Controlling Übung

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
304446
Filename:
Controlling Übung
Updated:
2015-10-01 14:32:24
Tags:
Klausur
Folders:
BWL
Description:
Klausurvorbereitung
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user huatieulans on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Berechnung des RNOA
    (Return on Net operating Assets)
    RNOAt = NOPAT t / NOPAT t-1
  2. Berechnung des NOPAT
    • Unternehmensgewinn (vor Minderheitsanteil)
    • - Finanzergebnis (weil nicht operativ)
    • Bereinigung um Ertragssteuern auf das Finanzergebnis

    Ertragsteursatz (s) = Ertragssteueraufwand / EBT

    Finanzergebnis x Steuersatz = Bereinigungsbetrag

    •    Unternehmensgewinn
    • -  Finanzergebnis
    • + Korrektur Ertragswert auf finanzergebnis 
    • ------------------------------------------------
    • = NOPAT
  3. Berechnung des Net Operating Assets (NOA)

    1. operative Aktiva
    2. operative Passiva
    3. Saldo aus 1 und 2
    1. Operative Aktiva = Bilanzsumme ./. Nicht-operativen Aktiva

    Nicht operative Aktiva

    •    Wertschriften (UV)
    • + übrige Forderungen 
    • + Darlehen und übrige Forderungen 
    • + Wertschriften (AV)
    • + Aktive aus Arbeitsgeberreserven 
    • ----------------------------------------
    • Totalposition Finanzaktiva (= Nicht-operative Aktiva)

    • operative Passiva=
    • Verbinde aus LuL kurzfristig
    • Leasingverb (k)
    • pRAP (k)
    • Rückstellungen (k)
    • Leasingverb (L)
    • pRAP (L)
    • Rückstellungen (L)
    • RS für latente Steuer

    NOA = operative AKtiva - operative Passiva
  4. EVA Economic Value Added
    EVA = NOPAT t - (WACC x NOA t-1)
  5. WACC
    WACC = EK/GK .rEK + FK/GK .(1-s).rFK

    EK: Marktwert des EK =^ Marktkapitalisierung =^ Umlaufende Aktien x Stichtagskurs

    FK: Marktwert des FKs =^ Bilanzielles FK 

    • GK: Summe aus EK + FK 
    • s: Ertragsetuersatz
    • rEK: Eigenkapitalkosten
  6. rEK Eigenkapitalkosten
    rEK = rf + (ß. MRP)
  7. Ertragsteuersatz s
    • Ertragsteueraufwand
    • -----------------------------
    • Ergebnis vor Steuern
  8. ßEK Interpretation
    Das Beta gibt an, wie stark der Kurs einer Aktie verglichen mit dem Referenzindex schwankt 

    • ß< 1 Aktie weniger volatil als der marktindex
    • ß=1 Aktie hat exakt dieselbe Volatilität wie der Marktindex
    • ß>1 Volatilität ist größer als für den Vergleichindex
  9. Marktrisikoprämie
    Differenz zwischen der erwarteten Rendite über alle am Markt gehandelten Wertpapiere und dem risikolosen Zins
  10. Interpretation des EVA
    EVA =^ Gewinn abzüglich Finanzierungskosten der hierfür notwendigen Nettoaktiva 

    • Residualgewinn =^ Residuium aus Gewinn u. kalkulatorischen Kapitalkosten 
    • FÜr die Anteilseigner wird Wert geschaffen, wenn der Gewinn die kalkulatorischen Kapitalkosten übersteigt 

    • In allen Jahren ist der EVA der EMMI AG positiv 
    • -> es wird Wert für die Anteilseigner geschaffen
  11. Du Pont Schema
    • -> Analyse, welche Werttreiber bestimmte Kennzahlen beeinflussen 
    • -> Zerlegung der REnditekennzahl

    ROEt = Bilanzgewinnt / Eigenkapitalt-1 x Nettoumsatz / Nettoumsatz

    = Bilanzgewinnt /Nettoumsatzt (Umsatzrendite) x Nettoumsatzt/Eigenkapitalt-1 (Kapitalumschlag)

    Umsatzrendite -> welcher Anteil des Umsatzes bleibt als Gewinn stehen? %

    Kapitalumschlag -> Wie häufig wurde jeder EUR eingesetzter Kapital im Laufe des Jahres umgesetzt? ohne Einheit 

    • => RNOA = NOPAT/ NOAt-1 
    •                = NOPATt / Nettoumsatz x Nettoumsatz/ NOAt-1

    Analoge Interpretation, allerdings werden sie Kennzahlen jetzt nur für den operativen Bereich ermittelt
  12. Erklären Sie kurz zwei Probleme, die entstehen können, wenn nur Renditegrößen zur Entscheidungsfindung bei Investitionsprojekten verwendet werden
    • ein höhere Rendite kann sogar ein negative NPV implizieren 
    • ein gesteigerte Rendite führt nicht automatisch zu gesteigerten Unternehmenswert
    • Ein Projekt mit höherer Rendite muss nicht zwangsläufig höheren Kapitalwert aufweisen als ein alternatives Projekt
    • Renditen können in einzelnen Perioden oberhalb der Zielrendite liegen, obwohl das Projekt insgesamt einen negative Kapitalwert hat
  13. Stellen Sie sich vor, dass Sie für die Investmentbank Raffzahn arbeiten. Diese berät den Verkäufer eines Unternehmens. Welche Möglichkeiten bestehen bei der Kapitalkostenbestimmung, um den Kapitalwert in die Höhe zu treiben?
    Kapitalwert = 

    WACC = EK/GK x rEK + FK/GK x rFK (1-s)

    rEK = rf + (rM - rf) x ß

    • 1. Schätzung von rM
    • Wahl des Marktindex
    • Wahl der Methode ( Marktrisikoprämie zu bestimmen )

    • 2. Schätzung von ß
    • gewählter Schätzzeitraum 
    • Frequenz der Feststellung 

    • 3.Schätzung von rf
    • Laufzeiten der Staatsanleihen, die als Schätzer für rf dienen 

    hier: relativ kurze Laufzeit wählen
  14. Balanced Scorecard
    • bis her besprochene Controllingkonzepte basieren auf Daten aus der Rechnungslegung 
    • -> Problem:Zeitverzögerung 
    • -> darüberhinaus werden nicht finanzielle Indikatoren vollständig vernachlässigt 

    • Ziel der BSC
    • - ganzheitliche Betrachtung
    • - Herleitung von Frühwarnindikatoren aus nicht finanziellen Kennzahlen 


    • Definition BCS:
    • unternehmenspezifisches Kennzahlsystem, das eine umfassende, systematische Gsamtschau anstrebt
  15. Erstellen Sie auf Basis einer möglichen Strategie eine Balanced Scoredcard, die beispielhafte Zeile und Kennzahlen aller vier Perspektiven enthält
    • globale Strategie des U 
    • => Kostenfüherschaft + Differenzierung 
    • -> Herleitung von Teilzielen und geeigneten Maßnahmen 

    Perspektiven des BSC : Lern- und Wachstumsperspektive => Bsp für Ziele: Innovationsfähigkeit der MA fördern => bsp für Kennzahlen: Ana der eingereichten Vorschläge/ angemeldete Paten 

    interne Perspektive => Lagerdauer minimieren, Neuproduktqualität erhöhen => Wiederkaufraten

    Kundenperspektive => Kundenzufriedenheitverstärken => Wiederkauften 

    finanzielle Perspektive => Rentabilität erhöhen => ROE; RNOR
  16. Welche Aspekte sollten bei einer Gewichtung dieser Kennzahlen berücksichtigt werden, wenn diese U die Balanced Scorerard für die Entlohnung der MA und Manager verwendet?
    • - Präzision der Messung
    • - Einfluss des MA auf die zielerreichung 
    • - Manipulierbarkeit der Kennzahlen 
    • - Interdepenzen zw. den Kennzahlen 
    • - Subjektivität der Auswahl der Kennzahlen
  17. im Unterschied zu b) kann die Zentrale nicht sicherstellen, dass der Manager wahrheitsgetreu berichtet. Er kann die Differenz zwischen dem Budget und den tatsächlichen Kosten (slack) im Bereich zu seinem Vorteil verwenden. Wie hoch ist das optimale Budget und wie hoch ist der erwartete Gewinn vor Bericht je nach Höhe von p
    Die zentrale antizipiert das Verhalten des Managers und maximiert den Gewinnerwartungswert über Budget 

    • asymetrische Informationsverteilung 
    • E[G] = (p-100)2/ 800 Fall c)

    • symmetrische Informationsverteilung
    • E[p-K | K<=p] = (p- 100)2/400  Fall d)

    • zentrale Entscheidung
    • E[G]= P -200 // 0

    Für fall b ist der erwartete Gewinn in jedem Fall höher als bei symmetrische Information (Fall c)
  18. Budgetierung
    Weitzmann Schema
    asymetrische Informationsverteilung zwischen Zentrale und Bereichsmanager zu wahrheitsgemäßer Berichterstattung veranlasst 

    x= private Information des Bereichmanagers über den in der Zukunft erzielbaren Überschuss

    • x^ = Bericht des bereichmanagers an die Zentrale 
    • - Zentrale benötigt wahrheitsgemäßen Bericht 
    • - Manager belohnen. wenn er ein hohes Überschussziel setzt 

    -> ß . x^ Belohnungsparameter ß> 0

    • -zusätzliche Belohnung, wenn das Überschussziel übertroffen wird 
    • -> a.(x-x') mit a < ß

    Bestrafungskomponente, die greift, wenn das gesetzte Überschussziel nicht erreicht wird 

    • Abweichungs zw V- u tatsächliche Verbrauch  soll bestraft werden 
    • Verbrauchsprognose durch die Produktionsabteilung V^

    • Unternehmenszentrale ermittelt die angepassten Grundfixium ß0 auf Basis der mitgeteilten Bereichszielgrößen V^in linearer Abhängigkeit von der Vorgabe U-
    • -> ß- =ß0 + ß(Vmax - V^)

    prognostizierte Verbrauchsunterschreitungen werden honoriert, da das Grundfixium ß0 um eine ß-fache Beteiligung an der Unterschreitungsdifferenz erhöht wird
  19. Entlohnung nach Realisierung des tatsächlichen Verbrauchs V:
    s(V,V^) = ß0 + (Vmax - V^) + a (V^-V), wenn V< V^

    = ß0 + (Vmax - V^) - y(V- V^), wenn V >= V^

    • Erläuterung der Funktionsweise: 
    • - Bonus in Höhe von a(V^-V) bei Unterschreitung der Verbrauchsprognose)
    • - Bestrafung iHv -y(V-V^) bei Überschreitung der Verbrauchsprognose
    • - Erhöhung des Grundfixiums um ß(Vmax-V^), wenn die Prognose den max. Verbrauch in der Vergangenheit unterschreitet 
    • -> y(x^-x) mit y>ß

    Formel: 

    • S(x,x^)= ß0 + ßx^+ a(x-x^), wenn x>= x^
    • 0 + ßx^ - y(x^-x), wenn x< x^
  20. modifiziertes Weizman Schema
    • - Entlohnung soll mit steigendem Verbrauch sinken 
    • - V- : Verbrauchsvorgabe der Umleitung entsprechend dem aus der Vergangenheit bekannten maximalen Verbrauch Umax
    • - Anreiz, die Prognose zu unterschreiten 
    • - Entlohnung maximal, wenn der realisierte Verbrauch exakt prognoziert wurde 
    • a < ß < y


  21. Target Costing
    Funktionsmethode
    • - Kalkulation für ein Produkt, dessen Merkmale noch nicht exakt festliegen 
    • - Was darf ein Produkt kosten?
    • - Zahlungsbereitschaft der Kunden 
    • Nutzen für einzelne Komponente aus Kundensicht. Anteil der jeweiligen Produktkomponenten aus Kundennutzen

    allowable costs =^vom Markt erlaubte/akzeptierte Kosten

    • drifting costs = Produktionskosten 
    • target costs = Zielkosten 

    Aus den produktbezogenen Target Costs werden Kostenvorgaben für die Produktkompenenten abgeleitet, die mit den Daten aus der konstruktionsbegleitenden Kalkulation abgeglichen werden 

    • Funktionen-Methode 
    • Der eine Produktfunktion zuzuordnende Kostenanteil soll stets dem der Funktion seitens der Kunden zugemessenen Nutzenanteil entsprechen 
    • 1) Kundenbefragung 
    • => Ermittlung, welche Teil Nutzenwerte die potentielle Kunden den einzelnen Funktionen eines Produkts beimessen 
    • 2) Funktionserfüllung durch Produktbestandteile
  22. Welche Idee steckt hinter dem Zielkostenkorridor und dessen Verlauf?
    - Im Korridor sollten die komponentenkosten NUtzenanteile liegen 

    - geringer Abweichungsspielraum für Komponenten, welchen die Kunden einen hohen Nutzen beimessen
  23. Erklären Sie kurz ein Problem, das sich beim Einsatz des Target Costing bei langfristiger Betrachtung ergeben kann
    - Absatzpreis, Zielgewinn, Zielkosten, Gewichtung der NUtzenkomponenten werden als zeitstabil angenommen 

    • - zusätzliche Kosten der Planung und Entwicklung werden nicht berücksichtigt
    • - liegen alle Punkte im Toleranzbereich oberhalb der Winkelhalbierenden werden langfristig Verluste erzielt 

    - keine Berücksichtigung potentieller Synergieeffekt
  24. Retrograde Zuschlagskalkulation
    • - Ermittlung der Drifting costs (=^aktuelle Produktionskosten) anhand der detailliierten Zuschlagskalkulation 
    • - drifting costs- allowable cost = Kosteneinsparung 
    • - Verteilung auf einzelne Komponente und Kostenarten entsprechet dem Verhältnis, mit dem die jeweiligen Kostenarten an den drifting costs beteiligt sind. 
    • - nach Kostensenkungen sind die Verhältnisse der einzelnen Kostenarten untereinander und zu den allowable costs identisch zu den Kostenverhältnissen, die bei den triftig costs in der Zuschlagskalkulation herrschten.
  25. allowable costs (Nettoverkaufspreis ) nach Abzug von Rabatt, Skonto und Provision
    • Zielverkaufspreis
    • - Rabatt 
    • - Skonto
    • - Vertreterprovision 
    • -------------------------
    •   Nettoverkaufpreis 
    • - Geweinnaufschlag 

    = allowable costs
  26. Zuschlagskalkulation
    • Materialeinzelkosten
    • + Materialgemeinkosten

    • =Materialkosten
    • +Fertigungseinzelkosten
    • + FertigungsGK 

    • = Herstellkosten 
    • + Verwaltungs und Vertriebskosten

    • = Selbstkosten (allowable costs=
    • + Gewinnzuschlag

    • = nettoverkaufpreis
    • + Vertreterprovision 
    • + Rabatt
    • + Skonto 

    = Bruttozielverkaufspreis
  27. Lebenszykluskostenrechnung
    • - langfristige Zusammenhänge werden erfasst 
    • - gesamter Produktlebenszyklus wird berücksichtig 
    • - Kosten der gesamten "Produktlebenszeit" werden umgelegt
  28. Welche Gefahr birgt eine anteilige Verrechnung der Vorlaufkosten in den korrespondierenden Kostenarten anstelle einer pauschalen Verrechnung wie unter a) vorgenommen?
    anteilige Vorlaufkosten müssten bei der Verrechnung auf die einzelnen Kostenarten wieder ausgesondert werden, da diese Vorlaufkosten sonst auch mit Gemeinkosten belastet werden
  29. Welche Risikoarten kennen Sie und wie werden diese definiert? Geben Sie Beispiele für die benannten Risikoarten
    Marktrisiken: Preisschwankungen auf Beschaffungs- und Absatzmärkten 

    Finanzielle Risiken: Risiken an den Finanzmärkten (bsp Wechselkursen)

    Rechtliche Risiken: Haftungsfolgen 

    Unternehmensbezogene Risiken: strategische Ausrichtung des U; Unternehmensorganisation
  30. Welche Maßnahmen zur Steuerung der identifizierten Risiken sind Ihnen bekannt?
    Erläutern Sie kurz, was sich hiter diesen Verfahren verbirgt und nennen Sie Anwendungsfälle

    Stellen Sie sich vor, Sie sind der Risikocontroller eines deutschen Automobilhersteller, der bei diversen Zulieferfirmen Bauteile und Komponenten bezieht. Welche Möglichkeiten des Risikotransfers sehen Sie?
  31. Alternativ zum Erwerb der Automobil Aktie können Sie Aktien der Elektro AG mit einem Beta von 0,88 oder der Bank AG mit einem Beta von 1,56 erwerben. Erläutern Sie bitte anhand dieses Beispiels das Konzept des Beta-Faktors als Risikomaß. Gehen Sie dabei auch auf die Ermittlung ein. Führt einen höhere Aktienkursvolatilität zu einem höheren Beta?
    • Das Beta sagt aus, wie stark die Schwankungen der Wertpapierrendite mit dem Schwankungen der Aktienmarktrendite zusammenhängen.
    • Bei einem Beta von 1 schwankt die Wertpapierrendite im Durchschnitt in gleicher Weise wie die Aktienmarktrendite 
    • Bei einem Beta < 1 sind die Schwankungen der Wertpapierrendite im Durchschnitt schwächer, bei einem Beta > 1 sind die Schwankungen der Wertpapierrendite im Durchschnitt größer. (bei einem Beta < 0 schwankt die Wertpapierrendite im Durchschnitt entgegengerichtet zur Aktienmarktrendite)

    Ermittlung 

    • ßi = Cov (Ri, RM) / Var (RM)
    • Ri- Wertpapierrendite
    • RM- Marktrendite

    Eine höhere Aktienkursvolatilität muss nicht zu einem höheren Beta führen. Die Aktienkursvolatilität misst das Risiko der Aktie isoliert. Da Beta misst, inwieweit die Schwankungen der Aktienrendite gleichgereichtet zu den Schwankungen der Marktrendite sind.
  32. Abweichungsanalyse
    • Kostenkontroll -> Soll- Ist- Analyse
    • -> Abweichung identifizieren 
    • -> Abweichungsursachen identifizieren 

    • Ziele: 
    • - Entscheidungsunterstürzung 
    • - Verhaltenssteuerung
  33. kumulative Methode beginnend mit der Preisabweichung
    Gesamtabweichung = Ist- Kosten – Soll- Kosten 

    Preisabweichung = Istverbrauch * Preisdiffrenz

    Verbrauchsabweichung = Preissoll * Verbrauchsdifferenz

    Gesamtabweichung = Preisabweichung + Verbrauchsabweichung
  34. kumulative Methode beginnend mit der Verbrauchsabweichung
    Verbrauchsabweichung = Preisist * Verbrauchsabweichung 

    • Preisabweichung = Verbrauchsoll * Preisabweichung 
    • Gesamtabweichung = Verbrauchsabweichung + Preisabweichung 

    Das Abweichung 2. Ordnung und bei der kumulativen Methode jeweils derjenigen Abweichungsart zugerechnet, mit der begonnen wird
  35. differenzierte Methode auf Sollbasis
    Vorteil: Abweichung 2. Ordnung tritt als separate ABweichungsart auf und wird nicht "willkürlich" einer der beiden anderen Abweichungsarten zugeschlagen 

    Preisabweichung = Preisdifferenz * Vsoll

    Verbrauchsabweichung = Verbrauchdifferenz * psoll

    Abweichung 2. Ordnung= Preisdifferenz * Verbrauchsdifferenz

    Bei Ermittlung der Abweichungen mit der Differenzierten Methode auf Istbasis muss die Abweichung 2. Ordnung subtrahiert werden, um die Gesamtabweichung zu ermitteln.
  36. Welche Abweichung hat der Kostenstellenleiter in der Regel zu verantworten?
    • Verbrauchabweichung X
    • Preisabweichung 
    • Outputabweichung 

    • Der Kostenstellenleiter ist am ehesten für die Verbrauchsabweichung verantwortlich (z.B wegen schlechter Personal- oder Materialeinsatzplanung)
    • Der Preisabweichung kann auf veränderte Marktbedingung zurückzuführen sein, bzw Fehler im Einkauf als Ursache haben 

    Outputabweichungen sind im Wesentlichen dem Vertrieb zuzurechnen
  37. Value at Risk (99%)
    Der Value at Risk ist definiert als der maximale Wertverlust, der unter normalen Marktbedingungen  innerhalb eines bestimmten Periode mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (1-a) nicht überschritten Wird
  38. Stellen sie sich vor , sie sind der Risikokontroller eines deutschen Automobilherstellers, der bei diversen Zulieferfirmen Bauteile und Komponenten bezieht. Welche Möglichkeiten des Risikotransfers sehen Sie?
    Auslagerung von Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf Zulieferer für Komponenten -> Vertragstransfer bei mangelhafter Qualität / verspätete  Lieferung
  39. Welche risikoadjustierten Performance-Maße kennen Sie?
    für welche Zwecke können sie diese Maße innerhalb der Unternehmenssteuerung eingesetzt werden?
    In welchen Branchen kommen diese Maße bevorzugt zum Einsatz?
    • a) Ek- Rentabilität = JErg / EKt-1
    • RAROC = risk adjusted return on capital 
    • -> Risikoabschlag auf das Jörg

    • RORAC = return on risk adjusted capital 
    • -> Korrektur der Kapitalgröße

    RARORAC = risk adjusted return on risk adjusted capital 

    • b) Zwecke innerhalb der Unternehmenssteuerung 
    • - Planung -> welche Geschäftsfelder /Aktivitäten sollen verstärkt vorangetrieben werden 

    - Kapitalallokation -> welches Segment/Kostenstelle erhält welches Budget

    - erfolgsabhängige Vergütung -> zielvereinbarung für Manager 

    c) Banken und Versicherungen
  40. In Unternhemn mit dezentraler Organisationsform sind Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse in der Regel delegiert. Nennen und erläutern Sie kurz zwei Ursachen für Interessenkonflikte, welche zwischen der Zentrale (Unternehmensleitung) und den Bereichsmanagern auftreten können
    • (i) unterschiedliche Interessen /Präferenzen 
    • - Bereichsmanger möchten mehr Ressourcen zur Verfügung haben 
    • -> Macht/Prestige 
    • - Ressourcen können ggf- im Eigeninteresse verwandt werden 

    • (ii) Organisationsbedingte Unterschiede / Steuerungsprobleme 
    • - Leistungsmessung anhand vom Kennzahlen 
    • - Problematisch, wenn Zielgrößen  nicht mit Unternehmenszielen zusammenpassen 
    • - negative Auswirkungen auf andere Bereiche mögl
    • -Organisationsstruktur / Berichtswege
  41. Nennen Sie vier Schwächen von budgets bzw der Budgetierung
    • - Budgetierung schafft keinen Wert, beschränkt aber die Flexibilität
    • - Budgets werden zu selten erstellt, kaum/nicht überarbeitet 
    • - Budgets werden mechanistisch festgelegt, Rückmeldungen zu wenig berücksichtigt, nicht strategisch orientiert 
    • - Bereichsdenken wird verstärkt 
    • - Budgets können Befehl-/Kontrollhierarchien stärken
  42. Erklären Sie kurz, wie die Budgetierung im Gegenstromverfahren funktioniert und nennen Sie zwei Vorteile dieses Verfahrens
    Gegenstromverfahren 

    • Budgeterstellung in mehreren Phasen:
    • - Vorgabe der Zentrale (Top-Down)
    • - Bottom-up Phase, in welcher die Bereich reagieren 
    • - Endgültige Budgetsetzungen durch die Zentrale 

    • VOrteile:
    • - Partizipation des Managers
    • -Einbezug dezentraler Informationen 
    • - Problem der Bereicheverfälschung reduziert 
    • - stärkere Identifikation
  43. Begründen Sie, warum die Eigenkapitalrendite (ROE) eine weniger geeignete Kennzahl als der Return on Net Operating Asbests (RNOA) darstellt
    • ROE vs. RNOA 
    • - verzerrte Schlussfolgerung zur Unternehmenssituation möglich 
    • - Täuschung durch den Laverage Effekt 
    • - ROE steigt bei geringer EK-Quote
    • - RNOE betrachtet nur das operative Geschäft -> präzisere Aussage
  44. Begründen Sie, warum die Gesamtkapitalrendite (ROI) eine weniger geeignete Kennzahl als der REturn on Net Operating Assets (RNOA) darstellt
    • ROI( return on Investment) 
    •       Jahresergebnis + Zinsaufwand 
    • = --------------------------------------
    •        Gesamtkapital 

    • - Berücksichtigung mit operativer vermögensteile 
    • - Finanzgewinn /- Verluste im ROI erhalten
  45. Nennen Sie zwei Probleme, die bei der Berechnung und /oder der Interpretation von Kennzahlen auftreten können
    • - Kennzahlen sind oft nicht einheitlich definiert (subjektive Aspekte)
    • - Verzerrung durch Bilanzpolitik 
    • - Kennzahl häufig nur in Querschnitt über unternehmen oder im Zeitverlgiech sinnvoll interpretierbar
  46. Grundgedanken des Target Costings
    Die Zuschlagskalkulation summiert die Kosten über die Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Es wird dann auf die Selbstkosten ein Gewinn aufgeschlagen, sodass ein Angebotspreis entsteht. Es werden die möglichen Ineffizienzen des Unternehmens durch die Dokumentation der Kosten abgebildet. Je nach Marktlage wird der Preis akzeptiert oder nicht. Beim Target Costing wird durch den Wettbewerb auf dem Markt ein Preis fixiert, den der Anbieter nicht ändern kann. Nach Abzug der Gewinnmarge bleibt als Aktionsparameter die Senkung der Kosten
  47. Zielkostenindex größer als 1 bedeutet...
    • dass der Kundennutzen größer als die anteiligen Kosten der Baugruppe ist. 
    • Zielkostenindex kleiner als 1 bedeutet, dass zu hohe Kosten im Verhältnis zum Nutzen gegeben sind.

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview