ebwl

Card Set Information

Author:
Laurasgrs
ID:
297952
Filename:
ebwl
Updated:
2015-03-09 12:32:19
Tags:
ebwl
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Einführung in die bwl
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  1. 6. Personalwirtschaft: Begriff und Aufgaben
    --> Summe aller Aufgaben und Tätigkeiten, die sich auf Bereitstellung von Mitarbeitern sowie menschliche Beziehungen im Unternehmen beziehen

    • Funktionen:
    • - Personalbeschaffung
    • - Personalrekrutierung
    • - Personalführung
    • - Personalentwicklung
  2. 6. Ziele d. Personalwirtschaft
    • - Sicherung der Arbeitszufriedenheit
    • - Gewährung eines sicheren Arbeitsplatzes
    • - Förderung der Mitarbeiter
    • - Gesundheitsschutz
    • - Personalplanung
    • - Personalführung
    • - Unternehmsbereiche mit den notwendigen Mitarbeitern besetzen
  3. 6. Qualitativer Personalbestand
    • - differenzierte Erfassung gegenwärtiger und Prognose zukünftiger Alters- und Geschlechtsstrukturen sowie Fähigkeiten und Kenntnisse des Personals
    • - Klassifikation des Personals
  4. 6. Quantitativer Personalbestand
    • - differenzierte Erfassung der beschäftigten Mitarbeiter
    • - Prognose von Veränderungen
    • - Analyse der Ursachen historischer und erwarteter Personalbestandsänderungen
  5. 6. Personalbedarfplanung: Trendexploration
    --> ermittelt den Personalbedarf aufgrund der mutmaßlichen Umsatzentwicklung

    Soll-Personalbedarf= Geplanter Umsatz / Geplanter Umsatz pro Mitarbeiter
  6. 6. Personalnachfrage: Ökonomische Aspekte (Produktionsfunktion d. Unternehmes, Annahmen u. Marginalanalyse)
    • Produktionsfunktion:
    • Def.: Anzahl der Mitarbeiter (L) "+" eingesetztes Kapital (K) = Output (y)
    • > Y=f(L;K)

    • Annahmen:
    • - Arbeitnehmer sind heterogen
    • > 10 Mitarbeiter à 8h = 20 Mitarbeiter à 4h

    • Marginalanalyse:
    • - Grenzprodukt der Arbeit: Outputveränderung bei Einstellung eines zusätzlichen Arbeiters
    • - Grenzprodukt der Arbeit und des Kapital > 0 (mehr Arbeiter > mehr Output)
  7. 6. Personalnachfrage: Ökon. Aspekte > Gewinnmaximierungskalkül des Unternehmens
    pi= 

    • pi = Gewinn
    • p = Preis für Gut
    • y = Produktmenge
    • w = Lohnsatz
    • L = Arbeitsnachfrage
    • c = Zinssatz, Kapitalkostensatz
    • K = Kapital
  8. 6. Personalnachfrage: Gewinnmaximierungskalkül d. Unternehmens, Annahmen
    • - Unternehmen wollen den Gewinn maximieren
    • - Neoklassische Produktionsfunktion (Arbeitsproduktivität sinkt bei Ausweitung des Faktors Arbeit)
    • - Arbeit ist homogen, Lohnsatz ist einheitlich
    • - Polypolistischer Wettbewerb auf Arbeits- und Gütermarkt
  9. 6. Personalnachfrage: Gewinnmaximierungskalkül d. Unternehmens: Arbeitsnachfrage
    • Kurzfristige Arbeitsnachfrage (ca. 1 Jahr)
    • - Maximiere nach L!
    • - Produktionstechnik und Kapitalbestand fix
    • - Homogene Arbeitnehmer

    • Mittel- bis langfristige Arbeitsnachfrage (ca. 3 Jahre)
    • - Maximiere nach K, L bzw. L1, L2,...
    • - Substitution zwischen Kapital und Arbeit
    • - und Arbeitnehmern mit unterschiedlichen Qualifikationen (L1, L2,...)
  10. 6. Wertgrenzprodukt
    --> Wert des zusätzlichen Output
  11. 6. Preiselastizität
    • Eigenpreiselastizität
    • "Um wie viel Prozent ändert sich die Nachfrage nach Arbeit, wenn sich der Lohn um ein Prozent ändert?"

    • Elastische vs. unelastische Nachfrage
    • |η| < 1 unelastisch
    • |η| > 1 elastisch
  12. 6. Personalentlohnung: Lohnformen
    • - Leistungslohn
    • - Zeitlohn > Prämienlohn und Akkordlohn
    • > Akkordlohn > Zeitakkord, Geldakkord, Gruppenakkord
  13. 6. Zeitlohn?
    • - Entlohnung pro Zeiteinheit
    • - geeignet für Entlohnung von Tätigkeiten mit hohen Ansprüchen oder bei sich häufig ändernden Aufgaben
    • - Nachteil: kein Anreiz zur Steigerung
  14. 6. Akkordlohn?
    • - Verdienst proportional zur erbrachten Mengenleistung
    • - Lohn nach unten begrenzt
    • - Vorteil: Beeinflussbarkeit der Lohnhöhe
    • - Nachteil: Gefahr der Überforderung
  15. 6. Prämienlohn
    • - Prämie zusätzlich zu festem Grundlohn
    • - Langfristige Sonderform: Erfolgsbeteiligung
  16. 7. Aufgaben der Investitionsplanung
    • - Prüfung, welche Investitionsmöglichkeit am vorteilhaftesten
    • - Bestimmung des optimalen Ersatzzeitpunkts für eine Maschine
    • - Festlegung des optimalen Investitionsprogramms
  17. 7. Investitionsbegriff: traditionell
    --> Bindung liquider Mittel in nichtgeldliche Vermögensgegenstände mit Nutzungspotenzial
  18. 7. Investitionsbegriff: modellhaft
    --> Zahlungsstrom, der mit einer Auszahlung beginnt und zukünftige Einzahlungen erwarten lässt
  19. 7. Investitionsanlässe
    Errichtungsinvestition: erstmalige Investition --> Risiko

    Folgeinvestition: auf alte Investition aufbauen/erneuern
  20. 7. Investitionsarten
    • - Sachinvestitionen
    • - Finanzinvestitionen
    • - Immatrielle Investitionen
  21. 7. Investitionsentscheidungen
    • - Ziel?
    • - Liquidität (Geschäftslage)
    • - Sicherheit d. Arbeitskräfte
    • - Sozialer Friede? (bezieht sich hauptsächlich auf Investitionen des Staates)
    • - Anpassungsfähigkeit
    • - Risiko/Unsicherheit
  22. 7. Statische Investitionsrechenverfahren. Kritik!
    • - zeitliche Verteilung d. Erfolgskomponenten bleibt unberücksichtigt (immer nur eine Periode betrachtet)
    • - Investitionsalternativen nicht verglichen
    • - keine Rechnung mit Zahlungsgrößen, sondern mit periodischen Erfolgsgrößen (außer bei Amortisationsrechnung)
  23. 7. Dynamische Investitionsrechenverfahren
    • --> Berücksichtigung der Höhe aller Zahlungen einer Investition + Zeitpunkte d. Zahlungen
    • --> Zahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden abgezinst, auf Betrachtungszeitpunkt diskontiert

    --> Den Wert einer Zahlung im Zeitpunkt t0 (heute) nennt man Barwert.
  24. 7. Dynamische Investitionsrechenverfahren: Vereinfachte Annahmen
    - Vollkommener Kapitalmarkt: Soll- und Habenzins sind identisch (derselbe Zins für Anlagen in jeder Periode)

    - Unbeschränkter Kapitalmarkt: Keine Beschränkung für Ergänzungsinvestitionen und -finanzierungen

    - Konstanter Zins im Zeitablauf: Zinssatz für Investitionen und Finanzierungen ändern sich im Zeitablauf nicht
  25. 7. Dynamische Investitionsrechenverfahren: Der Kapitalwert
    --> Kapitalwert C entspricht dem Saldo aller abgezinsten/erwarteten Aus- und Einzahlungen; man bezeichnet die Investition als vorteilhaft, wenn C > 0



    C ist kein Gewinn! C < 0 bedeutet nicht Verlust!

    Bei gleichbleibenden jährlichen Einzahlungsüberschüssen --> Rentenbarwertformel und Wiedergewinnungsfaktor

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