Histologie: Nervengewebe, Bindegewebe, Epithelgewebe

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Author:
cecchi_star
ID:
303212
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Histologie: Nervengewebe, Bindegewebe, Epithelgewebe
Updated:
2015-05-25 16:12:48
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unibe medizin Histologie Jahr
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Kurzfragen zum Nervengewebe, Bindegewebe und Epithelgewebe
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  1. Glia?
    Leim
  2. Mögliche Klassifizierungen der Neurone nach Polarität?
    • unipolar
    • pseudounipolar
    • multipolar
    • bipolar
  3. Welche Subtypen von Gliazellen gibt es und was ist ihre Funktion?
    • Astrocyten: ernähren und stützen
    • Oligodendrozyten: Ernährung und elektrische Isolation (Myelinscheide).
    • Ependymzellen: Produktion liquor cerebralis
    • Mikrogliazellen: Abwehr vor Neurotoxizität und Protektion nach Schädigung
  4. Funktionen von Astrozyt?
    Ernährung, Stützen, Phagozytose Synapsen, Narbenbildung, Bilung Gliascheide (wenn keine myelinsierte Axone), Teil von Blut-Hirnschranke, Abdecken von nicht mylenisierten Strukturen (Körper, Dendrit, Bouton etc.)
  5. Ganglien?
    Wenn Soma eines Neurons ausserhalb des ZNS liegt.
  6. Zellen im PNS und grobe Funktion?
    • Neurone(Ganglienzellen, Sinneszellen)
    • Satelitenzellen —> Stützen und Ernähren des Ganglion
    • Schwannzellen —> Bildung der Gliascheide und Ernährung
  7. Was beschreibt man bei der Betrachtung von Nervengewebe als weisse und graue Substanz?
    • graue Substanz: Axone, welche nicht mylenisiert sind sonder von Astrocyten (ZNS) oder einzelner Schwannzelle (PNS) umgeben sind.
    • weisse Substanz: Axone, welche eine Myelinscheide besitzen gebildet durch Oligoendrozyten (ZNS) oder Schwanzellen (PNS).
  8. Was definiert man als eine Nervenfaser?
    Ein Axon welches von einer Gliascheide umhüllt wird.
  9. Mesaxon?
    Dort wo beide Flanken der Schwannzelle aufeinander treffen bei Markscheidebildung.
  10. Schmidtlatermann Einkerbungen?
    Hohlräume in Myelinscheide zwischen den einzelnen Membranblättern
  11. Paranodale Zunge?
    Bei Myelinscheide Ende eines Segments welches zu Ranvier-Schnürring schaut.
  12. Neurit?
    Synonym für Axon
  13. Perikaryon?
    Zellleib einer Nervenzelle
  14. Lipofuszingranula?
    Ablagerung, welche sich im Perikaryon im Alter ansammelt.
  15. NISSL Schollen?
    Ansammlungen von rER im Perikaryon, benannt nach Nissl.
  16. Mantelzelle?
    Synonym für Satellitenzelle
  17. Merkmale Typ-A-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • Myelinscheide
    • 3-20 Mikrometer
    • 15-120m/s
    • motorische Neurone
  18. Merkmale Typ B-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • dünne Myelinscheide, 2-3 Mikrometer
    • 2-10 m/s
    • präganglionäre Afferenzen
  19. Merkmale Typ C-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • keine Markscheide
    • 0.5-1.5 Mikrometer
    • 0,25-1.5 m/s
    • dumpfer Schmerz (Nozizeptoren)
  20. Ablauf der Regeneration der Nerven im PNS vs ZNS? (Ablauf)
    • Im PNS: 1. Axon degeneriert 2. Myelinscheide zerfällt und wird resorbiert 3. Proliferation durch Schwannzellen und Aussscheidung von Wachstumsfaktoren 4. Axonwachstum bis Zielorgan (von proximal her) 5. Remyelinisierung
    • Im ZNS: Regeneration nicht möglich —> Wachstumshemmung durch Oligoendrozyten (Nogo)
  21. Pachymeninx?
    harte Hrinhaut, bestehend aus dura mater
  22. Leptomeninx?
    weiche Hirnhaut bestehend aus Arachnoidea und pia mater
  23. Reihenfolge der Hirnhäute von distal nach proximal?
    • dura mater
    • dura arachnoidea
    • pia mater
  24. Was für Typen und Subtypen von Epithelgewebe gibt es?
    • Oberflächenepithel: einschichtig, mehrschichtig und mehrreihig
    • Drüsenepithel: exokrin und endokrin
  25. Mesenteryum?
    Verdoppelung des Bauchfells von innen
  26. Aus welchen Schichten baut sich das unverhornte und verhornte Plattenepithel auf?
    • unverhornt: stratum superficiale, stratum intermedium, stratum basale
    • verhornt: stratum corneum, stratum granulosum, stratum spinosum, stratum basale
  27. Aufbau der Fingerbeere von distal nach proximal?
    • st. corneum
    • st. lucidum
    • st. granulosum
    • st. spinosum
    • st. basale
  28. Lederhaut?
    Dermis
  29. In welchen Bereichen kommt das Übergangsepithel vor?
    Harnröhre (oberer Teil), Harnblase, Nierenbecken, Harnleiter
  30. Kinetosom?
    Basalkörper (Verankerung) der Zillien der Flimmerzellen im resp. Epithel.
  31. Aus welchen Teilen besteht die Basalmembran und wie wird sie in der Licht/Elektromikroskopie unterteilt?
    • Elektromikroskopie —> (distal nach proximal) lamina lucida, lamina densa = Basallamina, Basalmembran
    • Lichtmikroskopie —> lamina lucida, lamina densa, lamina fibroreticularis = Basalmembran
  32. Ablauf beim Gewinnen von Gewebeschnitten? (ungefähr 7 Schritte)
    • 1. Entnahme Gewebe
    • 2. Fixierung in Formaldehyd
    • 3. Entwässerung durch Alkohol
    • 4. Einbetten in Parafin oder Paraplast
    • 5. Schneiden in dünne Schnitte
    • 6. Entfernung Parafin durch Xylol
    • 7. Färben des Schnittes
  33. charakteristisch für Hämalaun-Eosin?
    • Hämalaun: basisch, blau, färbt saure Strukturen —> DNA (Kerne)
    • Eosin: sauer, rot, färbt basische Strukturen —> Cytoplasma, Kollagen
  34. Bindegewebe: Unterteilung in freie und fixe Zellen, welche und ihre Funktion?
    • fixe: Fibroblasten (Biosynthese), Fibrozyten (ruhende Form Fibroblast, Bidung Netzwerk), Adipozyten (Speicherung Fett)
    • freie: Immunabwehrzellen (Immunabwehr)
  35. Arten Bindegewebe?
    • embryonales Bindegewebe/ Mesenchym und gallertiges Bindegewebe
    • adultes Bindegewebe/ Fettgewebe + elastisches Bind.g. (Lig. flavium) + retikulares Bind.g. (Knochenmark) + Kollagenes Bindegewebe/lockeres + straffes/parallelfasrig + geflechtartig
  36. Wie viele Typen Kollagen gibt es ungefähr?
    mind. 27 verschiedene Typen (häufigstes Protein im Körper)
  37. Bestandteile einer Elastischen Faser?
    Elastin und Fibrillin
  38. Unterschied Proteoglykan und Glykosaminoglykan?
    • Glykosaminoglykan: Polypeptid bestehend aus Disacchariden repetitiven Einheiten (negativ geladen) —> Grosse Kapazität Aufnahme Wasser
    • Proteoglykan: bestehend aus GAG und Kernprotein
  39. Wie ist das Kernprotein von Proteoglykan mit dem GAG verbunden?
    Via Serin über Tetrasaccharid (xylose, galactose, galactose, glukonische Säure)
  40. Hyaluronsäure?
    Polysaccharid —> Befestigung der Kernproteine (aggrecan und GAGs)
  41. In welcher Färbung erscheint Kollagen blau?
    Azan (Anilinblau)
  42. Glykokalix?
    Kohlenhydratanteil gebunden an Oberfläche (Epithel) Schutzwirkung (z.B. Selbstverdaaung im Darm)
  43. Plasmazellen?
    reifste Differenzierungsstadium B-Lymphozyten, die Sekretion von Antikörpern.

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