeinschaften
    • – Arbeitsgemeinschaften
    • – Konsortien
    • – Kartelle
    • – Wirtschaftsfachverbände
  121. Formen von Unternehmenszusammenschlüssen:

    Konzentration: nennen Sie einige Aspekte dieser Unternehmensform
    wirtschaftliche Selbstständigkeit zumindest eines Vertragspartners geht verloren

    • – Mehrheitsbeteiligungen
    • – abhängige bzw. herrschende Unternehmen
    • – Unterordnungskonzerne und Gleichordnungskonzerne
    • – Fusion (rechtliche Selbstständigkeit geht zusätzlich verloren)
  122. Formen von Unternehmenszusammenschlüssen:

    Wie lange kann eine Verbindung dauern?
    • – Projekt (zeitlich befristet)
    • – dauerhafter Zusammenschluss
  123. Formen von Unternehmenszusammenschlüssen:

    Was können Sie über das Rechtsverhältnis sagen?
    • – Zusammenschluss im Innenverhältnis
    • – Zusammenschluss im Außenverhältnis
  124. Formen von Unternehmenszusammenschlüssen:

    Nennen Sie die diversen Integrationsrichtungen des Zusammenschlusses
    • horizontal (dieselbe Produktions- oder Handelsstufe)
    • vertikal (aufeinander folgende Produktions- oder Handelsstufen)
    • lateral (anorganischer, branchenfremder Zusammenschluss mit dem Ziel der Diversifikation oder der Konglomeratbildung)
  125. Kooperationsformen

    Was versteht man unter einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE)?
    Ist ein Unternehmenszusammenschluss, mit dessen Hilfe eine zeitlich befristete und in der Regel inhaltlich abgegrenzteAufgabe oder ein Projekt von zwei oder mehreren Unternehmen gemeinsamerfüllt werden soll. (z.B. Handwerkerkooperation)
  126. Kooperationsformen

    Was versteht man unter Interessensgemeinschaften?
    Im Gegensatz zu den zeitlich befristeten Arbeitsgemeinschaften und Konsortien handelt es sich bei Interessensgemeinschaften um dauerhafte Zusammenschlüsse von rechtlich und wirtschaftlich selbstständig bleibenden Unternehmen zur Wahrung und Förderung gemeinsamer Interessen.
  127. Kooperationsformen

    Was versteht man unter Joint Ventures?
    Eine Form der Arbeitsgemeinschaft, die zurzeit immer beliebter wird, ist die Kooperation mehrerer Unternehmen im Rahmen so genannter Joint Ventures. Schließen sich zwei oder mehrere voneinander unabhängige Unternehmen in dieser Form zusammen, so gründen sie ein gemeinsames neues, rechtlichselbstständiges Unternehmen, an dem sie jeweils als Gesellschafterunternehmen beteiligt sind.
  128. Kooperationsformen

    Was versteht man unter Kartell?
    Eine besondere rechtliche Stellung kommt der Kooperationsform des Kartellszu, welches explizit im ersten Teil des GWB geregelt ist. Kartelle sind Unternehmenszusammenschlüsse, deren Zweck die Beeinflussung des Marktes durch bewusste Beschränkungen des Wettbewerbs ist.
  129. Die Kooperationsform Kartell

    Welche Kartelle lassen sich nach dem Gegenstand des Zusammenschlusses unterscheiden?
    • 1. Preiskartelle (Preisabsprachen, z. B. Höchst- oder Mindestpreisvereinbarungen)
    • 2. Rabattkartelle (z. B. einheitliche Rabattvereinbarungen)
    • 3. Konditionenkartelle (z. B. Vereinbarung von Geschäfts-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen)
    • 4. Normen- und Typenkartelle (z. B. Vereinbarungen einer einheitlichen Normung von Produktteilen oder Typung von Endprodukten, DIN)
    • 5. Spezialisierungskartelle (z. B. zur Aufteilung von Produkten auf einzelne Produzenten)
    • 6. Quotenkartelle (z. B. Aufteilung von Produktionsmengen)
    • 7. Gebietskartelle (z. B. regionale Aufteilung von Absatzmärkten)
    • 8. Syndikate (z. B. Vereinbarung gemeinsamer Beschaffungs- oder Absatzwege)
  130. Die Kooperationsform Kartell

    Zwischen welchen Arten von Kartellen unterscheidet man?
    • 1. Grundsätzliches Verbot (Preiskartelle, Syndikat…)
    • 2. Anmeldekartelle (Einfache Exportkartelle, Norman- und Typenkartelle…)
    • 3. Widerspruchskartelle (Konditionenkartelle, Rabattkartelle…)
    • 4. Erlaubniskartelle (Rationalisierungskartelle, Importkartelle…)
  131. Konzentrationsformen

    Was wird unter dem Begriff der Konzentration zusammengefasst?
    Es werden die Mehrheitsbeteiligungen, die Konzerne und die Fusion zusammengefasst.
  132. Konzentrationsformen

    Um was handelt es sich bei Mehrheitsbeteiligungen?
    Bei Mehrheitsbeteiligungen handelt es sich um verbundene Unternehmen gemäß § 16 AktG, bei denen ein Unternehmen im Mehrheitsbesitz (ab 25 % des Kapitals bzw. der Stimmrechte) eines anderen Unternehmens steht.
  133. Konzentrationsformen

    Wie wieviel Arten von Unternehmensverträgen im Sinne des
    § 15 AktG (Verbundene Unternehmen) zählt das Aktiengesetz in den §§ 291 und 292 auf?
    Das Aktiengesetz zählt in den §§ 291 und 292 erschöpfend sieben Arten von Unternehmensverträgen im Sinne des § 15 AktG (Verbundene Unternehmen) auf. (Beherrschungsvertrag, Gewinngemeinschaft…)
  134. Konzentrationsformen

    Was ist ein Konzern gemäß § 18 AktG?
    Ein Konzern ist gemäß § 18 AktG ein auf Dauer angelegter Zusammenschlussmehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmungen unter einer einheitlichen Leitung. Durch diese einheitliche Leitung entsteht eine wirtschaftliche Einheit.
  135. Konzentrationsformen

    Was nennt man eine Holding?
    Ein Unternehmen, dessen Unternehmensleitung Entscheidungen weitgehend delegiert und dessen Töchter nicht nur rechtlich, sondern auch weitgehendwirtschaftlich selbstständig sind, nennt man Holding.
  136. Konzentrationsformen

    Was stellt die engste Form eines Unternehmenszusammenschlusses dar?
    Die engste Form eines Unternehmenszusammenschlusses stellt die Fusion oder Verschmelzung dar.

    Mindestens eines der Unternehmen verliert neben der wirtschaftlichen auch die rechtliche Selbstständigkeit und geht in einem neuen oder im anderen Unternehmen auf.

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