Mikroökonomie Übung

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
304614
Filename:
Mikroökonomie Übung
Updated:
2015-07-29 12:13:00
Tags:
Klauusr
Folders:
BWL
Description:
Vorbereitung
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user huatieulans on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Erklären Sie (auch anhand eines Beispiels), was man unter dem physischen Grenzertrag eines
    Produktionsfaktors und dessen Produktionselastizität versteht
    • Der Grenzertrag eines Produktionsfaktors gibt an um wie viel der Output ansteigt wenn
    • von dem Produktionsfaktor eine Einheit mehr verwendet wird (bei fixem Einsatz der ande-
    • ren Produktionsfaktoren).
    • Die Produktionselastizität gibt an um wie viel PROZENT der Output ansteigt wenn ausge-
    • hend von einem bestimmten Produktionsniveau von dem Produktionsfaktor ein PROZENT
    • mehr verwendet wird (bei fixem Einsatz der anderen Produktionsfaktoren).

    • Beispiel Grenzertrag:
    • Eine Möbelfirma stellt einen Schreiner mehr ein und kann damit zusätzlich 50 Tische pro

    Woche herstellen. D.h. der Grenzertrag des Faktors Arbeit ist in diesem Fall 50 ( ∂F/ ∂L= 50 ).

    • Beispiel Produktionselastizität:
    • Wenn die Produktionselastizität des Faktors Kapital 1,5 beträgt, kann mit 1% zusätzlichem
    • Kapitaleinsatz 1,5% mehr Output erzeugt werden (wenn 100 Maschinen 10.000 Autos
    • produzieren -> 1 Maschine mehr = 150 Autos mehr)
  2. Was sind Isoquanten, was sind Grenzraten der technischen Substitution? Ermitteln Sie die
    Isoquanten und die Grenzraten der technischen Substitution für die in Aufgabe 3 genannten
    Produktionsfunktionen. Versuchen Sie in den verschiedenen Fällen auch, eine Interpretation
    des Isoquantenverlaufs zu geben.
    • Eine Isoquante zeigt die verschiedenen Faktorkombinationen mit denen eine bestimmte
    • Menge x produziert werden kann.
    • Die GRTS gibt an um wie viel man den Einsatz eines Faktors erhöhen muss, um den Ein-
    • satz eines anderen Faktors um eine marginale Einheit verringern zu können.
  3. b)  Erläutern Sie, was man unter einer "Grenzrate der Transformation" versteht.
    • Die Grenzrate der Transformation gibt an, wie viel von Gut 2 das Individuum (bei gege-
    • benen Preisen p1 und p2 ) mehr konsumieren kann, wenn es auf den Konsum einer Ein-
    • heit von Gut 1 verzichtet. In der Grafik entspricht die GRT dem Betrag der Steigung der
    • Budgetgerade.
  4. Was sind Indifferenzkurven? Warum können sich zwei Indifferenzkurven nicht schneiden?
    Üblicherweise wird angenommen, dass Indifferenzkurven streng monoton fallend und konvex
    verlaufen. Was steckt ökonomisch hinter diesen Annahmen?
    • Indifferenzkurven beschreiben die Präferenzen eines Individuums, d.h. sie geben diejenigen
    • Güterkombinationen an, bei denen sich das Individuum gleich gut fühlt (gleiches „Zufrieden- heitsniveau).
    • Dabei gilt:
    • -  alle beliebigen Konsumbündel könne miteinander verglichen werden (Vollständigkeit der Präferenzen)
    • -  wenn Bündel A besser ist als B und B mindestens so gut wie C, muss daraus folgen, dass A auch besser ist als C (Transitivität)
    • -  je mehr ein Individuum von einem Gut haben kann, desto besser ist es (Nicht-Sättigung)

    • Fallender Verlauf: Wenn man einem Individuum von einem Gut etwas wegnimmt, muss man
    • ihm von einem anderen Gut etwas dazugeben, damit er das Zufriedenheitsniveau halten kann.
    • Aufgrund der Annahme der Nicht-Sättigung kann eine IK nicht steigen. Nicht-Sättigung heißt
    • dass mehr besser ist, d.h. ein Güterbündel B, dass mehr x1 und x2 umfasst als vorher das

    • Güterbündel A muss auf einer höheren IK liegen. Bei einer steigenden IK könnten A und B
    • aber auf derselben IK liegen, was der Annahme der Nicht-Sättigung widerspräche 

    • Konvexer Verlauf: je mehr das Individuum von einem Gut hat, umso weniger muss man ihm
    • vom anderen Gut geben, wenn man vom ersten Gut 1 Einheit wegnimmt (analog für den um-
    • gekehrten Fall). Dies folgt aus den abnehmenden Grenznutzen. Ökonomisch bedeutet das,
    • dass das Individuum eine Mischung der Güter bevorzugt.

    Ausnahme: Wenn ein Gut ein „schlechtes“ Gut ist, dann gibt es steigende Indifferenzkurven
  5. Konsumtheorie
    Konsumenten wählen subjektiv das beste Güterbündel, dass sie es leisten können

    • "beste Güterbündel" -> Präferenzen /Nutzen
    • "leisten können" -> Budget
  6. Opportunitätskosten
    auf was muss ich verzichten, um mir etwas anders leisten zu können
  7. Numeraire
    Preise der anderen Güter und das Einkommen werden relativ zu dem des zusammengesetzten Gütern ausgedrückt
  8. Steuerarten 

    Pauschalsteuer
    Wertsteuer
    Mengensteuer
    • Pauschalsteuer (lump-sum tax)
    • - fixer Betrag wird vom Einkommen abgezogen

    • Wertsteuer/ value tax
    • - Ad- Valom- Steuer : Steuer auf den Wert / Preis eines Gutes, wird gewöhnlich in Prozent ausgedrückt

    Mengensteuer / quantil tax : Konsument muss für jede erworbene Mengeneinheit Steuer zahlen
  9. Reflexivität
    Jedes Gut ist min. genau so gut wie es selbst
  10. Vollständigkeit
    • Alle Güterbündel müssen miteinander vergleichbar sein (Konsument muss zu jedem Güterbündel eine Meinung haben )
    • -> es ist irrelevant welche Relation besteht, jedoch muss eine Relation bestehen
  11. Grenzrate der SUbstitution GRS
    Marginal Rate of Substitution ( MRS)
    • -> Austauschverhältnis / Tauschbereitschaft
    • Wie viele Einheiten von Gut 1 bin ich bereit aufzugeben, um eine Einheit mehr von Gut 2 zu erhalte 

    • -> Marginale Zahlungsbereitschaft 
    • Wie viele Einheiten von Gut 1 (z.B Zusammengesetztes Gut) bin ich bereit zu zahlen, um eine Einheit mehr von Gut 2 zu erhalten 

    • -> MRS = ⊽x2/⊽x1
    • MRS als Steigung der Indifferenzkurve
  12. perfekte Substitute
    • Güter sind in einem konstanten Verhältnis Austauschbar 
    • MRS = konstant 
    • Bsp: gelbe und rote Stift
  13. perfekte Komplemente
    • Güter werden in einem konstanten Verhältnis konsumiert 
    • z.B linke und rechte Schuhe
  14. konvexe Präferenzen
    • gewogenes Mittel wird ggü den Extremen bevorzugt 
    • die MRS steigt mit zunehmenden x1 bzw sie sinkt im Betrag
  15. konkave Präferenzen
    • GRS kann als marginale Zahlungsbereitschaft interpretiert werden
    • Was bin ich bereit zu zahlen, um eine weitere marginale Einheit des Gutes zu erhalten?
  16. Nutzen
    Jedes Güterbündel wird mit einer Zahl versehen, sodass Güterbündel die höheren Zahlen zugewiesen bekommen, wenn der Konsument sich strikt gegenüber anderen Güterbündeln bevorzugt
  17. ordinaler Nutzen
    nur Ordnung ist wichtig, absolute Höhe des Nutzen hat keine Bedeutung
  18. kardinaler Nutzen
    sowohl Ordnung als auch Hohe der Abstände entscheidend
  19. notwendige und hinreichende Bedingung für Optimum
    notwendige Bedingung für Optimum:

    • wenn (1) die Indifferenzkurev differenzierter (glatt) ist 
    • (2) die Lösung ein inneres Optimum ist, dann gilt in Optimum lMRSl = p1/p2

    • Hinreichende Bedingung für Optimum: 
    • es handelt sich um normale Präferenzen
  20. Die Engelkurve beschreibt mir...
    • den Zusammenhang zwischen Konsum und Einkommen 
    • - sie hat eine positive Steigung, wenn es um ein normales Gut handelt 
    • - sie hat eine negative Steigung, wenn es um ein inferiores Gut handelt
  21. homothetische Präferenzen
    • Güter werden in konstanten Verhältnis konsumiert 
    • Angenommen, ein Gut hat inferiore Eigenschaften, Es kann sich daher nicht um homothetische Präferenzen handelt 

    m↑ -> x1↓  -> x2 ↑ -> Konsumverhältnis ändert sich
  22. Preis-Konsum- Kurve
    gibt optimale Güterbündel (x1,...xn) bei ändernden Preis von xi
  23. Giffengut
    • bei steigenden Preis eine steigende Nachfrage aufweist 
    • -> super- inferiore Güter
  24. Substitutionseffekt SE
    • Substitution  von den teuer gewordenen Gut für das relativ billiger gewordenen Gut 
    • Änderung des Konsums aufgrund der Änderung des Preisverhältnisses
  25. Einkommenseffekt EE
    Änderung des Konsums anhand der Änderung der Kaufkraft (durch Preisvariationen)

    wenn Güter teurer/billiger werden, kann man sich weniger / mehr effektiv leisten
  26. gesamter Effekt GE
    • GE= SE + EE 
    • Slutsky Zerlegung
  27. Hilfbudgetgerade
    • Konsument erhält soviel Einkommen, dass es/sie sich das alte Optimum bei neuen Preisen leisten kann 
    • -> parallel zur "neuen Budgetgerade"
    • -> eliminiert den EE 
    • m' = x*1p'1 + x*2p'2

    • x*1,x*2 alten optimalen Mengen 
    • p'1,p'2 neue Preise
  28. Wenn p↑
     
    x1 als normales Gut
    GE (-) = SE (-) + EE (-)

    • A -> C = GE < 0
    • A -> B = SE < 0
    • B -> C = EE < 0

    bei normalen Gütern hat SE und EE das gleiche Vorzeichen
  29. Wenn p↑
    x als inferiore und gewöhnliches Gut
    GE (-) = SE (-) + EE (+)

    beim gewöhnlichen Gut ist lSEl > lEEl, d.h GE<0

    -> SE und EE haben immer unterschiedliche Vorzeichen 

    • A -> B = SE < 0
    • B -> C = EE > 0
    • A -> C = GE < 0
  30. Wenn p↑
    x als inferiores Giffen Gut
    GE (+) = SE (-) + EE (+)

    beim Giffen Gut ist lSEl < lEEl, d.h lGEl > 0

    • A -> B = SE < 0
    • B -> C = EE > 0
    • A -> C = GE > 0
  31. Produktionsfunktion
    maximale mögliche Output bei gegebener Produktionstheorie
  32. Isoquante
    • alle Kombination an Input, die zum gleichen Output führen 
    • -> technische Rate der Substitution (TRS) -> Steigung der Isoquante 

    • TRS = -GP1/GP2 = -df/dx1/df/dx2
    • -> Wenn x1 um eins steigt, wieviel x2 kann aufgegeben werden bei der Produktion, damit der gleiche Output produziert wird.
  33. Nutzenfunktion als ordinales Konzept
    -> nur die Reihenfolge der Funktionswerte (aber nicht die Werte) sind wichtig 

    • wenn A > B > C in f(x1,x2) dann muss A > B > C in g(x1,x2)
    • -> unterschiedliche Funktionen aber gleiche Präferenzordnung
  34. Produktionsfunktion ist ein kardinales Konzept
    -> Werte sind von Bedeutung 

    f und g sind zwei unterschiedliche Produktionsfunktionen, die zwei unterschiedliche Technologien beschreiben
  35. Grenzprodukt
    Änderung des Outputs bei marginaler Inputerhöhung 

    wenn alle Inputfaktoren außer einen konstant bleiben und nur der eine erhöht wird, wird dieser immer weniger zusätzlichen Output bringen
  36. Wertgrenzprodukt 
    p. GPi
    - zusätzliche Erlös bei marginalen Inputerhöhung

    • - im Optimum gilt WGPi = Wi
    • WGPi > Wi -> Gewinne möglich (Erlös > Kosten) -> kein Optimum 

    WGPi < Wi -> Verluste (Erlös < Kosten ) -> kein Optimum
  37. steigende Sklalenerträge
    • -> Durchschnittskosten falle 
    • -> Input wird verdoppelt => steigender Gewinn 
    • falls Input t-fach erhöht wird ( mit t -> ∞) => Gewinn -> ∞
  38. fallende Skalenerträge
    • => steigende Durchschnittskosten 
    • y* = y1 + y2 = y3+ y4 + y5 + y6

    bei ∞ often aufteilen des Unternehmens => Gewinn -> ∞
  39. Preiselastizität der Nachfrage
    prozentuelle Änderung der Nachfrage bei Erhöhung vom Preis um 1%
  40. Elastizität von f(x) bezüglich x
    prozentuelle Änderung von f(x) bei Erhöhung vom x um 1%
  41. gewöhnlichen Gut
    Ein gut, dessen nachfrage sinkt, wenn der Preis steigt
  42. Δm > 0
    Δp > 0
    Δm > 0

    ↳ normal x ↑ ( nowendig, homothetische Präferenz, Luxus)

    ↳ inferior x ↓



    Δp > 0

    • ↳ gewöhnlich x ↓
    • ↳ Giffen x↑
  43. Isokostenlinie
    gibt alle Inputkombination an, bei denen die Kosten konstant bleibt 

    • Steigung der Isoquante
    • lTRSl = l - w1/w2 l
    • TRS= df/dx1 /df/dx2
  44. Gesetz des fallenden Grenzproduktes
    x1 ↑ => GP↓


    -> x1 bringt den gleichen Outputerhöhung bei geringeren Kosten, im Vgl zu x2
  45. Isoquante
    -> Technische Rate der Substitution -> Steigung der Isoquante 

    Wenn x1 um eins steigt wieviel x2 kann aufgegeben werden bei der Produktion, damit der gleiche Output produziert wird
  46. Wertgrenzprodukt
    • zusätzliche Erlös bei marginale Inputerhöhung 
    • -> im Optimum WGPi = Wi
  47. Stellungsbedingung
    langfristige Produktion wenn II >= 0 <=> p>= AC

    kurzfristig produzieren wenn P > AVC
  48. Warum ist die Angebotsmenge des Monopolisten gesellschaftlich nicht effizient? Wie hoch wäre die sozial effiziente Angebotsmenge? bestimmen Sie grafisch den Wohlfahrtsverlust, der durch das Angebot des Monopolisten eintritt
    • Monopolist bietet eine geringere Menge zu einem höheren Preis an, um seinen Gewinn zu maximieren 
    • -> gesellschaftlich effizient wäre es, wenn er im Schnittpunkt von MC = pD produziert 
  49. Mit welchen Problemen ist eine regulierende Behörde konfrontiert, wenn sie den Monopolisten zwingen will, den Wettbewerbpreis zu verlangen?
    • natürliches Monopol: im Schnittpunkt von MC = PD liegen die AC über den Marktpreis oder den Gleichgewichtpreis, sodass der Monopolist wenn er in diesem Punkt produzieren sollte, Verlust erleiden würde 
    • Lösung: Monopolist soll im Schnittpunkt von AC = PD produzieren
  50. angenommen der Staat belegt das U mit einer Mengensteuer in Höhe von t, zeigen Sie graphisch, welche Auswirkungen diese Maßnahme auf die Outputmenge, den Preis und den Gewinn des Monopolisten hat
    • Unternehmen wird mit Mengenstier von t belegt 
    • -> neue Gewinnfunktion : II(y) = p(y)y - c(y) -ty

    im Optimum: p'(y)y + p(y) = c'(y) +t
  51. Welche Veränderungen ergeben sich, wenn der Staat statt der Mengensteuer t eine pauschale Summe T als Steuer auf den Gewinn des Unternehmens erheben würde
    Wenn der Staat stattdessen eine Pauschalster einführt wird der Monopolist diese nicht in seiner optimalen Entscheidung berücksichtiget. In der Folge optimiert der Monopolist bei MC = MR und führt dann die Pauschalsteuer ab. Führt die Pauschalsteuer zu negativen Gewinne tritt der Monopolist aus den Markt aus.

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview