PP Herbst 2005

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Author:
RiniBini
ID:
304218
Filename:
PP Herbst 2005
Updated:
2015-06-19 13:45:37
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PP
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Schwierige Prüfungsfragen PP Herbst 2005
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  1. Somatoforme Störung: Wie nennt man den Aufschauklungsprozess von Aufmerksamkeitsfokussierung, Fehlbewertung, resultierender Angst und verstärkter Symptomwahrnehmung?
    Somatosenorische Verstärkung
  2. Pat bekommt schwere somatische Diagnose im KH mitgeteilt. Entlässt sich daraufhin selbst, lehnt weitere Behandlungen ab, geht arbeiten, sagt der Familie, dass nichts gefunden wurde.

    Wie nennt man diesen Abwehrmechnismus?
    Verleugnung
  3. Wie nennt man Verzerrungstendenz/ Beurteilungsfehler, wenn generell günstige Urteile über den Pat abgegeben werden?
    Milde-Effekt/ Milde-Fehler
  4. Welche Diagnose?

    Es treten wiederholt intensive sex. Impulse und Phantasien auf, die sich auf ungewöhnliche Gegenstände oder Aktivitäten beziehen
    Person handelt entsprechend ihrer Impulse oder fühlt sich deutlich dadurch beeinträchtigt
    Präferenz besteht seit mind. 6 Monaten
    Störung der Sexualpräferenz, Paraphilien
  5. Diagnostische Kriterien der hyperkinetischen Störung
    • - Mindestens sechs Monate lang
    • - mindestens sechs der folgenden Symptome von Unaufmerksamkeit in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmaß. Die Kinder

    • - sind häufig unaufmerksam gegenüber Details oder machen Sorgfaltsfehler bei den Schularbeiten und sonstigen Arbeiten und Aktivitäten,
    • - sind häufig nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit bei Aufgaben und beim Spielen aufrechtzuerhalten,
    • - hören häufig scheinbar nicht, was ihnen gesagt wird,können oft Erklärungen nicht folgen oder ihre Schularbeiten, Aufgaben oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht erfüllen (nicht wegen oppositionellen Verhaltens oder weil die Erklärungen nicht verstanden werden),
    • - sind häufig beeinträchtigt, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren,
    • - vermeiden häufig ungeliebte Arbeiten, wie Hausaufgaben, die geistiges Durchhaltevermögen erfordern,
    • - verlieren häufig Gegenstände, die für bestimmte Aufgaben wichtig sind, z. B. für Schularbeiten, Bleistifte, Bücher, Spielsachen und Werkzeuge,
    • - werden häufig von externen Stimuli abgelenkt,
    • - sind im Verlauf der alltäglichen Aktivitäten oft vergesslich.
  6. Prozesse der Selbstregulation nach Kanfer
    • Selbstbeobachtung
    • Selbstbewertung
    • Selbstreaktion (Selbstverstärkung/ Selbstbestrafung)
  7. Pat mit Agoraphobie fährt keinen Fahrstuhl und denkt "Was wäre, wenn der versagt? Ja, ich verlasse mich lieber auf meine eigenen Kräfte".

    OPD: An welche Konflikte lässt diese Gedanke am ehesten denken?

    A) Abhängigkeit vs. Autonomie
    B) Ödipaö-sexueller Konflikt
    C) Selbstwertkonflikt
    D) Schuldkonflikt
    E) Unterwerfung vs. Kontrolle
    A
  8. Pat hat starke Angst davor Blut zu sehen und fällt dabei in Ohnmacht. 

    Welche autonome Reaktion ist zu erwarten?
    Biphasische Reaktion mit anfänglichem Anstieg der HF und BP, gefolgt von einem Abfall
  9. Entwicklung nach Piaget: Welche Phasen mit welchem Kompetenzerwerb?
    • Sensumotorisches Stadium (0-2 LJ): Übung angeborener Reflexe, Kreisreaktionen (lutschen-greifen-hantieren), Koordination erworbener Schemata, Objektpermanenz
    • Präoperationales Denken (2-7 Lj): Entwicklung von Vorbegriffen, Symbolfunktion, finalistisches, artifizielles und egozentrisches Denken
    • Konkret operationales Denken (7-11Lj): größere Beweglichkeit des Denkens, Reversibilität
    • Formale Operationen (ab 12 Lj): hypothetisch-deduktives Denken
  10. Welches der KJP Störungsbilder ist unbehandelt mit einer erhöhten Rate von dissozialen PS, Drogenmissbrauch und Delinquenz im Erwachsenenalter assoziiert? 

    A) Asperger
    B) Hyperkinetisches Syndrom
    B) Mutismus
    D) Rett Syndrom
    E) Somnambulismus
    B Hyperkinetisches Syndrom
  11. Welche Aussage gibt eine systemtheoretisch Grundannahme der Familientherapie wieder?

    A) Der Index-Pat ist als das pathologische Mitglied der Familie ins Zentrum der Th. zu rücken

    B) Die Ursachen der Störungen einzelner Familienmitglieder sind prinzipiell in den Fam-Beziehungen under Bez-Dynamik zu suchen

    C) Die Veränderung eines Familienmitglieds führt zu Veränderungen des Familiensystems und umgekehrt

    D) Familientherapie ist kontraindiziert, wenn die Symptome eine systemstabilisierende Funktion erfüllen

    E) Reframing wird als typisches Kennzeichen pathologischer familiärer Interaktion betrachtet
    C) Die Veränderung eines Familienmitglieds führt zu Veränderungen des Familiensystems und umgekehrt
  12. In der psychoanalytisch-interaktionellen Gruppenpsychotherapie ist die therapeutische Haltung des Leiters insbesondere durch das "Prinzip Antwort" geprägt. 
    Für welche Patienten wurde diese Methodik entwickelt?

    A) Pat im Kindeslater

    B) Pat mit ödipalen Konflikten


    C) Pat mit Partnerschaftskonflikten

    D) Pat mit reifen Objektbeziehungen

    E) Pat mit strukturellen Störungen
    E
  13. Die gesetzliche Grundlage der Reha behinderter Menschen ist verankert in welchem Gesetz?
    Sozialrecht
  14. Welches des Verfahren dient dem Verhaltensabbau

    A) Chaining
    B) Prompting
    C) Shaping
    D) Time out
    E) Token economy
    D
  15. Welcher Aspekt des therapeutischen Beziehungsangebots ist mit der Formulierung "Eine Therapeutin versucht das innere Bezugssystem eines Pat zu verstehen" am ehesten gemeint?

    A) Echtheit
    B) Empathie
    C) Offenheit
    D) unkonditionales Akzeptieren
    E) Wärme
    B
  16. Neuropsychologische Therapie: Geschädigte neuronale Netze werden durch intensive und repetetive Stimulation teilweise oder vollständig reaktiviert. Wie nennt das den Ansatz?

    A) Kompensation
    B) Modifikation
    C) Partizipation
    D) Restitution
    E) Substitution
    D Restitution
  17. Unter dem Begriff "effectiveness" versteht man die Wirksamkeitsbeurteilung von th. Interventionen

    A) durch Experten
    B) in der Normalbevölkerung
    C) in Einzelfallstudien
    D) in kontrollierten Studien
    E) unter Praxisbedingungen
    E unter Praxisbedingungen
  18. Welche der folgenden Beschreibungen trifft auf Behandlungsintegrität am ehesten zu?

    A) PP bezieht Angehörige ein
    B) PP ist ehrlich
    C) PP ist kompetent
    D) PP ist an bestimmten Kritierien erfolgreich
    E) PT wurde nach vorgegebenen Maßstäben durchgeführt
    E
  19. Welche der folgenden Maßnahmen kann am ehesten zur Einschätzung der Ergebnisqualität eines PT-Verfahrens herangezogen werden?

    A) Externe Zertifizierung der Th-EInrichtung
    B) Dokumentation des Prozesses
    C) Kollegiale Intervision
    D) Gutachterverfahren gemäß PT-Richtlinien
    E) Katamneseerhebung
    E)
    (this multiple choice question has been scrambled)
  20. Sie erhöhen Ihre telefonische Erreichbarkeit durch feste Sprechzeiten. Welcher Aspekt der QS ist das?

    A) Ergebnisqualität
    B) Interpersonelle Qualität
    C) Monitoringqualität
    D) Prozessqualität
    E) Strukturqualität
    E
  21. Was ist unter einem psychologischen/ psychotherapeutischen Liaisondienst zu verstehen?

    A) Beratung th. Wohngruppen
    B) Beteilgung an Aktivitäten somatischer Abteilungen
    C) Clearungstelle zwischen PT- und Ärztekammer
    D) Teamarbeit von Psychologen im sozialpsychiatrischen Dienst
    E) Verbindung von stationärer und ambulanter Versorgung
    B
  22. In der Frühphase der Entwicklungsgeschichte der PA standen zunächst triebtheoretische Vorstellungen zur Deutung intrapsychischen Geschehens im Zentrum. 
    Welcher der Aspekte wurde NICHT thematisiert?

    A) Bedeutung von Objektbeziehungen für die DIff von Slebst und Objekt
    B) Beschreibund des psych. Apparates als zentralnervöse Funktion
    C) Konzipierung triebtheoretischer Begriffe in Anlehnung an physikalische Begriffe
    D) Postulierung eines Zusammenhangs zwischen Erregungsenergie und psychischer Krankheit
    E) Quantitative Betrachtungsweise psychischer Vorgänge
    A

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