Histologie

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Author:
cecchi_star
ID:
303528
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Histologie
Updated:
2015-06-02 01:52:46
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Histo
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Histo
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  1. Glia?
    Leim
  2. Mögliche Klassifizierungen der Neurone nach Polarität?
    • unipolar
    • pseudounipolar
    • multipolar
    • bipolar
  3. Welche Subtypen von Gliazellen gibt es und was ist ihre Funktion?
    • Astrocyten: ernähren und stützen
    • Oligodendrozyten: Ernährung und elektrische Isolation (Myelinscheide).
    • Ependymzellen: Produktion liquor cerebralis
    • Mikrogliazellen: Abwehr vor Neurotoxizität und Protektion nach Schädigung
  4. Funktionen von Astrozyt?
    Ernährung, Stützen, Phagozytose Synapsen, Narbenbildung, Bilung Gliascheide (wenn keine myelinsierte Axone), Teil von Blut-Hirnschranke, Abdecken von nicht mylenisierten Strukturen (Körper, Dendrit, Bouton etc.)
  5. Ganglien?
    Wenn Soma eines Neurons ausserhalb des ZNS liegt.
  6. Zellen im PNS und grobe Funktion?
    • Neurone(Ganglienzellen, Sinneszellen)
    • Satelitenzellen —> Stützen und Ernähren des Ganglion
    • Schwannzellen —> Bildung der Gliascheide und Ernährung
  7. Was beschreibt man bei der Betrachtung von Nervengewebe als weisse und graue Substanz?
    • graue Substanz: Axone, welche nicht mylenisiert sind sonder von Astrocyten (ZNS) oder einzelner Schwannzelle (PNS) umgeben sind.
    • weisse Substanz: Axone, welche eine Myelinscheide besitzen gebildet durch Oligoendrozyten (ZNS) oder Schwanzellen (PNS).
  8. Was definiert man als eine Nervenfaser?
    Ein Axon welches von einer Gliascheide umhüllt wird.
  9. Mesaxon?
    Dort wo beide Flanken der Schwannzelle aufeinander treffen bei Markscheidebildung.
  10. Schmidtlatermann Einkerbungen?
    Hohlräume in Myelinscheide zwischen den einzelnen Membranblättern
  11. Paranodale Zunge?
    Bei Myelinscheide Ende eines Segments welches zu Ranvier-Schnürring schaut.
  12. Neurit?
    Synonym für Axon
  13. Perikaryon?
    Zellleib einer Nervenzelle
  14. Lipofuszingranula?
    Ablagerung, welche sich im Perikaryon im Alter ansammelt.
  15. Färbung bei Rückenmarkschnitten?
    Thionin
  16. NISSL Schollen?
    Ansammlungen von rER im Perikaryon, benannt nach Nissl.
  17. Färbung der Spinalganglien?
    Goldner
  18. Färbung peripherer Nerv?
    Azidan
  19. Mantelzelle?
    Synonym für Satellitenzelle
  20. Merkmale Typ-A-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • Myelinscheide
    • 3-20 Mikrometer
    • 15-120m/s
    • motorische Neurone
  21. Merkmale Typ B-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • dünne Myelinscheide, 2-3 Mikrometer
    • 2-10 m/s
    • präganglionäre Afferenzen
  22. Merkmale Typ C-Fasern? (Umschichtung, Durchmesser, Leitgeschwindigkeit, Bsp. Vorkommen)
    • keine Markscheide
    • 0.5-1.5 Mikrometer
    • 0,25-1.5 m/s
    • dumpfer Schmerz (Nozizeptoren)
  23. Ablauf der Regeneration der Nerven im PNS vs ZNS? (Ablauf)
    • Im PNS: 1. Axon degeneriert 2. Myelinscheide zerfällt und wird resorbiert 3. Proliferation durch Schwannzellen und Aussscheidung von Wachstumsfaktoren 4. Axonwachstum bis Zielorgan (von proximal her) 5. Remyelinisierung
    • Im ZNS: Regeneration nicht möglich —> Wachstumshemmung durch Oligoendrozyten (Nogo)
  24. Pachymeninx?
    harte Hrinhaut, bestehend aus dura mater
  25. Leptomeninx?
    weiche Hirnhaut bestehend aus Arachnoidea und pia mater
  26. Reihenfolge der Hirnhäute von distal nach proximal?
    • dura mater
    • dura arachnoidea
    • pia mater
  27. Was für Typen und Subtypen von Epithelgewebe gibt es?
    • Oberflächenepithel: einschichtig, mehrschichtig und mehrreihig
    • Drüsenepithel: exokrin und endokrin
  28. Mesenteryum?
    Verdoppelung des Bauchfells von innen
  29. Aus welchen Schichten baut sich das unverhornte und verhornte Plattenepithel auf?
    • unverhornt: stratum superficiale, stratum intermedium, stratum basale
    • verhornt: stratum corneum, stratum granulosum, stratum spinosum, stratum basale
  30. Aufbau der Fingerbeere von distal nach proximal?
    • st. corneum
    • st. lucidum
    • st. granulosum
    • st. spinosum
    • st. basale
  31. Lederhaut?
    Dermis
  32. In welchen Bereichen kommt das Übergangsepithel vor?
    Harnröhre (oberer Teil), Harnblase, Nierenbecken, Harnleiter
  33. Kinetosom?
    Basalkörper (Verankerung) der Zillien der Flimmerzellen im resp. Epithel.
  34. Aus welchen Teilen besteht die Basalmembran und wie wird sie in der Licht/Elektromikroskopie unterteilt?
    • Elektromikroskopie —> (distal nach proximal) lamina lucida, lamina densa = Basallamina, Basalmembran
    • Lichtmikroskopie —> lamina lucida, lamina densa, lamina fibroreticularis = Basalmembran
  35. Ablauf beim Gewinnen von Gewebeschnitten? (ungefähr 7 Schritte)
    • 1. Entnahme Gewebe
    • 2. Fixierung in Formaldehyd
    • 3. Entwässerung durch Alkohol
    • 4. Einbetten in Parafin oder Paraplast
    • 5. Schneiden in dünne Schnitte
    • 6. Entfernung Parafin durch Xylol
    • 7. Färben des Schnittes
  36. charakteristisch für Hämalaun-Eosin?
    • Hämalaun: basisch, blau, färbt saure Strukturen —> DNA (Kerne)
    • Eosin: sauer, rot, färbt basische Strukturen —> Cytoplasma, Kollagen
  37. Bindegewebe: Unterteilung in freie und fixe Zellen, welche und ihre Funktion?
    • fixe: Fibroblasten (Biosynthese), Fibrozyten (ruhende Form Fibroblast, Bidung Netzwerk), Adipozyten (Speicherung Fett)
    • freie: Immunabwehrzellen (Immunabwehr)
  38. Arten Bindegewebe?
    • embryonales Bindegewebe/ Mesenchym und gallertiges Bindegewebe
    • adultes Bindegewebe/ Fettgewebe + elastisches Bind.g. (Lig. flavium) + retikulares Bind.g. (Knochenmark) + Kollagenes Bindegewebe/lockeres + straffes/parallelfasrig + geflechtartig
  39. Wie viele Typen Kollagen gibt es ungefähr?
    mind. 27 verschiedene Typen (häufigstes Protein im Körper)
  40. Bestandteile einer Elastischen Faser?
    Elastin und Fibrillin
  41. Unterschied Proteoglykan und Glykosaminoglykan?
    • Glykosaminoglykan: Polypeptid bestehend aus Disacchariden repetitiven Einheiten (negativ geladen) —> Grosse Kapazität Aufnahme Wasser
    • Proteoglykan: bestehend aus GAG und Kernprotein
  42. Wie ist das Kernprotein von Proteoglykan mit dem GAG verbunden?
    Via Serin über Tetrasaccharid (xylose, galactose, galactose, glukonische Säure)
  43. Hyaluronsäure?
    Polysaccharid —> Befestigung der Kernproteine (aggrecan und GAGs)
  44. In welcher Färbung erscheint Kollagen blau?
    Azan (Anilinblau)
  45. Glykokalix?
    Kohlenhydratanteil gebunden an Oberfläche (Epithel) Schutzwirkung (z.B. Selbstverdaaung im Darm)
  46. Plasmazellen?
    reifste Differenzierungsstadium B-Lymphozyten, die Sekretion von Antikörpern.
  47. Stratum germinativum?
    Stratum basale und Stratum Spinosum zusammen.
  48. Lamina rara?
    Synonym für lamina lucida (bildet zusammen mit Lamina densa die Basallamina
  49. Hämalaun-Eosin, welche Strukturen in welcher Farbe?
    • Hämalaun: blau —> Kern (DNA)
    • Eosin: rot —> Zytoplasma und Kollagen, Elastin ng-rosa
  50. Azan, welche Strukturen in welcher Farbe?
    Kern —> rot, Zytoplasma (Azokarmin) —> rosa, Kollagen —> blau (Anilinblau)
  51. Goldner, welche Strukturen in welcher Farbe?
    Kern —> schwarz (Hämatoxylin), Zytoplasma —> rot (Säurefuchsin), Kollagen —> grün (Lichtgrün)
  52. Sudan III, welche Strukturen welche Farbe?
    Fett Orange
  53. PAS, welche Strukturen in welcher Farbe?
    Zellkern blau (Hämatoxylin), Polysaccharide viollet-rot
  54. Nissl, welches Strukturen welche Farbe?
    RNA blau (Thionin)
  55. Wie kann man die Färbungen Thionin und Hämalaun unterscheiden?
    bei Thionin auch ER blau
  56. Sarkolemm?
    Zellmembran der Muskelzelle
  57. Titin?
    • Grösstes Protein im menschlichen Körper, zentriert Myosin zwischen Aktin im Sarkomer.
    • Verhinderung von Überdehnung des Sarkomers, wirkt elastisch und bringt Sarkomer in ursprüngliche Länge zurück nach Dehnung.
  58. alpha-Actinin?
    Bildet mit Aktinfilamenten zusammen Z-Scheibe. Für Verankerung Aktin verantwortlich.
  59. Nexus?
    Synonym für gap junction.
  60. Blasten?
    Zellen, welche noch teilbar, nicht vollständig differenziert.
  61. appositionelles Wachstum?
    Dickewachstum durch Anlagerung neuer Schichten an bereits bestehende.
  62. interstitielles Wachstum?
    Substanzvermehrung im Inneren, z.B. Chondrozyten im Knorpel.
  63. Wo kommen a) Faserknorpel b) hyaliner Knorpel und c) elastischer Knorpel vor?
    • Faserknorpel: disci intervertebrales, Symphysen (symphysis pubica)
    • hyaliner Knorpel: häufigstes Vorkommen, Gelenkflächen, Trachea, Rippen, Epiphysenfuge
    • elastischer Knorpel: Ohrmuschel, tuba audiativa, kleine Bronchien
  64. Havers-Kanal?
    Zentraler Kanal im Osteon, führt feine Blutgefässe und Bindegewebe
  65. Wie lange dauert es bis die Knochen des Skeletts komplett aus neuem Knochengewebe besteht?
    15 Jahre
  66. Was ist morbus paget für eine Krankheit?
    Übermässige Knochenbildung
  67. desmale Ossifikation und was ist ihr Resultat?
    • direkte Knochenbildung aus mesenchymalem Bindegewebe
    • Bildung von Geflechtknochen, welcher später dann zu Lammellenknochen umgewandelt wird.
  68. indirekte Ossifikation?
    Synonym für chondrale Ossifikation
  69. Ablauf der indirekten Ossifikation bei Längswachstum in Epiphysenfuge?
    • 1. Chondroblasten proliferieren
    • 2. Produktion Matrixmaterial —> Hypertrophie
    • 3. Knorpel mineralisiert —> Entstehung einer Primärspongiosa
    • 4. Makrophagen verdauen Chondroblasten
    • 5. Chondroklasten essen Primärspongiosa auf (nur mineralisierter Knorpel)
  70. Sarko? (Bedeutugn)
    Fleisch
  71. Synzytium?
    Eine durch Verschmelzung (Fusion) mehrerer Einzelzellen entstehende mehrkernige Zelleinheit.
  72. Wie kann man hyaliner Knorpel von elastischem und Faserknorpel unterscheiden?
    hyaliner Knorpel hat mehrere Chondroblasten in einem Chondron. Bei Faserknorpel sind Kollagenfasern erkennbar (bei Abblenden), elastischer Knorpel kann man elastische Fasern erkennen. Faserkonrpel und elastischer nur 1 bis 2 Chondrozyten pro Chondron
  73. Unterteilungen der Matrizen beim Knorpel? (beginnend von Matrix um Chondrozyt bis weiter distal)
    perizelluläre Matrix, Territorialmatrix und Interterritorialmatrix.
  74. Aus was besteht die Interzellulärmatrix beim Lamellenknochen?
    Osteoid und anorganischer Apatitkristall (Kalzium-Phosphat)
  75. Architektur Lamellenknochen von aussen nach innen?
    • 1. Periost, bestehend aus Stratum fibrosum (Einstrahlung Bänder + Sehnen) und Stratum cellulare (Osteoklasten + -blasten)
    • 2. Compacta (Haverssysteme)
    • 3.Spongiosa
    • 4. Markhöhle mit Knochenmark
  76. Wo trifft man im adulten Körper Geflechtknochen an?
    Im Innenohr und an Sehnenansätzen, zusätzlich bei Frakturheilung.

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