PP Frühjahr 2011

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Author:
Anonymous
ID:
304178
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PP Frühjahr 2011
Updated:
2015-06-18 09:17:20
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PP
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PP Fragen
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  1. Abwehrmechanismus der Psychoanalyse, bei dem der den psychischen Konflikt bedingende Impuls von einem Objekt, auf das der Impuls eigentlich zielt (z.B. eine Person) auf ein anderen Objekt verlagert wird (bspw. statt des Herrn den Hund hassen)?
    Verschiebung
  2. Familientherapie: Behandelnder und beobachtender Therapeut tauschen sich in Anwesenheit der Familie über Hypothesen und Lösungsideen aus
    Reflecting team
  3. Master und Johnson: Therapeutisches Vorgehen bei sex. Funktionsstörungen mit aufeinanderfolgenden Streichelübungen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung
    Sensualitätstraining
  4. Sex. Funktionsstörung, die nicht auf organische Ursache zurück zu führen ist

    3 richtige Antworten

    A) Nichtorganischer Vaginismus--> Einführen des Penis unmöglich/schmerzhaft

    B) Versagen geniatler Reaktionen bei Männern v.a. keine notwendige Erektion, bei Frauen v.a. fehlende/mangelnde Lubrikation

    C) Ejaculatio praecox = Orgasmusstörung (F52.3)

    D) Ejaculatio praecox: Zeitdauer zwischen Einführung des Penis und Ejakulation < 1 min

    E) Große Furcht vor und Vermeidung von sex. Aktivität ist Hinweis auf sex. Aversion

    F) sex. Funktionsstörung = Mangel oder Verlust, aber nicht Steigerung sex. Verlangens
    A B E
  5. Pathologisches Stehlen/ Trichotillomanie
    2 Antworten

    A) Ansteigendes Gefühl von Spannung vor der Handlung

    B) Dissoziation während der Handlung

    C) Erleben von Befriedigung/ Erleichterung während und/oder nach der Handlung

    D) Gefühl von Angst oder Bedorhung vor der Hanldung

    E)Verlust von Erinnerung an Handlung
    • A
    • C
  6. Sedative-/ Hypnotikaentzug
    3 Antworten

    A) Appetitsteigerung

    B) Insomnie

    C) Kopfschmerzen

    D) Pupillenerweiterung

    E) Tachykardie

    F) Tränenfluss
    • B
    • C
    • E
  7. Hypothyreose im Erwachsenenalter
    2 Antworten

    A) Bradykardie

    B) Gewichtsabnahme

    C) Hyperarousal

    D) Müdigkeit

    E) Zittern
    • A
    • D
  8. Grundprinzipien Motivierende Gesprächsführung (Miller und Rollnick)

    3 Antworten

    A) Ängste bearbeiten

    B) Widerstand aufnehmen

    C) Diskrepanz zwischen Slebst und Vorbildern aufzeigen

    D) Diskrepanz zwischen Slebst und Werten entwickeln

    E) Förderung von Selbstwirksamkeit
    • D
    • E
  9. Rogers: 6 Bedingungen für therapeutische Veränderungen / Therapeutenvariablen
    • Empathie
    • Einfühlung
    • Wertschätzung
    • Bedingungsfreie Anerkennung
    • Kongruenz
    • Echtheit
  10. Depressiver Patient zeigt plötzlich manische Symptome (hat Auto gekauft, will damit rumfahren) Welches Verhalten ist unerlässlich

    A)Pat motivieren zum Psychiater zu gehen

    B)Nachteile seines Verhaltens aufmerksam machen

    C) Kontrakt schließen nicht mehr AUto zu fahren

    D)gemeinsam Auto fahren

    E) non-direktiv sein
    A
  11. 17 jährige Essgestörte: Wer darf sie behandeln?

    A) KJP ausnahmsweise, wenn Therapie vor 18. Lj begonnen

    B) KJP darf keine Ü18 Pat behandeln

    C) PP darf U 18 behandeln

    D) PP darf sie behandeln, da bald volljährig

    E) PP muss warten bis Pat 18 ist
    C
  12. Welche Achse der OPD wird genutzt zur Auswertung von Selbstreflexion, Affektdifferentierung, realistische Objektwahrnehmung, Selbststeuerung

    Welche Achse ist für die Entscheidung zu nutzen, ob eher ein deutenden oder eher ein stützendes Vorgehen verwendet werden sollte?

    A) Beziehung

    B) Konflikt

    C) Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen

    D) psychische und psychosomatische Erkrankungen

    E) Struktur
    E
  13. Welche Achsen der OPD gibt es?
    Achse I: Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen

    Achse II Beziehung

    Achse III: Konflikt

    Achse IV: Struktur

    Achse V: ICD 10 Syndrome
  14. Was kann die Achse I (Krankheitserleben udn Behandlungsvoraussetzungen) der OPD?
    - vierstufige Skala zur Einschätzung

    • - Schweregrad des Befundes
    • - Leidensdruck
    • - Ausmaß körperlicher Behinderung
    • - sek. Krankheitsgewinn
    • - Einsichtsfähigkeit
    • - Selbsteinschätzung der geeigneten psychotherapeutischen und körperlichen Behandlungsform
    • - Motivation
    • - Compliance
    • - psych. und somatische Symptomdarbietung
    • - Integration, Ressourcen, Unterstützung
    • - Angemessenheit der subj. Beeinträchtigung
  15. Was kann die Achse II (Beziehung) der OPD?
    - Erfassung habitueller Beziehungserfahrungen --> Grundlage für Übertragung und Gegenübertragungsgeschehen

    • Perspektive A: Pat erlebt sich und andere immer wieder so
    • Perspektive B: Andere erleben den Pat immer wieder so
  16. Was kann die Achse III (Konflikt) der OPD?
    - Konflikte entstehen aus Widerstreit zwischen Motiven, Werten, Wünschen und Vorstellungen innerhalb oder zwischen Personen

    - unbewusste, zeitlich stabile Konflikte

    Grundkonflikte:

    • - Abhängigkeit vs. Individuation
    • - Unterwerfung vs. Kontrolle
    • - Versorgung vs. Autarkie
    • - Selbstwert vs. Objektwert
    • - Überich und Schuldkonflikte
    • - Ödipal- sexuelle Konflike
    • - Identitätskonflikte
    • - Fehlende Konflikt- und Gefühlswahrnehmung

    - 2 Hauptkonfliktbereiche pro Pat
  17. Was kann die Achse IV (Struktur) der OPD?
    • - Gesamtheit der Persönlichkeitsmerkamle, die durch Entwicklung zur Persönlichkeitsdisposition geworden sind
    • - Strukturelle Disposition  durch Traumatisierung und schwere Beziehungsbeieinträchtigungen
    • - Einschätzung druch folgende Kriterien

    • -- Selbsterleben (Selbstreflexion, Identität, Wahrnehmung und Ausdruck primärer Affekte)
    • -- Selbststeuerung (Affekttolerant, SW-Regulation, Impulssteuerung, Antizipation)
    • -- Abwehr 
    • -- Objekterleben (Subjekt-Objekt Differenzierung, Empathie)
    • -- Kommunikation
    • -- Bindung

    Einschätzung vierstufig
  18. Pat mit Beziehungsproblemen: "Ihre anfängliche Begeisertung für das berufliche Aufgabenfeld hat sich wegen diverser Konflikte mit den Kollegen und dem Leitungspersonal rasch eingetrübt. Allgemein treten in zwischenmenschlichen beziehungen nahezu regelahft Idealisierung und Entwertung im Wechsel auf"

    Welcher Abwehrmechanismus?
    Spaltung
  19. Abgrenzung zwischen psychoanalytisch-interaktioneller Therapie zur PA

    1 Antwort

    A) Fokussierung auf die Deutung unbewusster Konflikte

    B) frühe genetische Deutungen im th. Prozess

    C) Orientierung an der Haltung der technischen Neutralität

    D) Regressionsorientierung

    E) Verfügbarkeit des Therapeuten als verlässliches Objekt
    E
  20. Psychotherapieforschung: Identifikation des Forschers/ des Behandelnden mit dem untersuchten Verfahren
    allegiance
  21. Was ist administrative Prävalenz?
    Prävalenz, die mittels Routinestatistiken in bestimmten Behandlungseinrichtungen (z. B. Praxen) erfasst wird
  22. Verhältnis der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Ereignisses zu der Wk, dass das Ereignis nicht auftritt?
    Odds
  23. Welche Abwehr ist am ehesten unreif?

    A) Intellektualisierung

    B) Projektive Identifikation

    C) Reaktionsbildung

    D) Ungeschehenmachen

    E) Verdrängung
    B
  24. Was ist Affektualisierung?
    Ereignis wird dramatisiert
  25. Entwertung/ Idealisierung als Abwehr
    Objekte werden unbewusst erhöht/entwertet
  26. Abwehr: Identifikation
    Anteile einer andere Person werden in das Selbst integriert
  27. Abwehr: Intellektualisierung
    Der angstbesetzte Inhalt wird theoretisch, ohne Emotion behandelt
  28. Abwehr: Introjektion
    Bestimmte Teile des Verhaltens, Merkmale oder Anschauungen einer anderen Person werden in die eigene Persönlichkeit übernommen
  29. Abwehr: Isolierung
    Triebregung wird als fremd  oder abgetrennt erlebt
  30. Abwehr: Projektion
    Gedanken, Impulse etc werden jmd. anderem unterstellt
  31. Abwehr: Projektive Identifikation
    Abgespaltene Anteile des eigenen Selbst werden projeziert. Diese werden beim anderen zum Teil des Selbst und er erfüllt die projizierten Erwartungen
  32. Abwehr: Rationalisierung
    Im Nachinein wird eine "Schein)Begründung für ein Geschehnis gefunden
  33. Abwehr: Reaktionsbildung
    Angstbesetzte Inhalte werden durch das Gegenteil ersetzt
  34. Abwehr: Regression
    unbewusste Rückentwicklung auf eine frühre Entwicklungsstufe
  35. Abwehr: Spaltung
    Inkompatible Inhalte werden auf verschiedene Objekte aufgeteilt
  36. Abwehr: Sublimierung
    Die Triebwirkung wird auf ein kulturell höherwertiges Ziel verlagert
  37. Abwehr:Ungeschehenmachen
    Geschehnisse sollen magisch rückgängig gemacht werden
  38. Abwehr:Verdrängung
    Amnesie für angstbesetzte Inhalte
  39. Abwehr:Verleugnung
    Realität wird grob verzerrt; Tatsachen werden nicht wahrgenommen
  40. Abwehr:Vermeidung
    Triebregungen werden umgangen
  41. Abwehr:Verschiebung
    Die Bedrohlichkeit wird auf ein anderes Objekt verlagert
  42. Abwehr:Wendung gegen die eigene Person
    Autoaggressive Handlungen
  43. Beispiele für unreife Abwehr
    • - psychotische/wahnbildende Projektion
    • - psychotische Verleugnung
    • - Spaltung
    • - Introjektion
    • - projektive Identifikation
  44. Beispiele für reifere Abwehr
    • - Intellektualisierung
    • - Affektualisierung
    • - Ungeschehen machen
    • - Reaktionsbildung
    • - Rationalisierung
    • - Verschiebung
    • - Wendung gegen sich selbst
    • - Verdrängung
  45. Reifste Abwehr
    Sublimierung
  46. Zwangsneurose in der PA: Gedanken und verknüpfte Gefühle werden getrennt; Gedanke löst kein Konflikt mehr aus

    oder auch: zusammenhängende Assoziationen werden getrennt

    Wie heißt der Abwehrmechanismus?
    Isolierung
  47. Pat ist einsichtig, pünktlich, etc; macht aber keine HA, weil zu schwieirg oder zu viel Mühe

    "Die in dieser Schilderung angesprochene Motivationsform, bei hohem Leidensdruck eine Behandlung aufzusuchen und in dieser die äußeren Rahmenbedingungen zu erfüllen, auch wenn das Engagement in der Therpaie , die Mitarbeit und die Erprobung von Neuem gering ist, wird am zutreffensten bezeichnet als

    A) Änderungsmotivation

    B) extrinsische Motivation

    C) soziale Motivation

    D) Störungsmotivation

    E) Therapiemotivation
    E
  48. Schneider; Schizophrenie: Symptome 2. Ranges
    • Wahneinfall
    • Halluzination
    • Verstimmung
    • Zönästhesie
  49. Schneider, Schizophrenie; 1. Rang
    • Gedankenveränderung
    • Wahnwahrnehmung
    • Stimmen
    • leibliche Beeinflussung
  50. Somatisches Syndrom bei depressiver Episode
    mind 4 Symptome

    • - Interessenverlust
    • - mangelnde Fähigkeit auf ein freudiges Ereignis emotional zu reagieren
    • - frühmorgendliches Erwachsen
    • Morgentief
    • psychomotorische Hemmung
    • Agitiertheit
    • Appetitverlust
    • Gewichtsverlust
    • Lipidoverlust
  51. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: Konflikt in der Adoleszenz
    Identität vs. Rollendiffusion
  52. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: Orale Phase
    Urvertrauen vs. Urmisstrauen
  53. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: Anale Phase
    Autonomie vs. Scham und Zweifel
  54. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: Genitale Phase
    Initiative vs. Schuldgefühle
  55. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: Latenzphase
    Fleiß vs. Minderwertigkeit
  56. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: frühes Erwachsenenalter
    Intimität vs. Isolation
  57. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: mittleres Erwachsenenalter
    Generativität vs. Stagnation
  58. Erik Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung: ältere Menschen
    Ich-Integrität vs. Verzweiflung
  59. DD: frühkindlicher Autismus vs. reaktive Bindungsstörung

    A) Anhaltende kognitive Defizite, die auf Milieuveränderungen nicht ansprechen --> eher Reaktive B.

    B) Abnorme soziale Reaktionsmuster gehen bei Autismus eher zurück als bei reaktiver B.

    C) Reaktive B: keine gestörte Kommunikation trotz Sprachentwicklungsstörung

    D) Reaktive B: weniger soziale Beziehungen

    E) Repetitive Verhaltensmuster --> mehr bei Reaktiven B.
    C
  60. Bezogene Individuation nach Stierlin
    Gleichgewicht zwischen Individualisierung und Bezogenheit auf soziale Umwelt

    Fähigkeit zur Selbstdifferenzierung und Abgrenzung unter Erhalt der Beziehung bei Familien und Paaren
  61. Selbstkontrolle: Heldenhaftes Verhalten
    Person bewältigt kurzfristige negative Konsequenz, um langfristig positive Konsequenzen zu haben
  62. Selbstkontrolle: Widerstehen einer Versuchung
    Person wiedersteht einer kurzfritsigen positiven Konsequenz, um danach weitere positive Konsequenzen zu haben
  63. Grundregel der PA
    Pat soll alle Einfälle ungefiltert berichten
  64. Psychodynamische PT: Lernen sich in andere hineinzuversetzen
    mentalisierungsbasierte Psychotherapie
  65. Was trifft auf die Landestherapeutenkammern zu

    A) Alle PPs sind Zwangsmitglieder im Land mit Erstwohnsitz

    B) Aufabe ist u.a. Überwachung der Pflichten der Mitglieder und Disziplnarmaßnahmen

    C) Berufsordnung wird mit Bundes Kammer erlassen

    D) 5. rechtliche Rahmenbedingungen im SGB V

    E) Aufgabe= Erlass er Psychotherpaierichtlinien
    B
  66. Clonings psychobiologisches Persönlichkeitsmodell
    4 genetisch prädispnierte Temperamentsdimensionen

    • -- Suche nach neuen Erfahrungen
    • -- Verletzungsvermeidung
    • -- Belohnungabhängigkeit
    • -- Beharrlichkeit

    3 epigenetische Dimensionen

    • -- Selbstbezogenheit
    • -- Kooperativität
    • -- Selbst Transzendenz

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