VLProt2.txt

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Author:
HerrTh
ID:
301492
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VLProt2.txt
Updated:
2015-04-25 02:11:34
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Proth
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Proth
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  1. Wann kann ein Konzept als modern und umfassend bezeichnet werden?
    • patientenzentriert
    • muss gesamtes Diagnose-und Therapiespektrum miteinbeziehen
    • auf Basis eingehender Diagnosen auf allen für den individuellen Fall relevanten Gebieten erstellt
    • psycho-soz. Gesichtspunkte einbeziehen
    • präventiv sein
    • umfassende und nachhaltige Rehabilitation zum Ziel haben
  2. Modelle der Arzt-Patienten-Beziehung?
    • Paternalistisches Modell
    • Informatives Modell
    • Shared-Decision Making (Partizipative Entscheidungsfindung)
  3. Was gehoert zur Partizipativen Entscheidungsfindung?
    • Partnerschaftliche Beziehung
    • Informationsaustausch in beiden Richtungen
    • Gemeinsames Abwägen
    • Gemeinsames Entscheiden
    • Gemeinsame Verantwortung
  4. Welche Verfahren gehoeren zur Befundaufnahme?
    • klinische
    • bildgebende
    • sonstige
  5. Beschreibe den obligaten Diagnostikbefund!
    • Extraoraler Befund
    • Zahnstatus
    • zahnlose Abschnitte und Schleimhaeute
    • Zustand ZE
    • Mundhygiene
    • Parodontalbefund
    • Funktionsbefund
  6. Was ist die wesentliche Grundlage für das Gesamtkonzept und die vorläufige Planung?
    Prognosebewertung
  7. Welche Prognosearten gibt es?
    • zahnbezogene Prognose
    • patientenbezogene Prognose
    • organbezogene Prognose
  8. Nenne die Prognosekategorien des Ampelschemas?
    • hoffnungslos
    • fraglich
    • gut
  9. Nenne 4 Faktoren der patientenbezogenen Prognose!
    • Compliance
    • Alter
    • Rauchen
    • Krankheiten
  10. Nenne die Quintessenz der Hanioka-Studie!
    Ein kausaler Zusammenhang zw. Rauchen und Zahnverlust ist sehr wahrscheinlich.
  11. Nenne Faktoren der organbezogenen Prognose!
    • Parafunktionen,CMD
    • Dysgnathien
    • Kompensation, Dekompensation
    • Topografie
  12. Nenne Faktoren der zahnbezogenen Prognose!
    • Zahnhartsubstanzen
    • Parodont
    • Endodont
  13. Nenne 3 Komplikationen bei Vollkeramikkronen!
    Kronenfraktur, Retentionsverlust, Wurzelbehandlung
  14. Nenne 3 Komplikationen bei SSA!
    Stiftlösung, Wurzelfraktur, Karies
  15. Nenne 3 Komplikationen bei Einzelkronen!
    Wurzelfüllung, Verblendkeramikfraktur, Retentionsverlust
  16. Nenne 3 Komplikationen bei Brücken!
    Karies, Wurzelbehandlung, Retentionsverlust
  17. Was ist die häufigste Komplikation bei festsitzendem ZE?
    Retentionsverlust
  18. Welche Faktoren sind für die Langlebigkeit von festsitzendem ZE wichtig?
    • biologische Breite
    • Ferrule-Effekt
    • Stabilität
  19. Was ist die biologische Breite?
    Der Abstand des Kronenrandes vom Knochenrand. 2-3 mm solltens schon sein.
  20. Nenne festsitzenden ZE, der besonders Frakturgefährdet ist?
    • Teleskopkronen
    • Pfeiler von Extensionsbrücken
  21. Wo liegt das Risiko eine WKB-Zahnes?
    in der periapikalen Erkrankung und in der reduzierten Stabilität der ZHS
  22. Warum werden Erfolgsraten von WKBs oft überschätzt?
    • Diskrepanzen Rö/DVT
    • Diskussionswürdige Erfolgskriterien
    • Keine Berücksichtigung von Extraktionen und Revisionen
    • geringe Recall-Raten
  23. Vergleich Brücke - implantatgetragene Einzelkrone?
    • Im Vergleich mit Brücken zeigten implantatgetragene Einzelkronen und restaurierte WKB-Zähne
    • eine guenstigere Langzeitüberlebensdauer.
  24. Welche Kriterien sollten für Langzeitprognosen zw. Einzelzahnimplantaten und restaurierten WKS herangezogen werden?
    • proth. Restaurierbarkeit
    • Knochenqualität
    • Ästhetische Ansprüche
    • Kosten-Nutzen-Relation
    • Allgemeingesundheit
    • mögl. unerwünschte Nebenwirkungen
    • Patientenpräferenzen
  25. Leitlinie WSR?
    Indikation bei apikaler Läsion ab 4-5mm und bei Revision
  26. Faktoren, die den Zahnerhalt begünstigen!
    • Vitalität
    • biologische Breite gegeben
    • ausreichende Retentionsform und Stabilität
    • genügend ZHS
    • ausreichendes parodontales Attachement
  27. Was ist prothetische Wertigkeit?
    Natürliche Eigenschaften eines Zahnes(Morphologie, Stellung) beeinflusst durch seine Prognose
  28. Wann ist die Wertigkeit eines proth. Pfeilers hoch?
    • vorh. ZHS tragfähig, bei Defekten und geplanter Überkronung realisierbarer Fassreifeneffekt
    • Vitalität oder suffiziente endodontische Sanierung
    • entzündungsfreies Parodont, Knochenverlust < 50%
    • Furkationsbeteiligung max. Grad 1
  29. Bei welchen proth. Versorgungen besteht mit Einbeziehung von Zähnen mit geringerer proth. Wertigkeit ein geringes Risiko?
    • Einzelkrone
    • Gussklammerprothese
    • Teleskopprothese (zahlreiche Pfeiler, alle Restzähne einbezogen)
  30. Bei welchen proth. Versorgungen besteht mit Einbeziehung von Zähnen mit geringerer proth. Wertigkeit ein erhöhtes Risiko?
    • Brücke (Pfeiler von mittlerer strategischer Bedeutung)
    • Teilprothese (mit akzeptabler Erweiterungsmöglichkeit)
  31. Bei welchen proth. Versorgungen besteht mit Einbeziehung von Zähnen mit geringerer proth. Wertigkeit ein hohes Risiko?
    • Brücke (Pfeiler von großer strat. Bedeutung)
    • Zahn- und Implantatgetragene Brücke
    • Teleskopprothese (2 Pfeiler)
    • Geschiebeprothese (Verankerung am kompromittierten Pfeiler)
  32. Welche Aspekte berücksichtig ein angemessenes Risikomanagement?
    • Kronenverlängerung
    • Präpform
    • Komplikationsmanagement in der Zukunft
    • Erweiterungsfähigkeit
    • eingehende Aufklaerung
  33. Wovon hängt die klinische Entscheidung ab?
    von Risikobereitschaft von ZA und Patient
  34. Nach welchen Aspekten erfolgt die Festlegung von Therapiezielen?
    erfolgt unter Berücksichtigung der physischen und psychosozialen Dimension der Mundgesundheit
  35. Welche Entscheidungskriterien fliessen in die Nutzen-Risiko-Rechnung mit ein?
    • Gesundheitsgewinn (physisch)
    • Gewinn an Lebensqualität
    • subjektives Empfinden
  36. Was heißt Gesundheitsgewinn?
    • Die wahrscheinliche Verbesserung der Gesundheit des Patienten. Die Betonung liegt auf der physischen Komponente
    • der (Mund-)Gesundheit.
  37. Was heißt Lebensqualität?
    • Der wahrscheinliche Einfluss der Behandlung auf das soziale, psychologische und physische
    • Wohlbefinden des Patienten.
  38. Was heißt subjektives Empfinden?
    Krankheitsempfinden und empfundener Bedarf an ZE (individuell sehr unterschiedlich)
  39. Erkläre das Behandlungsziel A+!
    • keine ST>4mm
    • minimales BOP <10%
    • keine sichtbaren harten oder weichen Beläge
    • ästhetisch befriedigende Parodontalverhältnisse
    • Schmerzfreiheit
    • individuell optimale Funktion
  40. Erkläre das Behandlungsziel A!
    • keine Resttaschen >5mm
    • kein Pusaustritt
    • gelegentliches BOP <25 %
    • niedriger Plaquebefall <30%
    • geringfügige Beeinträchtigung der Ästhetik
    • Schmerzfreiheit
    • befriedigende Funktion
  41. Erkläre das Behandlungsziel B!
    • Attachementverlust mit ST > 5MM
    • Pus aus wenigen Resttaschen
    • BOP>25%
    • Mundhygiene Plaquebefall >30 %
    • korrigierbare Beeinträchtigung der Ästhetik
    • gelegentliche Schmerzen
    • geringfügi beeinträchtigte, korrigierbare Funktion
  42. Erkläre das Behandlungsziel C!
    • multiple Stellen mit Pusaustritt
    • wiederkehrende Abszedierungen
    • grobe Vernachlässigung der Mundhygiene
    • generalisierte BOP
    • massiver Attachmentverlust ohne adäquate Behandlung
    • deutlicher Attachementverlust mit Taschenbildung bei Jugendlichen
    • Parodontitisbedingte Kaufunfähigkeit
  43. Wann ist eine chirurgische Kronenverlängerung indiziert?
    • kurzen klin. Kronen
    • Unmöglichkeit der Einhaltung der biologischen Breite
    • Unmöglichkeit des Übergreifns von Defekten
    • Unmöglichkeit bei aufgebauten avitalen Zähnen einen Fassreifeneffekt zu erzielen
  44. Indikation Bisshebung?
    • Verlust der VD durch
    • starke Abrasionen der Okklusalflächen
    • insuffizienten ZE
    • Übertragung therapeutischer Positionen nach Schienentherapie
    • Konstruktive Erfordernisse
  45. Nenne Kriterien der parodontalen Sanierung!
    • entzündungsfreies Parodont
    • ST<5mm sowie="" furkationsbeteiligung="" grad="" 1="" br="">Regeneration durch Parodontitis destruierter Strukturen
    • Schaffung optimaler Voraussetzungen für adaequate Mundhygiene

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