Klassische Kombinationszüchtung

Card Set Information

Author:
Highman96
ID:
304318
Filename:
Klassische Kombinationszüchtung
Updated:
2015-06-22 16:13:08
Tags:
Afk
Folders:
AFK,Genetik
Description:
Genetik Skript Seite 60 - 67
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  1. Was ist die Polyploidisierung?
    Verdoppelte Chromosomen wurden nicht getrennt, so dass tetraploide Individuen mit dem Genom AABB entstand.
  2. Was ist die Kombinationszüchtung?
    • Bei der Kombinationszüchtung kombiniert man das Erbgut verschiedener Rassen oder Sorten durch Kreuzung.
    • Es ist eine gezielte Kreuzung.
    • Die gewünschten Rekombinationstypen züchtet man dann anschliessend weiter.
    • Auch die Abschwächung unerwünschter Eigenschaften lässt sich mit der Kombinationszüchtung erreichen.
  3. Welche Organismen können als Pathogene Organismen auftreten?
    • Viren
    • Pilze
    • Bakterien
    • Einzeller
    • Mehrzeller wie Nematoden, Milben, Insekten
  4. Was ist die Quelle für Resistenzgene?
    • Alte Sorten
    • Andere kommerziellen Sorten
    • Nahe verwandte Wildformen
  5. Worin unterscheidet sich die Resistenzzucht gegenüber der Zucht auf andere Zuchtziele?
    Die Pflanze muss für die Resistenzzucht mit dem Pathogen infiziert werden.
  6. Mit welchen Substanzen versucht man Resistenzen zu erkennen und zu selektionieren?
    Molekularen Marker, die an Enzyme gebunden sind, welche mit einer Resistenz zusammenhängen.
  7. Was ist eine weitere Schwierigkeit der Resistenzzucht?
    Krankheiten sind nicht stabil.
  8. Welche Techniken werden heute bei der Resistenzzucht angewandt um resistente Pflanzen zu finden?
    • Induktion von Mutation
    • Induktion von Polyploidie
    • Saatgut-Selektion
    • Stammbaum-Selektion
    • Rekombinationszucht
  9. Wie Funktioniert die Induktion von Mutation?
    Mit Hilfe von UV- oder Röntgen-Strahlen werden Mutationen hervorgerufen und die Pflanzen anschliessend auf Resistenzbildung geprüft.
  10. Wie Funktioniert die Induktion von Polyploidie?
    Mit Hilfe von Cholchicin oder anderen Chemikalien werden euploide oder aneuploide Pflanzen erzeugt und diese ebenfalls wieder auf mögliche Resistenzen geprüft.
  11. Wie Funktioniert die Saatgut-Selektion?
    • Grosse Mengen von Samen resistenter Sorten werden auf Feldern ausgesät, auf denen eine Infektion der heranwachsenden Pflanzen erfolgt.
    • Die besten Sorten können so erkant und ausgelesen werden.
  12. Wie Funktioniert die Stammbaum-Selektion?
    • Aus guten Sorten werden hoch-resistente Individuen bzw. mehrere  derer Nachkommen werden jeweils separat vermehrt und wiederholt infiziert um sie auf Resistenz zu prüfen.
    • Die besten werden dann selektioniert und weitergezüchtet.
  13. Wie Funktioniert die Rekombinationszucht?
    • Hier wird wie bei anderen Kreuzungsverfahren eine resistente Sorte mit einer nichtresistenten, dafür aber mit anderen, wünschenswerten Eigenschaften ausgeschatteten Sorten gekreuzt.
    • Die Nachkommen werden dann getestet und bei Erfolg weitergezüchtet.
  14. Was ist ein Beispiel für die erfolgreiche Rinderzucht in jüngerer Zeit?
    Australian Milking Zebu
  15. Was ist der Vorteil des Austrailian Milking Zebu?
    • Gute Milchleistung
    • Gut an tropisches Klima angepasst
    • Resistent gegen Zecken
  16. Mit was arbeitet man in der Rekombinationszucht bei Tieren häufig?
    Inzucht = Rückkreuzung
  17. Warum ist es ein besonderes Problem bei der Zucht, dass man entweder nur Männchen oder nur Weibchen benötigt?
    • Für die Milchproduktion werden nur Kühe oder weibliche Ziegen benötigt.
    • Für die Eierproduktion werden Hennen benötigt.
    • Bei der Rennpferdezucht werden oft nur Hengste benötigt.
  18. Welche Problem entstehen daraus, dass man manchmal nur Männchen oder nur Weibchen braucht und die anderen nach der Geburt tötet?
    • Ethnische Probleme, weil Jungtiere getötet werden müssen.
    • Finanzielle Probleme, weil die mehrmonatige Tragzeit verloren geht.
  19. Auf welchem Prinzip beruht das Verfahren zur Trennung von Spermien in X & Y Chromosomen?
    • Die Spermienchromosomen werden mit ungiftigem Farbstoff angefärbt.
    • Das 3 - 4.5% grössere X-Chromosom nimmt mehr Farbstoff auf, als das kleinere Y-Chromosom.
    • X-Chromosomen-Spermien fluoreszieren dadurch im UV Laser stärker.
    • Ein automatisches Sortiergerät bestimmt für jedes einzelne Spermium die Fluoreszenz.
    • Aufgrund der unterschiedlichen Fluoreszenz werden die Spermien getrennt.

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