Wörtchen Block 5.txt

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Author:
cecchi_star
ID:
304170
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Wörtchen Block 5.txt
Updated:
2015-06-18 02:57:22
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b5
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Block 5 - Ethik
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  1. medical humanities
    Begriff 50er Jahre USA eingeführt, interdisziplinär: befasst sich mit humanities (Literatur, Philosophie) Sozialwissenschaften und Kunst
  2. Basis der Medizinethik? (5 Punkte)
    • Gleichbehandlung aller Patienten
    • Leben retten an erster Stelle
    • max. Aufwand für Wohlbefinden, Trost und Erleichterung
    • Leben erhalten
    • Entscheidung Pat. entscheiden, wenn alle Möglichkeiten aufgezeigt.
  3. Deontologisch (Bedeutung?)
    • Pflichtethik (Regelethik) --> z.B. Lügen (gute Lüge auch Verboten, auch wenn Konsequenzen positiver wären) darum Non-Konsequenzialistisch
    • Fokus auf die Handlung. Ist sie korrekt oder nicht (göttliche oder staatliche Bestimmung)
  4. teleologisch? (Bedeutung?)
    Konsequenzialistisch —> Folgen der Handlungen stehen im Vordergrund. So z.B. bei Utilitarsimus, so handeln Maximierung glück —> gut
  5. Arten von Ethik? (4 Arten)
    Regelethik, Tugendethik, Ulititarismus und Diskursethik/Handlungsethik
  6. 4 Biomed. Ethikprinzipien
    • Respekt der Autonimie
    • Gerechtigkeit
    • Fürsorge
    • Nicht schaden
  7. Deskriptive vs Normativ?
    Beschreibend vs bewertend, vorschreibend
  8. Naturalistischer Fehlschluss?
    • Wenn normative Aussagen nur auf deskriptiven Sätzen basierend gemacht werden.
    • z.B in der Medizin, weil ohne Ethik argumentiert wird. Darum Ethik unverzichtbar.
  9. Patientenrechte? (8 Punkte aufzählen)
    • Privatsphäre --> Datenschutz
    • sorgfältige Behandlung
    • Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten/Leistungen
    • freie Arzt und Spital- Wahl
    • Zugang zu Krankenunterlagen
    • informiert + Zustimmung für Behandlungen
    • Respektierung Persönlichkeit (Religion, Präferenzen)
    • Unfall+ Krankenversicherung
  10. Deklaration Helsinki, wichtige Punkte? (etwa 4)
    • Richtlinie für Forschende
    • mehrere Male revidiert
    • basierend auf Ärztegelöbniss
    • versch. wichtige Punkte --> Datenschutz, Beurteilung Projekt durch Ethikkomission, Probanden informiert+einverstanden, Publikation, Schutz schwachen
  11. Beispiele Grenzen angewandter Ethik?
    • Machtlosigkeit --> Ethik vs Politik
    • Pluralismusproblematik --> 1 Embryo, zwei Elternteile eins gegen andere für Kind
    • empirische Grenzen --> Keine Erfahrung mit so Fällen (Gendiagnostik und Behinderung)
    • keine philosoph. Prinzipien --> Was ist Gerechtigkeit?
  12. Gestationsalter
    Wie lange Das Kind in Mutter getragen wird (Schwangerschaftsdauer)
  13. INUS?
    • Insufficent but non-redundant part of unnecessary but sufficent action
    • Definition einer Ursache
  14. bottom out activities
    genügend grundlegende Begriffe für spezifische Wissenschaft
  15. Integrität?
    Übereinstimmung von Lebensvorstellungen und Umsetzung in Wirklichkeit
  16. Beispiele für hybride Theorien der Ethik?
    • Tugend Ethik
    • Ethik der Fürsorge
    • Ethik der Gerechtigkeit
    • Ethik der Rechte
  17. Aus welchen Elementen setzt sich die menschliche Tugend zusammen und was bedeuten diese genauer?
    • intellektuelle Tugend —> Berufsspezifisch, Arzt und Lastwagenfahrer
    • moralische Tugend —> gemeinsame Tugend aller Menschen, aber unterschiedlich entwickelt, je nach Erlernung von Moral in Kindheit
  18. empirisch?
    aus der Erfahrung/Beobachtung
  19. Dreiteilung der Ethik?
    • Metaehtik —> deskr. Sätze
    • Normative Ethik —> Normative Sätze abhängig von deskriptiven
    • angewandte Ethik —> Zusammensetzung aus deskriptiven Sätzen (Medizin) und normativen (Ethik)
  20. Kontrafaktizität?
    • Begriff Kennzeichnung eines Gegensatzes zwischen Behauptung/Gedankenmodell und Realität
    • Bsp. kontrafaktische Aussage: Behebung Ozonloch löst Problem der Luftverschmuzung.
  21. Kritik an der heutigen Medizin im Alter?
    • zu wenig koordiniert —> ambulant und Spital, Spezialärzte, med. + soz.
    • keine klare Zielsetzung, palliativ oder kurativ
    • Prävention mangelhaft
  22. Wann kann von einem Mechanismus gesprochen werden?
    Wenn wir die kontinuierliche Kette von Interaktionen in bestimmter Anordnung zwischen Ursache und Wirkung kennen und verstehen.
  23. falsche Definitionen für Krankheit?
    • unerwünschter Zustand (und von Ärzten behandelt) —> (plastische Chirurgie)
    • über Leidensweg definiert (Haarausfall Krankeheit?)
    • statistische Abnormität (Blutdruck Krankheit?)
  24. Wann kann in der Biomedizin etwas als Funktion bezeichnet werden?
    • Eine Wirkung die zu komplexen Aktivitäten beiträgt (also Klopfgeräusch Herz nicht). Also —> Wirkung spielt in Mechanismus eine kausale Rolle.
    • Beispiel: Herz hat Funktion Blut zu pumpen, weil Beitrag Mechanismus Kreislauf.
    • weitere Möglichkeit —> Funktion hat zu überleben und überstehen der Selektion beigetragen.
  25. Welches ist in der Regel das Endkettenglied von Funktionen?
    • Das Überleben und Vermehrung.
    • Bsp. Verkettung —> Ca2+ Release als Funktion für Mechanismus der Kontaraktion Herzmuskelzelle. Muskelzelle Beitrag Funktion rechtes Ventrikel.
  26. Kritik an Dysfunktion-Funktionen-Theorie?
    • Versteckte Wertung —> Bewertung Mechanismen als funktionell/dysfunktionell basierend auf ausgewählter Population.
    • zu viele kausale Rollen —> Reproduktion durch Fähigkeit gutes Benehmen, fehlendes Benehmen (Dysfunktion) aber kaum Krankheit.
    • Zu viele Dysfunktionen —> jeder Mensch viele Dysfunktionen, also trotzdem krank? Boorse (Autor —> Nein viele Dysfunktionen trivial.
  27. Trivial?
    unbedeutend
  28. Unterschied Boorse und Wakefield?
    • Boorse nur Betrachtung der Dysfunktion —> alle Dysfunktionen Krankheiten
    • Wakefield noch zusätzlich eine Wertung —> Dysfunktionen welche schädlich sind Krankheiten. (besondere Beachtung in Psychiatrie)
  29. Vorteile Wakefield?
    Das Problem der versteckten Wertung und zu vielen kausalen Rollen fällt weg.
  30. Nachteile Wakefield?
    • Evolutionsgeschichte ungenügend erforscht für Erkenntnis Funktion verschaffte Selektionsvorteil
    • Eigenschaften ohne Selektionsgeschichte —> Appendizitis (Blinddarm)
    • Schädliche Eigenschaft mit Selektionsgeschichte —> Sichelzellanämie und Malaria
    • Werturteil überflüssig? Dysfunktion trivial nicht ausreichend
  31. Albrecht von Haller?
    Arzt, welcher brutale Tierversuche gemacht hat. 200 Tiere geopfert.
  32. Was sind die Argumente für Tierversuche um 1750? (3 Gründe)
    • 1. Notwendigkeit der Erforschung am lebenden Präparat
    • 2. Erste Erfolge bei Harvey
    • 3. Analogie zwischen Tier und Mensch
  33. Wieso Gegner Tierversuche erfolgreich 1750?
    Weil Tierversuche nicht standartisiert und wiedersprüchliche Ergebnisse das Resultat waren.
  34. Pro und cotra ethische Positionen um 1750?
    • pro:Tiere keine Seele und Schmerzen —> Cartesianismus
    • naturrecht —> Tiere haben keine Vernunft, keine Pflichten und Rechte
    • contra: Mitleid mit Gottes Kreatur und Verrohung (wer Tier quält früher oder später auch Menschenquäler)
  35. Was sind die Gründe der Tierschützer um 1960?
    • Nahe Verwandschaft zum Menschen (Darwin)
    • Kritiker hohes Bürgertum —> Jagdfreunde und Hundehalter
    • Abflauen findet statt nach 1900 auch Weltkriege setzen neue Prioritäten da Medizin erfolgreich (Antibiotika)
  36. Wann sind die 3 Tierschutzbewegungen ungefähr?
    • 1750
    • 1860
    • 1970
  37. 3R Regel und Zusammenhang?
    • Replace, Reduce, Refine
    • Zusammenhang mit Tierversuchen
  38. Was ist die deduktiv Logik? Machen sie ein Beispiel?
    • deduktiv Logik ist wenn man 2 Prämissen hat die beide Wahr sind und daraus eine Konklusion zieht. Das ist dann ein deduktiver Schluss.
    • Beispiel: Prämise 1 = Alle Menschen sterben Prämisse 2 = Sokrates ist ein Mensch, Konklusion = Sokrates wird sterben.
  39. Beschreibe den ampliativen Schluss mit Hilfe eines Beispiels. Wie wird der ampliative Schluss auch noch genannt?
    • Ein Schluss ist ampliativ, wenn die Konklusion Informationen enthält, welche nicht in den Prämissen enthalten sind.
    • Beispiel: Prämisse 1: Katzen haben 5 Beine, Konklusion: Susi hat 5 Beine (Prämisse Susi isr eine Katze fehlt)
    • ampliativer Schluss = induktiver Schluss
  40. Was ist der logische Fehlschluss (affirming the consequent)?
    • Wenn aus einer Konklusion geschlossen wird, dass die Prämissen die zu dieser Konklusion führen dafür verantwortlich sind, ohne Alternativursachen in Betracht zu ziehen.
    • Beispiel: Prämisse 1 = Wenn es regnet wird die Strasse nass ; Prämisse 2: Die Strasse ist nass, Konklusion = Es hat geregnet —> andere Ursachen wären auch möglich!
  41. Wie kann man dem logischen Fehlschluss entgegenwirken?
    Durch Induktionsregeln: Wiederholung Experiment, Variation Umstände und Wiederspruchfreiheit.
  42. Was führ Typen von kausalem Schliessen gibt es und was machen sie aus?
    • theoretischer Kausalschluss: Untersuchung ob A Ursache von W ist.
    • diagnostisches Kausalschliessen: Anhand der Wirkung Identifikation der Ursache durch Ausschlussverfahren.
    • prognostisches Kausalschliessen: Annahme das Ursache A Wirkung W hervorbringt. z.B.: Aspirin lindert die Kopfschmerzen.
  43. Welchen Bedingungen müssen erfüllt sein, um auf eine kausale Beziehung zu schliessen? (nur in lokalen Systemen)
    • 1. Kausalität (Wirkung tritt nur in Anwesenheit von Ursache ein)
    • 2. kausaler Determinismus (gleiche Ursache, gleiche Wirkung)
    • 3. Homogenität (eine EINZIGE Differenz muss sich einstellen)
  44. Homogenität, was ist problematisch?
    • Situationen S1 und S2 sind identisch mit Ausnahme von einer Differenz durch Ursache x bewirkt.
    • Problem: Wenn eine Ursache (B) zwischen Prüfungsfaktor X und Wirkung W liegt —> B darf nicht variieren, sonst ist A keine Ursache von W mehr.
  45. Wenn Differenztest keine Unterschiede aufzeigt ist dann Prüfungsfaktor irrelevant?
    Fehlschluss, weil Prüfungsfaktor durchaus eine kausale Beziehung zu W haben könnte, diese aber nur in Anwesenheit eines weiteren Faktors entfalten könnte.
  46. Hierarchie der Evidenzen? (von unten nach oben)
    • Expertenurteile/ mechanische Erwägungen
    • Beobachtungsstudien
    • Randomisierte Placebo-Kontrollstudien
  47. Was muss eine Variabel erfüllen, um als Cofounder definiert zu werden?
    • 1. Muss Einfluss auf die Wirkung W haben
    • 2. Darf nicht auf dem kausalen Pfad von der Ursache A sein
    • 3. Die Variable muss ungleich auf die Probandengruppe verteilt sein
  48. Welche 2 Cofounder werden durch die Randomisierung eliminiert?
    • Allocation bias —> Pat. mit bestimmten Eigenschaften einer Gruppe zugeordnet
    • Self-selection bias —> Entscheidung für oder gegen Behandlung
  49. Aufzählen von Menschenrechten? (3 Beispiele)
    • Recht auf Schutz gegen Diskriminierung
    • Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit
    • Recht auf Bildung
  50. Unterschied equity und equality anhand eines Beispiels?
    • equity: Erhöhungen so verteilt, dass es fair ist. z.B. Erhöhungen so verteilt das 3 Personen welche nicht gleich gross sind trotzdem alle über Sichtschutz sehen.
    • equality: Erhöhungen regelmässig verteilt —> Folge: grössere Personen sehen gut über Sichtschutz und kleine nicht.
  51. Welches sind die 3 Prinzipien der public health ethics und welche die 4 der medical ethics?
    • public health ethics: Interdependence (Gegenseitige Abhängigkeit), Maximise health, Proportionality
    • medical ethics: Respekt der Autonomie, Gerechtigkeit, nicht Schaden und Beneficence (Fürsorge)
  52. Interdependence vs Autonomie?
    Bei Studien —> Aufklärung und Zustimmung der Person nötig für Wahrung der Autonomie. Studien nötig darum jeder von anderem abhängig, dass solche gemacht werden und mitgemacht wird.
  53. Was sind die Siracusa Prinzipien?
    • Die temporäre Einschränkung der Menschenrechte aus Folgenden Gründen:
    • Public health Interessen überwiegen
    • im Rahmen des Gesetzes
    • wissenschaftlich fundiert
    • dringend nötig
  54. Wie hoch ist die Reproduktionsrate von Masern?
    18
  55. Was tun Journals um der Nichtveröffentlichung von wissenschaftlichen Resultaten entgegenzuwirken?
    Sie veröffentlichen nur registrierte Experimente —> also bevor Resultate entstehen.
  56. Wie hoch muss die Impfquote sein um die Masern auszurotten?
    95%
  57. Seit wann findet die Medikalisierung statt und seit wann ist sie intensiver?
    seit 1750 intensiver seit 1950
  58. Was ist das Nurse-Doctorspiel?
    Spiel zwischen Arzt und Schwester, welches den Arzt in seiner Autorität nicht verletzt, aber fachlich Kompetente Hinweise der Schwester erhält.
  59. Problematik, die sich stellt mit hypokratischem Eid? ( Beispiele)
    • Abtreibung
    • chirurgische Eingriffe
    • palliative Entscheide
    • Ohne Bezahlung unterrichten
    • niemanden ausser med. Fakultät
    • Nürenberger Prozess —> hyppokratischer Eid nutzlos als ethischer Leitfaden.
  60. Corpus Hippocraticum?
    • Sammlung aus 60 med. Schriften in Alexandria
    • Zeitraum: -500 bis 200
    • Autoren unbekannt
    • kein einziger von Hyppokrates
  61. Linné ist Begründer von was?
    binominale Klassifikation des Tierreichs —> Klasse/ Ordnung/ Gattung/ Art
  62. Sauvages de la Croix, was hat er versucht? Warum ist er gescheitert?
    • binominale Klassifikation auch für Krankheiten durchzusetzen.
    • Gescheitert, weil: Gegensatz zu Tierreich haben ähnliche Krankheiten nicht zwingend einen evolutiv gleichen Hintergrund, darum kein Erfolg der Methode.
  63. 3 Arten von Klassifikationen von krankheiten?
    • 1. parasitäre und infektiöse Erkrankungen —> Urasche (Parasit) löst Wirkung (Krankheit) aus.
    • 2. Dysfunktion im Zentrum (Herz-Kreislauf-System) Krankheit anhand Symptomen und Ursachen definiert.
    • 3. Beschreiben der Symptome, weil Dysfunktion und Ursache weitgehend unbekannt sind. (so z.B. in der Psychiatrie)
  64. Euthanasie?
    Mord an behinderten Menschen.
  65. Wie viele Kinder im Spital geboren und wie viele davon in öffentlichen?
    • 98.8%
    • öffentlich: 79.7%
  66. Wie viele vaginale Geburten?
    55.7%
  67. Anstieg Kaiserschnittgeburten?
    von 26% auf 32%
  68. Anteil frühgeborene?
    8-10%
  69. Wie viele vor 32 SSW, wie viele vor 26
    • 32. SSW: 1%
    • 26. SSW: 0,1%
  70. wie viele benötigen postnatal eine Reanimation?
    5-10%
  71. Häufigste Ursachen Tod bei Geburt?
    Asphyxie, Frühgeburt und Fehlbildung
  72. Ab welcher SSW werden Frühgeborene medizinisch versorgt?
    24. SSW
  73. Entwicklung der mittleren Lebenserwartung CH? (1875,1900,1950,2000)
    • 1875: 40
    • 1900: 50
    • 1950: 70
    • 2000: 80
  74. Aktuelle Lebenserwartung?
    • Männer 80.5
    • Frauen 84.8
  75. Wie viele Menschen pensioniert in CH?
    • 17%
    • 5% über 80 Jahre
  76. kategorischer Imperativ?
    der Mensch ist gut und soll gutes tun. (Deontologie)

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